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Ausschreibungen IT-Security

1858-CK-Vulnerability-Scanning-Platform

BWI GmbH | Vergabekammer des Bundes beim BundeskartellamtBonn, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Beschaffung einer On-Premise-Schwachstellen-Scanning-Plattform für die BWI GmbH (IT-Dienstleister der Bundeswehr) im offenen Verfahren.

Die Plattform soll monatlich ca. 70.000 IP-basierte Systeme (Webserver, Windows-/Linux-Clients, Mainframe, SAP) in vier vollständig getrennten Netzwerkumgebungen automatisch auf Sicherheitslücken prüfen. Sie muss sowohl agentenloses Network Scanning als auch agentenbasiertes Host Scanning unterstützen und wahlweise als VM (ESX) oder als Kubernetes-Container lauffähig sein.

Der Rahmenvertrag umfasst Lizenzen (Mindestabnahme 70.000 Assets, optional bis 270.000 Assets), Softwarepflege und Support, Implementierungsleistungen (25 Personentage) und Schulungen (25 Personentage). Geschätzter Auftragswert: ca. 4,0 Mio. € netto über 4 Jahre (Obergrenze 6,0 Mio. € netto).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristAPR2026 JUL OKT JAN2027 APR JUL OKT JAN2028
Veröffentlichung28. Apr. 2026
Q&A Aktualisierung29. Mai 2026
Bieterfragen-Frist8. Juni 2026
Angebotsfrist18. Juni 2026
Bindefrist18. Juni – 16. Sep. 2026
Verifizierende Teststellungca. 1. Juli – 31. Aug. 2026
Demozugangca. 1. Sep. – 30. Sep. 2026
Vertragsbeginnca. 1. Okt. 2026
Rahmenvertrag Laufzeitca. 1. Okt. 2026 – 1. Okt. 2030bis 2030
Deckungserhöhung Versicherungca. 8. Okt. 2026
Europäische Schwachstellenquellenca. 1. Apr. 2027
SSO Bereitstellungca. 1. Apr. 2027
Produktivbetrieb Zielca. 1. Apr. – 30. Juni 2027
Dark Modeca. 1. Mai 2027
Container Scanning Kubernetesca. 1. Okt. 2027
Agenten-basiertes Scannenca. 1. Okt. 2027
Anpassbare Sensor-Ressourcenca. 1. Okt. 2027
PAM-Integration erweitertca. 1. Feb. 2028
Weitere Schwachstellenquellenca. 1. Feb. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Preis40%

    Bewertung des Angebotspreises (Nettopreis in Euro) basierend auf dem geringsten Angebotspreis, normiert auf maximal 100 Punkte.

  • Qualität60%

    Bewertung der angebotenen Leistung basierend auf den B-Kriterien im Leistungsblatt, normiert auf maximal 100 Punkte.

Angebot (Z) = 40% x (P) + 60% x (Q), wobei P der normierte Preiswert (max. 100 Punkte) und Q die normierte Leistungspunktzahl (max. 100 Punkte) ist.

KI-Hinweis: Die spezifischen B-Kriterien und ihre Gewichtungen (GP) sind im Leistungsblatt (Anhang 2 zur Anlage 1 des RV_Leistungskriterienkatalogs) detailliert, aber nicht in den vorliegenden Unterlagen vollständig aufgelistet.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Lizenzmodell und Abnahmemengen

Vermietung (Miete) einer Vulnerability Scanning Platform – jede eindeutige IP-Adresse / jeder Host zählt als 1 Asset.

