Westfalenpark, WERK, Dachdeckerarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Dortmund vergibt als offenes Verfahren die Dachdeckerarbeiten für das Gebäude WERK am Westfalenpark, Florianstraße 2, 44139 Dortmund. Die Leistung umfasst insbesondere Baustelleneinrichtung, Planung, Flachdachabdichtung mit Dampfsperre, Grund- und Gefälledämmung, zwei Abdichtungslagen, Anschlüsse, Rinnen, Dachabläufe und Fallleitungen sowie Dokumentation und Nachweisarbeiten.
Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr einzureichen. Angebotsfrist: 27.11.2026, 20:00 Uhr. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Das wirtschaftlich günstigste Angebot wird ausschließlich nach dem Preis bewertet; Formblatt 227 ist nicht beigefügt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Projektierung
Einrichten, Unterhalten und vollständiges Räumen der Baustelle für die eigene Leistung und die vertraglich abgestimmte Vorhaltezeit einschließlich erforderlicher Lager- und Aufenthaltscontainer. Bereitstellung und Kalkulation der für die Arbeiten erforderlichen Hebezeuge bis etwa 8,5 m Oberkante Fertigfußboden. Nutzung bauseitig gestellter Fassadengerüste und Nottreppen auf eigene Gefahr, einschließlich Schutzmaßnahmen und erforderlicher Umbauten. Erstellung von Montage-, Verlege- und Gefälleplänen sowie Windsogberechnungen. Provisorische Regenabweiser, provisorische Schwelle und provisorische Abdichtung am Oberlicht herstellen.
Flachdachabdichtung und Dämmung
Die Dachfläche von 3.104 m² reinigen sowie Oberflächen trocknen und maschinell Wasser saugen. Dampfsperre auf 3.104 m² horizontal und auf 13 m² senkrecht herstellen. Grunddämmung aus PIR mit 60 mm auf 2.404 m² sowie Gefälledämmung aus PIR auf 549 m² bei mittlerer Dicke 109,2 mm und 1.855 m² bei mittlerer Dicke 168,3 mm ausführen. Mineralischen Dämmstreifen, PIR-Dachreiter, Höhenversätze und Abschottungen innerhalb der Dämmebene herstellen. Die Dachabdichtung zweilagig ausführen: erste Lage als Elastomerbitumen-Kaltselbstklebebahn und zweite Lage als Polymerbitumen-Schweißbahn, jeweils auf 2.404 m².
Anschlüsse und Detailabdichtung
Dehnfugenbänder in Dampfsperre und Abdichtung mit jeweils 113 m sowie Formteile und Schutzmatten mit jeweils 113 m ausführen. Randanschlüsse an Winkelstützwände, Veranstaltungsbereich, Schaufenster, Atrien für Wärmepumpe und Verwaltung, Ausstellungsatrium, Verwaltungsbau, Foyerdach, Oberlicht sowie Türen, Pfosten-Riegel-Fassaden und weitere Gebäudeanschlüsse herstellen. Dabei Randdämmung, Dämmkeil, beide Abdichtungslagen, mechanische Befestigung, Eck- und Höhenversatzausbildungen sowie Höhenversätze zwischen CLT-Dächern berücksichtigen. Flüssigkunststoffabdichtungen an kleinteiligen Flächen, Durchdringungen, Pflanzbeeten und Sockelbereichen ausführen; Polymerbitumen-Schweißbahnen und Bautenschutzbahnen in Pflanzbeeten sowie horizontal und vertikal verlegen.
Entwässerung
Rinnen über Verwaltung und Eingangsbereich abdichten und ausbilden: 24,5 m für die Verwaltung und 12,5 m für den Eingangsbereich. Zwei Haupt-Not-Kombi-Dachabläufe für diese Rinnen einbauen. Verbundblechrinnen auf der Stampflehmfassade mit Unterkonstruktionen und Notabdichtungen herstellen. Haupt- und Notentwässerungselemente einbauen, darunter Hauptentwässerung in den Verbundblechrinnen sowie Attika-Haupt- und Notentwässerung auf dem Erdgeschossflachdach. Fallleitungen aus feuerverzinktem Stahl mit erforderlichen Leitungsverzügen ausführen. Flüssigkunststoffabschlüsse an Rinnenköpfen sowie Strangentlüftungen DN 100 und Kabeldurchführung DN 200 herstellen.
