Unterstützung und Beratung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten
Zusammenfassung
Der Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium der Justiz) sucht externe IT-Sicherheitsberater, die bei der Erstellung und Aktualisierung von Sicherheitskonzepten für Anwendungen der bayerischen Justiz unterstützen.
Was wird gemacht?
- Erstellung und Pflege von IT-Sicherheitskonzepten nach BSI-Standard 200-2 und 200-3
- Anwendung der IT-Grundschutz-Methodik und des IT-Grundschutzkompendiums
- Arbeit mit dem ISMS-Tool HiScout (Pflichtwerkzeug der bayerischen Staatsverwaltung)
Rahmenbedingungen:
- Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2030 (4 Jahre)
- Maximaler Abrufumfang: 900 Beratertage
- Verfahren: Offenes Verfahren (Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer)
- Zuschlagskriterien: 50 % Preis, 50 % Qualität
Angebotsabgabe bis: 01.07.2026, 12:00 Uhr (MESZ), elektronisch über evergabe.bayern.de
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
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Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen
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Zuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen
- Personalbewertung IT-Sicherheitsberater100%
Bewertung der Personalprofile für IT-Sicherheitsberater anhand von Erfahrung, Zertifizierungen und Schulungen
Leistungsumfang
Aus den Vergabeunterlagen
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Leistungsumfang
Aus den Vergabeunterlagen
Kernleistung – Sicherheitskonzepte erstellen und aktualisieren
Beratung und Unterstützung bei der Erstellung und Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten für Anwendungen der bayerischen Justiz. Die Sicherheitskonzepte müssen die Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit (CIA-Kriterien) gewährleisten.
Methodik und Standards
Die Leistung erfolgt nach der IT-Grundschutz-Methodik des BSI:
- BSI-Standard 200-2 (IT-Grundschutz-Methodik, Standard-Absicherung)
- BSI-Standard 200-3 (Risikoanalyse auf Basis von IT-Grundschutz)
- IT-Grundschutzkompendium des BSI (jeweils aktuelle Fassung bzw. Nachfolgeversionen)
- Anpassung an neue BSI-Standards (z. B. Grundschutz++) erfolgt im Bedarfsfall
Pflicht-Werkzeug HiScout
Die Leistungserbringung erfolgt überwiegend im ISMS-Tool HiScout GRC, dem Standardwerkzeug der bayerischen Staatsverwaltung. Voraussetzungen dafür sind:
- Schulungsnachweis für HiScout (wird durch das LSI – Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – erteilt)
- Zugangskennung und VPN-Token (durch das IT-DLZ)
- Leistungsfähige Client-Endgeräte (bevorzugt Windows), die im ISMS des Auftragnehmers aufgenommen sind
Pflichtphasen je Sicherheitskonzept
Für jedes zu erstellende oder zu aktualisierende Sicherheitskonzept sind folgende Phasen zu durchlaufen:
1. Strukturanalyse – Erfassung von Prozessen, Daten, Anwendungen, IT-Systemen, Kommunikationsbeziehungen, Netzen und Räumen; Erstellung eines bereinigten Netzplans
2. Schutzbedarfsfeststellung – nach BSI-Definition und bayerischer Schutzbedarfsmatrix (wird vom Auftraggeber bereitgestellt)
3. Modellierung – Identifikation der relevanten BSI-Bausteine mit Dokumentation jeder Zuordnung oder Ablehnung
4. IT-Grundschutz-Check – GAP-Analyse pro Baustein und Anforderung; Interviews mit Systemverantwortlichen; Soll-Umsetzungsbeschreibungen
5. Risikoanalyse – Schadensszenarien, Risikoeinstufung nach Risikomatrix des Auftraggebers (Brutto- und Netto-Risiken)
6. Realisierungsplan – nicht erfüllte Anforderungen, Maßnahmen, Terminplanung, Kosteneinschätzung, Priorisierung und Verantwortlichkeiten
Abweichungen sind frühzeitig mit dem Auftraggeber abzustimmen und von diesem bestätigen zu lassen.
