Ausschreibungen Bauüberwachung

Auswechslung Trinkwasserleitung Bereich Fuchshain/Threna/Belgershain

Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH04683 Naunhof OT Fuchshain, SachsenFrist: (in 18 Tagen)

Zusammenfassung

Öffentliche Ausschreibung der Kommunalen Wasserwerke Leipzig GmbH für Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Trinkwasserleitung in den Ortsteilen Fuchshain, Threna und Belgershain (Gemeinde Naunhof/Belgershain, Landkreis Leipzig).

  • ca. 4,1 km neue Trinkwasserleitung (PE-HD 315 bzw. GGG DN 300)
  • Rückbau alter Asbestzement-Leitungen (ca. 1,25 km) und Verdämmung von Bestandsleitungen
  • 32 Trinkwasser-Hausanschlüsse umbinden, 10 Unterflurhydranten, Be-/Entlüftungen
  • ca. 6.000 m³ Grabenaushub, ca. 2.200 m² Straßenwiederherstellung
  • Aufteilung in 4 Bauabschnitte (BA1–BA4), Bauzeit ca. 1,5 Jahre (voraussichtlich 10/2026 – 02/2028)
  • Keine Losaufteilung – Angebot nur als Gesamtleistung möglich
  • Angebotsabgabe: 13.07.2026, 11:00 Uhr, elektronisch über die Vergabeplattform
  • Bindefrist: bis 11.09.2026
Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Noch 18 Tage bis zur Angebotsfrist
Termin / Frist
202620272028
JUNSEPDEZMÄRJUNSEPDEZ
Gebührenfrist Wasserrecht
Veröffentlichung
Versendung Aufforderung
Angebotsfrist
Sicherheitsüberprüfung bis
Vorlauf Buslinien-Sperrung
Anwohnerinformation
Gefährdungsbeurteilung Asbest
Angebotsöffnung
Bindefrist
Ausführungsbeginn
Vertragslaufzeit
Bauabschnitt BA1
Sicherheit Vertragserfüllung
Fotodokumentation
Verwertungskonzept
Bausperre Landwirtschaft
Bauabschnitt BA2.1
Bauabschnitt BA2.2
Bauabschnitt BA3.1.1
Bauabschnitt BA3.1.2
Bauabschnitt BA3.2
Archäologische Vorarbeiten BA4
Anzeige Grundwasserhaltung Beginn
Bauabschnitt BA4
Wasserrechtliche Erlaubnis Gültigkeit
Bestandsdokumentation
Abnahmedokumentation uWB
Anzeige Grundwasserhaltung Ende
Leitungsdokumentation
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

Bewertungsformel

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (100%), ermittelt aus der Wertungssumme. Alle relevanten Informationen sind im Dokument enthalten.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung, Sicherung und Dokumentation

  • Baustelleneinrichtung und -räumung inkl. Baubüro für den Auftraggeber, Bauwasser, Baustrom, Baubeleuchtung, WC-Kabinen, Bauzaun, Baustraßen, Lager- und Arbeitsplätze (mit Gemeinde Belgershain abstimmen)
  • Bauschild nach Vorgabe AG aufstellen
  • Beweissicherung an der Kreisstraße K 8361 inkl. Videobefahrung vor Baubeginn; Übergabe an Straßenmeisterei Großbothen
  • Fotodokumentation: 4-fach, Übergabe 14 Kalendertage nach Baubeginn
  • Bestandsdokumentation aller verlegten Leitungen, Kanäle, Schächte und Hausanschlüsse: Übergabe mindestens 2 Wochen vor Abnahme
  • Verwertungskonzept für Aushub- und Rückbaumaterial: Vorlage 5 Arbeitstage vor Entsorgungsbeginn
  • Anwohnerinformation: mindestens 2 Wochen vor Baubeginn über Art, Dauer und Umfang der Arbeiten
  • Müllentsorgung für Anlieger sicherstellen (Sammelplätze einrichten, mit Entsorgungsunternehmen abstimmen)
  • Verkehrsbehördliche Anordnung (VRAO) mit ausreichend Vorlauf beantragen; Original ständig auf Baustelle; Gebühren in Angebotspreise einkalkulieren
  • Halteverbotsbeschilderung: 3 volle Tage vor Sperrung mit Zusatz '1060-31' und Zeitzusatz 'ab …'
  • Abstimmung mit Fremdleitungsbetreibern, Trassenbegehung mit Behörden
  • Sicherungs- und Schutzmaßnahmen: Baumschutz (Stamm-, Kronenschutz, Freischneiden Lichtraumprofil), Schwarz-Weiß-Anlage
  • Begleitung durch Munitionsbergungsfirma, Oberflächensondierung Kampfmittel (ca. 8.100 m²) – Freimessung BA1/BA2/W-Bereich BA3 bereits erfolgt (08.09.2023, 15.01.2024)
  • Baubegleitende archäologische Beobachtung inkl. Stundenlohnarbeiten, Oberbodenabtrag nach Vorgabe Landesamt für Archäologie (BA4 besonders relevant, 1–2 Wochen Vorlauf)

