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Verkehrsführung während der Bauzeit

Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Ost | Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Schkeuditz, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Autobahn GmbH des Bundes (Niederlassung Ost) vergibt im offenen Verfahren die Einrichtung, Vorhaltung und den Rückbau der Verkehrsführung für die Fahrbahnerneuerung der BAB A9 (Richtungsfahrbahn München, km 116,900–121,450) im Raum Schkeuditz.

Gefordert werden Verkehrsschilder, transportable Schutzeinrichtungen, Markierungen, mobile Stauwarnanlagen (LED) auf A9 und A14, mobile Lichtsignalanlagen sowie die Koordination mit Polizei, Rettungsdiensten und parallel laufenden Baulosen.

Angebotsfrist: 26.10.2026, 10:00 Uhr. Ausführungszeitraum: 08.03.2027 bis 10.12.2027. Geschätzter Auftragswert: ca. 1,57 Mio. EUR.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 26. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026 NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV
Veröffentlichung23. Sep. 2026
Angebotsfrist26. Okt. 2026
Angebotsöffnung26. Okt. 2026
Bindefrist26. Okt. – 15. Dez. 2026
Ausführungsbeginn8. März 2027
Vertragslaufzeit8. März – 10. Dez. 2027
Ausführungsende10. Dez. 2027
VAO-AntragsfristDatum offenVerkehrsbehördliche Anordnungen müssen 35 Kalendertage vor Baubeginn beantragt werden.
Bauzustand 0.2Datum offenEinsatzzeit 10 Tage für Verkehrsführung im Bauzustand 0.2 (Terminierung nach Vertragsbeginn).
Bauzustand 0.3Datum offenEinsatzzeit 35 Tage für Verkehrsführung im Bauzustand 0.3 (Terminierung nach Vertragsbeginn).
Bauzustand 0.4 + 0.4.1Datum offenEinsatzzeit 226 Tage für Verkehrsführung in den Bauzuständen 0.4 bis 2.1 (Terminierung nach Vertragsbeginn).
Bauzustand 2.1Datum offenEinsatzzeit 14 Tage für Verkehrsführung im Bauzustand 2.1 (Terminierung nach Vertragsbeginn).
Vorhaltung Zentraleinheit mSWADatum offenVorhaltung der Zentraleinheit der mobilen Stauwarnanlage über 281 Tage während der Bauzeit.
SchlusszahlungDatum offenSchlusszahlungsfrist gem. § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B: 30 Kalendertage nach Abnahme und Schlussrechnung.
VerzugseintrittDatum offenVerzug tritt gem. § 16 Abs. 5 Nr. 3 VOB/B 30 Kalendertage nach Fälligkeit der Schlusszahlung ein.
Abhilfefrist TariftreueDatum offenNach Abhilfeanordnung sind Maßnahmen binnen 14 Kalendertagen nach Zugang umzusetzen.
Aufbewahrungsfrist VergabedokumentationDatum offenMindestens 3 Jahre ab Zuschlagsdatum gem. § 6 UVgO (Aufbewahrung der Angebote/Unterlagen).
Aufbewahrungsfrist Tariftreue-UnterlagenDatum offenDrei Jahre nach Vertragsende – Unterlagen zur Tariftreue sind für diese Dauer aufzubewahren.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt, die aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien und eines Nachlasses ohne Bedingungen gebildet wird.

KI-Hinweis: Angebotswertung ausschließlich über den Preis (100 %), Formblatt Gewichtung der Zuschlagskriterien ist nicht angekreuzt und Bekanntmachung bestätigt dies.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung & allgemeine Leistungen

Einrichten und Räumen der Baustelle inkl. 2 Baustellenschildern (ca. 3,0 m × 4,5 m) mit geprüfter Statik. Koordination mit parallel laufenden Losen (Streckenbau Los 1.8, Großbeschilderung Los 1.9, FRS Los 1.10) sowie mit Polizei, Rettungsdiensten und der Autobahn GmbH.

Regelmäßige Kontrolle der Verkehrssicherung: werktags 3-mal täglich (Vormittag, Nachmittag, Dunkelheit), an arbeitsfreien Tagen 2-mal täglich (Tagesanbruch, Dunkelheit). Dokumentation per GPS oder Erfassungsanlage.

Baufeldfreimachung durch Strauchrodung (ca. 12.000 m²) entlang der Trasse. Kehren der Verkehrsflächen nach Rückbau der mobilen Schutzwände. Wartung der Längsmarkierung Typ II (ca. 10.000 m durchgehend + 4.000 m Leitlinie + 100 m Blockmarkierung).

