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Ausschreibungen IT-Security

Unterstützung und Beratung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten

Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz | Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern | Der Präsident des Oberlandesgerichts München | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Der Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium der Justiz) sucht externe IT-Sicherheitsberater, die bei der Erstellung und Aktualisierung von Sicherheitskonzepten für die IT-Anwendungen der bayerischen Justiz unterstützen.

Was muss der Auftragnehmer leisten?

Erstellung und Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten nach der BSI-IT-Grundschutz-Methodik (Standards 200-2 und 200-3, IT-Grundschutzkompendium).Beratende Begleitung bei der Einführung von Grundschutz++ (methodische Einordnung, jedoch keine verpflichtende Konzepterstellung nach nicht-finalisiertem Standard).Arbeit mit dem ISMS-Tool HiScout GRC (Pflicht).Abrufleistung: mindestens 50 Personentage/Jahr, geplant 200 PT/Jahr, maximal 900 Personentage insgesamt.Zwei feste IT-Sicherheitsberater (Schlüsselpersonal, fest angestellt, kein Subunternehmer).

Was muss man mitbringen?

ISO 27001- oder BSI-IT-Grundschutz-Zertifizierung des Unternehmens.Mindestens 10 festangestellte Mitarbeiter seit Januar 2023 im Bereich IT-Sicherheitskonzepte.Mindestumsatz 500.000 € p.a. (2023–2025) für entsprechende Beratungsleistungen.Berufshaftpflicht mind. 5 Mio. €.Mindestens eine passende Referenz, gerne zwei.Sicherheitsüberprüfung für die Berater nach § 9 SÜG (Berater #1) und § 8 SÜG (Berater #2).Deutsch C2, Bachelor (DQR/EQR Niveau 6).Nachweis HiScout-Kompetenz.

Wie und bis wann anbieten?

Offenes Verfahren, eine Leistung (keine Lose).Bewertung: 50 % Preis, 50 % Qualität.Elektronische Angebotsabgabe über https://www.auftraege.bayern.de.Angebotsfrist: 06.07.2026, 10:00 Uhr.Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2030.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Veröffentlichung28. Mai 2026
Bieterfragen-Frist25. Juni 2026
Angebotsfrist6. Juli 2026
Rügefrist6. Juli – 16. Juli 2026
Sicherheitsüberprüfung bisca. 6. Juli 2026
Angebotsgültigkeit6. Juli – 30. Okt. 2026
Bindefrist6. Juli – 30. Okt. 2026
Vorabinformation6. Aug. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Leistungsabruf Reaktionsfristca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Mindestabnahme pro Jahrca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Geplante Abnahme pro Jahrca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Vertragsobergrenzeca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Bindefrist Personalersatzca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Vertragsende31. Dez. 2030
Geheimhaltung nach Vertragsendeca. 31. Dez. 2030 – 31. Dez. 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität8 Kriterien
  • Personal50%

    Bewertung der Personalprofile der IT-Sicherheitsberater anhand von Berufserfahrung, Zertifikaten, Schulungen und Projekterfahrung

KI-Hinweis: Aus dem Dokument geht nur ein Zuschlagskriterium (Personal/Personalprofile) hervor; Preis-Gewichtung und weitere Zuschlagskriterien sowie Gesamtkontext der Bewertungsmatrix fehlen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernleistung: Erstellung und Aktualisierung von Sicherheitskonzepten

Erstellung und Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten für Anwendungen der bayerischen JustizAnwendung der BSI-IT-Grundschutz-Methodik (Standard 200-2)Durchführung von Risikoanalysen nach BSIT-Standard 200-3Nutzung des IT-Grundschutzkompendiums (bzw. ggf. Nachfolgeversionen)Ziel: Erreichung der CIA-Kriterien (Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit); erhöhter Schutzbedarf gilt generell für die bayerische Justiz (hoheitliche Aufgaben)Berücksichtigung der 'Standard-Absicherung' gemäß BSI-Grundschutz

Phasen der Konzepterstellung

1. Strukturanalyse: Erfassung von Prozessen/Daten, Anwendungen, IT-Systemen, Kommunikationsbeziehungen/Netzen; Erstellung eines bereinigten Netzplans (mit Gruppenbildung). ICS-Systeme werden nicht erfasst.

