Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Freistaat Bayern (Bayerisches Staatsministerium der Justiz) sucht externe IT-Sicherheitsberater, die die hauseigene Stabsstelle für IT-Sicherheitsmanagement unterstützen.
Worum es geht:
Rahmenbedingungen:
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: IT-Sicherheitskonzepte
Erstellung und Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten für Anwendungen der bayerischen Justiz auf Basis der IT-Grundschutz-Methodik nach BSI-Standard 200-2.
Anzuwendende Standards:
Verpflichtende Arbeitsschritte (Phasen der Standard-Absicherung):
1. Strukturanalyse (Prozesse, Daten, Anwendungen, IT-Systeme, Kommunikationsbeziehungen, Räume, bereinigter Netzplan)
2. Schutzbedarfsfeststellung nach BSI-Methodik (mit Vererbung auf Zielobjekte; bayerische Schutzbedarfsmatrix)
3. Modellierung (Identifikation relevanter BSI-Grundschutz-Bausteine)
4. IT-Grundschutz-Check (GAP-Analyse, Interviews mit Systemverantwortlichen, Soll-Umsetzungsbeschreibungen)
5. Risikoanalyse (Schadensszenarien, Risikoeinstufung nach Risikomatrix, Brutto- und Netto-Risiken)
6. Realisierungsplan (Maßnahmen, Terminplanung, Kosteneinschätzung, Priorisierung, Verantwortlichkeiten)
Wichtige Hinweise:
Werkzeug und Dokumentation
Arbeitswerkzeug:
Leistungserbringung und Organisation
Leistungsmodell:
Einsatzort:
Jour-Fixe: Alle 14 Tage, ca. 60 Minuten, zum Projektstand und Verbrauch der Personenstunden
Leistungsvolumen:
Schlüsselpersonal und Unterstützungsleistung
Schlüsselpersonal (Pflicht – muss fest angestellt sein, kein Unterauftragnehmer-Einsatz erlaubt):
Aufgabe des Schlüsselpersonals:
Weitere Berafer: Für Teilprojekte dürfen zusätzliche Berater hinzugezogen werden
Sicherheitsanforderungen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenMindestumsatz und Unternehmensgröße
Mindestumsatz:
Personal:
Zusätzlich erforderliche Angaben:
Referenzen
Es sind mindestens eine, maximal zwei Referenzen einzureichen.
Merkmale 1–5 (jede Referenz muss diese einzeln erfüllen):
1. Referenz aus den letzten 4 Jahren, Projekt lief zum Angebotsfristende seit mindestens 2 Jahren
2. Projektvolumen (bzw. Bieteranteil) für Erstellung/Aktualisierung von Sicherheitskonzepten: mindestens 500.000 €
3. Mindestens 2 eingesetzte Mitarbeiter im Projekt (bzw. im Bieteranteil)
4. Projektgegenstand ist mittels Formblatt beschrieben
5. Leistungszeitraum ist angegeben
Merkmale 6–9 (können kumulativ von beiden Referenzen erfüllt werden):
6. Erstellte IT-Sicherheitskonzepte basieren auf BSI IT-Grundschutz
7. Mindestens ein Sicherheitskonzept betrifft Informationsverbünde mit Verschlusssachenverarbeitung
8. Informationsverbund nach Erstellung des Sicherheitskonzepts erfolgreich nach BSI-Grundschutz zertifiziert
9. ISMS-Tool HiScout umfassend eingesetzt
Weitere Regeln:
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB):
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB):
Russland-Sanktionen:
Berufshaftpflichtversicherung:
Steuern und Abgaben:
Scientology-Schutzklausel:
Anforderungen an das Schlüsselpersonal
IT-Sicherheitsberater Nr. 1:
IT-Sicherheitsberater Nr. 2:
HiScout-Kompetenz für beide Berater (alternativ nachzuweisen):
Zertifizierungen und technische Voraussetzungen
ISO 27001 (oder vergleichbar):
HiScout-Schulung:
Technische Voraussetzungen:
Arbeitsschutz und Compliance:
Erstellung und/oder Aktualisierung von IT-Sicherheitskonzepten mit BSI IT-Grundschutz-Methodik, Zertifizierung nach BSI Grundschutz, Einsatz von HiScout und Verarbeitung von Verschlusssachen
Referenz muss nachprüfbar sein (keine anonymen Angaben), mit Formblatt und Leistungszeitraum beschrieben. Merkmale 1–5 muss jede Referenz einzeln erfüllen; Merkmale 6–9 (BSI-Grundschutz, Verschlusssachen, BSI-Zertifizierung, HiScout) können kumulativ über beide Referenzen nachgewiesen werden. Mindestens 2 eingesetzte Mitarbeiter im Projekt.