Erd- und Verbauarbeiten sowie Wasserhaltung

  • Aushub Rohr- und Kanalgraben (Standard-Verbau, Tiefen bis 4,00 m, Grabenbreiten nach KWL-Regelblättern 101-1/101-2)
  • Baugruben, Kopflöcher, Suchgräben, Hindernisbeseitigung, Aufhängungen, Zwischenlager
  • Bodenabfuhr, Bodenlieferung und -einbau; Verfüllung des Grabens
  • Standardisierter Verbau (T bis 4,00 m) sowie Verbau für Hausanschlüsse (T bis 2,00 m)
  • Grabenherstellung und Verfüllung insgesamt ca. 6.000 m³
  • Bodenschutzplatten, Bodenlockerung, Wassertankwagen-Vorhaltung
  • Wasserhaltung: offene Wasserhaltung bis 15 m³/h und geschlossene Wasserhaltung mit Vakuumfilterbrunnen bis 30 m³/h
  • Grundwasserabsenkung gemäß wasserrechtlicher Erlaubnis (Bauabschnitt 4: max. 7.560 m³ Entnahme, max. 30 l/s Einleitung in die Threna)
  • Flüssigboden: Herstellung und Einbau (ca. 12.000 m³), Eigenüberwachung je 500 m³, Querriegel aus Ton (95 Stück)
  • Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe gemäß Ersatzbaustoffverordnung

Trinkwasserleitungsbau – Haupt- und Hausanschlüsse

  • ca. 4.148 m neue Hauptleitung GGG DN 300 zugfest bzw. PE-HD 315x18,7 SDR 17
  • ca. 4.148 m Rohrverlegung (inkl. Formstücke GGG und PE-HD, Schutzrohre DN 500–600 (12 m), Rohreinzug in Schutzrohr DN 300 (12 m))
  • 10 Unterflurhydranten DN 80, 1 Gartenhydrant, 2 Be-/Entlüftungsgarnituren DN 80, 27 Flanschschieber DN 100–300, 56 Einbaugarnituren bis DN 400, 69 Straßenkappen, 32 Ventilanbohrarmaturen DN 200–300
  • 12 Umschlüsse/Anbindungen Hauptleitung an Versorgungs- und Bestandsleitungen bis DN 400
  • 32 Umschlüsse Trinkwasserhausanschlüsse bis da 63 mm (PE-HD nach DIN 8074/8075, DIN EN 12201)
  • Druckprüfung DN 300–400 (ca. 4.148 m) nach DIN EN 805 und DVGW W 400-2
  • Desinfektion (ca. 4.148 m) nach DVGW W 291
  • Spülung, Inbetriebnahme der Trinkwasserleitung
  • Trassenwarnband blau mit Ortungsdraht
  • Hinweisschilder (12 St.), Mehrbereichskupplungen DN 75–200 (13 St.)