2. Schutzbedarfsfeststellung: Festlegung nach BSI-Definition; Vererbung auf Verbund-Objekte; Verwendung der bayerischen Schutzbedarfsmatrix (vom AG gestellt).

3. Modellierung: Identifikation relevanter BSI-Grundschutz-Bausteine; Prüfung und Dokumentation pro Zielobjekt.

4. IT-Grundschutz-Check (GAP-Analyse): Prüfung jeder Bausteinanforderung; Erstellung von Soll-Umsetzungsbeschreibungen; Interviews mit Systemverantwortlichen.

5. Risikoanalyse: Schadensszenarien für Geschäftsprozesse; Brutto-/Netto-Risiken; Nutzung der Risikomatrix des AG.

6. Realisierungsplan: Darstellung nicht/teilweise erfüllter Anforderungen; Maßnahmen, Terminplanung, grobe Kostenschätzung, Priorisierung, Verantwortlichkeiten, Begleitmaßnahmen.

Einsatz des ISMS-Tools HiScout

Verbindliche Nutzung des HiScout GRC (Standardwerkzeug der bayerischen Staatsverwaltung, Module Grundschutz und ISM)Dokumentation der Konzepte direkt im ToolSchulungsnachweis HiScout (bayerische Staatsverwaltung) ODER gleichwertige praktische Erfahrung mit HiScout GRC Suite erforderlich

Grundschutz++ – Einführungsunterstützung

Beratende und begleitende Unterstützung im Kontext BSI-Grundschutz++Methodische Einordnung neuer Ansätze und Vorbereitung auf zukünftige AnforderungenVerpflichtende Konzepterstellung nach nicht-finalisiertem Standard ist NICHT Teil des AuftragsBei Änderungen/Weiterentwicklungen der BSI-Standards: Rücksprache mit dem Auftraggeber

Unterstützung der Stabsstelle IT-Sicherheitsmanagement

Beratung und operative Begleitung der justizseitig besetzten Stabsstelle IT-Sicherheitsmanagement14-täglicher Jour-Fixe (ca. 60 Minuten) zu Projektständen und verbrauchten PersonenstundenZu Beginn jedes Teilprojekts: Teilprojektbeschreibung (Inhalt mit AG abstimmen)

Abrufstruktur und Umfang

Leistungserbringung auf Abruf (On-Demand)Mindestabnahme: 50 Personentage/JahrGeplante Abnahme: 200 Personentage/JahrGesamtobergrenze: 900 Personentage (= 7.200 Personenstunden)Reaktionszeit: Leistungsbeginn spätestens 20 Arbeitstage nach AufforderungAbrechnung nach Aufwand (bis 10 Std./Kalendertag); Stundensatz IT-Sicherheitsberater (max. 7.200 Std.) + optionale Reisekostenpauschale (16 Pauschalen)Drei-Monats-Planung je Leistungszeitraum; Bindefrist für Ersatzpersonal 20 Arbeitstage

Schlüsselpersonal

Mindestens 2 IT-Sicherheitsberater (IT-Sicherheitsberater #1 und #2) sind zur Arbeitsleistung verpflichtetNur diese beiden sind vertraglich gebunden; Zuziehung weiterer Berater nur soweit für Teilprojekte nötigSchlüsselpersonal muss durch eigenes, fest angestelltes Personal des Bieters erbracht werdenKeine Unterauftragnehmer oder Personaldienstleister für Schlüsselpersonal (auch keine 100%-Tochtergesellschaften)

