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Unterstützung und Beratung bei der Erstellung bzw. Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten

Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz | Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern | Der Präsident des Oberlandesgerichts MünchenMünchen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium der Justiz) sucht externe IT-Sicherheitsberater, die die hauseigene Stabsstelle für IT-Sicherheitsmanagement unterstützen.

Worum es geht:

Erstellung und Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten für Anwendungen der bayerischen JustizAnwendung der BSI-Methodik (IT-Grundschutz 200-2, Risikoanalyse 200-3, IT-Grundschutzkompendium)Einführungsberatung zum neuen BSI-Grundschutz++Arbeit mit dem ISMS-Tool HiScout

Rahmenbedingungen:

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 bis 31.12.2030 (4 Jahre)Maximal 900 Personentage abrufbarLeistung auf Abruf, überwiegend remote, gelegentlich in MünchenEs wird ein Los vergebenZuschlag nach niedrigstem Preis

Wichtig zu wissen:

Zwei fest angestellte IT-Sicherheitsberater als Schlüsselpersonal erforderlichSicherheitsüberprüfungen nach § 8 und § 9 SÜG notwendigAngebote müssen auf Deutsch elektronisch über die bayerische Vergabeplattform eingereicht werden
Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Veröffentlichung28. Mai 2026
Bieterfragen-Frist23. Juni 2026
Angebotsfrist3. Juli 2026
Bindefrist3. Juli – 30. Okt. 2026
Versand Vorabinformation6. Aug. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Sicherheitsüberprüfung bisca. 1. Jan. 2027
Leistungsabruf Reaktionszeitca. 1. Jan. – 29. Jan. 2027
Vertragsende31. Dez. 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Unbekannt0 Kriterien
KI-Hinweis: Das Dokument enthält ausschließlich die Bewertungsmatrix für Personalprofile (IT-Sicherheitsberater). Es fehlen Angaben zu den übergreifenden Zuschlagskriterien (z.B. Preis, Konzeptqualität, Organisation) sowie deren Gewichtungen und eine Bewertungsformel.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernleistung: IT-Sicherheitskonzepte

Erstellung und Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten für Anwendungen der bayerischen Justiz auf Basis der IT-Grundschutz-Methodik nach BSI-Standard 200-2.

Anzuwendende Standards:

IT-Grundschutz nach BSI-Standard 200-2 (Standard-Absicherung)Risikoanalyse nach BSI-Standard 200-3IT-Grundschutzkompendium bzw. dessen NachfolgeversionenEinführungsunterstützung im Kontext BSI-Grundschutz++ (beratende, orientierende Tätigkeit)

Verpflichtende Arbeitsschritte (Phasen der Standard-Absicherung):

1. Strukturanalyse (Prozesse, Daten, Anwendungen, IT-Systeme, Kommunikationsbeziehungen, Räume, bereinigter Netzplan)

2. Schutzbedarfsfeststellung nach BSI-Methodik (mit Vererbung auf Zielobjekte; bayerische Schutzbedarfsmatrix)

3. Modellierung (Identifikation relevanter BSI-Grundschutz-Bausteine)

4. IT-Grundschutz-Check (GAP-Analyse, Interviews mit Systemverantwortlichen, Soll-Umsetzungsbeschreibungen)

5. Risikoanalyse (Schadensszenarien, Risikoeinstufung nach Risikomatrix, Brutto- und Netto-Risiken)

6. Realisierungsplan (Maßnahmen, Terminplanung, Kosteneinschätzung, Priorisierung, Verantwortlichkeiten)

Wichtige Hinweise:

Eine verpflichtende Erstellung/Aktualisierung nach dem noch nicht finalisierten Grundschutz++-Standard ist ausgeschlossen. Änderungen an BSI-Standards werden nur in Abstimmung mit dem Auftraggeber berücksichtigt.Abweichungen von BSI-Standards müssen frühzeitig mit dem Auftraggeber abgestimmt und von ihm bestätigt werden.Zu Beginn jedes Teilprojekts ist eine Teilprojektbeschreibung zu erstellen.

Werkzeug und Dokumentation

Arbeitswerkzeug:

ISMS-Tool HiScout GRC Suite (Module Grundschutz und ISM) – das Standardwerkzeug der bayerischen StaatsverwaltungSchulungsbescheinigung des Bayerischen Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) oder gleichwertige praktische Erfahrung sind nachzuweisenAlle Arbeitsprodukte und Dokumentationen sind in deutscher Sprache zu erstellenDie Kommunikation erfolgt ausschließlich auf Deutsch

Leistungserbringung und Organisation

Leistungsmodell:

Leistung wird ausschließlich auf Abruf erbracht (kein fester Terminplan)Reaktionszeit: Nach Aufforderung muss spätestens 20 Arbeitstage nach Aufruf mit der Leistung begonnen werdenPlanungszeitraum je Abruf: Jeweils 3 Monate

