Lieferung von einem Löschgruppenfahrzeug HLF 20 (Hansestadt Buxtehude)
Zusammenfassung
Die Hansestadt Buxtehude beschafft ein Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20) mit Allradantrieb für die Feuerwehr. Das Fahrzeug wird in zwei Losen ausgeschrieben: Los 1 umfasst das Fahrgestell, Los 2 den feuerwehrtechnischen Aufbau. Die Angebote werden getrennt je Los bewertet, der Zuschlag geht auf das wirtschaftlich günstigste Angebot. Eine Vergleichsvorführung in Burgdorf ist Teil der Wertung.
Wichtige Fristen:
- Angebotsabgabe bis 3. August 2026, 23:59 Uhr (ausschließlich elektronisch über bi-medien.de)
- Bieterfragen bis 22. Juli 2026
- Bindefrist bis 3. November 2026
- Vergleichsvorführung voraussichtlich 13. August 2026 in Burgdorf
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
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Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen
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Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen
- Fahrgestell (Los 1) - Preis70%
Preisbewertung Los 1 Fahrgestell (70% = 700 Punkte)
- Fahrgestell (Los 1) - Technische Bewertung30%
Technische Bewertung Los 1 Fahrgestell (30% = 300 Punkte), bewertet vom Fachbereich Feuerwehr
- Aufbau (Los 2) - Preis70%
Preisbewertung Los 2 Aufbau (70% = 700 Punkte)
- Aufbau (Los 2) - Technische Bewertung30%
Technische Bewertung Los 2 Aufbau (30% = 300 Punkte)
Preis: günstigster Bieter x 100 / Angebot X x Maximalpunktzahl / 100; Technische Bewertung: 0-10 Punkte pro Kriterium
Leistungsumfang
Aus den Vergabeunterlagen
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Leistungsumfang
Aus den Vergabeunterlagen
Übergreifende Anforderungen an beide Lose
Das Fahrzeug ist ein HLF 20 Allrad gemäß DIN 14530-27 und wird für die Feuerwehr der Hansestadt Buxtehude, Ortsteil Neukloster, beschafft.
Allgemeine Vorgaben für beide Lose:
- Fabrikneues, ungebrauchtes, nicht vorzugelassenes Fahrzeug
- Besatzung: 1/8 (1 Fahrer + 8 Einsatzkräfte)
- Leistungsort: 21614 Buxtehude
- Es gelten die DIN EN 1846-1 bis 1846-3, DIN 55025, DIN 1028-1/2, DIN 14502-3, DIN 14530-27, die StVZO sowie die UVV Fahrzeuge
- Aufgrund langer Lieferzeiten ist die GSR2-Verordnung (gültig ab Juli 2026) zu berücksichtigen
- Abweichungen von ±10 % bei mit 'ca.' oder 'circa' gekennzeichneten Werten werden akzeptiert; Angebote außerhalb dieser Toleranz werden ausgeschlossen
- Feste Liefertermine werden nicht vorgegeben – der Bieter gibt kürzesten und längsten Liefertermin in Monaten nach Auftragseingang an
- Mindestgarantie: 24 Monate ab Zulassung des Gesamtfahrzeugs
- Abstimmung des Lieferumfangs: innerhalb von 3 Monaten nach Auftragserteilung
- Die Lieferung des Fahrgestells erfolgt an einen vom Auftraggeber noch zu benennenden Aufbaulieferanten in Deutschland (Los 1); die Lieferkosten sind im Angebot zu berücksichtigen
- Mehrkosten für eine Lieferung ins europäische Ausland sind auf Nachweis gesondert anzugeben
- Zuschlag erfolgt je Los auf das wirtschaftlich günstigste Angebot; Los 2 (Aufbau) ist das führende Los – es stellt die Kompatibilität zwischen Fahrgestell und Aufbau sicher
- Nebenangebote sind nicht zugelassen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen
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Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen
Formale Nachweise (für alle Lose)
Jeder Bieter muss eine vollständig ausgefüllte Bietererklärung (Vordruck) abgeben – diese umfasst 8 Punkte. Alternativ kann ein Präqualifikationsnachweis (PQ) eingereicht werden, der alle Inhalte der Bietererklärung abdeckt. Eingetragene oder zertifizierte Bieter (gemäß Art. 64 RL 2014/24/EU) profitieren von einer Eignungsvermutung.
