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Verpflegung in zwei Kindertagesstätten der Gemeinde Brieselang

Gemeinde Brieselang14656 Brieselang, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Gemeinde Brieselang vergibt die Verpflegung für zwei Kindertagesstätten an den Standorten Gottlieb-Daimler-Straße 35 und Bahnstraße 58 in 14656 Brieselang. Gefordert werden unter anderem ein aktueller DGE-Qualitätsstandard, ein dokumentiertes Hygienemanagement, ein HACCP-Konzept, ein Notfall- und Vertretungskonzept sowie ein digitales Bestell- und Abrechnungssystem. Das Angebot ist elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg bis zum 23.11.2026 um 10:00 Uhr einzureichen; Nebenangebote sind nicht zugelassen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist17. Nov. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Angebotsöffnung23. Nov. 2026
Inbetriebnahmeplan4. Dez. 2026
Bindefrist14. Dez. 2026
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2029
Vertragslaufzeit1. Juli 2027 – 30. Juni 2030
Kündigungsfrist30. Juni 2029
Kündigungsfrist31. Dez. 2029
Verlängerung 11. Jan. – 31. Dez. 2030
Inbetriebnahmeplan3. Juni 2030
Kündigungsfrist30. Juni 2030
Verlängerung 11. Juli 2030 – 30. Juni 2031
Kündigungsfrist31. Dez. 2030
Verlängerung 21. Jan. – 31. Dez. 2031bis 2031
Verlängerung 21. Juli 2031 – 30. Juni 2032bis 2032
SpeiseplanveröffentlichungDatum offenMindestens vier Wochen vor dem jeweiligen Verpflegungstag.
AbbestellfristDatum offenKostenfreie Abbestellung wegen Erkrankung eines Kindes bis spätestens 08:00 Uhr des Verpflegungstages.
ReklamationsbestätigungDatum offenBestätigung des Reklamationseingangs spätestens am folgenden Werktag.
FehlerbehebungDatum offenBeginn der Fehlerbehebung bei technischen Störungen des Bestellsystems innerhalb eines Werktages.
AufbewahrungsfristDatum offenNachweise zu Eigenkontrollen müssen mindestens zwölf Monate aufbewahrt werden.
QualitätsgesprächeDatum offenRegelmäßig mindestens zweimal jährlich.
SpeiseplanabstimmungDatum offenAbstimmungsgespräch zur Speiseplanung mindestens einmal jährlich.
LeistungszeitraumDatum offenLieferung an allen Öffnungstagen, grundsätzlich Montag bis Freitag.
LohnunterlagenDatum offenBei längeren Dienstleistungsverträgen mindestens mit einer Teilrechnung vorzulegen und bei längeren Laufzeiten einmal kalenderjährlich vorzulegen.
EntgeltzahlungDatum offenLöhne und Gehälter müssen mindestens monatlich über Gehaltskonten gezahlt werden.
EinsichtnahmeDatum offenZugang zu Geschäftsräumen werktags außer samstags von 08:00 bis 17:00 Uhr sowie freitags bis 14:00 Uhr.
AuftragssperreDatum offenBei bestimmten Pflichtverletzungen kann eine Auftragssperre bis zu drei Jahre erfolgen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Angebotspreis40%

    Wertungspreis aus der Summe aller Positionen des ausgefüllten Preisblatts (Frühstück, Mittagessen, Vesper); maximal 200 gewichtete Punkte.

  • Qualität30%

    Bewertung des Verpflegungskonzepts einschließlich beispielhafter Speiseplanung, insbesondere kindgerechte Gestaltung, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, Qualität und Frische, Zubereitungs- und Verpflegungsverfahren sowie praktische Umsetzung der Leistungsbeschreibung; maximal 150 gewichtete Punkte. (Aspekte: Kindgerechte und ansprechende Gestaltung des Speisenangebots, Nachvollziehbare Umsetzung einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung, Qualität und Frische der Speisen, Nachvollziehbare Umsetzung der Zubereitungs- und Verpflegungsverfahren, Abwechslungsreiche Gestaltung

  • Organisation, Bestell- u. Abbestellverfahren15%

    Bewertung des dargestellten Verfahrens hinsichtlich Einfachheit, Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Umgang mit kurzfristigen Änderungen; maximal 75 gewichtete Punkte.

  • Nachhaltigkeit u. Regionalität10%

    Bewertung der über die Mindestanforderungen hinausgehenden Maßnahmen zu saisonalen und regionalen Lebensmitteln, Vermeidung von Lebensmittelabfällen, nachhaltiger Beschaffung, Reduzierung von Verpackungsmaterial, Einsatz von Mehrwegsystemen sowie umweltgerechter und effizienter Transport- und Logistiklösungen; maximal 50 gewichtete Punkte.