Zu liefernde Dokumente
Im Rahmen jedes Auftrags sind folgende Unterlagen zu liefern:
- Manteldokument als zusammenfassender Managementbericht
- Bearbeitbare digitale Dokumente (MS Office oder kompatibel)
- Eingebettete Zeichnungen/Pläne digital weiterverarbeitbar (Visio, Project, Mindmaps)
- Finale abnahmefähige Dokumente als PDF
Leistungspositionen und Abrechnung
Das Leistungsverzeichnis enthält folgende Positionen:
| Position | Beschreibung | Menge |
|----------|--------------|-------|
| 1 | Stundensatz IT-Sicherheitsberater | max. 7.200 Personenstunden = max. 900 Personentage über die Vertragslaufzeit |
| 2 (optional) | Reisekostenpauschale | max. 16 Pauschalen |
Abrufmodell:
- Geplante Abnahme: ca. 200 Personentage pro Jahr
- Mindestabnahme: 50 Personentage pro Jahr
- Abrechnung nach tatsächlich erbrachten Leistungen mit Leistungsnachweis (keine Pauschalen, keine Mindestabnahmen)
- Jour-Fixe-Termine alle 14 Tage, ca. 60 Minuten
Schlüsselpersonal
Folgende Schlüsselpositionen müssen mit eigenem festangestelltem Personal besetzt werden – der Einsatz von Unterauftragnehmern oder Personaldienstleistern ist hier nicht zulässig:
- IT-Sicherheitsberater Nr. 1 – höher qualifiziert, inkl. Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG
- IT-Sicherheitsberater Nr. 2 – inkl. Sicherheitsüberprüfung nach § 8 SÜG (mindestens Ü1)
Beide Berater benötigen:
- Abgeschlossenes Bachelor-Studium (oder höher)
- Deutsch fließend (C2)
- Nachweis über BSI-Grundschutz-Zertifikat (oder vergleichbar)
- HiScout-Schulung der bayerischen Staatsverwaltung
- Umfangreiche Praxiserfahrung in BSI-Sicherheitskonzepten, Audits und Schwachstellenanalyse
Datenschutz / Auftragsverarbeitung
Mit dem Auftrag wird eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO (Anlage 7 zum Vertrag) abgeschlossen. Wichtige Pflichten des Auftragnehmers:
- Vertraulichkeitsverpflichtung aller eingesetzten Mitarbeiter
- Benennung eines Datenschutzbeauftragten
- Technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO
- Verarbeitung personenbezogener Daten ausschließlich in der EU (außerhalb nur mit Zustimmung und unter Beachtung von Kapitel V DSGVO)
- Unverzügliche Meldepflicht bei Datenschutzverstößen (Art. 33 DSGVO)
- Mitwirkung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen
- Rückgabe oder datenschutzgerechte Vernichtung aller Daten nach Vertragsende
- Gewährung von Kontrollrechten für den Auftraggeber und die Aufsichtsbehörde
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen
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Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen
Ausschlusskriterien – Zuverlässigkeit
Folgende Ausschlussgründe führen zum Ausschluss vom Verfahren:
- Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (z. B. Verurteilungen, Steuerdelikte, Insolvenz, Schwarzarbeit, schwere Menschenrechtsverletzungen)
- Russlandbezug gemäß EU-Verordnung 833/2014 – betrifft Bieter und Unterauftragnehmer mit einem Auftragswert > 10 %
- Fehlende oder unzureichende Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckung 5 Mio. €, Nachweis zum Vertragsbeginn)