Inhalte der Bietererklärung:
- Punkt 1: Ansprechperson und Vertretung (Name, Telefon, E-Mail)
- Punkt 2: Angaben zum Unternehmen (Anteilseigner, Gesellschafter, Sparten, Mitarbeiterzahl, Gesamtumsatz laut Bilanz, Zertifizierungen)
- Punkt 3: Mindestens zwei vergleichbare Lieferungen/Leistungen der letzten zwei Jahre (Referenzen)
- Punkt 4: Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit (kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß abgeführt, keine Gewerbeuntersagung)
- Punkt 5: Erklärung zu Wettbewerbsbeschränkungen (keine Beteiligung an Preisabsprachen); ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen
- Punkt 6: Angaben zu Unterauftragnehmern (falls zutreffend)
- Punkt 7: Angaben zu Bietergemeinschaften (falls zutreffend)
- Punkt 8: Datenschutzeinwilligung
Zuverlässigkeit (für alle Lose)
Der Bieter muss nachweisen, dass:
- kein Insolvenzverfahren eröffnet, beantragt oder mangels Masse abgelehnt wurde
- das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet
- Steuerpflichten ordnungsgemäß erfüllt werden
- Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß abgeführt werden
- kein schwebendes Verfahren zur Gewerbeuntersagung (gem. § 35 GewO) besteht
- keine nachgewiesenen Verstöße gegen die §§ 1, 123 oder 124 GWB vorliegen; bei vormaliger Beteiligung sind Selbstreinigungsmaßnahmen (organisatorische Maßnahmen, Aufklärung, Schadenswiedergutmachung) darzulegen
Sanktionskonformität (für alle Lose)
Der Bieter (sowie ggf. Unterauftragnehmer mit mehr als 10 % Auftragswert) muss mit der Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionsvorschriften bestätigen:
- keine russische Staatsangehörigkeit
- keine Niederlassung in Russland
- keine Anteile (>50 %) durch Personen oder Unternehmen mit Russland-Bezug
- kein Handeln im Auftrag solcher Personen
Diese Erklärung ist Pflicht und muss unterzeichnet eingereicht werden.
Teilnahme an der Vergleichsvorführung (für alle Lose)
Die Teilnahme an der Vergleichsvorführung am voraussichtlich 13. August 2026 in Burgdorf ist Voraussetzung, um in die zweite Wertungsstufe zu gelangen. Bieter, die nicht teilnehmen, können nicht weiter berücksichtigt werden.
Mindestens zwei vergleichbare Lieferungen/Leistungen aus den letzten zwei Jahren
Angabe des Kunden in der Bietererklärung (Punkt 3). Die Referenzen müssen zur jeweiligen Losleistung passen – also Fahrgestell-Lieferungen für Los 1 und Aufbau-Lieferungen für Los 2.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
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Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
Median rund 2 Angebote.
Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben
Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)
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Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben
Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)
Checkliste zur Angebotsabgabe
Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen
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Checkliste zur Angebotsabgabe
Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen
- Angebotsschreiben (docx) ausfüllen und elektronisch signieren (Textform § 126b BGB)PflichtVollständig ausfüllen, Name der unterzeichnenden Person eintragen, keine Scans verwenden. Bis zum Einreichungstermin auf die Vergabeplattform hochladen.
- Preis- und Datenblatt (xlsx) vollständig ausfüllenPflichtNur grün hinterlegte Felder bearbeiten – Netto-Preise eintragen, Brutto-Umrechnung erfolgt automatisch. Für jedes Los (1 und 2) ist ein eigenes Register vorhanden.
