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Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF10)

Gemeinde Bad Klosterlausnitz für Gemeinde SerbaSerba, ThüringenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Erfüllende Gemeinde Bad Klosterlausnitz beschafft im Auftrag der Gemeinde Serba ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF10 inklusive feuerwehrtechnischem Aufbau, kompletter Beladung und hydraulischem Rettungssatz. Der geschätzte Auftragswert liegt bei rund 420.000 EUR. Die Lieferung erfolgt an die Feuerwehr Serba (Dorfstraße 68B).

Wichtige Fristen

Angebotsfrist: 05.08.2026
Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 AUG NOV FEB MAI AUG NOV
Veröffentlichung25. Mai 2026
Bieterfragen-Frist22. Juni 2026
Angebotsfrist5. Aug. 2026
Angebotsöffnung5. Aug. 2026
Bindefrist5. Aug. – 13. Okt. 2026
Angebotsgültigkeitca. 5. Aug. – 5. Nov. 2026
Zuschlagca. 13. Okt. 2026
Vertragsbeginnca. 14. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 14. Okt. 2026
Vertragslaufzeitca. 14. Okt. 2026 – 26. Nov. 2027
Vertragsende26. Nov. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität15 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Preis40%

    Angebotspreis gesamt inkl. Beladung sowie Preisbindung/Festpreisregelung

  • Wirtschaftlichkeit25%

    Lebenszykluskosten des Fahrzeugs über den Nutzungszeitraum (Kraftstoff, Wartung, Ersatzteile, Service)

  • Umwelt15%

    Umwelt- und Emissionsbezogene Eigenschaften des Fahrzeugs

  • Nachhaltigkeit10%

    Nachhaltigkeitsaspekte wie Recyclingfähigkeit, Umweltmanagement und Ersatzteilgarantie

  • Garantien10%

    Gewährleistungs- und Garantieleistungen für Fahrzeug und Aufbau

Preisbewertung: Punkte = (Niedrigster Angebotspreis / Angebotspreis des Bieters) × Maximalpunktzahl. Qualitative Kriterien werden anhand definierter Bewertungsstufen bewertet.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Unterkriterien, Gewichtungen in Punkten und die Preisbewertungsformel sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Übergeordnete Anforderungen an das Fahrzeug

Das HLF10 muss den Normen DIN EN 1846-1, DIN EN 1846-2 sowie DIN 14530-26 entsprechen. Fahrzeugkategorie 2, Masseklasse M.

Fahrzeugabmessungen (maximal):

Breite: 2.500 mmHöhe: 3.300 mmLänge: 7.300 mm

Das Fahrzeug wird serienmäßig ausgeliefert und beim Aufbauhersteller komplettiert. Es müssen ausreichend dimensionierte Aggregate für Sonderfunktionen (Lichtmast, Pumpe etc.) vorhanden sein.

Garantien und Gewährleistung

Für alle Lose gelten folgende Mindest-Garantie- und Gewährleistungszeiten:

Fahrzeuggesamtgarantie: mindestens 36 MonateAufbaugarantie: mindestens 36 MonateGarantie Fahrgestell: mindestens 24 Monate nach Auslieferung an die FeuerwehrGewährleistung Aufbau: mindestens 24 Monate (längere Zeiten sind wünschenswert)Durchrostungsgarantie: mindestens 72 Monate (Zielwert: 10 Jahre = 120 Monate)Ersatzteilgarantie/-verfügbarkeit: mindestens 25 Jahre (Zielwert)

Service und Wartung

Serviceanforderungen für das Fahrzeug:

Maximale Reaktionszeit des Service: 48 Stunden24h-Service ist anzubietenServicewerkstatt im Umkreis von maximal 50 kmWartungs- und Inspektionskosten sind über 10 Jahre anzugebenErsatzteilverfügbarkeit über mindestens 20 Jahre sicherzustellen

Preisgestaltung im Angebot

Für jedes Los ist ein Gesamtpreis (ohne und mit MwSt.) anzugeben. Bei jedem Posten sind Einzel- und Gesamtpreis in Euro einzutragen oder die Eintragung „Serie" zu wählen. In der Spalte „lieferbar" ist jeder Posten mit „ja" oder „nein" zu kennzeichnen – ein „nein" bei Pflichtpositionen kann zum Ausschluss von der Wertung führen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Anforderungen an jeden Bieter

Jeder Bieter muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllen. Mit Angebotsabgabe ist eine unterschriebene Eigenerklärung nach dem Thüringer Vergabegesetz (ThürVgG § 8 Abs. 1) zwingend vorzulegen – ohne diese Erklärung erfolgt der Ausschluss vom Vergabeverfahren. Die Erklärung umfasst die Pflicht zur Tariftreue, die Gleichbehandlung von Leiharbeitskräften, die Entgeltgleichheit sowie die Pflicht zur Zustimmung des Auftraggebers vor Nachunternehmereinsatz und zur Weitergabe dieser Pflichten.