Mobile Stauwarnanlage (mSWA) auf A9 und A14

Aufbau, Vorhaltung, Wartung, Instandsetzung, Betrieb und Abbau von:

14 Anzeigequerschnitten (AQ) am rechten Fahrbahnrand der A9 und 14 AQ im Mittelstreifen12 Messeinheiten (MQ) für die Detektion des rechten Fahrstreifensanaloger Ausstattung auf der A14 (Kontrolle je 300 Tage)

Aufbau einer Zentraleinheit als kritische Infrastruktur gemäß BSI mit 24h/7d-Bereitschaftsdienst. Webzugang mit bis zu 25 Zugängen für den Auftraggeber. LED-Technik, Klasse C2, Typ WL7, Maße 1600 × 1280 mm. Schwellenwerte: >70 km/h neutral, 35–70 km/h Staugefahr, <35 km/h Stau. Manuelle Schaltungen und Umprogrammierungen.

CB-Funkwarnsender an den Anlagen montieren, konfigurieren, in Betrieb nehmen, testen und im Abnahmeprotokoll dokumentieren. GPS-Modul in allen Komponenten, autarke Energieversorgung (Solar mit Akkupufferung bevorzugt).

Verkehrssicherung je Bauzustand

Auf-, Um- und Abbau der Verkehrsführung in 7 Bauzuständen (BZ 0.2, 0.3, 0.4 + 0.4.1, 1.1.1, 1.1.2 + 1.1.3, 2.1 + 2.2) sowie für kurzzeitige Maßnahmen bis 12 Stunden nach Regelplänen D IV/2 oder 3.

Inhalt je Bauzustand:

Verkehrsschilder Größe 3 (RA2, C), Verkehrsschildkombinationen und Verkehrslenkungstafeln (Z.501–551)Verkehrstafeln Planskizze Z.458 (2–4 m², RA3)Absperrgeräte und Pfeilbaken mit DauerlichtTemporäre Längsmarkierung Typ II (gelb, 0,15 m und 0,30 m Breite, insgesamt ca. 34.780 m)Quermarkierung (Haltlinie)Reinigung und Trocknung der Markierungsflächen mit Wasserhochdruck-Vakuumverfahren

Folgende Längen/Mengen im Gesamtprojekt:

BZ 0.2: Markierung 2.800 m durchgehend + 450 m unterbrochenBZ 0.3: 3.000 m + 520 m, Sperrung A9 an AS Großkugel und AS Leipzig-WestBZ 0.4 + 0.4.1: 17.000 m + 2.530 m, umfangreiche Beschilderung, Ersatzbeschilderung AS GroßkugelBZ 2.1 + 2.2: 3.000 m + 600 m, Sperrung BAB 9 an AS Großkugel

Sperrungen und provisorische Umbauten an Anschlussstellen:

Sperrung A9 an AS Großkugel und AS Leipzig-WestProvisorische Verbreiterung der Aus-/Auffahrt AS GroßkugelSchließen der Mittelunterführungen MÜ 1.2, 1.3 und 1.8Mittelstreifenüberfahrten (MÜ) neu anlegen bzw. verlängern (u.a. MÜ 1.2 ca. 200 m, 1.3 ca. 150 m, 1.4 ca. 135 m, 1.7 ca. 186 m, Verlängerungen MÜ 1.6 ca. 75 m, MÜ 1.8 ca. 70 m)

Transportable Schutzeinrichtungen (FRS) und Leiteinrichtungen

Stellung, Vorhaltung und Rückbau von transportablen Schutzeinrichtungen in unterschiedlichen Aufhaltestufen und Wirkungsbereichen:

ca. 18.050 m T3/W1ca. 780 m H1/W2/W4/W8Anfangs- und Endkonstruktionen (AEK): 54 StückNotöffnungen in TSE: 8 StückStahl-Schutzwände am Fahrbahnrand (H2, H1; W4)Übergangskonstruktionen (Super Rail Eco, Eco-Safe 2.0)Grasstopp-Platten aus Kunststoff-Recycling (Ø ≥ 500 mm)

Zusätzlich:

Leitbaken mit Leuchte: 1.090 StückLeitbaken: 980 StückVerkehrsschilder (Größe 3): 181 StückZusatzzeichen 330 × 600 mm: 96 StückPlantafeln: 30 Stück

Vorgesehene Längen je Bauzustand (Auszug):