Trinkwasserprovisorium und Interimsversorgung

  • Auf-, Abbau und Vorhalten Trinkwasser-Provisorium PE-HD DN 150 (ca. 1.250–1.310 m)
  • Anbindung Provisorium an Hauptleitung DN 80–250 (4 St.)
  • Interimsversorgung in BA1 zwingend erforderlich (Leitungslänge, Unterbrechungsdauer, fehlende Alternativen)
  • Ersatzleitungen für Hausanschlüsse (Provisorium PE-HD 32–63)
  • Tauchmotorpumpe bis 10 m³/h (Vorhaltung 20 h) für Entleerung

Rückbau und Entsorgung Bestandsleitungen

  • Rückbau/Ausbau Rohrleitungen AZ DN 200–250: ca. 1.250–1.300 m; weitere Rohre bis DN 250 (135 m)
  • Rückbau Armaturen, Rohrenden verschließen
  • Verdämmung/Verschließen stillgelegter Bestandsleitungen (ca. 925 m); auf Ackerflächen (BA1) vollständige Entfernung der AZ-Leitungen, im Bereich Kita Verdämmung im Boden
  • Stillgelegte Leitungen in BA2: ~30 m TWL DN 200 AZ, ~325 m DN 200 PVC, ~34 m DN 150 PVC, ~59 m PE-HD 90
  • Stillgelegte Leitungen in BA3: ca. 476 m TWL PE-HD 90
  • Aufsichtführende sachkundige Person nach TRGS 519 vor Ort (weisungsbefugt); Fachfirma nach § 8 GefStoffV, in Sachsen angezeigt bei Landesdirektion Sachsen, Abt. 5 Arbeitsschutz (09105 Chemnitz)
  • Transportgenehmigung gem. § 54 KrWG durch befördernden AN
  • Gefährdungsbeurteilung/Arbeitspläne/Betriebsanweisungen für Asbestzement: spätestens 7 Tage vor Baubeginn als Anhang zur Anzeige an die Behörde
  • Entsorgungsnachweise: immissionsschutzrechtliche Genehmigung, Zertifikat EBV für asbesthaltige Baustoffe (Abfallschlüssel 170605*)
  • Deklarationsanalysen durch unabhängiges, akkreditiertes Labor; Soll-Ist-Vergleich mit Lieferscheinen (spätestens mit Schlussrechnung)
  • Zwischenlager, Absetzbecken für Sedimentation, fachgerechte Entsorgung sedimentierter Stoffe
  • Lieferantenzertifikate DIN EN ISO 9001 für alle bestellten Materialien; Prüfzertifikate Betonfertigteile nicht älter als 3 Monate

Oberflächen- und Straßenbau sowie Verkehrssicherung

  • Oberflächenaufbruch und -wiederherstellung (ca. 2.200 m²): Asphalt, Beton, Pflaster, Schotter-/Frostschutzschichten, Bordsteine, Rinnen
  • Straßenaufbruch Gehwege, Asphalt, Bordsteine, Entwässerungsrinnen
  • Verdichtung: DPr ≥ 100 % (Rohrleitungszone ≥ 97 %); Plattendruckversuche mit AG/BÜ ankündigen
  • Verkehrssicherung: Halteverbote, Teil-/Vollsperrungen, Verkehrszeichen, Markierungsarbeiten
  • Temporäre 3-Seiten-Lichtsignalanlage am Knotenpunkt S43/Straße des 9. November in Naunhof: Auf-/Abbau, Betrieb und Rückbau inkl. verkabelter, verkehrsabhängiger Steuerung mit Detektoren (LED-Technik, Wochenprogramm, Festzeit-Ersatzprogramm, Rotlampenüberwachung)
  • Vorlaufzeit Sperrung Buslinien: 4 Wochen