Mindestabnahmemenge pro Vertragsjahr: 70.000 Subscriptions (Pflicht)Geschätzte Bestellmengen:Vertragsjahr 1: ca. 120.000 AssetsVertragsjahr 2: ca. 170.000 AssetsVertragsjahr 3: ca. 220.000 AssetsVertragsjahr 4: ca. 270.000 AssetsAsset-Zusammensetzung: ca. 1/5 der 70.000 Mindestabnahme (≈14.000) agentenbasiert betreibbar; Rest netzwerkseitig. Optionale 200.000 Zusatz-Assets: 100 % Client-Systeme, agentenbasiert betreibbar.Mengenstaffeln für Mehrmengen: 4 degressive Tiers (1–100.000 / 100.001–150.000 / 150.001–200.000 / 200.001–500.000). Jeder Asset wird zum Preis des Tiers berechnet, in den er sequenziell fällt.Preisgarantie: Preise für optionale Abrufmengen dürfen die Preise der Mindestabnahme (70.000) nicht überschreiten.

Scan-Funktionen und Erkennungsmechanismen

Agentenloses Network Scanning (Firewalls, Switches, Mainframe, SAP-Appliances, Netzwerkkomponenten) – alle UDP/TCP-Ports, TLS-Zertifikate, Systeminformationen, authentifizierte und unauthentifizierte Scans.

Agentenbasiertes Host Scanning auf physischen Geräten, VMs und Endgeräten (Windows, Linux, Mac) – mit WMI für Windows und os-spezifischen Checks; Softwareversionen, EOL/EOS-Erkennung (bei vom Hersteller öffentlich als solche gekennzeichneter Software).

Web Application Scanning nach OWASP Top 10 (SQL-Injection, CSRF, Cookie-Einstellungen), authentifiziert und unauthentifiziert.

Container Scanning in Kubernetes-Umgebungen (laufende Container, lokale Registries).

Erkennungsmechanismen: CVE/GCVE, Fehlkonfigurationen, Default Accounts, ungültige/veraltete Zertifikate, EOL/EOS.

Skalierbare Erkennung: >4.000 VLANs monatlich, IPv4 (/21–/30), ab 2027 zusätzlich bis zu 400.000 IPv6-Einzelziele.

Scan-Attribute: konfigurierbare Wartungsfenster, on-demand und automatische Scans, Drosselung, Timeout, Resume-Funktion, tägliche automatische Aktualisierung der Schwachstellendaten.

Einsatzumgebung und Deployment

On-Premise-Betrieb zwingend – vollständig in vom Auftraggeber verwalteter Umgebung, kein Cloud-/SaaS-Betrieb, kein Provider-Zugriff. Internetdownload für CVE-/Vulnerability-Daten zur internen Verarbeitung ist zulässig.

Verteilte Architektur: dezentralisierte Scan-Sensoren und Scan-Agents, die Ergebnisse an eine zentrale Instanz übermitteln. Redundanz pro Netzsegment (Active-Passive oder Active-Active) wird gewünscht.

Zwei getrennte Betriebsumgebungen:

Kubernetes-Umgebungen: Lösung muss als Kubernetes-Container lauffähig sein und Kubernetes-Cluster scannen.Legacy-/Client-Infrastruktur: Lösung muss als VM (VMware ESXi) lauffähig sein und Legacy-Systeme sowie Endgeräte scannen.

Beide Plattformen werden voneinander getrennt betrieben. Ressourcen der Sensoren müssen individuell anpassbar sein (nicht nur Low/Medium/High); Ressourcenhoheit liegt beim Auftraggeber.

Berichtswesen, API und Benachrichtigungen

Pflichtexporte: JSON, XML, CSV, YAML, maschinenlesbare Formate (CVE JSON5, OSV, OVAL, CSAF), PDF sowie filterbares HTML.

Pflichtangaben je Schwachstelle: CVSS, EPSS, Severity Score, Priorisierung, CVE, QoD, CPE/PURL/SWID, EOL/EOS-Status, empfohlene Behebungsmaßnahmen.

Schwachstellendatenquellen: MITRE CWE, CVE, NIST NVD, CISA KEV, EPSS sowie europäische Quellen (CERT-EU DB, ENISA EUVD, BSI WID). Deduplizierung der Informationen, tägliche automatische Aktualisierung.