Eignungsnachweise (Pflicht mit Angebotsabgabe)

Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) – mit Angaben zu Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre, Insolvenzverfahren, Registereintragungen, Steuern, Sozialversicherung, Berufsgenossenschaft, AusschlussgründenErfahrungsnachweis / auftragsbezogene Firmenreferenz (Tätigkeit im einschlägigen Markt)Aktueller HandelsregisterauszugEigenerklärung nach ThürVgG § 8 (Tariftreue, Leiharbeit, Entgeltgleichheit, Nachunternehmereinsatz)

Alternativ kann auf Verlangen der Vergabestelle die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verlangt werden.

Referenzen (auf Verlangen bei engerer Wahl)

Bei engerer Wahl sind drei Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren vorzulegen. Diese müssen vergleichbare Lieferungen (Feuerwehr-/Spezialfahrzeuge) betreffen und über das Formblatt VHB 444 (Referenzbescheinigung) mit Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung nachgewiesen werden. Anzugeben sind u.a. Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, durchschnittliche Anzahl eingesetzter Arbeitnehmer, vertragliche Stellung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer).

Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichende Unterlagen

Bei Auftragssumme über 30.000 EUR fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) beim Bundesamt für Justiz an. Auf Verlangen sind weiter vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Handwerksrolleneintragung/IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts (Steuern) und der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen), Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie ggf. ein Insolvenzplan.

Eignungsleihe und Unteraufträge

Beim Einsatz anderer Unternehmen (Eignungsleihe oder Unteraufträge) müssen diese im Angebot benannt und es müssen Verpflichtungserklärungen (VHB 236) vorgelegt werden. Bei Eignungsleihe haften Bieter und Nachunternehmer gesamtschuldnerisch. Das Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB 235) ist als Anlage zum Angebotsschreiben einzureichen, soweit Unterauftragnehmer vorgesehen sind.

Ausschlussgründe

Ausschluss vom Verfahren erfolgt insbesondere bei:

Fehlender oder nicht unterschriebener Eigenerklärung nach ThürVgGSchweren Verfehlungen des Bieters, Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren (gem. § 6e EU VOB/A)Beantragtem oder eröffnetem Insolvenzverfahren (ohne bestätigten Plan)Liquidation des UnternehmensBildung einer Bietergemeinschaft erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe (sofern nicht im Offenen Verfahren zulässig)Bietern, die bei Pflichtpositionen „nein" in der Spalte „lieferbar" ankreuzenFehlender Unterschrift (bei schriftlichem Angebot) bzw. fehlender Signatur (bei elektronischem Angebot mit Siegel-Pflicht)Verstoß gegen Nebenangebotsregelungen (Nebenangebote sind nicht zugelassen)

Sanktionen bei Pflichtverletzungen

Verstöße gegen die mit der Eigenerklärung übernommenen Pflichten (Tariftreue, Leiharbeit, Entgeltgleichheit, Nachunternehmer) können mit Vertragsstrafe, fristloser Kündigung und Ausschluss von Vergabeverfahren bis zu 3 Jahren geahndet werden.

Referenzprojekte
Drei Referenznachweise auf Verlangen (bei engerer Wahl) ReferenzenZeitraum: Leistungen müssen in den letzten 5 Kalenderjahren vergleichbar ausgeführt worden seinVolumen: Nicht spezifiziert; Auftragswert (netto) ist im Referenzformular VHB 444 anzugeben

Auftragsbezogene Firmenreferenz – Nachweis der Tätigkeit im einschlägigen Markt (Lieferung vergleichbarer Feuerwehr- oder Spezialfahrzeuge)

Vergleichbare Lieferung von Feuerwehrfahrzeugen oder Spezialfahrzeugen; Nachweis u.a. über VHB 444 (Referenzbescheinigung) mit Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung; mit Angabe Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzte Arbeitnehmer, vertragliche Stellung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 54%4–10 · 28%11+ · 17%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 38 erledigt
Angebotsformulare (VHB-Vordrucke)
Eignungsnachweise (mit Angebotsabgabe)
Nachweise auf Verlangen der Vergabestelle (bei engerer Wahl)
Fachliche Nachweise je Los
Formales / Sonstiges
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Bad Klosterlausnitz für Gemeinde Serba
Anschrift
07639 Bad Klosterlausnitz
Ort
07616 Serba
Kategorie
Löschfahrzeuge
Auftragsvolumen
420.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bad-klosterlausnitz.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
07616 Serba
Thüringen

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