  • Beschwerdemanagement5%

    Bewertung von Erreichbarkeit, Reaktionszeit, Bearbeitung und Rückmeldung bei Beschwerden sowie Umgang mit wiederkehrenden Problemen; maximal 25 gewichtete Punkte.

Preispunkte = (niedrigster Wertungspreis / Angebotspreis) x 5; anschließend werden die je Zuschlagskriterium vergebenen Punkte entsprechend der Gewichtung umgerechnet und addiert (maximal 500 Punkte).

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen und Bewertungsformeln sind in Anlage B und Anlage C der Leistungsbeschreibung vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Standorte und Versorgungsumfang

Die Verpflegung wird an zwei Standorten in 14656 Brieselang erbracht: in der neuen Kindertagesstätte Gottlieb-Daimler-Straße 35 mit bis zu 112 Kindern und in der Kita Birkenwichtel Bahnstraße 58 mit bis zu 129 Kindern. Die Grundlaufzeit beträgt an beiden Standorten drei Jahre; je Standort sind zwei Verlängerungen um jeweils ein Jahr möglich.

Die neue Kita erhält an Öffnungstagen Mittagessen. Die Kita Birkenwichtel erhält Frühstück, Mittagessen und Vesper. Die Lieferung erfolgt grundsätzlich Montag bis Freitag.

Zubereitung und Speiseplanung

Die Speisen werden täglich frisch oder qualitätserhaltend regeneriert zubereitet. Zulässig sind insbesondere Warmanlieferung, Cook & Chill und Cook & Freeze, sofern Qualitäts-, DGE- und lebensmittelrechtliche Anforderungen eingehalten werden. Ein überwiegender Einsatz hochverarbeiteter Fertig- und Komplettgerichte ist ausgeschlossen.

Es sind mindestens zwei unterschiedliche, vorbestellbare Menülinien täglich anzubieten, davon eine vollwertig vegetarisch. Vollständige Hauptgerichte werden grundsätzlich innerhalb von vier Wochen nicht wiederholt. Gemüse oder Salat ist täglich, frisches Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sind regelmäßig anzubieten. Die Speisepläne werden rollierend mindestens vier Wochen im Voraus digital bereitgestellt und enthalten Angaben zu Allergenen, Zusatzstoffen und Sonderkost. Bei der Planung sind Tages- und Jahreszeitspektrum sowie möglichst regionale Lebensmittel zu berücksichtigen.

Menge, Ausstattung und Getränke

Eine reguläre Mittagsportion umfasst mindestens 250 g verzehrfertige Speisen. Bedarfsgerecht werden bis zu 50 g Nachschlag je Kind vorgehalten. Jeder verpflegungsteilnehmenden Person wird ein zuckerfreies Getränk von mindestens 0,3 Liter bereitgestellt. Die Ausgabe und Portionierung erfolgen durch Beschäftigte des Auftraggebers.

Anlieferung und Hygiene

Die Mahlzeiten werden in geeigneten Transportbehältern an die Ausgabeküchen geliefert. Warme Speisen müssen mit einer Anlieferungstemperatur von mindestens 65 °C, kalte Speisen mit höchstens 7 °C geliefert werden. Die Temperaturen sind zu kontrollieren und zu dokumentieren. Transportbehälter, Thermoboxen, Warmhalte- und Kühlbehälter, Transportwagen und Lieferfahrzeuge sind zu reinigen und zu desinfizieren.

Sonderkost ist ohne zusätzliche Lieferkosten bereitzustellen; Kreuzkontaminationen sind zu vermeiden. Die Lebensmittel sind nach LMIV zu kennzeichnen und jederzeit zurückverfolgbar.

Technik, Konzepte und Reklamation

Erforderliche technische Geräte sowie Transport-, Kühl- und Warmhaltebehälter stellt der Auftragnehmer auf eigene Kosten bereit. Die Geräte verbleiben beim Auftragnehmer; Transportbehälter werden zurückgenommen. Vor Leistungsbeginn erfolgen eine gemeinsame Begehung und die Dokumentation von Ausgabeküchen, Anschlüssen, Stellflächen und Zugangswegen. Ein Inbetriebnahmeplan für die bereitgestellten technischen Geräte ist spätestens vier Wochen vor Leistungsbeginn vorzulegen.

Ein schriftliches Reinigungs- und Desinfektionsplan sowie ein schriftliches Notfallkonzept für Personal- und Fahrzeugausfälle, Strom- und Küchenausfälle, Lieferverzögerungen, technische Störungen und extreme Witterungsereignisse sind bereitzustellen. Reklamationen werden mit festen Ansprechpersonen bearbeitet; der Eingang wird spätestens am folgenden Werktag bestätigt und die Fehlerbehebung bei technischen Störungen des Bestellsystems innerhalb eines Werktages begonnen.