Benachrichtigungen: S/MIME-verschlüsselte E-Mail, Push/WebHooks.

REST-API: mindestens Richardson Maturity Model Stufe 2, mit deutsch- und englischsprachiger Dokumentation.

Schwachstellenmanagement: Override-Möglichkeiten auf Asset- und Assetgruppenebene (z. B. VLANs, Netzwerkbereiche), Risk Acceptance, False-Positive-Handling, Tagging, Bearbeitungsstatus, Dashboards, Performance-Übersicht.

Backup/Recovery: vollständige Wiederherstellung der Konfiguration (Ziele, Zeitpläne, Assets).

Softwarenahe Vertragsleistungen

Softwarepflege und Support (inhärenter Bestandteil des Mietmodells) – inkl. Update- und Patchlieferung, technischer Support, EOL-Vorabmeldung mindestens 6 Monate vor Produktlebenszyklusende und Bereitstellung eines Nachfolgeprodukts mindestens 3 Monate vor Auslauf des Vorgängerprodukts.

Implementierungsleistungen: 25 Personentage für Implementierung, Teststellung, Installation, Konfiguration, Integration und Tests. Plan: Implementierungsplan, Testumgebung, gemeinsame Abnahmeprüfung.

Schulungen: 25 Personentage für Betriebspersonal und Systemadministratoren, deutschsprachig, 8 Stunden pro Tag.

Unterstützungsleistungen: laufende Unterstützung im Betrieb, Monitoring-Schnittstellen (CPU/RAM-Auslastung mindestens per SNMP oder Monitoring Agent abrufbar).

Roadmap-Zusagen (falls Funktionen nicht ab Angebotsabgabe verfügbar):

Agentenbasiertes Scannen: binnen 12 Monaten ab VertragsbeginnAnpassbare Sensor-Ressourcen: binnen 12 MonatenContainer Scanning in Kubernetes: binnen 12 MonatenEuropäische Schwachstellendatenquellen: binnen 6 bzw. 12 Monaten ab ZuschlagDark Mode: binnen 7 Monaten ab VertragsbeginnSSO (SAML/OpenID): binnen 6 Monaten ab ZuschlagCyberArk-Integration: zu Vertragsbeginn funktionalKubernetes-Deployment: zu Vertragsbeginn funktionalProduktivbetrieb: geplant bis Ende Q2 2027, Dark Mode bis 01.07.2027.

Sprach-, Sicherheits- und Compliance-Anforderungen

Sprache der Scan-Reports: Deutsch (englische Fachbegriffe zulässig), Informationen zu Auswirkungen und Behebung zwingend auf Deutsch.

Benutzeroberfläche: Englisch (für administrative Oberflächen) oder Deutsch; Browser-Übersetzungsfunktion nicht zulässig. Dark Mode ist bereitzustellen.

Kundensupport: Deutsch und Englisch, ansässig im DACH-Raum (ursprünglich Deutschland, auf DACH erweitert).

Personal: Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt müssen Deutsch in Wort und Schrift fließend beherrschen.

Berechtigungskonzept: RBAC mit eigenen Benutzergruppen und individuellen Rechten.

CyberArk-Anbindung: ausschließlich zur Verwaltung von Zugangsdaten bei authentifizierten Scans.

Cyber Resilience Act (EU 2024/2847): Konformität ab Inkrafttreten; Security Advisories im CSAF-Format (maschinenlesbar).

