Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Gemeinde Steinhagen schreibt die Außenanlagen für den Neubau der Grundschule Brockhagen öffentlich aus. Der Auftrag umfasst alle Tiefbau-, Landschaftsbau- und Pflanzarbeiten rund um den Schulneubau inkl. angrenzendem öffentlichem Spielplatz.
Was ist zu tun?
Wichtige Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVorbereitende Arbeiten und Rückbau
Rodung von Strauchwerk (100 m² bis 4 m Höhe inkl. Wurzeln) und Auf-den-Stock-Setzen (125 m²). Fällung von 3 Bäumen (StU bis 100 cm, Wurzelstock verbleibt) und 2 Bäumen (StU bis 200 cm, mit Stockrodung). Fräsen von 4 Wurzelstubben (mind. 80 cm Tiefe). Demontage von 145 m Jägerzaun, 1 Holztor (3 m), 65 m Stabgitterzaun (H 1,23 m), 2 Hinweisschildern, 60 m Wildbewuchs in Entwässerungsrinne, 50 m Winkelsteinen, 2 Bolzplatztoren, 8 m Betonröhre DN 1000, umlaufender Holzbohlen-Einfassung, 3 Abfallbehältern und 2 Parkbänken.
Abfallentsorgung mit Nachweispflicht: Betonfundamente (armiert/unarmiert je 5 m³), Bauschutt (10 t), Holz (3 t), Kunststoffe (1 t), Eisen/Stahl (3 t), Siedlungsabfall (2 t).
Erdarbeiten und Bodenvorbereitung
12 Kopflöcher (80–150 cm, Bodenklasse 2–5), 8 Suchgräben maschinell (0,60–1,00 m breit, bis 1,25 m tief) und 4 in Handarbeit. Lieferung und Einbau von 275 m³ Füllsand F1 (0,30–1,50 m). Boden lösen und bewegen in Homogenbereichen A, B, C, D und OH nach DIN 18300 (Klassen 1–6, teils 6/7).
Mengen: 125 m³ Oberboden lösen/entsorgen, 1.200 m³ Oberboden lösen und auf Haufwerk setzen, 100/50/75 m³ Untergrund in Homogenbereichen B/C/D lösen und entsorgen. Bodenabfuhr differenziert nach Zuordnungswerten Z0, Z1.1, Z1.2, Z2 und BM-F1/BM-F2. 95 m³ Füllboden für Spielhügel, 25 m³ Boden in Handarbeit im Baumschutzbereich, 500 m³ Oberboden sieben, 1.000 m³ Oberboden umlagern, 325 m³ Oberboden liefern und einbauen (30 cm Pflanzflächen).
Baustraßen: 300 m² herstellen (Schotter BK 3.2), 200 m² Aufstellfläche, 300 m² lösen und wieder verwenden. Kiessand-Tragschicht 0/45 mm (30 cm) für 72 m².
Leitungs- und Entwässerungsarbeiten
1.000 m Leitungsgraben für Elektrokabel ausheben und verfüllen, 150 m Leitungsgraben für Drainage. PP-Rohre (KG 2000, grün) nach DIN EN 14758-1 mit 10 cm Sandschicht unter den Rohren, Sandummantelung mind. 15 cm über Muffenscheitel, Verdichtungsgrad Dpr ≥ 100 %, Verformungsmodul EV2 ≥ 80 MN/m².
Einfassungen und Borde
Bordsteine (Rundbord, Hochbord, Tiefbord, Busbord) in verschiedenen Maßen und Radien nach DIN EN 1340 und DIN 483, auf Fundamenten C16/20/C20/25, inkl. Frostschutzschicht. Übergangssteine (HB/RB), Absenker und Einfahrtsschwellen. Kurvensteine konkav/konvex (R 2,0 m). Mengen u.a.: 155 m TB gerade, 35 m TB radial, 100 m HB gerade, 30 Stk. Kurvensteine konkav, 15 Stk. konvex, 25 m Busbordsteine, 580 m Einfassung Betonstein 2-reihig. Spezielle Traufkanten an Turnhalle (75 m) und Neubau (40 m) mit Pflaster 40/40/8 cm (Quadroton Fusion). Dehnungsfugen (2-K PU) und Verfugung der Pflasterflächen mit Spezialmörtel.
Befestigte Flächen (Pflaster und Platten)
Drän- und Schutzmatte (PEHD, 750 g/m²) auf 450 m. Planum herstellen 3.200 m² (EV2 = 45 MN/m², Toleranz ± 2 cm). Schottertragschichten BK 0,3 und BK 1,0 mit EV2 ≥ 120 bzw. 150 MN/m² (Dicken 43–53 cm).
