Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Schongau beschafft ein Löschgruppenfahrzeug LF 20 KatS (Katastrophenschutz) inklusive feuerwehrtechnischer Beladung und einer Tragkraftspritze für die Freiwillige Feuerwehr Schongau. Die Beschaffung ist in vier Lose aufgeteilt: Fahrgestell, Aufbau, Beladung und Tragkraftspritze. Fahrgestell und Aufbau müssen zwingend gemeinsam als Generalunternehmer-Angebot eingereicht werden. Beladung und Tragkraftspritze können separat angeboten werden. Geschätzter Gesamtwert rund 530.000 EUR netto. Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform subreport einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis Los 160%
Wertung des Angebotspreises für Los 1 (Fahrgestell) nach festgelegter Punktevergabe basierend auf Abweichung vom günstigsten Bieter.
- Wertungspunkte aus LV Los 130%
Gesamtsumme der Wertungspunkte aus dem Leistungsverzeichnis Los 1 (Fahrgestell), basierend auf technischen Spezifikationen und Erfüllungsgrad.
- Qualitätseindruck, Ergonomie, Bedienkonzept10%
Bewertung im Rahmen einer Fahrzeugvorführung durch die Bewertungskommission der Feuerwehr anhand eines einheitlichen Bewertungsbogens.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltende Normen und übergreifende Vorgaben
Maßgebend für die gesamte Lieferung sind DIN 14530-8 (Löschgruppenfahrzeug LF 20 KatS), DIN EN 1846 Teil 1-3 (Feuerwehrfahrzeuge), DIN 14502 Teil 1-3 sowie die EMV-Richtlinie für Kraftfahrzeuge und die Richtlinie 2004/104/EG.
Für Los 4 (Tragkraftspritze) gilt zusätzlich DIN EN 14466.
Die Lose 1 (Fahrgestell) und 2 (Aufbau) sind aus technischen Gründen zwingend gemeinsam anzubieten und werden nur zusammen vergeben. Der Bieter tritt als Generalunternehmer auf und ist für die Abstimmung der Schnittstellen zwischen Fahrgestell und Aufbau verantwortlich. Beladung (Los 3) und Tragkraftspritze (Los 4) können separat angeboten werden.
Maße und Gewichte des Gesamtfahrzeugs
Das fertige Fahrzeug muss folgende Grenzen einhalten:
Es ist eine Gewichtsbilanz für das voll beladene Fahrzeug inklusive extremer Hecklastigkeit vorzulegen.
Lieferzeiten und Lieferbedingungen
Verbindliche Lieferzeiten ab Zuschlagserteilung:
Die Lieferung erfolgt frei Haus. Liefertermin und Abladestelle (z. B. das Feuerwehrgerätehaus) sind mindestens zwei Wochen im Voraus abzustimmen. Das Fahrzeug muss bei Indienststellung dem neuesten Stand der Technik, den Unfallverhütungsvorschriften und den geltenden Prüf- und Zulassungsvorschriften entsprechen.
Garantie, Kundendienst und Schulung
Schulungen:
Beschriftungen und Betriebsanleitungen sind in deutscher Sprache zu liefern.
Bindungs- und Verfahrensfristen
Nebenangebote sind nicht zugelassen. Mehrere Hauptangebote sind für die Lose 1+2 zulässig, für die Lose 3 und 4 nicht.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende formale Voraussetzungen
Ausschlusskriterien (für alle Lose)
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Mindest-Jahresumsatz)
Nachweis über Formular 124.
Fachliche Eignung und Referenzen
Nachunternehmer und Werkstätten für Behinderte
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren
Vorlage erst bei engerer Wahl; je Referenz Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum angeben