- Bietererklärung (docx) ausfüllen und elektronisch signierenPflichtAlternativ kann ein Präqualifikationsnachweis (PQ) eingereicht werden, der alle Punkte der Bietererklärung abdeckt.
- Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionsvorschriften (docx) unterzeichnenPflichtBestätigt, dass kein Bezug zu Russland gemäß EU-Verordnung 833/2014 besteht. Gilt auch für Unterauftragnehmer mit mehr als 10 % Auftragswert.
- Anlagen zu gleichwertigen/abweichenden Produkten (falls zutreffend)optionalWenn Sie 'gleichwertig' oder 'vergleichbar' anbieten, fügen Sie eine Beschreibung der abweichenden Ausstattung als Anlage bei.
- Anmerkungen zur Leistungsbeschreibung (falls vorhanden)optionalAls separate Datei (Word oder PDF) mit der Beschriftung 'Anmerkungen' hochladen.
- Hersteller- und Typenbezeichnung angebenPflichtFür Los 1 (Fahrgestell) und Los 2 (Aufbau) jeweils eintragen.
- Grundpreis (netto) angebenPflichtZusatzoptionen NICHT in den Grundpreis einrechnen, sondern als Mehrpreise gesondert ausweisen.
- Liefertermin in vollen Monaten nach Auftragseingang angebenPflichtKürzester und längster Liefertermin sind beide anzugeben. Für Los 2 zusätzlich den gewünschten Liefertermin für die Fahrgestellanlieferung.
- Zusatzoptionen mit den vorgegebenen Codes kennzeichnenPflichtCodes: 100 = kann geliefert werden, 1) = nur wie in Anlage (Anlage-Nr. angeben), 'kein Angebot', 'Serie' (im Grundpreis enthalten), 'ohne Mehrpreis', 'nicht erforderlich' (mit Anmerkung).
- Gültigen Umsatzsteuersatz angebenPflichtStandard ist 19 %.
- Mehrkosten für Lieferung ins europäische Ausland angeben (falls relevant)optionalDie Lieferkosten an den Aufbaulieferanten in Deutschland müssen im Angebot enthalten sein.
- Angaben zum Unternehmen eintragen (Firma, Anschrift, Ansprechperson, Vertreter)PflichtPunkt 1 und 2 der Bietererklärung: inkl. Telefon, E-Mail, Anteilseigner, Gesellschafter, Mitarbeiterzahl, Gesamtumsatz laut Bilanz, Zertifizierungen.
- Mindestens zwei vergleichbare Referenzen der letzten zwei Jahre angebenPflichtPunkt 3 der Bietererklärung. Referenzen müssen zur jeweiligen Losleistung passen (Fahrgestell-Lieferungen bzw. Aufbau-Lieferungen).
- Eigenerklärungen zu Zuverlässigkeit abgebenPflichtPunkt 4: Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß abgeführt, keine Gewerbeuntersagung.
- Erklärung zu Wettbewerbsbeschränkungen abgebenPflichtPunkt 5: Keine Beteiligung an Preisabsprachen oder wettbewerbsbeschränkenden Absprachen. Ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen darlegen.
- Angaben zu Unterauftragnehmern machen (falls zutreffend)optionalPunkt 6: Art und Umfang der weitergegebenen Teilleistungen. Unterauftragnehmer müssen ebenfalls alle Eignungskriterien erfüllen.
- Angaben zu Bietergemeinschaften machen (falls zutreffend)optionalPunkt 7: Verzeichnis aller Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, Erklärung zur Gesamtschuldner-Haftung.
- Datenschutzeinwilligung abgebenPflichtPunkt 8: KWL als Datenverarbeiter.
- An der Vergleichsvorführung am 13. August 2026 in Burgdorf teilnehmenPflichtDie Teilnahme ist Voraussetzung für die zweite Wertungsstufe. Gilt für beide Lose.
- Unklarheiten in den Vergabeunterlagen rechtzeitig schriftlich meldenoptionalFrist für Bieterfragen: 22. Juli 2026. Kontakt per E-Mail, Fax, Post oder über die Vergabeplattform.
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