Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Erfüllende Gemeinde Bad Klosterlausnitz beschafft im Auftrag der Gemeinde Serba ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF10 inklusive feuerwehrtechnischem Aufbau, kompletter Beladung und hydraulischem Rettungssatz. Der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 420.000 EUR. Die Lieferung erfolgt an die Feuerwehr Serba (Dorfstraße 68B).
Wichtige Fristen
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Angebotspreis gesamt inkl. Beladung sowie Preisbindung/Festpreisregelung
- Wirtschaftlichkeit25%
Lebenszykluskosten des Fahrzeugs über den Nutzungszeitraum (Kraftstoff, Wartung, Ersatzteile, Service)
- Umwelt15%
Umwelt- und Emissionsbezogene Eigenschaften des Fahrzeugs
- Nachhaltigkeit10%
Nachhaltigkeitsaspekte wie Recyclingfähigkeit, Umweltmanagement und Ersatzteilgarantie
- Garantien10%
Gewährleistungs- und Garantieleistungen für Fahrzeug und Aufbau
Preisbewertung: Punkte = (Niedrigster Angebotspreis / Angebotspreis des Bieters) × Maximalpunktzahl. Qualitative Kriterien werden anhand definierter Bewertungsstufen bewertet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Anforderungen an das Fahrzeug
Das HLF10 muss den Normen DIN EN 1846-1, DIN EN 1846-2 sowie DIN 14530-26 entsprechen. Fahrzeugkategorie 2, Masseklasse M.
Fahrzeugabmessungen (maximal):
Das Fahrzeug wird serienmäßig ausgeliefert und beim Aufbauhersteller komplettiert. Es müssen ausreichend dimensionierte Aggregate für Sonderfunktionen (Lichtmast, Pumpe etc.) vorhanden sein.
Garantien und Gewährleistung
Für alle Lose gelten folgende Mindest-Garantie- und Gewährleistungszeiten:
Service und Wartung
Serviceanforderungen für das Fahrzeug:
Preisgestaltung im Angebot
Für jedes Los ist ein Gesamtpreis (ohne und mit MwSt.) anzugeben. Bei jedem Posten sind Einzel- und Gesamtpreis in Euro einzutragen oder die Eintragung „Serie" zu wählen. In der Spalte „lieferbar" ist jeder Posten mit „ja" oder „nein" zu kennzeichnen – ein „nein" bei Pflichtpositionen kann zum Ausschluss von der Wertung führen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Anforderungen an jeden Bieter
Jeder Bieter muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllen. Mit Angebotsabgabe ist eine unterschriebene Eigenerklärung nach dem Thüringer Vergabegesetz (ThürVgG § 8 Abs. 1) zwingend vorzulegen – ohne diese Erklärung erfolgt der Ausschluss vom Vergabeverfahren. Die Erklärung umfasst die Pflicht zur Tariftreue, die Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften, die Entgeltgleichheit sowie die Pflicht zur Zustimmung des Auftraggebers vor Nachunternehmereinsatz und zur Weitergabe dieser Pflichten.
Eignungsnachweise (Pflicht mit Angebotsabgabe)
Mit dem Angebot sind vorzulegen:
Alternativ kann auf Verlangen der Vergabestelle die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verlangt werden.
Referenzen (auf Verlangen bei engerer Wahl)
Bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren vorzulegen. Diese müssen vergleichbare Lieferungen (Feuerwehr-/Spezialfahrzeuge) betreffen und über das Formblatt VHB 444 (Referenzbescheinigung) mit Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung nachgewiesen werden. Anzugeben sind u.a. Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, durchschnittliche Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer, vertragliche Stellung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer).
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichende Unterlagen
Bei Auftragssumme über 30.000 EUR fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) beim Bundesamt für Justiz an. Auf Verlangen sind weiter vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Handwerksrolleneintragung/IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts (Steuern) und der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie ggf. ein Insolvenzplan.
Eignungsleihe und Unteraufträge
Beim Einsatz anderer Unternehmen (Eignungsleihe oder Unteraufträge) müssen diese im Angebot benannt und es müssen Verpflichtungserklärungen (VHB 236) vorgelegt werden. Bei Eignungsleihe haften Bieter und Nachunternehmer gesamtschuldnerisch. Das Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB 235) ist als Anlage zum Angebotsschreiben einzureichen, soweit Unterauftragnehmer vorgesehen sind.
Ausschlussgründe
Ausschluss vom Verfahren erfolgt insbesondere bei:
Sanktionen bei Pflichtverletzungen
Verstöße gegen die mit der Eigenerklärung übernommenen Pflichten (Tariftreue, Leiharbeit, Entgeltgleichheit, Nachunternehmer) können mit Vertragsstrafe, fristloser Kündigung und Ausschluss von Vergabeverfahren bis zu 3 Jahren geahndet werden.
Auftragsbezogene Firmenreferenz – Nachweis der Tätigkeit im einschlägigen Markt (Lieferung vergleichbarer Feuerwehr- oder Spezialfahrzeuge)
Vergleichbare Lieferung von Feuerwehrfahrzeugen oder Spezialfahrzeugen; Nachweis u.a. über VHB 444 (Referenzbescheinigung) mit Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; mit Angabe Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzte Arbeitnehmer, vertragliche Stellung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer)