Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gesucht?
Externe wissenschaftliche Begleit- und Erfolgsevaluation des hessischen Landesprogramms „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus" für den Programmzeitraum 2025–2029.
Um was geht es?
Das Land Hessen fördert im Rahmen dieses Programms über 100 Projekte zur Demokratieförderung und Extremismusprävention in fünf thematischen Säulen (Regelstrukturen, Prävention/Intervention/Opferschutz, Demokratieförderung, Vielfalt/Integration, Antisemitismusbekämpfung). Ein wissenschaftliches Team soll diese Projekte über rund 20 Monate (01.04.2027–30.11.2028) evaluieren.
Was muss man als Bieter tun?
Das Verfahren ist eine beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst ist ein Teilnahmeantrag (mit Referenzen, Mitarbeiterprofilen, Publikationsliste und Eigenerklärungen) einzureichen. Aus den Bewerbern werden max. 5 zur Angebotsabgabe aufgefordert. Das Angebot umfasst neben dem Preis ein schlüssiges Evaluationskonzept.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Grundlage ist der angebotene Gesamtangebotspreis (inkl. Optionen, zzgl. MwSt.). Niedrigster Preis erhält 5 Punkte, andere im Verhältnis dazu weniger.
- Qualität Konzept70%
Bewertet werden Plausibilität, Transparenz, fachliche Qualität, Nachvollziehbarkeit und Überzeugungskraft des eingereichten Konzepts anhand des Gesamteindrucks. Bewertet mit 0-5 Punkten (Mindestpunktzahl 3, sonst Ausschluss). Skala: 5=hervorragend, 4=gut, 3=befriedigend, 2=ausreichend, 1=mangelhaft, 0=fehlend/ungenügend.
Preis: Punktzahl = (günstigster Angebotspreis / Angebotspreis des zu wertenden Angebotes) x 5 Punkte; Index Preis = Punktzahl x 30 %. Qualität Konzept: Index = vergebene Punktzahl (0-5) x 70 %. Gesamtwertung = Index Qualität Konzept + Index Preis, höchster Gesamtindex erhält Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabe und Gegenstand der Evaluation
Wissenschaftliche Begleit- und Erfolgsevaluation des hessischen Landesprogramms „Hessen aktiv für Demokratie und gegen Extremismus 2025–2029".
Das Programm fördert mehr als 100 Projekte staatlicher und nichtstaatlicher Träger mit einem Fördervolumen von ca. 11 Mio. Euro im Jahr 2026, gegliedert in fünf thematische Säulen:
Fünf Leitfragen der Evaluation
Die Evaluation soll systematisch entlang folgender fünf Leitfragen erfolgen:
1. INPUT: Welche Ressourcen werden eingesetzt (Geld, Personal, Ehrenamtliche, Material, Ausstattung, Räume, Zeit)?
2. OUTPUT: Welche Leistungen werden erbracht, welche Zielgruppen werden erreicht, wie zufrieden sind die Beteiligten?
3. OUTCOME: Welche Veränderungen ergeben sich bei den Zielgruppen (Bewusstsein, Wissen, Handeln, Lebenslage)?
4. IMPACT: Welche gesellschaftlichen Veränderungen lassen sich feststellen?
5. OPTIMIERUNG: Welcher Optimierungsbedarf besteht hinsichtlich Förderentscheidungen und fachlicher Inhalte künftiger Zuwendungsbescheide?
Berichte und Berichtswesen
Im Rahmen der Evaluation sind drei schriftliche Berichte zu erstellen:
Darüber hinaus sind förderliche und hinderliche Faktoren darzustellen und es besteht eine fortlaufende mündliche und elektronische Abstimmungspflicht mit dem HMdI. Nach Vergabe findet ein Auftakttreffen in Präsenz statt, im Verlauf sind 2 weitere Projektbesprechungen vorgesehen.
Finanzieller Rahmen
Die Leistung ist als Festpreis (Pauschalpreis netto) anzubieten. Im Festpreis sind alle Nebenkosten, Reisekosten, Spesen und Auslagen enthalten.
Leistungszeitraum
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Fachkunde)
Leistungsfähigkeit und personelle Anforderungen
Referenzen
Zuverlässigkeit und rechtliche Anforderungen
Finanzielle Anforderungen und Wertung
Geeignete Referenzen über die Evaluierung ähnlicher Projekte/Programme in den Bereichen Extremismus, Kriminalprävention oder Demokratieförderung. In Summe über alle Referenzen müssen vier Erfahrungsbereiche abgedeckt werden: (1) hervorragende Fachkenntnisse in Extremismusprävention und Evaluation von Präventionsmaßnahmen (mind. 2 Jahre Berufserfahrung + mind. 3 einschlägige Projekte), (2) Zugang zum Forschungsfeld (mind. 3 thematisch einschlägige Forschungsprojekte), (3) Erfahrungen in Qualitätsentwicklung/-sicherung oder wissenschaftliche Expertise in Evaluationen (mind. 3 thematisch einschlägige Studien), (4) Durchführung von Evaluationsstudien zu mindestens 3 ähnlichen Projekten/Programmen.
Pro Referenz: Art der Leistung, Umfang, Empfänger (öffentlich/privat), Ansprechpartner mit Telefon und E-Mail, Erbringungszeitraum, Auftragswert. Bei Bewerberüberhang (>5 geeignete Bewerber) werden max. 5 Bewerber anhand der Qualität der zwei besten Referenzen ausgewählt.