Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Hohen Neuendorf (Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft) schreibt die Ausführung von Ersatzpflanzungen im Rahmen einer Baumaßnahme an der Feldstraße 21 a-d in 16540 Hohen Neuendorf öffentlich aus.
Es sollen 11 Jungbäume (Hochstamm) verschiedener Arten (Hainbuche, Feldahorn, Rotahorn, Mehlbeere) gepflanzt werden. Die Arbeiten umfassen die Baustelleneinrichtung, das Herstellen von Pflanzgruben mit Wurzelführung, die Lieferung und Pflanzung der Bäume sowie eine mehrjährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege (2027–2029) inklusive Bewässerung.
Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform VMPConnector (Brandenburg) bis zum 03.09.2026 um 10:00 Uhr einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen, Zuschlag erhält das preisgünstigste Angebot. Ausführungszeitraum: 05.10.2026 bis 15.12.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Vorbereitung
Einrichtung und Vorhalten der Baustelle, Markierung der 11 Pflanzstellen, Straßen- und Gehwegreinigung sowie Auf- und Abbau der Baustelleneinrichtung. Für die Bodenarbeiten sind die Pflanzgruben mit TRG Wurzelführung 60 herzustellen (11 Stück), bei Bedarf eine Zulage für Stubben und Wurzelwerk (5 Stück) sowie die Entsorgung unbelasteter Böden (ca. 15 m³). Entsorgungsnachweise zu den angefallenen Böden sind dem Auftraggeber vorzulegen.
Lieferung und Pflanzung der Bäume
Lieferung und Pflanzung von 11 Jungbäumen als Hochstamm, inklusive Ausbinden der Pflanzenware, Setzen von Baumpfählen (11 St.), Einbau von Gießringen mit Mulchbefüllung (11 St.) sowie Anbringen eines Sonnen-/Verdunstungsschutzes (11 St.).
Folgende Baumarten und Mengen sind vorgesehen:
Vorgesehene Fabrikate für die Wurzelführung (TRG Wurzelführung 60) und Gießringe stammen von GEFA bzw. GEFAFABRITZ — bei gleichwertigen Produkten ist die Gleichwertigkeit nachzuweisen.
Pflege und Bewässerung
Durchführung der Fertigstellungspflege (11 St.) und der Entwicklungspflege (11 St.) sowie Bewässerung mit 80 Litern pro Baum. Die Bewässerung erfolgt nach dem vorliegenden Gießplan und umfasst mindestens 352 Gießgänge. Es kann eine vorhandene Zisterne (50.000 L) auf dem Grundstück teilweise genutzt werden. Die Entwicklungspflege umfasst 3 Pflegegänge in den Jahren 2027 bis 2029. Alle Pflege- und Wässerungsvorgänge sind vorab mit dem Auftraggeber abzustimmen und in einem Pflegeprotokoll zu dokumentieren.
Stundenlohnarbeiten
Für nicht im Leistungsverzeichnis pauschal erfasste, vom Auftraggeber angeordnete Zusatzleistungen sind Stundenlohnarbeiten für Vorarbeiter/in, Facharbeiter/in und Bauhelfer/in sowie für Radlader, Minibagger und LKW jeweils einschließlich Fahrer/in zu kalkulieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage — Ausschlussgründe
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 4.1 EU) abzugeben. Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A bzw. § 6a VOB/A vorliegen, insbesondere keine relevanten strafrechtlichen Verurteilungen (Terrorismus, Geldwäsche, Betrug, Bestechung, Menschenhandel), keine Verstöße gegen Steuer-, Sozialversicherungs- und Abgabenpflichten, keine Insolvenz/Liquidation, keine schweren beruflichen Verfehlungen sowie keine Ausschlüsse nach AEntG, AufenthG, MiLoG, SchwarzArbG oder LkSG. Bei Einsatz von Nachunternehmern ist diese Erklärung auch von ihnen einzuholen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zum KMU-Status ist mit dem Angebot vorzulegen (Kleinst-/Kleinunternehmen, mittleres Unternehmen, Großunternehmen oder kein KMU). Umsatzangaben der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sind im Rahmen der Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124) auf Verlangen zu belegen. Präqualifizierte Unternehmen können den Eignungsnachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) führen; ansonsten ist die Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124) einzureichen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Erklärung, dass in den letzten fünf Kalenderjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden und die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind auf Verlangen drei vergleichbare Referenznachweise mit den geforderten Mindestangaben (Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang, eingesetzte Mitarbeiterzahl, besondere Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, Koordinationsangaben, Auftraggeberbestätigung) vorzulegen. Außerdem sind die Registereintragungen (Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK) nachzuweisen bzw. eine Erklärung abzugeben, dass keine Eintragungspflicht besteht.
Auftragsbezogene Bedingungen / Nachunternehmer
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124) sowie das Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VVB 235) vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmern sind das Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (VVB 233) und — bei Bietergemeinschaften — die Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (VVB 234) abzugeben. Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für eine Präqualifikation erfüllen; bei Präqualifikation genügt die Angabe der PQ-Nummer. Zum Nachunternehmereinsatz ist zusätzlich die Vereinbarung Mindestanforderungen BbgVergG (Formular 5.4) durch den Nachunternehmer zu unterzeichnen.
Mindestlohn- und Tariftreue (BbgVergG)
Mit dem Angebot ist die Vereinbarung Mindestanforderungen BbgVergG (Formular 5.3) rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Zahlung des Mindestentgelts nach § 6 Abs. 2 BbgVergG (derzeit 13,00 €/Std., ab 01.01.2026 gilt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 €/Std., sofern höher), zur monatlichen Entgeltzahlung über Gehaltskonten, zur Vorlage anonymisierter/pseudonymisierter Lohnunterlagen sowie zur Duldung von Stichprobenkontrollen durch den Auftraggeber. Verstöße können mit einer Auftragssperre bis zu 3 Jahren und einer Vertragsstrafe geahndet werden.