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Dynamisches Beschaffungssystem "Planungsleistungen Beleuchtungsumrüstung"

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – Anstalt des öffentlichen Rechts | Vergabekammer des Bundes beim BundeskartellamtBonn, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) richtet ein dynamisches Beschaffungssystem (DBS) für Planungsleistungen zur Umrüstung von Leuchtstofflampen (T5/T8) auf LED-Technik in ihren bundesweiten Liegenschaften ein.

Das DBS ist in 9 Regionen gegliedert (Hauptstellen: Rostock, Berlin, Potsdam, Magdeburg, Dortmund/Bonn, Erfurt, Koblenz, Freiburg, München). Innerhalb jeder Region werden Aufträge in Form von „Sprints" vergeben, die nach Komplexität in Basisprojekte und Komplexe Projekte unterteilt sind.

Was zu tun ist:

Einen Teilnahmeantrag über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de, Menüpunkt „Vergabestelle kontaktieren") einreichen, um in den Bewerberpool aufgenommen zu werden.Frist für die Aufnahme in den Bewerberpool: **01.12.2028
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristMAI2024 AUG NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG
Veröffentlichung15. Mai 2024
Teilnahmefrist15. Mai 2024 – 1. Dez. 2028bis 2028
Angebotsfrist17. Juni 2024
Einladungsfristca. 1. Juli – 31. Juli 2024
Angebotsfrist Sprint (Mindest)ca. 15. Juli – 5. Aug. 2024
Vertragslaufzeitca. 1. Aug. 2024 – 31. Dez. 2028bis 2028
Bindefristca. 31. Dez. 2024 – 14. Jan. 2025
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Wirtschaftlichste Angebot auf Basis des Preises

KI-Hinweis: Die genauen Bewertungskriterien für die Zuschlagserteilung (z.B. ob nur Preis oder auch andere Kriterien) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht explizit dargelegt; es wird nur auf 'wirtschaftlichste Angebot' verwiesen, Details fehlen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernleistungen – HOAI-Leistungsphasen 1–8, Schwerpunkt KG 440/445

Die Planungsleistungen umfassen die Leistungsphasen 1–8 nach HOAI § 55 (Technische Ausrüstung):

LPH 1 – Grundlagenermittlung: Begehung aller Räume, Flure und Treppenhäuser; tabellarische Bestandsaufnahme jeder Leuchte (Position, Raumnummer, Nutzungsart, Deckenhöhe, Reflexionsgrade, Schaltung, Anzahl Adern, Sicherheitsbeleuchtungs-Daten); Fotodokumentation; Erstellung fehlender Grundrisspläne (CAD dwg + PDF); Raumlisten.LPH 2 – Vorplanung: Entscheidungsvorlage I (Leuchtmittel- oder Leuchtentausch); Planungskonzept mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung; Kostenschätzung.LPH 3 – Entwurfsplanung: Rechnergestützte Beleuchtungsberechnung mit Dialux oder Relux; Raumtypenlisten; Kostenberechnung; Entscheidungsvorlage II (Beleuchtungssteuerung ja/nein).LPH 5 – Ausführungsplanung: Ausführungsreife Planungsunterlagen.LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe: Leistungsverzeichnisse mit Einzelpositionen; Mengenermittlung; Vergabeunterlagen.LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe: Prüfung und Wertung der Angebote; Preisspiegel; Vergabevorschläge.LPH 8 – Objektüberwachung: Terminplanüberwachung; Rechnungsprüfung; Abnahmeprotokoll; Dokumentation.

Planungsgrundlagen: AMEV-Empfehlung Beleuchtung 2019, DIN EN 12464, ASR 3.4, DIN EN 12464-1 (Wartungspläne).

Elektrotechnische Anpassungen und Sicherheitsbeleuchtung

Da Anpassungen an elektrischen Anlagen in nicht vorhersehbarer Häufigkeit erforderlich werden, ist eine Qualifikation im Bereich Elektrotechnik zwingend erforderlich.

Zu planen sind auch:

Sicherheitsbeleuchtung (Einzelbatterien oder zentrale Sicherheitsbeleuchtung)Beleuchtungssteuerung (optional, z. B. DALI 2, Konstantlichtregelung, Präsenzmelder)Retrofit-Leuchtmitteltausch (optionale Alternative zum Komplettleuchtentausch)

Randbereiche und Nebenleistungen

Folgende Nebenleistungen können im Einzelfall erforderlich sein und sind in das Angebot einzukalkulieren:

Einfache Schlitz- und DurchbruchsarbeitenVerputzarbeitenTrockenbauarbeitenMalerarbeitenGerüstbau / Gerüststellung

Diese Leistungen können durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sofern das Gesamtangebot aller ausgeschriebenen Leistungen sichergestellt bleibt. Andernfalls ist eine Bewerbung nicht möglich.

Strukturierung der Sprints und Regionen

Die Leistungen werden in Sprints abgerufen. Die Auftraggeberin behält sich vor, den Leistungsumfang je Sprint (Prozessablaufplan, Leistungsverzeichnis) anzupassen; Änderungen werden den Pool-Unternehmen umgehend mitgeteilt.

Regionen (Hauptstelle – Bundesländer):

1 Rostock: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg2 Berlin: Berlin3 Potsdam: Brandenburg4 Magdeburg: Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bremen5 Dortmund / Zentrale Bonn: Nordrhein-Westfalen6 Erfurt: Thüringen, Sachsen7 Koblenz: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland8 Freiburg: Baden-Württemberg9 München: Bayern

Bieter dürfen nur Regionen auswählen, in denen sie die Leistung tatsächlich erbringen können. Eine Vorfestlegung der Reihenfolge oder Zuordnung der Sprints zu Regionen ist nicht möglich.

Komplexitätsgrade – Basisprojekte und Komplexe Projekte

Die Sprints werden nach Komplexität unterschieden:

Basisprojekte – geringerer Komplexitätsgrad; mindestens 1 Person mit geforderter Qualifikation im Fachplanungsteam.Komplexe Projekte – erhöhter Komplexitätsgrad; mindestens 2 Personen mit geforderter Qualifikation; Mindestumsatz im Tätigkeitsbereich KG 440 > 400.000 €/Jahr im Durchschnitt der letzten 3 Jahre.

Optionale Zusatzleistungen je Sprint: Beleuchtungssteuerung (DALI 2), Retrofit-Leuchtmitteltausch.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale Eignung und Ausschlussgründe

Vollständige Unternehmensangaben (Name, Sitz, Rechtsform, Kontakt, gesetzlicher Vertreter).Aktueller Handelsregisterauszug (oder gleichwertig), nicht älter als 6 Monate.Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB (Verurteilungen, Geldbußen, Steuerschulden, Insolvenz, schwere Verfehlungen, Wettbewerbs-/Interessenkonflikte).Eigenerklärung Russland-Bezug (EU-VO 2022/576): keine Niederlassung in Russland, keine > 50 % russische Beteiligung, keine Nutzung russischer Subunternehmer-Kapazitäten.Eigenerklärung LkSG/Wettbewerbsregister: keine Bußgeldentscheidung nach § 24 LkSG ≥ 175.000 €.Projektsprache Deutsch – Schriftverkehr in deutscher Sprache.Alle Unterlagen in deutscher Sprache (ausländische Bescheinigungen beglaubigt übersetzt).

Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung

Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit:

Mindestens 2 Mio. Euro Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.Gesamtleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme.Police/Nachweis nicht älter als 6 Monate.Alternativ: Erklärung, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024).Umsatz im Tätigkeitsbereich KG 440 (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.Auf Verlangen der Vergabestelle: Bilanzen / Jahresabschlüsse.Mindestanforderung für komplexe Projekte: Durchschnittlicher Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich KG 440 > 400.000 € (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.Für Basisprojekte: gleiche Erklärungspflicht, kein expliziter Mindestumsatz.

Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen

Mindestens 3 Unternehmensreferenzen aus den letzten 3 Jahren.Vergleichbarkeit hinsichtlich Art und Umfang der ausgeschriebenen Leistungen.Leistungsarten (Mindestanforderung, Verfahrensleitfaden Ziff. 3.1.1.4 lit. a): Beleuchtungsplanung KG 445 (Innen-/Sicherheits-/Treppenhausbeleuchtung), Beleuchtungsberechnung mit Dialux/Relux, Fachplanung KG 440, Bestandsaufnahme, Ausführungsplanung (LPH 5), Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergabe (LPH 6/7), Objekt- und Bauüberwachung (LPH 8), Beleuchtungssteuerung, Sicherheitsbeleuchtung, Gebäude Honorarzone III+.Jede Referenz muss alle unter lit. a gelisteten Leistungsarten vollständig abdecken.Leistungsumfang (lit. b) ist KEINE Mindestanforderung, sondern fließt in die Eignungsbeurteilung ein; u. a. Angabe der beplanten Nettogrundfläche in m².Referenzen müssen tatsächlich ausgeführt worden sein; Sanierungen und Neubauten gleichermaßen zulässig.Darstellung in Anlage 1 Bewerberauskunft (keine Seitenbegrenzung genannt).Bei nicht erbrachten Leistungspunkten: kein Kreuz setzen.

Technische Leistungsfähigkeit – Personal und Qualifikation

Geforderte Mindestqualifikation (objektbetreuender Fachplaner):

Diplom-Ingenieur, Bachelor of Engineering oder Master of Engineering im Bereich Elektrotechnikoder staatlich geprüfter Elektrotechniker / Elektrotechnikermeisterund Erfahrung mit Beleuchtungsberechnung (Dialux/Relux)und zwingend: Qualifikation im Bereich Elektrotechnik zur Feststellung und Planung von Anpassungen an elektrischen Anlagen

Zusätzlich für Teilleistungen anerkannte Qualifikationen:

Diplom-ArchitektenDipl.-Ing./Master im Bereich Licht- und BeleuchtungsplanungDipl.-Ing. für Veranstaltungs- und ProduktionstechnikTechniker mit Zusatzausbildung zum Geprüften Lichtexperten (LITG)

Personal-Anforderung nach Komplexität:

Basisprojekte: mindestens 1 objektbetreuender Fachplaner mit geforderter Qualifikation.Komplexe Projekte: mindestens 2 objektbetreuende Fachplaner mit geforderter Qualifikation (Verfahrensleitfaden Ziff. 3.1.1.6 lit. b).

Sonstige Personalangaben:

Anzahl festangestellter Mitarbeiter (Vollzeit) – Durchschnitt der letzten 3 Jahre.Aktuelle Anzahl Mitarbeiter mit KG-440-Erfahrung und Beleuchtungsberechnung (Dialux/Relux).

Leistungserbringungskonzept (Anlage 4): maximal 10 Seiten; Darstellung Unternehmensstruktur, Planungsteam, Unterauftragnehmer, Regionsliste, Arbeitsabläufe, Synergieeffekte, Mitwirkung bei Vergabe, Objekt-/Bauüberwachung, Abnahme und Dokumentation.

Verfahrensspezifische Anforderungen und Bietergemeinschaften

Verfahrensart: Beschränkte Ausschreibung (restricted) im Rahmen des DBS; mindestens 5 Bieter werden zur zweiten Stufe (Sprint) eingeladen.Präqualifikation: Keine eigene Präqualifikation durch die Auftraggeberin; bestehende PQ-Nr. kann im Eignungsformblatt angegeben werden.Bewerbergemeinschaften zulässig (vertikal oder horizontal); gesamtschuldnerische Haftung; Rechtmäßigkeitserklärung (kein Verstoß gegen GWB/AEUV); gemeinsamer Eignungsnachweis; pro Mitglied separate Bewerberauskunft.Unterauftragnehmer zulässig (Verfahrensleitfaden Ziff. 3.1.2); pro UN separate Bewerberauskunft (Ziff. 1–2), Handelsregisterauszug und Anlage 5 Verpflichtungserklärung; keine direkte vertragliche Beziehung zwischen AG und UN.Ausschlusskriterium: Kann der Bieter trotz UN/BG nicht alle ausgeschriebenen Leistungen erbringen, kann die Bewerbung nicht berücksichtigt werden.Nachforderungen: Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV nachgefordert werden.Wartefrist nach § 134 GWB: 15 Kalendertage (Post) bzw. 10 Kalendertage (elektronisch) ab Zuschlagsmitteilung.KMU-Eignung: Das Verfahren ist ausdrücklich für kleine und mittlere Unternehmen geeignet.
Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Leistungserbringung in den letzten 3 JahrenVolumen: Beplante Nettogrundfläche in m² (im letzten Unterpunkt des Leistungsumfangs anzugeben)

Mindestens 3 Unternehmensreferenzen aus den letzten 3 Jahren, die alle geforderten Leistungsarten vollständig abdecken

Vergleichbar hinsichtlich Art und Umfang; Beleuchtungsplanung KG 445 (Innen-/Sicherheits-/Treppenhausbeleuchtung), Beleuchtungsberechnung mit Dialux oder Relux, Fachplanung KG 440, Bestandsaufnahme, Ausführungsplanung (LPH 5), Vorbereitung und Mitwirkung bei Vergabe (LPH 6/7), Objekt- und Bauüberwachung (LPH 8), Beleuchtungssteuerung, Sicherheitsbeleuchtung, Gebäude Honorarzone III oder höher; Sanierungen und Neubauten zulässig; Referenzen müssen tatsächlich ausgeführt worden sein (Abchluss nicht zwingend bei Antragstellung, aber Leistung erbracht)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 28%11+ · 36%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Formale Eignungsnachweise und Erklärungen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fachliche Eignung – Personal und Qualifikation
Referenzen
Bewerbergemeinschaft / Unterauftragnehmer (falls zutreffend)
Plattform- und Verfahrensschritte
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – Anstalt des öffentlichen Rechts | Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Anschrift
53119 Bonn
Ort
53119 Bonn
Kategorie
Ingenieurleistungen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53119 Bonn
Nordrhein-Westfalen

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