Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Südbayern schreibt Winterdienstleistungen auf den Rastanlagen Führholzen-West und Führholzen-Ost an der A9 Nürnberg–München aus. Der Auftragnehmer stellt Personal, Fahrzeuge, Geräte und Anbauten für Streu- und Räumdienste auf Verteilerfahrbahnen, Parkflächen und Gehwegen sowie für die Streusalzbeladung bereit.
Die Angebote sind bis zum 01.09.2026 um 10:00 Uhr ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal vergabe.autobahn.de einzureichen. Zuschlag erhält das preisgünstigste Angebot.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis (in €, netto) wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenEinsatzort und Zeitraum
Einsatzort: Bundesautobahn A9 Nürnberg–München, Rastanlagen Führholzen-West und Führholzen-Ost. Die Leistungen beziehen sich auf Zu- und Abfahrtstraßen, Parkflächen, Verteilerfahrbahnen, Betriebszufahrten/-rampen und Gehwege.
Vertragslaufzeit: 01.11.2026 bis 31.03.2028 (Mindestvertragslaufzeit, ca. 17 Monate). Es bestehen zwei Verlängerungsoptionen:
Winterdienstperioden: Jeweils 5 Monate pro Periode, insgesamt 10 Monate Vorhaltung in der Vertragslaufzeit. Während der Winterdienstperiode sind Fahrzeuge täglich 00:00–24:00 Uhr in betriebs- und verkehrssicherem Zustand vorzuhalten.
Fahrzeuge und Geräte (vom Auftragnehmer bereitzustellen)
Insgesamt sind vorzuhalten:
Anbauten (vom AN): Vorbauschneepflug inkl. Verschleißteile, Sicherheitseinrichtungen, Hydraulikanlage, Streumaschine, Bedienpulte für Ein- und Anbauten, mobiles Datenerfassungsgerät Mobidat (für Echtzeitübertragung an die Winterdiensteinsatzleitung).
Einbauten (vom AG gestellt): Betriebsfunkgerät (temporär oder stationär).
Winterdienstgeräte müssen DIN 30710, StVZO, dem Merkblatt Winterdienst 2025, dem Merkblatt Winterdienstfahrzeuge 1996, dem Leistungsheft Straßenbetrieb 2023 sowie LB 5 Winterdienst entsprechen.
Streustoffe und Beladung
Die Streustoffe (gemäß TL-Streu) werden vom Auftraggeber gestellt und im Betriebshof T+R „Führholzen-Ost" gelagert. Der Auftragnehmer lädt sie mit dem eigenen Ladegerät selbstständig auf die Winterdienstfahrzeuge. Pro Ladevorgang sind maximal 20 Minuten Ladezeit vorgesehen. Ladezeiten sind handschriftlich zu erfassen und vom AG gegenzeichnen zu lassen.
Durchzuführende Arbeiten
Streuen auf Verteilerfahrbahnen und Parkflächen (Breite bis 8,00 m) sowie auf Gehwegen (Breite bis 3,00 m).
Räumen und Streuen auf Verteilerfahrbahnen/Parkflächen (Räumbreite 3,20–3,50 m, Streubreite bis 8,00 m) und auf Gehwegen (Räumbreite bis ca. 1,5 m, Streubreite bis 3,00 m).
Kontroll-/Leerfahrten im Rahmen der Einsätze.
An- und Abbau der Winterdienstgeräte einmal je Winterdienstperiode (insgesamt 2x).
Überprüfung/Funktionskontrolle der Winterdienstfahrzeuge und -geräte einmal je Winterdienstperiode (insgesamt 2x), inkl. Kalibrierung und Mängelbeseitigung vor Saisonbeginn.
Streusalzbeladung mit eigenem Ladegerät (max. 20 Min. pro Ladevorgang).
Stillstandzeiten auf Anweisung des AG.
Bilddokumentation: Bei Behinderungen durch parkende Fahrzeuge sind Fotos mit Datum und Uhrzeit als Nachweis anzufertigen.
Einsatzbereitschaft und Reaktionszeiten
Vergütung und Abrechnung
Die Vergütung setzt sich zusammen aus:
Vergütung erfolgt nach belegten Fahrzeiten. Fahrten zum Salzladen sind über die entsprechenden LV-Positionen abgegolten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Anforderungen an Bieter
Fachliche und technische Eignung
Nachweis der fachlichen Qualifikation/Fachkunde (z. B. Branchenzertifizierungen, Personalqualifikation).
Fahrzeugeignung: Leicht-LKW max. 15,5 t, Kleingeräteträger max. 6,0 t – jeweils mit den geforderten technischen Spezifikationen (Motorleistung, Emissionsklasse, angetriebene Achsen, Differentialsperre, Feuchtsalzstreuer FS 30, Schneepflug, Bereifung etc.).
Nachweis Achslasten/Gesamtgewicht durch Wiegeprotokoll (inkl. Winterdienstgeräte in jedem Beladungszustand).
Konformität der Winterdienstgeräte mit DIN 30710, StVZO, Merkblatt Winterdienst 2025, Merkblatt Winterdienstfahrzeuge 1996, Leistungsheft Straßenbetrieb 2023 und LB 5 Winterdienst.
Funktionskontrolle und Kalibrierung der Winterdienstgeräte vor jeder Winterdienstsaison, dokumentiert als Prüfprotokoll; Mängel sind unverzüglich zu beseitigen.
Personalplanung: Vorlage eines vorläufigen Personalplans mit Angebotsabgabe als Nachweis der Leistungsfähigkeit (Anzahl und Qualifikation der bereitzuhaltenden Mitarbeiter).
Personelle Anforderungen
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (z. B. Umsatz, Liquidität). Konkrete Mindestumsätze oder Schwellenwerte sind in den vorliegenden Unterlagen nicht benannt.
Die Auftrags- oder Vertragswert-Schwelle gemäß Bundestariftreuegesetz (BTTG) liegt bei 50.000 Euro ohne USt. Bei Aufträgen ab dieser Schwelle sind die Besonderen Vertragsbedingungen zur Tariftreue einzuhalten.
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Zuschlagskriterium
Der Zuschlag erfolgt ausschließlich nach dem niedrigsten Preis (Zuschlagskriterium: Preis, 100 %).