Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Land Hessen sucht einen Dienstleister für den Winterdienst (Schneeräumen und Streuen) auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung Darmstadt (Eschollbrücker Straße 55, 64295 Darmstadt).
Auf einer Fläche von rund 3.190 m² muss der Auftragnehmer zwischen dem 1. November und dem 30. März eines jeden Jahres innerhalb von maximal einer Stunde nach Schneefall oder Glätte reagieren und die Flächen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche verkehrssicher halten.
Es handelt sich um eine öffentliche Ausschreibung nach UVgO ohne Losaufteilung. Der Vertrag startet am 1. November 2026 und läuft zunächst ein Jahr, mit der Option auf bis zu vier Verlängerungen um je ein weiteres Jahr (maximal fünf Jahre insgesamt). Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach dem niedrigsten Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Bieter müssen ihr Angebot elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (AI-Bietercockpit auf vergabe.hessen.de) einreichen – bis spätestens 21. August 2026 um 12:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Grundlage der preislichen Wertung ist der angebotene Gesamtangebotspreis, welcher sich aus den einzelnen Angebotsendpreisen gemäß dem Leistungsverzeichnis (inkl. Optionen), zuzüglich Mehrwertsteuer, zusammensetzt. Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtangebotspreis erhält 100 Prozent. Separat ausgewiesene Preisnachlässe ohne Bedingungen sowie gewährte Skontos werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenEinsatzort und Fläche
Standort: Erstaufnahmeeinrichtung (EAEH) Darmstadt, Eschollbrücker Straße 55, 64295 Darmstadt (WE 04270938 EAEH Kelley-Barracks).
Zu betreuende Fläche: rund 3.190 m² (gemäß Anlage 2).
Leistungszeitraum und Reaktionszeit
Art der Leistungen
Schneeräumung und Streuen auf den außenliegenden Verkehrsflächen:
Positionen im Leistungsverzeichnis
Die Mengen sind über die maximale Vertragslaufzeit von 5 Jahren geschätzt; abgerechnet wird pro tatsächlich durchgeführtem Einzeleinsatz (1.1, 1.2) bzw. auf Abruf/pauschal (1.3–1.5).
Einsatzdokumentation
Pro Einsatz ist ein Einsatz- und Streumittelnachweis (Anlage 1.3) zu führen mit:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Der Bieter darf keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB aufweisen (z. B. schwere Verfehlungen, Insolvenz, strafrechtliche Verurteilungen). Gegebenenfalls sind Selbstreinigungsmaßnahmen darzulegen.
Bei Auftragswert ab 30.000 € fragt der Auftraggeber das Wettbewerbsregister (Bundesamt für Justiz) ab.
Steuern, Sozialversicherung, Insolvenzfreiheit
Der Bieter muss erklären, dass er Steuern, Abgaben und gesetzliche Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß zahlt und kein Insolvenzverfahren anhängig ist (kein eröffnetes/beantragtes Verfahren, keine Liquidation).
Fachliche Eignung (Referenzen)
Mindestens eine Referenz über Winterdienst aus den letzten 3 Jahren, mit einer Winterdienstfläche von mindestens 3.190 m². Bevorzugt werden Referenzen aus Erstaufnahmeeinrichtungen, Unterkünften für asylsuchende Menschen oder vergleichbaren Liegenschaften.
Haftpflichtversicherung
Nachweis einer Haftpflichtversicherung in ausreichender Höhe mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Konkrete Mindestbeträge gemäß GM-Vertrag: 2 Mio. € Personenschäden, 1 Mio. € Sachschäden, 100.000 € Vermögensschäden je Schadensfall. Pflichtfeld im LV – 'Nein' führt zum Angebotsausschluss.
Tariftreue und Mindestlohn
Abgabe einer Verpflichtungserklärung Tariftreue/Mindestlohn gemäß HVTG. Bei Tarifbindung zusätzlich Bescheinigung des Arbeitgeberverbands/der Innung oder Gewerkschaftsbestätigung. Im LV sind Tarifvertrag, Lohngruppe, Tariflohn und Lohnkostenanteil anzugeben.
Personal und Zuverlässigkeitsüberprüfung
Eingesetztes Personal muss:
Gehzeiten sind mit landeseigenen Reinigungskräften abzustimmen.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Der Einsatz von Nachunternehmern ist zulässig, bedarf jedoch der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers (maximal zweimalige Weitergabe desselben Leistungsgegenstands). Bei Eignungsleihe (§ 34 UVgO) sind Verzeichnis (235), Verpflichtungserklärung (236), Tariftreue- und Eignungsnachweise vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung BG (632) mit bevollmächtigtem Vertreter und gesamtschuldnerischer Haftung erforderlich.
Formale Anforderungen an das Angebot
Referenz über Winterdienst (Schneeräumung und/oder Streuen)
bevorzugt: Erstaufnahmeeinrichtungen, Unterkünfte für asylsuchende Menschen oder vergleichbare Liegenschaften. Pflichtangaben: Art der Leistung, Umfang in m², Empfänger (öffentlich/privat), Ansprechpartner (Telefon + E-Mail), Erbringungszeitraum. Einzureichen über Formular Referenzliste.pdf.