Bestellung, Abrechnung und Abstimmung

Ein kostenloses digitales, datenschutzkonformes Bestell- und Abrechnungssystem wird bereitgestellt. Es umfasst Einrichtungszuordnung, Menüauswahl, Bestellungen, Sonderkostverwaltung, Bestellhistorie, Änderungen, Stornierungen, Rechnungsübersichten und Auswertungen. Eine App ist zulässig, darf aber keine Voraussetzung sein.

Die Abrechnung erfolgt monatlich und elektronisch, auf Wunsch zusätzlich als PDF. Nicht bestellte oder nicht gelieferte Mahlzeiten sind nicht vergütungsfähig. Qualitätsgespräche finden mindestens zweimal jährlich, ein Abstimmungsgespräch zur Speiseplanung mindestens einmal jährlich statt. Nachweise zu Eigenkontrollen werden mindestens zwölf Monate aufbewahrt.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Registereintragung und Eignung

Die Registereintragung ist mit Formblatt 124 nachzuweisen. Erforderlich sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle beziehungsweise bei der Industrie- und Handelskammer. Die Eignung für Liefer- und Dienstleistungsaufträge ist mit Formblatt 124 LD zu erklären.

Ausschlussgründe und Verantwortlichkeit

Mit dem Angebot ist eine unterschriebene Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen abzugeben. Bei einem einschlägigen Ausschlussgrund sind geeignete Nachweise über Maßnahmen zur Vermeidung des Ausschlusses beizufügen. Bei juristischen Personen sind Namen und berufliche Qualifikation der für die Ausführung verantwortlichen Personen anzugeben.

Qualifikation und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Die Eigenerklärung zu §§ 44, 45 VgV ist vollständig auszufüllen. Sie umfasst Unternehmens- und Registerangaben, vergleichbaren Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung, gegebenenfalls zur Präqualifizierung sowie zur jahresdurchschnittlichen Mitarbeiterzahl. Als Umsatznachweis ist mindestens eine vereidigte Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters, ein testierter Jahresabschluss oder eine testierte Gewinn- und Verlustrechnung vorzulegen. Die Berufshaftpflichtversicherung ist durch eine Versicherungsbestätigung nachzuweisen. Konkrete Mindestumsatz- oder Mitarbeiterzahlwerte werden nicht genannt.

Verpflegungsqualität und Hygiene

Angebote müssen die zwingenden Anforderungen aus Anlage A erfüllen oder deren Erfüllung nachvollziehbar nachweisen. Dazu gehören der aktuelle DGE-Qualitätsstandard, lebensmittelrechtliche und hygienische Anforderungen, ein dokumentiertes Hygienemanagement, ein HACCP-Konzept, die Einhaltung der LMIV sowie vollständige Allergen- und Zusatzstoffkennzeichnung. Die DGE-Konformität ist durch Zertifizierung oder einen gleichwertigen Nachweis zu belegen.

Betrieb und Ausführung

Erforderlich sind ein digital bestellbares und datenschutzkonformes System, die vollständige Rückverfolgbarkeit der Lebensmittel, ein schriftliches Notfall- und Vertretungskonzept, ein dokumentiertes Reklamationsmanagement mit festen Ansprechpersonen sowie kurzfristiger Erreichbarkeit. Das eingesetzte Personal muss fachlich qualifiziert sein und die erforderlichen Hygienebelehrungen nach Infektionsschutzgesetz besitzen. Für die Ausführung sind regelmäßige Fortbildungen zu Lebensmittelhygiene, Allergenmanagement, HACCP, Kennzeichnung, Kindertagesverpflegung und DGE-Qualitätsstandards vorzusehen. Eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist nachzuweisen.

Mindestanforderungen und Nachunternehmer

Die Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG und die entsprechende Vereinbarung für Nachunternehmer und Verleiher sind zu unterzeichnen. Die eingesetzten Beschäftigten erhalten mindestens das geltende Mindestarbeitsentgelt. Löhne und Gehälter werden mindestens monatlich über Gehaltskonten gezahlt; prüffähige deutschsprachige Nachweise und Überweisungsbelege sind bereitzuhalten und Stichprobenkontrollen zu dulden.

Namen und Sitz vorgesehener Nachunternehmer sowie deren Leistungsteile sind bereits mit dem Angebot anzugeben. Beim Einsatz von Nachunternehmern ist deren vorherige schriftliche Zustimmung erforderlich. Werden Eignungskapazitäten eines anderen Unternehmens genutzt, sind die betreffenden Eignungsanforderungen zu benennen und die unterschriebene Verpflichtungserklärung nach Formular 4.4 EU beizufügen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 51%11+ · 6%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Angebotsformular und Preisblatt
Zertifizierung und Qualitätsnachweise
Formulare und Eignungsnachweise
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Vertrags- und Leistungszusagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Brieselang
Ort
14656 Brieselang, Brandenburg
Kategorie
Brandenburg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
14656 Brieselang
Brandenburg

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