Einsatzort:

Überwiegend remote oder am Sitz des AuftragnehmersGelegentlich an Standorten des Auftraggebers in Bayern (i. d. R. München)Erfüllungsort: München (PLZ 80335)Offshore-Verbot: Leistungen dürfen ausschließlich aus dem Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland erbracht werden

Jour-Fixe: Alle 14 Tage, ca. 60 Minuten, zum Projektstand und Verbrauch der Personenstunden

Leistungsvolumen:

Mindestabnahme: 50 Personentage pro JahrGeplante Abnahme: 200 Personentage pro JahrMaximale Vertragsobergrenze: 900 Personentage gesamt (= 7.200 Personenstunden)

Schlüsselpersonal und Unterstützungsleistung

Schlüsselpersonal (Pflicht – muss fest angestellt sein, kein Unterauftragnehmer-Einsatz erlaubt):

IT-Sicherheitsberater #1: Akademischer Abschluss (Bachelor oder gleichwertig, DQR/EQR Niveau 6), Sicherheitsüberprüfung mindestens nach § 9 SÜG, Deutsch fließend (C2)IT-Sicherheitsberater #2: Akademischer Abschluss (Bachelor oder gleichwertig, DQR/EQR Niveau 6), Sicherheitsüberprüfung mindestens nach § 8 SÜG, Deutsch fließend (C2)

Aufgabe des Schlüsselpersonals:

Unterstützung der justizseitig besetzten Stabsstelle IT-SicherheitsmanagementDie Berater arbeiten direkt mit dem Auftraggeber zusammen und können nur nach den vertraglichen Regeln ausgewechselt werdenErsatzpersonal muss mindestens die gleiche Punktzahl erreichen wie die zu ersetzende Person

Weitere Berafer: Für Teilprojekte dürfen zusätzliche Berater hinzugezogen werden

Sicherheitsanforderungen:

Vor Aufnahme der Tätigkeit ist eine Verpflichtungserklärung gemäß Verpflichtungsgesetz zu unterzeichnenFalls zum Leistungsbeginn noch keine erfolgreich abgeschlossene Sicherheitsüberprüfung vorliegt, kann der Auftraggeber außerordentlich kündigenErfüllungsgehilfen müssen ebenfalls eine Verpflichtungserklärung abgebenKeine Personaldienstleister als Unterauftragnehmer

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Mindestumsatz und Unternehmensgröße

Mindestumsatz:

Mindestens 500.000 € Jahresumsatz für Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Bereich Erstellung/Aktualisierung von Sicherheitskonzepten – und zwar in jedem der Kalenderjahre 2023, 2024 und 2025.

Personal:

Mindestens 10 festangestellte Personen für Beratungs- und Unterstützungsleistungen im Bereich Sicherheitskonzepte seit Januar 2023.

Zusätzlich erforderliche Angaben:

Projektbezogener Umsatz (K5.1) und Gesamtumsatz (K5.2) für 2023–2025Unternehmensgröße (statistische Angabe, ohne Gewichtung)Angaben zum WettbewerbsregisterKMU-Eignung: nicht gegeben – die Ausschreibung ist nicht für kleine/mittlere Unternehmen geeignet

Referenzen

Es sind mindestens eine, maximal zwei Referenzen einzureichen.

Merkmale 1–5 (jede Referenz muss diese einzeln erfüllen):

1. Referenz aus den letzten 4 Jahren, Projekt lief zum Angebotsfristende seit mindestens 2 Jahren

2. Projektvolumen (bzw. Bieteranteil) für Erstellung/Aktualisierung von Sicherheitskonzepten: mindestens 500.000 €

3. Mindestens 2 eingesetzte Mitarbeiter im Projekt (bzw. im Bieteranteil)

4. Projektgegenstand ist mittels Formblatt beschrieben

5. Leistungszeitraum ist angegeben

Merkmale 6–9 (können kumulativ von beiden Referenzen erfüllt werden):

6. Erstellte IT-Sicherheitskonzepte basieren auf BSI IT-Grundschutz

7. Mindestens ein Sicherheitskonzept betrifft Informationsverbünde mit Verschlusssachenverarbeitung

8. Informationsverbund nach Erstellung des Sicherheitskonzepts erfolgreich nach BSI-Grundschutz zertifiziert

9. ISMS-Tool HiScout umfassend eingesetzt

Weitere Regeln:

Sammelreferenzen sind zulässig (z. B. Rahmenverträge mit Einzelabrufen), sofern Art, Umfang und Komplexität den Kriterien entsprechenAnonyme Referenzen sind nicht zulässig – sie müssen nachprüfbar sein

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB):

Keine Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten (z. B. Bestechung, Betrug)Keine Verstöße gegen Steuer- und SozialversicherungspflichtenKeine relevanten Verstöße gegen ArbeitsrechtKeine Insolvenz

Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB):

Falls einschlägig, ist eine entsprechende Erklärung abzugeben

Russland-Sanktionen:

Eigenerklärung zur Einhaltung der EU-Sanktionsverordnung 833/2014 (kein Bezug zu Russland-gelisteten Personen/Organisationen)

Berufshaftpflichtversicherung:

Nachweis über bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung von 5 Mio. €

Steuern und Abgaben:

Eigenerklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen

Scientology-Schutzklausel:

Eigenerklärung, dass das Unternehmen nicht die Technologie von L. Ron Hubbard anwendet oder verbreitet (Anlage 9 zum Vertrag)

Anforderungen an das Schlüsselpersonal

IT-Sicherheitsberater Nr. 1:

Akademischer Abschluss: mindestens Bachelor oder gleichwertig (z. B. Staatlich geprüfter Techniker, Diplomingenieur FH – alle gemäß DQR/EQR Niveau 6)Sprachniveau: Deutsch fließend, mindestens C2 (GER)Sicherheitsüberprüfung: mindestens SÜ2 nach § 9 SÜG (bayerisches SÜG; SÜG BUND als gleichwertig anerkannt)Nachweis der Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung per Eigenerklärung zum Angebot; die SÜ muss spätestens zur Aufnahme der Tätigkeit vorliegenFeste Anstellung beim Bieter – kein Subunternehmer-Einsatz, auch nicht bei 100%-Tochtergesellschaften

IT-Sicherheitsberater Nr. 2:

Akademischer Abschluss: mindestens Bachelor oder gleichwertig (DQR/EQR Niveau 6)Sprachniveau: Deutsch fließend, mindestens C2Sicherheitsüberprüfung: mindestens SÜ1 nach § 8 SÜGFeste Anstellung beim Bieter

HiScout-Kompetenz für beide Berater (alternativ nachzuweisen):

Schulungs- oder Teilnahmebescheinigung der einführenden HiScout-Schulung des Bayerischen LSIODER projektbezogene Referenzen mit TätigkeitsbeschreibungODER Eigenerklärung mit Darlegung praktischer Erfahrung mit der HiScout GRC Suite (Module Grundschutz und ISM)Eine Gleichwertigkeitsbestätigung durch das Bayerische LSI ist ebenfalls möglich

Zertifizierungen und technische Voraussetzungen

ISO 27001 (oder vergleichbar):

ISO-27001-Zertifizierung des Unternehmens oder vergleichbare Zertifizierung ist erforderlich und muss über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechterhalten werdenDer zertifizierte ISMS-Geltungsbereich muss die ausgeschriebenen Leistungen vollständig oder in relevanten Teilen umfassen

HiScout-Schulung:

Schulungsnachweis des Bayerischen LSI für HiScout (oder Gleichwertigkeit)

Technische Voraussetzungen:

Leistungsfähige Client-Endgeräte, bevorzugt mit Windows-BetriebssystemGeräte müssen im ISMS des Auftragnehmers aufgenommen seinVPN-Zugang zum bayerischen Behördennetz ist erforderlich

Arbeitsschutz und Compliance:

Einhaltung Mindestlohngesetz, AEntG, AGG, EntgTranspGKeine Schwarzarbeit (Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz)Ausländische Mitarbeiter benötigen gültige Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen
Referenzprojekte
mindestens 1, maximal 2 (Sammelreferenzen zulässig) ReferenzenZeitraum: Projekt innerhalb der letzten 4 Jahre, mit Bestand von mindestens 2 Jahren zum AngebotsfristendeVolumen: Projektvolumen bzw. Bieteranteil mindestens 500.000 €

Erstellung und/oder Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten mit BSI IT-Grundschutz-Methodik, Zertifizierung nach BSI Grundschutz, Einsatz von HiScout und Verarbeitung von Verschlusssachen

Referenz muss nachprüfbar sein (keine anonymen Angaben), mit Formblatt und Leistungszeitraum beschrieben. Merkmale 1–5 muss jede Referenz einzeln erfüllen; Merkmale 6–9 (BSI-Grundschutz, Verschlusssachen, BSI-Zertifizierung, HiScout) können kumulativ über beide Referenzen nachgewiesen werden. Mindestens 2 eingesetzte Mitarbeiter im Projekt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 28%4–10 · 28%11+ · 43%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Formale Eigenerklärungen und Nachweise
Persönliche Voraussetzungen und Bietergemeinschaft
Eignung des Unternehmens
Schlüsselpersonal und Qualifikationsnachweise
Technisches Angebot und Preisblätter
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium der Justiz | Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern | Der Präsident des Oberlandesgerichts München
Anschrift
80335 München
Ort
80335 München
Kategorie
IT-Security
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.justiz.bayern.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80335 München
Bayern

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