Materialbereitstellung

  • Durch Auftraggeber (Kommunale Wasserwerke Leipzig GmbH) bereitgestellt: Rohrleitungen GGG/PE-HD, Formstücke, Armaturen, Hydranten, Einbaugarnituren, Straßenkappen, Rohrbruchdichtschellen, Mehrbereichskupplungen, E-Muffen
  • Durch Auftragnehmer bereitzustellen: Kleinmaterial (Schrauben, Muttern, Dichtungen), Schmier-/Gleitmittel, Desinfektionsmittel, Trinkwasser-Provisorium-Material, Abwassermaterial, Oberflächenmaterial
  • Soll-Ist-Vergleich der AG-beigestellten Stoffe mit Lieferscheinen; fortlaufende Lieferscheinliste; spätestens mit Schlussrechnung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachkunde und technische Qualifikation

  • DVGW-Bescheinigung Gruppe W3 ge, pe nach GW 301 (Nachweis für Versorgungsleitungen bis PE 315) – mit dem Angebot einzureichen
  • Sachkundenachweis TRGS 519 (Anlage 4 oder höherwertig) für die aufsichtführende Person beim Asbestzement-Rückbau; diese Person muss dem Fachpersonal weisungsbefugt sein – mit dem Angebot einzureichen
  • Qualifikationsnachweis Verantwortlicher für Verkehrssicherung (MVAS) – mit dem Angebot einzureichen
  • Einsatz von Personal/Subunternehmer mit Anforderungen nach DVGW-Arbeitsblatt GW 11 (kathodischer Korrosionsschutz)
  • Fachkundenachweis für Eigenüberwachung Flüssigboden: Mitarbeiter mit Fachkundenachweis oder gleichqualifizierter, vertraglich gebundener Dritter
  • SiGe-Koordinator-Qualifikation nach RAB 30 (Baustellenverordnung), soweit einschlägig

Zuverlässigkeit und rechtliche Voraussetzungen

  • Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124): Angaben zu Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (vergleichbar mit ausgeschriebener Leistung), durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre gegliedert nach Lohngruppen mit Leitungspersonal, Referenzen der letzten 5 Kalenderjahre
  • Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (VHB 125 für Bieter, VHB 126 auf Verlangen für Nachunternehmer)
  • Präqualifikation (PQ-Nummer) – alternativ Eigenerklärung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung
  • Auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung Handwerksrolle oder IHK
  • Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts, der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen) sowie aktuelle Krankenkassenbescheinigungen
  • Auf Verlangen: Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
  • Auf Verlangen: rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend)
  • Eigenerklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (auf Verlangen)
  • Eigenerklärung Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (auf Verlangen)
  • Mitteilungspflicht bei Änderungen der Freistellungsbescheinigung

Leistungsfähigkeit und Kapazität

  • Nachweis ausreichender personeller und technischer Kapazität für die Gesamtmaßnahme (ca. 1,5 Jahre Bauzeit)
  • Möglichkeit zur Bietergemeinschaft (VHB 234) – bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung; auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet/qualifiziert signiert
  • Einsatz von Nachunternehmern möglich (VHB 233) – Namen bereits bei Angebotsabgabe verbindlich angeben; Erklärung, ob eigener Betrieb auf die Leistung eingerichtet ist
  • Werkstätten für Behinderte erhalten 15 % Bonus bei wirtschaftlich gleichwertigem Angebot (Nachweis Eigenschaft als Werkstatt für Behinderte mit dem Angebot)

Versicherung und Vertragsbedingungen

  • Auf Verlangen: Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssumme 3 Mio. EUR pauschal für Personen- und Sachschäden, mindestens 2-fache Jahresmaximierung
  • Anerkennung der Vergabeunterlagen als Vertragsgrundlage
  • Erklärung zu 'oder gleichwertig'-Produktangaben
  • Erklärung zu kumulierten Nebenangeboten (pauschaler Schadensersatz 15 % der Bruttoabrechnungssumme bei unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung)
  • Urkalkulation gemäß Zusätzlichen Vertragsbedingungen (VHB 214) anzufertigen

