Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rendsburg benötigt ein neues Teleskopmastfahrzeug (TMB). Die Beschaffung ist in zwei Lose aufgeteilt: Los 1 umfasst die Lieferung von Fahrgestell, Hubarbeitsbühne (Mindestarbeitshöhe 55 m) und den feuerwehrtechnischen Ausbau nach DIN 14701-1 und DIN EN 1777. Los 2 umfasst die feuerwehrtechnische Beladung (Schutzkleidung, Löschgeräte, Schläuche, Rettungs- und Sanitätsgeräte, Beleuchtung, Arbeitsgeräte wie Stromerzeuger und Wärmebildkamera).
Das Verfahren ist offen, die Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden. Bieter dürfen für maximal 2 Lose ein Angebot abgeben. Der Zuschlag erfolgt für Los 1 nach Preis (70 %) und Lieferzeit (30 %), für Los 2 nur nach dem Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis70%
Wertung des Angebotspreises (Wertungssumme). Formel: Preisdifferenz x 70 Punkte : Bestpreis = Punktabzug von 70 Höchstpunkten.
- Lieferzeit30%
Gestaffelte Punktevergabe je nach Lieferzeit nach Zuschlagserteilung: ≤6 Monate = 30 Pkt., 6–12 Monate = 25 Pkt., 12–18 Monate = 20 Pkt., 18–24 Monate = 15 Pkt., 24–30 Monate = 10 Pkt., >30 Monate = 5 Pkt.
Preis: Preisdifferenz x Höchstpunktzahl (70) : Bestpreis = Punktabzug von Höchstpunktzahl; Lieferzeit: gestaffelte Punktevergabe (30/25/20/15/10/5) je nach Lieferzeitraum. Gesamtwertung = Summe der Punkte aus Preis und Lieferzeit, höchste Punktzahl = wirtschaftlichstes Angebot.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Liefer- und Qualitätsanforderungen
Beide Lose werden als Lieferauftrag an das Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR für die Stadt Rendsburg (Erfüllungsort: 24768 Rendsburg) vergeben. Die Lose können getrennt oder zusammen angeboten werden – ein Bieter darf für maximal 2 Lose ein Angebot abgeben.
Die Lieferung hat vollständig, eindeutig und nachvollziehbar zu erfolgen. Abweichungen von den ausgeschriebenen Anforderungen sind ausdrücklich zu kennzeichnen und zu erläutern. Bei alternativen Produkten (z.B. statt STIHL, Hänsch, Hella, Michelin, Bullard) ist die Gleichwertigkeit vom Bieter mit Angebotsabgabe vollständig und nachvollziehbar nachzuweisen. Genannte Marken/Hersteller dienen nur als Beispiel für das geforderte Qualitätsniveau.
Alle Geräte sind bei Übergabe vollständig betriebsbereit zu übergeben – inklusive aller Betriebsstoffe (Kraftstoffe, Schmierstoffe, Reservekanister befüllt) und eingelegter Batterien/Akkus. Übergabeunterlagen (Bedienungs-, Betriebs- und Wartungsanleitungen sowie weitere technische Dokumente) sind in deutscher Sprache, gesammelt in einem stabilen DIN-A4-Ordner mit Inhaltsverzeichnis zu übergeben. Die ermittelte Netto-Gesamtsumme ist in das Preisblatt zu übertragen.
Hinweis: Unvollständige oder nicht eindeutig zuordbare Angaben können zum Angebotsausschluss führen.
Geltende Normen und Vorschriften
Für die gesamte Lieferung gelten insbesondere:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Voraussetzungen und Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124, 128 GWB vorliegen (u.a. Korruption, Betrug, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Verstoß gegen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Steuer- und Sozialversicherungsrecht, Kartellabsprachen, Beteiligung an der Verfahrensvorbereitung). Gegebenenfalls sind Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB darzustellen.
Eigenerklärung zum Wettbewerbsregister: keine negativen Eintragungen. Ab Auftragssumme > 30.000 € wird die Vergabestelle eine Abfrage beim Bundeskartellamt durchführen.
Eigenerklärung gemäß Art. 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Russland-Sanktionen): kein Bezug zu Russland – weder durch den Bieter selbst noch durch Nachunternehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher. Mehr als 10 % Auftragswert mit sanktionierten Beteiligten führt zum Ausschluss (sofern keine Ausnahme greift).
Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Pflichten müssen erfüllt sein; gewerberechtliche Voraussetzungen müssen vorliegen. Sprachlich fremdsprachige Bescheinigungen sind in beglaubigter deutscher Übersetzung vorzulegen.
Firmenform und Bietergemeinschaften
Bietergemeinschaften sind zugelassen (mindestens als GbR). Alle Mitglieder müssen das Angebot und die Vergabeunterlagen unterzeichnen und einen bevollmächtigten Vertreter (Konsortialführer) benennen. Es besteht gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder. Jedes Mitglied muss die geforderten Eignungsnachweise erbringen.
Unterauftragnehmer
Art und Umfang der als Unteraufträge vergebenen Teilleistungen sind im Angebot anzugeben. Bei Inanspruchnahme von Nachunternehmern kann die Vergabestelle (GMSH) Verpflichtungserklärungen und Eignungsnachweise nachfordern.
Sprache und Form der Angebote
Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen. Elektronische Einreichung ist verpflichtend über https://www.meinauftrag.rib.de (GMSH e-Vergabe-Plattform) – Papierangebote werden nicht akzeptiert.
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Lieferleistungen (Feuerwehrfahrzeuge, Hubarbeitsbühnen, feuerwehrtechnische Ausrüstung/Beladung) – pro Referenz: Auftraggeber mit Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail, Auftragswert, Ausführungszeitraum sowie Angabe ob öffentlicher oder privater Auftraggeber
Vergleichbar mit der jeweiligen Losleistung (Los 1: Teleskopmastfahrzeug/Hubarbeitsbühne oder ähnliche Feuerwehrfahrzeuge; Los 2: feuerwehrtechnische Beladung/Ausstattung für Hubarbeitsbühnen oder Feuerwehrfahrzeuge). Nachweis über vorgegebenes Referenzformblatt.