Liefer- und Ausführungsbedingungen

Leistungsort(e): in der Regel am Sitz des Auftragnehmers oder remote; gelegentlich Standorte des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz in Bayern (i.d.R. München). Erfüllungsort: 80335 München.Leistungen sind aus dem Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland zu erbringen (Offshore-Verbot)Unterauftragnehmer nur mit vorheriger Zustimmung des AG; Offenlegung spätestens 4 Wochen vor EinsatzTechnische Voraussetzungen: VPN-Zugang zum bayerischen Behördennetz wird bereitgestellt; Endgeräte mit aktueller Windows-Installation vom Auftragnehmer; Client-Endgeräte müssen im ISMS des AN aufgenommen seinDokumentenformate: digital und bearbeitbar (MS Office/kompatibel); Zeichnungen/Pläne weiterverarbeitbar (Visio, Project, Mindmaps); finale abnahmefähige Dokumente als PDFZu Beginn jedes Teilprojekts: Festlegung der Teilprojektbeschreibung in Abstimmung mit dem AG

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Ausschlusskriterien (Ausschluss bei Nicht-Erfüllung)

Keine Ausschlussgründe gem. § 123 GWB (Verurteilungen, Geldbußen nach § 30 OWiG)Keine Ausschlussgründe gem. § 124 GWB (schwere Verfehlungen, Integritätsverstöße)Steuern und Sozialversicherung: ordnungsgemäße ErfüllungArbeitsrecht: Einhaltung MiLoG, AEntG, AGG, LkSGKeine Insolvenz/Liquidation beantragt oder eröffnetKeine Wettbewerbsbeschränkungen (keine unzutreffenden Erklärungen, keine Absprachen)Russlandbezug: keine Bezüge zu Russland-Sanktionen gem. EU-VO 833/2014Berufshaftpflichtversicherung: mind. 5 Mio. € zum VertragsbeginnKeine Verpflichtungsverletzungen (Scientology-Erklärung, Verpflichtungsgesetz)Vertraulichkeit/Verschlusssachen: alle Mitarbeiter unterzeichnen Verpflichtungserklärung gem. § 1 VerpflichtungsgesetzFestangestellte Mitarbeiter: mindestens 10 festangestellte Personen für IT-Sicherheitsberatungsleistungen durchgehend seit Januar 2023Mindestumsatz: mindestens 500.000 € p.a. für Beratungs-/Unterstützungsleistungen bei Erstellung/Aktualisierung von Sicherheitskonzepten in den Jahren 2023, 2024 und 2025Referenzen: mindestens 1 Referenz gemäß K5.6.2 (Merkmale 1–5 je einzeln erfüllt)

Unternehmens-Zertifizierung

Gültige ISO 27001- oder BSI-IT-Grundschutz-Zertifizierung des UnternehmensDer Scope des zertifizierten ISMS muss die Leistungserbringung (IT-Sicherheitsberatung) vollständig oder in relevanten Teilen abdeckenZertifizierung muss während des gesamten Vertragszeitraums aufrechterhalten werdenVom Bieter/Konzernverbund selbst ausgestellte Zertifikate werden nicht anerkanntGrundlagenzertifikate (Foundation Level) gelten i.d.R. nicht als gleichwertig zu Fortgeschrittenenzertifikaten (Advanced Level)

Projektspezifische Eignungskriterien (K5)

K5.1 Projektbezogener Umsatz: jährlicher Umsatz für IT-Sicherheitsberatung 2023–2025K5.2 Gesamtumsatz 2023–2025K5.6 Referenzen gemäß K5.6.2 (mind. 1 Referenz, max. 2)