Pflasterdecken: 2.020 m² Betonsteinpflaster Sahara (3-Stein-System 40x40/40x20/20x20 cm, 8 cm hoch) für inneren Schulhof, Vorplatz und Eingangsbereiche; 75 m² grau (20x10x8 cm) für Wegflächen; 14 m² Sahara (40x20x8 cm) für Eingänge Grüner Schulhof. Schneiden: 530 m gerade, 400 m radial, 87 m Platten gerade.
Großformatplatten Sahara 60/40/8 cm mit Rasenfuge (40 mm) auf 60 m², 60/20/8 cm bewehrt auf 22 m². Taktile Leitsysteme: 18 m² Pflasterstreifen Basalt Anthrazit, 75 m Rillenplatten weiß, 4,5 m² Noppenplatten weiß.
Wassergebundene Wegedecken
525 m² Schottertragschicht (0/32, D = 33 cm, BK 0,3), 475 m² ungebundene dynamische Schicht (0/16, 6 cm), 475 m² Deckschicht (0/8, 4 cm) inkl. Wässern.
Ausstattungselemente
2 Bolzplatztore (Aluminium), 1 Werkplanung Holzdecks 1–4, 4 Stahlbänke (Holzbelag Europäische Lärche; Größen 21,65 m², 2,96 m², 8,87 m², 3,21 m²). 60 m Robinienstämme als Balancierpfad (Ø 20–22 cm), 24 m Robinienrundhölzer als Aufstiegshilfe, 12 Felssteine/Sitzsteine (40–50x50–60x50–60 cm), 76 Findlinge (500–1000 mm), 38 Fahrradbügel (feuerverzinkt/pulverbeschichtet DB 703), 75 m Durchlaufschutz für Hecken (H = 1,00 m). Alle Steine mit Fallhöhe < 59 cm.
Spielgeräte aus Robinienholz
Seilbahn mit Startpodest und Rampe (30 m Länge, Robinie/Lärche), Baumstammmikado (Robinie), Standpfosten für Hüpfpalisade, Balancierbalken, Leiteraufstieg (4 Sprossen), schräge Kletterleiter (1,80 x 1,00 m), 5 Sitzpalisaden (Ø 20–22 cm, L 0,50 m), Sandspieltisch (Lärche, 0,50 x 0,75 m), 2 Holzpodeste (Trapezform, 1,65 m²), Sandbaustelle mit Sandaufzug (Kettenaufzug, 2 Sandschütten). Material Robinie Natur, geschält/geschliffen, frei von Ast-/Kernfäule, V2A-Verbindungen, Pfostenschuhe Stahl vz 2,5 mm, Fundamente C 20/25 (40x40x60 cm, Aushubtiefe 80 cm). Inklusive Abnahme nach DIN EN 1176-7 durch FLL/BSFH-zertifizierten Prüfer.
Spielplatzflächen
200 m² zertifizierter Fallschutzsand (0,2–2 mm, kalkfrei, 40 cm Einbau) nach DIN EN 1176-1, 52 m² Spielsand 0/2 (40 cm), 120 m² Fallschutzsbelag Hackschnitzel 5/50 (Nadelholz, 40 cm) mit TÜV-Bericht gem. DIN EN 1177, 120 m² Geovlies weiß 150 g/m² GRK 3 als Trennlage. Schichtdickenzuschläge: 20 cm + 10 cm bei Fallhöhe bis 2 m, 30 cm + 10 cm bei Fallhöhe bis 3 m.
Zaunarbeiten
Stabgitterzäune (RAL 7016, ohne Spitzen, Maschenweite 50x200 mm) H = 1,40 m (250 m) und H = 1,80 m (54 m). Drehflügeltore H = 1,40 m in Breiten 1,50 m, 2,00 m und 4,00 m. Zweiflügeliges Tor H = 1,80 m, B = 3,00 m. End-/Eckpfosten-Anschlüsse (15 + 5 Stk.). 2 elektrische freitragende Schiebetore (B 9,00 m, gegenläufig, 24 V-Antrieb, Holler PRO Schiebetor ECO), 4 Sicherheitskontaktleisten 1.800 mm, 2-Kanal-Jahreszeitschaltuhr inkl. PC-Software zur Einrichtung.
Vegetationstechnische Arbeiten
Bodenlockerung, Feinplanum, Düngung und Vegetationstragschicht/Substrat nach FLL (Bauweise 1 oder 2, Verdichtung 85–87 % DPr, max. 95 % überbaut). Herkunftsnachweise und Prüfzeugnisse (z.B. Korngrößenverteilung) sowie Lieferscheine vor Einbau unaufgefordert vorlegen. Kontrollprüfungen unter Mitwirkung der Bauleitung (Kosten im EP).