Nachweis- und Dokumentationsleistungen
Nachweisarbeiten von insgesamt 10 Stunden für Baufacharbeiter und 10 Stunden für Bauhelfer beziehungsweise Baufachwerker leisten. Stundenlohnarbeiten nur nach Anordnung des Auftraggebers ausführen. Bautageberichte arbeitstäglich erstellen und wöchentlich im Rahmen der Baubesprechung abgeben. Nach Arbeitsaufnahme Stundenzettel für Nachweisarbeiten innerhalb von fünf Werktagen vorlegen. Vollständige Dokumentation, Prüfzeugnisse, Zulassungen, Gebrauchsanweisungen und Bauakte spätestens zur Schlussabnahme übergeben.
Technische Anforderungen und Schutzmaßnahmen
Die zum Ausführungszeitraum geltenden Gesetze, DIN- und EN-Normen sowie anerkannten Regeln der Technik einhalten, insbesondere DIN 18336, DIN 18338, DIN 18531 bis 18535 und DIN 4102. Materialien müssen frei von FCKW/HFCKW und Formaldehyd sowie geruchsneutral sein. Untergrund und Toleranzen nach DIN 18202 beziehungsweise EN-Vorgaben berücksichtigen. Sichtbare Produkte, Oberflächen und Fügungsweisen vorab bemustern: Produkte je ein Stück, Oberflächen 0,5 × 0,5 m, Fassadenoberflächen gegebenenfalls einschließlich Verfugung 1,5 × 1,5 m und Fügungen anhand eines Musters. Witterungsschutz für zeitweise fertiggestellte Leistungen sicherstellen und provisorische Abdichtungen vor Weiterarbeit auf Dichtigkeit prüfen. Baumbestand, Gehölze und Wurzelbereiche schonen, Schäden sofort der Bauleitung melden, tägliche Abfallentsorgung sowie Bau- und Straßenraumreinigung durchführen und Materialien, Oberflächen und Bauteile bis zur Inbetriebnahme schützen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung und Nachweise
Das Unternehmen muss seine Eignung für die beschriebenen Dachdeckerarbeiten nachweisen. Die Vergabestelle kann geeignete Bescheinigungen und Nachweise verlangen, unter anderem von Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Finanzamt oder Krankenkasse. Präqualifizierte Unternehmen können ihren Eignungsnachweis über Name und Ordnungsmerkmal der Präqualifizierungsstelle erbringen. Eine Marktteilnahme von weniger als drei Jahren ist zulässig, sofern die Eignung in vergleichbarer Weise nachgewiesen werden kann. Konkrete Anforderungen an Referenzprojekte, Mindestumsatz oder eine jährliche durchschnittliche Personalstärke sind im Ausschnitt nicht angegeben; ein Kriterium zur jährlichen durchschnittlichen Personalstärke ist lediglich als Code hinterlegt.
Produkte, Materialien und technische Ausführung
Die angebotenen Materialien und Produkte müssen für den vorgesehenen Zweck geeignet sein. Erforderliche Zulassungen, Prüfzeugnisse, Gebrauchsanweisungen, Materialverträglichkeitsnachweise und allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse für Dehnfugenbänder müssen bereitgestellt werden. Bei Kunststoffen oder Kunststoffstoffen ist die Verträglichkeit mit bituminösen Massen nachzuweisen. Die Leistung muss vollständig und fachgerecht nach den geltenden Gesetzen, DIN- und EN-Vorschriften, Regeln der Technik und Herstellerrichtlinien ausführbar sein.
Personelle und organisatorische Eignung
Das Unternehmen muss über geeignete Fachkräfte und Maschinen sowie die erforderliche Werk- und Montageplanung einschließlich örtlichem Aufmaß verfügen. Erforderliche Sachkundenachweise, insbesondere für Maschinenführer, Kranfahrer, Arbeiten im Straßenverkehr und den Umgang mit Gefahrstoffen, müssen nachgewiesen werden. Ein Verantwortlicher für Arbeitssicherheit und ein deutschsprachiger Vorarbeiter müssen benannt werden. Das Unternehmen muss die tägliche Baustellendokumentation, Arbeitsschutz-, Umweltschutz- und Baumschutzanforderungen einhalten und die Leistung mit anderen Gewerken koordinieren können.
Formale Anforderungen
Das Angebot muss in deutscher Sprache, fristgerecht, elektronisch und formgerecht eingereicht werden. Die vorgegebenen Vordrucke sind zu verwenden. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Bei Nachunternehmern sind Art und Umfang der übernommenen Leistungen anzugeben und deren Eignung auf Verlangen nachzuweisen. Das Unternehmen muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen und die Erklärungen zu Steuern, Abgaben, Sozialversicherung sowie zum Schwarzarbeiterbekämpfungs- und Arbeitnehmerentsendegesetz abgeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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