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Als Ausschlusskriterien zu erfüllen:
- Mindestumsatz: mind. 500.000 € pro Kalenderjahr (2023, 2024 und 2025) für Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Bereich Erstellung/Aktualisierung von Sicherheitskonzepten
- Mindestpersonal: mind. 10 festangestellte Mitarbeiter für die genannten Leistungen, durchgehend seit Januar 2023
- Jahresabschlüsse: Verpflichtung zur Vorlage der letzten 3 Jahresabschlüsse (2023, 2024, 2025) auf Anforderung
- Angabe des projektbezogenen Umsatzes und des Gesamtumsatzes für 2023–2025
- KMU-Eignung: nicht gegeben – die Vergabe ist nicht ausdrücklich für kleine und mittlere Unternehmen gekennzeichnet
Fachliche Eignung – Referenzen
Mindestens 1 Referenz ist vorzulegen. Jede Referenz muss alle folgenden Mindestanforderungen (Ausschlusskriterien) erfüllen:
- Referenz stammt aus den letzten 4 Jahren, das Projekt hatte zum Ablauf der Angebotsfrist mindestens 2 Jahre Bestand
- Projektvolumen bzw. Bieteranteil: mindestens 500.000 €
- Eingesetzte Mitarbeiteranzahl (bzw. Bieteranteil): mindestens 2 Personen
- Beschreibung des Projektgegenstands mittels Formblatt
- Leistungszeitraum angegeben
Zusätzlich können mit maximal 2 weiteren Referenzen folgende Spezialanforderungen nachgewiesen werden (wünschenswert, nicht zwingend für Mindesteignung):
- IT-Sicherheitskonzepte basieren auf BSI IT-Grundschutz
- Mindestens ein Sicherheitskonzept zu Informationsverbünden mit Verschlusssachen wurde erstellt
- Erfolgreiche BSI-Grundschutz-Zertifizierung nach Konzept-Erstellung
- Umfassender Einsatz des ISMS-Tools HiScout
Formale Vorgaben für jedes Referenzformular:
- Referenz-Nr., Bieter/Unterauftragnehmer, Referenznehmer
- Auftraggeber mit vollständiger Adresse
- Namentlicher Ansprechpartner (kein Vertrieb!) – muss nachprüfbar sein
- Leistungszeitraum (von/bis)
- Projektvolumen in Euro
- Mitarbeitereinsatz (gesamt + Anteil des eigenen Unternehmens)
- Eigenerfahrung oder Eignungsleihe durch Unterauftragnehmer (gekennzeichnet)
Schlüsselpersonal – Mindestanforderungen
Für beide IT-Sicherheitsberater gelten folgende Ausschlusskriterien (sonst Wertung mit 0 Punkten bzw. Angebotsausschluss):
| Kriterium | Anforderung |
|-----------|-------------|
| Akademischer Abschluss | Bachelor oder höherwertig (Urkunde in Kopie) |
| Deutschkenntnisse | Fließend, Niveau C2 nach Gemeinsamem Europäischem Referenzrahmen (GER) |
| Sicherheitsüberprüfung | Berater Nr. 1: mindestens § 9 SÜG (Ü3); Berater Nr. 2: mindestens § 8 SÜG (Ü1) |
| Anstellungsverhältnis | Eigenes festangestelltes Personal (kein Unterauftragnehmer, kein Personaldienstleister) |
Wichtiger Hinweis: Ohne Sicherheitsüberprüfung wird das Personalprofil abgelehnt – das Angebot wird in der Wertung ausgeschlossen.
Schlüsselpersonal – Bewertungskriterien
Zusätzlich zu den Mindestanforderungen fließen folgende Qualifikationen in die Wertung (50 % Qualitätsanteil) ein. Die Bewertung erfolgt anhand einer Punkte-Matrix; pro Berater werden 50 % des Personalgewichts vergeben.
