Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Tiefbauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Kalkgraben (Gewässer III. Ordnung) in Aschau im Chiemgau, Landkreis Rosenheim.
Worum es geht: Die Gemeinde Aschau im Chiemgau möchte Anlieger der Schützenstraße und Herbststraße vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis (HQ100) plus 15 % Klimazuschlag schützen.
Maßnahmen im Überblick:
Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtüberblick Baumaßnahme
Gegenstand ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes am Kalkgraben (Gewässer III. Ordnung) in der Gemeinde Aschau im Chiemgau, Landkreis Rosenheim. Schutzziel: HQ100 plus 15 % Klimazuschlag. Die Vergabe ist einteilig (keine Lose). Die Gesamtbauzeit beträgt maximal 3 Monate, der Ausführungszeitraum vom 01.10.2026 (frühestens) bis spätestens 31.03.2027. Erlaubte Arbeitszeiten: 07:00–20:00 Uhr, Nachtarbeit nur in Ausnahmefällen.
Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Wasserhaltung
Abbruch- und Freimachungsarbeiten
Erdarbeiten und Dammbau
Wasserbau
Stahlbau / Spundwandarbeiten
Leitungsbau
Sparten (querende und längslaufende Leitungen)
Straßenbau und Wiederherstellung
Beprobung und Entsorgung
Regieleistungen und Stundenlohnarbeiten
Dokumentation und Kontrolle
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Fachkunde, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit)
Präqualifizierte Unternehmen können den Eignungsnachweis durch ihren Eintrag in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. führen und die PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben. Nicht präqualifizierte Unternehmen füllen das Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) aus. Der Auftraggeber behält sich vor, im Einzelfall weitere Nachweise anzufordern oder bei Anhaltspunkten für Unrichtigkeit Nachweise nachzufordern.
Fachliche Eignung – Referenzen
Es sind 3 Referenzerklärungen (Beiblatt 212 / Formblatt 444 oder angelehnt daran) über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2021–2026) einzureichen. Pflichtangaben siehe Rubrik 'reference_projects'. Der Fachkundenachweis wird nach § 6a Abs. 3 VOB/A verlangt.
Wirtschaftliche Eignung
Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen) ist auf Verlangen nachzuweisen (z.B. durch testierte Jahresabschlüsse, Bescheinigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters). Ausreichende Arbeitskräfte müssen für die Ausführung verfügbar sein; auf Verlangen: durchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen und mit technischem Leitungspersonal.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 6e EU VOB/A). Keine Eintragungen im Wettbewerbsregister. Ab Auftragssumme ≥ 50.000 € netto führt der Auftraggeber eine Abfrage beim Wettbewerbsregister durch. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Kein Insolvenzverfahren beantragt/eröffnet, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, nicht in Liquidation (ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan).
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Mindestens 70 % der Leistung müssen im eigenen Betrieb ausgeführt werden. Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder gleichwertige Voraussetzungen erfüllen; auf Verlangen sind PQ-Nummer bzw. Eigenerklärung nach § 124 vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abgeben, einen bevollmächtigten Vertreter benennen und haften gesamtschuldnerisch.
Sprachanforderungen und Versicherung
Sprache: Deutsch. Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Mindestens ein deutschsprachiger Mitarbeiter (B1 nach GER) ist während der Arbeitszeit auf der Baustelle/dem Leistungsort erforderlich. Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung ist unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorzulegen (Personenschäden mind. 3 Mio. €, Sach-/Vermögensschäden mind. 300.000 € je Schadensfall).
Sicherheitsleistungen
Bei Auftragssumme ≥ 250.000 € (ohne USt) ist Sicherheit für Vertragserfüllung zu leisten. Mängelansprüche-Sicherheit ist in der im Vertrag genannten Höhe zu stellen (Prozentangaben in den Vergabeunterlagen). Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Vergleichbare Referenzprojekte zu Tiefbau-/Hochwasserschutz-/Wasserbauarbeiten (Spundwand, Dammbau, Verrohrung, Kanalbau, Wasserbausteine, 3D-Rechen u.ä.) gemäß Beiblatt 212 / Formblatt 444
Pflichtangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfangs mit Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmerzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung