Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Westfalen Weser Energiespeicher GmbH & Co. KG richtet ein offenes Qualifizierungssystem ein, um Dienstleister für die Vermarktung von Batteriespeicheranlagen im Megawattmaßstab vorzuqualifizieren. Interessenten können sich laufend bis Ende Januar 2035 bewerben.
Es geht um die Vermarktung (Handel & Vermarktung an Energiemärkten) von Speichern in den Varianten Stand-Alone, Co-Location mit Photovoltaik und Co-Location mit Windenergie. Typische Einsätze sind Arbitrage-Handel, Netzstützung, Frequenzregelung und das Zwischenspeichern von Strom aus PV- und Windanlagen. Künftige Varianten sind möglich.
Dies ist keine Ausschreibung mit festem Auftragsvolumen – es werden keine konkreten Aufträge vergeben. Stattdessen werden qualifizierte Dienstleister für spätere Einzelaufrufe vorgemerkt. Die Bewerbung läuft elektronisch über das DTVP-Portal.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZiel der Vermarktung
Vermarktung von Batteriespeicheranlagen im Megawattmaßstab an den Energiemärkten.
Typische Einsatzzwecke:
Zukünftig sind weitere Vermarktungsvarianten denkbar – das Qualifizierungssystem ist bewusst offen gehalten.
Ausführungsvarianten (Stand heute)
Aktuell werden drei Konstellationen vermarktet:
1. Stand-Alone – der Batteriespeicher wird unabhängig von einer Erzeugungsanlage betrieben.
2. Co-Location mit Photovoltaik – der Speicher ist mit einer PV-Anlage gekoppelt.
3. Co-Location mit Windenergie – der Speicher ist mit einer Windenergieanlage gekoppelt.
Je nach Variante kann sich die Vermarktungsstrategie unterscheiden (z. B. stärkere Ausrichtung auf Zwischenspeicherung bei Co-Location mit erneuerbaren Erzeugern).
Hinweis zum Verfahrenscharakter
Hier wird kein konkreter Einzelauftrag vergeben. Mit der Aufnahme in das Qualifizierungssystem ist kein Zuschlag, kein Vertragsschluss und kein Auftragsvolumen verbunden.
Die Auftraggeberin behält sich vor, künftig unter den qualifizierten Dienstleistern einzelne Vermarktungsaufträge zu vergeben. Eine Verpflichtung zur späteren Beauftragung besteht nicht.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis der fachlichen Eignung, z. B. durch:
Konkrete Mindestanforderungen sind im Fragebogen des Auftraggebers hinterlegt und nicht in der Bekanntmachung veröffentlicht.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis, dass das Unternehmen wirtschaftlich in der Lage ist, die Vermarktungsdienstleistung dauerhaft und zuverlässig zu erbringen.
Mögliche Nachweise:
Auch hier sind die genauen Anforderungen im Fragebogen definiert.
Sicherheitsleistung und Sicherheitsüberprüfung
Beides ist Bestandteil der Eignungsprüfung.
Rechtliche Anforderungen
Nachforderungen
Der Auftraggeber kann nach Prüfung der Unterlagen fehlende Erklärungen und Nachweise nachfordern. Bewerber sollten sich darauf einstellen, kurzfristig ergänzende Unterlagen einreichen zu können.
Im vorliegenden Bekanntmachungsdokument sind keine konkreten Referenzprojekte definiert. Es wird lediglich auf den Fragebogen des Auftraggebers verwiesen, in dem die Anforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (und damit ggf. an Referenzen) konkretisiert werden.
Vermutlich Nachweis vergleichbarer Vermarktungsleistungen für Batteriespeicher / Erzeugungsanlagen, jedoch nur über Fragebogen verifizierbar.