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Angebotsschreiben und Preisangaben7
  • Angebotsschreiben (VHB 213) ausfüllen und einreichenPflicht
    Anerkennung des LV als alleinverbindlich, Erklärung zu Nebenangeboten (nicht zugelassen) und 'oder gleichwertig'-Produkten
  • Leistungsverzeichnis mit Preisen ausfüllenPflicht
    Preise in alle Positionen eintragen; EDV-Austausch nach GAEB DA XML (VHB 244) – bei Abweichungen gilt die schriftliche Fassung
  • Angaben zur Preisermittlung (VHB 221 oder 222)Pflicht
    Zuschlagskalkulation (221) oder Kalkulation über Endsumme (222) – beide Seiten ausfüllen
  • Angebot Lohngleitklausel (VHB 224)Pflicht
    Nur falls ein Änderungssatz angeboten wird
  • Stoffpreisgleitklausel (VHB 225a)Pflicht
    Formular ohne Basiswert 1 ist Vertragsbestandteil
  • Vertragsformular für Instandhaltung mit PreisenPflicht
  • Produktangaben in bestimmten LV-PositionenPflicht
    Konkrete Produktnachweise je nach Position erforderlich
Eignungsnachweise und Fachkunde7
  • Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) ausfüllenPflicht
    Angaben zu Umsatz (letzte 3 Jahre), Personal, Referenzen (letzte 5 Jahre), Insolvenz, Zuverlässigkeit
  • Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung (VHB 125)Pflicht
    Für den Bieter als Teilnehmer
  • DVGW-Bescheinigung Gruppe W3 ge, pe nach GW 301Pflicht
    Nachweis für Versorgungsleitungen bis PE 315
  • Sachkundenachweis TRGS 519 (Anlage 4 oder höherwertig)Pflicht
    Für aufsichtführende Person beim Asbestzement-Rückbau – muss dem Fachpersonal weisungsbefugt sein
  • Nachweis Qualifikation Verantwortlicher für Verkehrssicherung (MVAS)Pflicht
  • Präqualifikation-Nachweis (PQ-Nummer) – falls vorhandenoptional
    Alternativ Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung
  • SiGe-Koordinator-Qualifikationsnachweis (RAB 30)optional
    Falls relevant gemäß Baustellenverordnung
Nachunternehmer und Bietergemeinschaft4
  • Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (VHB 233) – falls Nachunternehmer eingesetzt werdenoptional
    Namen der NU bereits bei Angebotsabgabe zwingend angeben; Angabe, ob eigener Betrieb auf Leistung eingerichtet ist
  • Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB 235)optional
    Nur wenn Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt werden
  • Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (VHB 234)optional
    Nur bei Bietergemeinschaften – bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldnerhaftung
  • Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung NU (VHB 126) – auf Verlangenoptional
    Für Nachunternehmer/Unterauftragnehmer
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen7
  • Aufgliederung der Einheitspreise (VHB 223)optional
  • Eigenerklärung Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzoptional
  • Eigenerklärung Einhaltung Mindestlohngesetzoptional
  • Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/IHK-Eintragoptional
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Finanzamt, BG, Krankenkassen)optional
  • Freistellungsbescheinigung § 48b EStGoptional
  • Nachweis Haftpflichtversicherung (mind. 3 Mio. EUR, 2-fache Jahresmaximierung)optional
Sonstige Erklärungen und Hinweise5
  • Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten (VHB 248)Pflicht
  • Verdichtungsverfahren mit Angebot angeben (ZTV-E, Anhang 3)Pflicht
    Verfahren, mit dem die Anforderungen erreicht werden
  • Ortsbesichtigung empfohlen vor Angebotsabgabeoptional
    Dringend empfohlen – Baustellenbedingungen, Trassenverlauf und Zugänglichkeit prüfen
  • Konkretes Material für Trinkwasser-Provisorium (PE-HD) kalkulierenPflicht
    AN stellt Provisorium-Material (PE-HD 32–63 bzw. 160) selbst; AG stellt Hauptleitungsmaterial
  • Urkalkulation gemäß Zusätzlichen Vertragsbedingungen (VHB 214) erstellenoptional
    Passwort innerhalb 14 Tagen nach Zuschlag übermitteln

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