Berater IT-Sicherheit Nr. 1:
- Anzahl Jahre Berufserfahrung im Bereich Informationssicherheit (20 %)
- Anzahl selbst erstellter BSI-konformer Sicherheitskonzepte (15 %)
- Teilnahme an einführender Schulung ISMS-Tool HiScout (15 %)
- Erfahrung in Analyse technischer Schwachstellen / Sicherheitsanalysen (10 %)
- BSI-Grundschutz-Zertifikat oder vergleichbar (15 %) – Stufen: BSI-Practitioner (2), BSI-Berater (4), BSI-Auditor (5)
- Anzahl selbst durchgeführter Audits nach BSI IT-Grundschutz (10 %)
- Erfahrung in Fortschreibung/Aktualisierung bestehender BSI-konformer Sicherheitskonzepte (15 %)
Berater IT-Sicherheit Nr. 2:
- Anzahl Jahre Berufserfahrung (15 %)
- Anzahl selbst erstellter BSI-konformer Sicherheitskonzepte (15 %)
- HiScout-Schulung (15 %)
- Sicherheitsüberprüfung nach SÜG (10 %) – Ü1 = 1 Pkt., Ü2+ = 5 Pkt.
- Erfahrung Schwachstellenanalyse (10 %)
- BSI-Zertifikat (10 %)
- Anzahl Audits nach BSI IT-Grundschutz (10 %)
- Erfahrung in Fortschreibung BSI-konformer Sicherheitskonzepte (15 %)
Hinweis zur Gleichwertigkeit von Zertifikaten: Eigenzertifikate werden nicht anerkannt; Foundation Level i. d. R. nicht gleichwertig zu Advanced Level; Gleichwertigkeit ist ausführlich zu begründen.
Technische und organisatorische Eignung
Folgende Voraussetzungen sind für die Leistungserbringung erforderlich:
- ISO-27001-Zertifizierung (oder vergleichbar) des Auftragnehmers – muss während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhalten bleiben
- ISMS-Geltungsbereich muss die zu erbringenden Leistungen vollständig oder in relevanten Teilen umfassen
- Mitteilungspflicht bei Wegfall der Zertifizierung
- Verfügbarkeit leistungsfähiger Client-Endgeräte (bevorzugt Windows), die im ISMS des Auftragnehmers aufgenommen sind
Zuschlagskriterien (Wertung)
Die Angebote werden nach folgenden Kriterien bewertet:
- Preis: 50 %
- Qualität (Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog sowie erweiterte Richtwertmethode mit 10 % Schwankungsbereich und Zuschlag auf beste Leistung im Schwankungsbereich): 50 %
Es handelt sich um eine Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb mit einem einzigen Auftragnehmer.
Verfahrensrahmen
Wichtige Eckpunkte des Verfahrens:
- Verfahrenstyp: Offenes Verfahren (open)
- Sprache: Ausschließlich Deutsch
- Elektronische Angebotsabgabe: Pflicht über evergabe.bayern.de
- Elektronische Rechnungsstellung: Pflicht
- Nebenangebote: nicht zulässig
- Mehrfachangebote: nicht zulässig
- Elektronischer Katalog: nicht zulässig
- Nachforderung von Unterlagen: nicht ausgeschlossen (§ 56 Abs. 2 VgV)
- Rügeobliegenheit: Verstöße gegen Vergabevorschriften sind innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen, spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist
- Vergabekammer: zuständig ist die Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern (bei Rügen nach Ablehnungsmittelung: max. 15 Kalendertage)
Erstellung/Aktualisierung von BSI-konformen IT-Sicherheitskonzepten, mehrjährige Erfahrung
Formblatt Vorlage_Referenz K5.6.1; namentlicher, nachprüfbarer Ansprechpartner beim Auftraggeber (kein Vertrieb); Bieteranteil bei Einsatz mehrerer Unternehmen angeben
Spezialanforderung 1: IT-Sicherheitskonzepte basieren auf BSI IT-Grundschutz
Mindestanforderung gemäß K5.6.1; alle 4 Checkboxen müssen erfüllt sein
Spezialanforderung 2: mindestens ein Sicherheitskonzept zu Informationsverbünden mit Verschlusssachen wurde erstellt
Mindestanforderung gemäß K5.6.1
Spezialanforderung 3: Informationsverbund wurde nach Erstellung des Sicherheitskonzepts erfolgreich nach BSI-Grundschutz zertifiziert
Mindestanforderung gemäß K5.6.1
Spezialanforderung 4: ISMS-Tool HiScout wurde umfassend eingesetzt
Mindestanforderung gemäß K5.6.1
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
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Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
Median rund 15 Angebote.
Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben
Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)
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Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben
Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)
Checkliste zur Angebotsabgabe
Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen
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Checkliste zur Angebotsabgabe
Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen
- Angebot elektronisch über evergabe.bayern.de einreichenPflichtRechtsverbindliche elektronische Abgabe erforderlich, in deutscher Sprache.
- Bindefrist 121 Tage ab Angebotsabgabe beachtenPflichtAngebot gilt bis ca. 30.10.2026.
- Keine Nebenangebote, keine mehreren HauptangebotePflichtMehrfach-/Nebenangebote sind nicht zugelassen.
- Bieterfragen bis spätestens 19.06.2026, 12:00 Uhr MESZ stellenoptionalFrist für die Anforderung von Zusatzinformationen.
- Eigenerklärung zu Ausschlusskriterien abgebenPflichtKeine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB.
- Eigenerklärung Russlandbezug (RUS-Sanktionen) abgebenPflichtBetrifft Bieter und Unterauftragnehmer mit >10 % Auftragswert.
- Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (mind. 5 Mio. €) abgebenPflichtNachweis auf Anforderung zum Vertragsbeginn.
- Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung (bei Bietergemeinschaft)optionalNur falls Bieter als ARGE auftritt.
- Erklärung zur Eignungsleihe abgeben (falls zutreffend)optionalNur wenn Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt werden.
- Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer einreichenoptionalNur falls Unterauftragnehmer eingesetzt werden (Schlüsselpersonal ausgeschlossen).
- Erklärung zu gewerblichen Schutzrechten abgebenPflichtStandarderklärung im Angebotsformular.
- Vertretungsvollmacht nachweisen (falls nicht aus Handelsregister ersichtlich)optionalNur bei Vertretung durch Dritte relevant.
- Mindestumsatz nachweisen: mind. 500.000 € pro Jahr (2023, 2024, 2025) im Bereich Erstellung/Aktualisierung von SicherheitskonzeptenPflichtAusschlusskriterium.
- Mindestpersonal nachweisen: mind. 10 festangestellte Mitarbeiter im relevanten Bereich seit Januar 2023PflichtAusschlusskriterium.
- Jahresabschlüsse 2023, 2024, 2025 bereithaltenPflichtVorlage nur auf Anforderung des Auftraggebers.
- Projektbezogenen Umsatz 2023–2025 angebenPflichtStatistische Angabe.
- Mindestens 1 Referenz für IT-Sicherheitskonzepte einreichenPflichtFormblatt Vorlage_Referenz_Kriterium K5.6.1 verwenden.
- Referenz aus den letzten 4 Jahren mit mind. 2 Jahren Bestand nachweisenPflichtAusschlusskriterium.
- Projektvolumen der Referenz: mind. 500.000 € (Bieteranteil)PflichtAusschlusskriterium.
- Mind. 2 eingesetzte Mitarbeiter in der Referenz nachweisenPflichtBieteranteil zählt.
- Nachweis BSI IT-Grundschutz als Basis der Referenz erbringenoptionalKann über max. 2 Referenzen nachgewiesen werden.
- Nachweis: Konzept zu Informationsverbünden mit Verschlusssachen erstelltoptionalKann über max. 2 Referenzen nachgewiesen werden.
- Nachweis: erfolgreiche BSI-Grundschutz-Zertifizierung nach KonzepterstellungoptionalKann über max. 2 Referenzen nachgewiesen werden.