Übergeordnete Sicherheit: Verarbeitung gemäß BSI-IT-Grundschutz / ISO 27002:2013, Anhang 6 zum Rahmenvertrag; VS-NfD-Anforderungen bei entsprechender Einstufung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Handelsregisterauszug (bzw. Eintragung im Berufsregister des Herkunftsstaates) – darf nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung sein.Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124, 125 GWB (Erklärung über Anlage 4).Keine EU-Sanktionen (VO (EU) 833/2014, 269/2014) – keine Russland-Bezüge, kein Listeneintrag.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadensereignis:Sach- und Personenschäden: 2.000.000 €Vermögensschäden: 1.000.000 €Nachweis über Versicherer-Erklärung oder Versicherungsschein (Template BB_Anlage 9). Versicherungsvertrag muss Vertragslaufzeit abdecken; ggf. Erklärung zur Verlängerung bzw. Deckungserhöhung spätestens eine Woche nach Zuschlag.Steuern und Sozialversicherungsbeiträge: ordnungsgemäße Zahlung (Bescheinigung der zuständigen Behörde des Niederlassungsstaates).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzprojekte: mindestens 2 vergleichbare Projekte mit Lizenzierung von jeweils mindestens 5.000 Assets im Bereich Vulnerability Scanning, aus den zurückliegenden 36 Monaten, mit unterschiedlichen Auftraggebern (Template BB_Anlage 12).Qualitätsmanagement: Nachweis DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig, gültig zum Angebotsabgabetermin.Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS): Nachweis DIN EN ISO/IEC 27001 oder gleichwertig, gültig zum Angebotsabgabetermin; bei Hosting zudem unabhängiger Auditbericht.Hersteller- oder autorisierter Vertriebs-/Servicepartnerstatus für das angebotene Produkt.Eignungsleihe ist bei technischer/beruflicher Leistungsfähigkeit zulässig, sofern Mittel tatsächlich verfügbar und der Dritte zwingend für den entsprechenden Leistungsteil eingesetzt wird (dann gemeinsame Haftung).

Pflichtige Erklärungen und Anlagen zum Angebot

Angebotsschreiben (Anlage 3)Vertraulichkeitserklärung, Erklärung gem. §§ 123, 124, 125 GWB, Verpflichtungserklärung MiLoG (Anlage 4)Eigenerklärung zur Umsetzung der Sanktionsverordnung (Anlage 2) – bei Bietergemeinschaft von jedem MitgliedBietergemeinschaftserklärung (Anlage 5, falls zutreffend)Erklärung Unterauftragsvergabe (Anlage 6, falls geplant)Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer (Anlage 7, falls geplant)Leistungsblatt / Leistungskriterienkatalog (Anhang 2 zur Anlage 1)Leistungsverzeichnis (Anlage 2 zum RV, elektronisch via AI Bietercockpit)Liste der Unterauftragnehmer (RV_Anlage 3)Liste der Ansprechpartner (RV_Anlage 4)VS-NfD-Merkblatt (RV_Anlage 5) – inkl. Verpflichtungsnachweise der betroffenen MitarbeiterOpen Source Software Erklärung (RV_Anlage 14)Vergaberechtliche Verpflichtungserklärung (Anlage 7) – sofern Beratungsunternehmen im Verfahren eingebunden
Referenzprojekte
mindestens 2 Referenzprojekte ReferenzenZeitraum: zurückliegende 36 Monate ab Veröffentlichung der EU-BekanntmachungVolumen: mindestens 5.000 lizenzierte Assets je Referenzprojekt

Lieferung und/oder Betrieb einer Vulnerability-Scanning-Plattform mit Lizenzierung und Betrieb

unterschiedliche Auftraggeber, Nachweis über Template BB_Anlage 12 (bzw. Anlage 10) mit Zeitraum, Assetanzahl, Projektvolumen in Euro, ausführlicher Projektdarstellung und Auftraggeberanschrift

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Formale Angebotsunterlagen
Eignungsnachweise (Fragebogen zur Eignungsprüfung)
Technische Leistungsnachweise (Anhang 2 zur Anlage 1)
Bietergemeinschaft und Unterauftragnehmer (falls zutreffend)
Sonstige Pflichtanlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
BWI GmbH | Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Anschrift
12489 Berlin
Ort
53117 Bonn
Kategorie
Sicherheitssoftware & -lizenzen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bwi.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53117 Bonn
Nordrhein-Westfalen

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