BZ 0.2: ca. 340 mBZ 0.3: ca. 670 m FRS + FRS am Fahrbahnrand 84 m + 232 mBZ 0.4 + 0.4.1: > 9.000 m, Abbruch Betonschutzwand 144 mBZ 1.1.1: > 6.000 mBZ 1.1.2 + 1.1.3: ca. 648 mBZ 2.1 + 2.2: ca. 1.155 m

Mobile Lichtsignalanlage (LSA)

Aufbau, Vorhaltung (ca. 35 Std.) und Betrieb einer transportablen LSA Typ D an der AS Wiedemar. Ausstattung: 3 Ausleger, 3 Fahrzeugsignalgruppen, verkehrsabhängige Steuerung, 2 Signalzeitenpläne. Verkehrstechnische Unterlagen (Signallageplan, Berechnungen, Zwischenzeitenmatrix, Signalzeitenplan) erstellen.

Dokumentation & Nachweispflichten

Dokumentation aller Schaltzustände der mSWA mit Datums-/Zeitstempel, digital an den AGStandortprotokolle inkl. Begehungen der mSWA-StandorteKontrolldokumentation der Verkehrssicherung mit GPS oder ErfassungsanlageVerkehrsbehördliche Anordnungen beantragen (35 Kalendertage vor Baubeginn)Anpassung der Verkehrszeichenpläne bei Änderungen (2-fach Papier je VAO)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweise (Präqualifikation / Eigenerklärung)

Bieter können ihre Eignung wahlweise nachweisen durch:

Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise), oderEigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB), oderEinheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung als Anlage oder im Formblatt mit dem Angebot ein. Nachforderung weiterer Unterlagen gemäß § 16a EU VOB/A ist möglich.

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bietergemeinschaften müssen die Erklärung über ihre Bildung bereits mit dem Angebot einreichen (HVA B-StB 106). Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen; alle Mitglieder haften als Gesamtschuldner.

Bei Einsatz anderer Unternehmen (Unteraufträge / Eignungsleihe) sind Teilleistungen und Kapazitäten im Angebot zu benennen, inklusive Name, gesetzlicher Vertreter und Kontaktdaten. Verpflichtungserklärungen sind vorzulegen. Bei Eignungsleihe ist eine gemeinsame Haftungserklärung erforderlich. Unternehmen mit Ausschlussgründen sind auf Verlangen innerhalb einer gesetzten Frist zu ersetzen.

Sanktionsrechtliche Eignung (Russland-Bezug)

Es ist eine Eigenerklärung gemäß Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Russland-Sanktionen) abzugeben. Diese ist von allen Bewerbern/Bietern, allen Mitgliedern von Bewerber- und Bietergemeinschaften sowie von allen Unterauftragnehmern, Lieferanten oder kapazitätsbereitstellenden Unternehmen abzugeben, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfallen. Die Anforderungen umfassen u.a. keine russische Staatsangehörigkeit / Niederlassung, keine Beteiligung >50 % durch entsprechende Gesellschafter und kein Handeln im Auftrag russland-bezogener Personen/Unternehmen. Die Bestätigung muss auch während der Vertragslaufzeit fortlaufend sichergestellt werden.

Ausschlussgründe

Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vorliegen. Unternehmen, bei denen solche Gründe vorliegen, sind auf Verlangen innerhalb einer von der Vergabestelle gesetzten Frist zu ersetzen.

Sonstige erforderliche Angaben

KMU-Status (klein/mittelgroß gemäß Definition <250 Beschäftigte, ≤50 Mio. € Umsatz bzw. ≤43 Mio. € Bilanzsumme); bei Bietergemeinschaften nur, wenn überwiegender Teil durch KMU-Partner erbracht wirdBenennung eines SiGe-Koordinators mit Qualifikation gemäß RAB 30Erklärung zur Eigenleistung oder NachunternehmerleistungAngabe einer Präqualifikationsnummer, falls vorhandenErklärung zu Holzprodukten (FSC/PEFC-Zertifizierung), soweit einschlägig
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 30%4–10 · 65%11+ · 5%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 35 erledigt
Angebotsschreiben & Formblätter
Eignung & Eigenerklärungen
Technische Unterlagen & Planungsleistungen
Bürgschaften, Versicherung & Nachweise auf Verlangen
Tariftreue & formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Ost | Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
06112 Halle (Saale)
Ort
04435 Schkeuditz
Kategorie
Sachsen
Auftragsvolumen
1,6 Mio €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.autobahn.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
04435 Schkeuditz
Sachsen

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