- Nachweis: umfassender Einsatz ISMS-Tool HiScoutoptionalKann über max. 2 Referenzen nachgewiesen werden.
- Ansprechpartner beim Referenzauftraggeber namentlich benennen (kein Vertrieb!)PflichtMuss nachprüfbar sein.
- Personalprofil IT-Sicherheitsberater Nr. 1 einreichenPflichtEigenes festangestelltes Personal – keine Unterauftragnehmer.
- Personalprofil IT-Sicherheitsberater Nr. 2 einreichenPflichtEigenes festangestelltes Personal – keine Unterauftragnehmer.
- Bachelor-Urkunde (oder höher) für beide Berater beifügenPflichtKopie der Urkunde als Anlage.
- Nachweis Sicherheitsüberprüfung § 9 SÜG für Berater Nr. 1 erbringenPflichtSicherheitsbescheid kann angefordert werden; ohne Nachweis: Angebotsausschluss.
- Nachweis Sicherheitsüberprüfung § 8 SÜG für Berater Nr. 2 erbringenPflichtMindestens Ü1 erforderlich.
- Nachweis BSI-Grundschutz-Zertifikat (oder vergleichbar) für beide Berater beifügenoptionalKopie des Zertifikats; Gleichwertigkeit ist zu begründen; Eigenzertifikate werden nicht anerkannt.
- Berufserfahrung, BSI-Konzepte, HiScout-Schulung, Audits tabellarisch darstellenPflichtFormblatt Personalprofil verwenden.
- Beschäftigungsverhältnis (Name, Arbeitgeber, angestellt/freier Mitarbeiter) angebenPflichtPflichtfeld im Formular.
- ISO-27001-Zertifizierung (oder vergleichbar) nachweisenPflichtZertifizierung muss über gesamte Vertragslaufzeit bestehen; Mitteilungspflicht bei Wegfall.
- Bestätigung, dass ISMS-Scope die zu erbringenden Leistungen umfasstPflichtVollständig oder in relevanten Teilen.
- Leistungsfähige Client-Endgeräte (bevorzugt Windows) bereitstellenoptionalGeräte müssen im eigenen ISMS aufgenommen sein.
- Schulungsnachweis HiScout bereithalten (wird durch LSI erteilt)optionalErforderlich für späteren Zugang.
- Datenschutzbeauftragten benennen und Kontaktdaten mitteilenPflichtGemäß Anlage 7 (Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung).
- Stundensatz für IT-Sicherheitsberater im Leistungsverzeichnis eintragenPflichtPosition 1 – max. 7.200 Personenstunden / 900 Personentage über Vertragslaufzeit.
- Reisekostenpauschale (optional)optionalPosition 2 – Pauschale, bis zu 16 Stück.
Weitere Ausschreibungen IT-Security
Alle anzeigenVergabe IT Sicherheitslösung MDR_KBR_2026
Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH | Vergabestelle Bremen
Frist:
Vergabe IT Sicherheitslösung MDR_KBR_2026
Klinikum Bremerhaven-Reinkenheide gGmbH | Vergabestelle Bremen
Frist:
Landkreis Peine: Vergabe eines externen Datenschutzbeauftragen, externen Informationssicherheitsbeauftragten und Dienstleis-tungen für das Geschäftsfortführungsmanagement
Landkreis Peine | DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Vergabekammer Niedersachsen
Frist:
Landkreis Peine: Vergabe eines externen Datenschutzbeauftragen, externen Informationssicherheitsbeauftragten und Dienstleistungen für das Geschäftsfortführungsmanagement
Landkreis Peine | DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Vergabekammer Niedersachsen
Frist:
RV Beratung Cybersicherheit- & Resilienzstärkung
terranets bw GmbH | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Frist:
Identity- und Access-Management-System
Stiftung Preußischer Kulturbesitz | Vergabekammer des Bundes
Frist:
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