Schlüsselpersonal – gemeinsame Anforderungen

Mindestqualifikation: Bachelor (oder gleichgestellt: Staatlich geprüfter Techniker, Dipl.-Ing. FH) – DQR/EQR Niveau 6Sprache: Deutsch C2 (GER)Sicherheitsüberprüfung: muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorliegen (bzw. Eigenerklärung, dass SÜ rechtzeitig erfolgt); SÜG-Bund wird als gleichwertig zu BaySÜG anerkanntHiScout-Kompetenz: Schulungsnachweis HiScout (bayerische Staatsverwaltung) ODER mehrjährige praktische Erfahrung mit HiScout GRC Suite (Module Grundschutz und ISM)Eigenes, fest angestelltes Personal des Bieters/der Bietergemeinschaft – keine Übertragung an Unterauftragnehmer (auch keine 100%-Tochtergesellschaften)Bewertet werden u.a.: Berufserfahrung Informationssicherheit, BSI-konforme Sicherheitskonzepte (Erstellung), HiScout-Schulung/-Erfahrung, Schwachstellenanalyse, VSA-Erfahrung, BSI-Zertifikat, Audits nach BSI-Grundschutz, Fortschreibung

Schlüsselpersonal – IT-Sicherheitsberater #1

Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG (BaySÜG) zwingend erforderlich (bzw. SÜG-Bund)Bewertet wird u.a.: Berufserfahrung, BSI-konforme Sicherheitskonzepte, HiScout, Schwachstellenanalyse, VSA-Erfahrung (Bund/Bayern), BSI-Zertifikat, Audits, Fortschreibung

Schlüsselpersonal – IT-Sicherheitsberater #2

Sicherheitsüberprüfung nach § 8 SÜG (BaySÜG) zwingend erforderlich (bzw. SÜG-Bund)Bewertet wird u.a.: Berufserfahrung, BSI-konforme Sicherheitskonzepte, HiScout, VSA-Erfahrung, Schwachstellenanalyse, BSI-Zertifikat, Audits, Fortschreibung

Eignungsleihe, Unterauftragnehmer, Bietergemeinschaften

Eignungsleihe möglich:Technische/berufliche Leistungsfähigkeit: VerpflichtungserklärungWirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit: Patronatserklärung oder gesamtschuldnerische HaftungUnterauftragnehmer grundsätzlich möglich (außer für Schlüsselpersonal); müssen in Formblatt benannt werdenBietergemeinschaften zugelassen; gesamtschuldnerische Haftung erforderlich; Referenzen der Mitglieder können sich ergänzen
Referenzprojekte
1 bis 2 ReferenzenZeitraum: letzte 4 Jahre; Projekt muss zum Angebotsfristende mindestens 2 Jahre Bestand gehabt habenVolumen: Projektvolumen bzw. Bieteranteil ≥ 500.000 €

Mindestens 1 Referenz (maximal 2) zur Erstellung/Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten (Kriterium K5.6.2). Bei 2 Referenzen: Merkmale 1–5 muss jede einzeln erfüllen, Merkmale 6–9 dürfen kumulativ erfüllt werden.

Mitarbeiter im Projekt ≥ 2 Personen. Beschreibung per Formblatt mit Leistungszeitraum. Sammelreferenzen aus Rahmenverträgen zulässig. Mindestens eine Referenz mit VS-Erfahrung (Sicherheitskonzepte in Informationsverbünden mit Verschlusssachen; erhöhter Schutzbedarf reicht NICHT). HiScout-Einsatz muss unmittelbar im Referenzprojekt erfolgt sein. Referenzen müssen nachprüfbar sein, keine anonymen Referenzen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 39%4–10 · 29%11+ · 31%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 40 erledigt
Pflicht-Eigenerklärungen und Ausschlusskriterien
Unternehmens-Eignung (K5.1, K5.2)
Schlüsselpersonal – IT-Sicherheitsberater #1
Schlüsselpersonal – IT-Sicherheitsberater #2
Referenzen (K5.6.2)
Konzeptformulare
Preisblatt und sonstige Anlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz | Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern | Der Präsident des Oberlandesgerichts München | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
80335 München
Ort
80335 München
Kategorie
IT-Security
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.justiz.bayern.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80335 München
Bayern

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