Pflanzenverankerung: 20 Stk. 3-Bock, 9 Stk. Schrägpfahl, 9 Stk. 4-Bock (Robinien-/Kastanienholz, kein kesseldruckimprägniertes, Zopfdicke 8–10 cm, Länge 3 m). 1.750 m² Stammschutz aus Schilfrohrmatten (Drahtbindung, H 2,50 m, Überlappung ≥ 5 cm). 55 m Wurzelsperre (HDPE 1,0 mm, h = 150 cm, UV-beständig). 5 Baumbelüftungs-Sets (4x Wasser-/Luftkappe Aluguss, 4x 1,5 m Belüftungsrohr DN 100 geschlitzt mit Filterstrumpf). Rindenmulch RM2 (Gütegemeinschaft "Rinde für Pflanzenbau", Körnung 10/40, 6 cm dick).
Bepflanzungen
Bäume (Solitäre) u.a. Acer campestre 'Elsrijk' (2x StU 18–20), Acer rubrum (4x 175–200 mehrstämmig), Amelanchier lamarkii (6x 175–200), Corylus avellana (1x 175–200), Cotinus coggygria (3x 125–150), Fraxinus angustifolia 'Raywood' (1x StU 20–25), Gleditsia triacanthos 'Skyline' (6x StU 20–25), Sorbus comixta 'Dodong' (3x 200–250), Parrotia persica (3x 175–200). Hecke Carpinus betulus doppelreihig: 450 Stk. 100–125 cm + 200 Stk. 175–200 cm (6 Pflanzen/lfm). Sträucher ca. 400+ Stück in Sorten Amelanchier ovalis, Acer campestre, Cornus alba/mas/sanguineum, Corylus avellana, Crataegus monogyna, Malus (2 Sorten), Prunus spinosa, Forsythia, Hydrangea (2), Kerria japonica, Salix purpurea, Sambucus nigra, Spiraea. Stauden ca. 2.500+ Stück (Brunnera, Carex, Fragaria, Geranium, Lamium, Agastache, Aster, Echinops, Hakonechloa, Hosta, Matteucia, Polystichum u.v.m.). Blumenzwiebeln ca. 5.600 Stk. (Crocus, Narcissus, Eremurus, Allium, Camassia, Iris, Muscari).
Rasen- und Saatflächen
Feinplanum 3.200 m² (Steine > 5 cm entfernen). Ansaat Gebrauchsrasen RSM 2.2 Variante 2 (3.000 m², 35 g/m²), Ansaat Spielhügel (150 m², RSM 2.2), Blumenwiese RSM 5.1 (260 m², 3 g/m², Mischung Nordwestdeutsches Tiefland). Optional Rollrasen/Fertigrasen 3.200 m² liefern und verlegen. Düngung mit mineralischem NPK-Langzeitdünger 14:7:14 (15 g/m²).
Fertigstellungspflege (1 Jahr)
Wässern Bäume (8 Gänge Mai–Juni 2027, 50 l/Stk., 72 Stk. gesamt), Wässern Solitäre (8 Gänge, 40 l/Stk., 160 Stk.), Wässern Pflanzflächen 1.750 m² (6 Gänge, 30 l/m², 10.500 m²), Wässern Rasenflächen (4 Gänge, 5 l/m², 12.000 m²). Pflege Pflanzflächen 1.750 m² (6 Gänge, 10.500 m²), Pflege Bäume 9 Stk. (2 Gänge = 18), Pflege Solitäre 20 Stk. (2 Gänge = 40), Düngung Pflanzflächen (1 Gang, Hornspäne 100 g/m² = 1.750 m²). Mähen Blühwiese 260 m² (2 Gänge im Juli und Oktober, 520 m²), Mähen Rasen 3.000 m² (3 Gänge, 9.000 m²), Mähen Spielhügel 150 m² (3 Gänge, 450 m²), Pflege Bäume/Solitäre bis Frühjahr 2027 (je 2 Gänge). Schriftliche Anzeige der Pflegedurchgänge mind. 1 Woche vorher an Bauleitung; schriftliche Bestätigung nach Durchführung als Abrechnungsbestandteil.
Stundenlohnarbeiten
Landschaftsgärtner-Vorarbeiter (10 h), Landschaftsgärtner (5 h), Arbeiter (5 h), Auszubildender (5 h), LKW 3,5–5 t (5 h), Schauffellader 18–37 kW (5 h), Bagger bis 15 t (5 h), Minibagger bis 3 t (5 h), Kleingeräte (5 h).
Gütesicherung und Nachweise
Lieferbaumschule: anerkannte Markenbaumschule, mind. 3 Jahre im eigenen Quartier, regelmäßig verpflanzt, letzte Verschulung max. 4 Vegetationsperioden zurück. Rechtsverbindliche Versicherung über heimische Produktion. Quartiersbuch-Nachweis und Jahr der letzten Verschulung schriftlich angeben. Pflanzarbeiten nur bei frostfreiem Wetter. Ausführung durch anerkannten Garten- und Landschaftsbaubetrieb; Qualifikationsnachweis der Arbeitskräfte vor Ausführung übermitteln. LAGA-Abfalldeklaration (2 Stk.) und EBV-Deklarationsanalyse (2 Stk.) durch akkreditiertes Prüflabor (DIN EN ISO/IEC 17025). Wiegescheine als Abrechnungsgrundlage.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde und Registereintragungen
Eintragung in der Handwerksrolle, im Handelsregister oder bei der IHK (soweit für die Leistung erforderlich). Nachweis der Befähigung, Bauarbeiten nach den allgemeinen Regeln der Technik auszuführen (z.B. anerkannter Garten- und Landschaftsbaubetrieb).
Leistungsfähigkeit (Umsatz und Personal)
Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen in ausreichender Höhe. Ausreichende Arbeitskräfte verfügbar; jahresdurchschnittliche Zahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal. Pflanzarbeiten und Spielgeräte-Abnahme erfordern qualifiziertes Personal (z.B. FLL/BSFH-zertifizierter "Qualifizierter Spielplatzprüfer" nach DIN 79161).
Vergleichbare Referenzen
Mindestens 3 Referenznachweise für vergleichbare Leistungen (Außenanlagen / Landschaftsbau / Tiefbau) aus den letzten 5 Kalenderjahren. Pro Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen bzw. Kurzbeschreibung bei Komplettleistung, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsrolle (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Kein Insolvenzverfahren oder Liquidation; kein rechtskräftig bestätigter Ausschlussgrund gemäß § 6e EU VOB/A bzw. § 123 GWB (z.B. Verurteilungen wegen Terrorismus, Geldwäsche, Betrug, Bestechung, Menschenhandel). Keine schweren beruflichen Verfehlungen, die die Integrität des Unternehmens infrage stellen. Keine Eintragung im Vergaberegister NRW. Bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes kann die Teilnahmefähigkeit durch Selbstreinigungsmaßnahmen (Schadensausgleich, Aufklärung, Präventionsmaßnahmen) wiederhergestellt werden.
Steuerliche und soziale Verpflichtungen
Ordnungsgemäße Erfüllung der Zahlungspflichten für Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge. Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Keine Verstöße bei der Ausführung öffentlicher Aufträge (umwelt-, sozial-, arbeitsrechtliche Pflichten).
Versicherungen und Haftung
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR.
Sanktionsrechtliche Eignung (Russland-Sanktionen)
Bestätigung, dass weder der Bieter noch beteiligte Unternehmen (> 10 % des Auftragswerts) unter Artikel 5k Abs. 1 der EU-Verordnung 833/2014 fallen (keine russische Staatsangehörigkeit/Niederlassung, keine mehrheitliche Beteiligung durch sanktionierte Personen/Unternehmen, kein Handeln im Namen oder auf Anweisung solcher Personen). Laufende Überwachungspflicht während der gesamten Vertragslaufzeit.
Eignungsleihe und Nachunternehmer
Bei Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) ist eine Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens (Formblatt 236) auf Verlangen vorzulegen; das verpflichtende Unternehmen haftet gemeinsam mit dem Bieter für die Auftragsausführung. Nachunternehmer sind bereits bei Angebotsabgabe namentlich mit Art und Umfang der Teilleistung zu benennen (Formblatt 233).
Spezifische Qualifikationen je Leistungsbereich
Pflanzarbeiten: nur durch anerkannten Garten- und Landschaftsbaubetrieb; Pflanzen aus anerkannter Markenbaumschule; Pflanzung nur bei frostfreiem Wetter. Spielgeräte-Abnahme: FLL/BSFH-zertifizierter "Qualifizierter Spielplatzprüfer" nach DIN 79161 mit TÜV-Bericht gem. DIN EN 1177. Deklarationsanalysen (LAGA, EBV): akkreditiertes Prüflabor gem. DIN EN ISO/IEC 17025.
Mindestens 3 vergleichbare Referenzleistungen (Außenanlagen / Landschaftsbau / Tiefbau) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Angabe Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenbeschreibung (Neubau/Umbau/Denkmal), Vertragsrolle (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke; Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung