Ausschreibungen Photovoltaik

Elektroarbeiten-PV Anlage

Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg70374 Stuttgart, Baden-WürttembergFrist: (in 13 Tagen)

Zusammenfassung

Öffentliche Ausschreibung der Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg (Staatliches Hochbauamt Stuttgart) für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage (ca. 114 kWp, 248 Module) auf dem Satteldach von Gebäude 3 der Theodor-Heuss-Kaserne in Stuttgart-Bad Cannstatt.

Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen ein einzelnes Los mit folgenden Hauptbestandteilen:

  • Gerüstbau (Arbeits- und Schutzgerüst inkl. Zugangslösungen)
  • Dacharbeiten (Sicherheitsdachhaken, Aufnehmen/Wiedereindecken von Dachziegeln, Dachdurchführungen)
  • Äußerer Blitzschutz (Fangleitungen, Fangstangen, Ableitungen, Potentialausgleich)
  • Photovoltaik (Module, Wechselrichter, Generator-Anschlusskästen, DC-Verkabelung, Brandschottungen)
  • Elektroinstallation (Erdung, Haupt- und Unterverteilungen, Kabeltrassen, Beleuchtung, Schalter/Steckdosen, Brandschutzabschottungen, EDV-/LWL-Netz)
  • Feuerwehr-Not-Aus-Schaltung (PV-Aus-Taster am Gebäudezugang)
  • Netzanschluss, Inbetriebnahme, Dokumentation und Einweisung

Die Bauarbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb der Bundeswehrliegenschaft und unterliegen besonderen Sicherheitsanforderungen (Zugangskontrolle, Staatenliste).

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Noch 13 Tage bis zur Angebotsfrist
Termin / Frist
202620272028
JUNSEPDEZMÄRJUNSEPDEZMÄR
Veröffentlichung
Angebotsfrist
Angebotsöffnung
Bindefrist
Anmeldung Zutritt Baustelle
Ausführungsbeginn
Vertragslaufzeit
Ausführungsende
Vertragsende
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Wertungssumme)100%

    Zuschlagskriterium Preis; ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

Bewertungsformel

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

Das Zuschlagskriterium Preis ist vollständig beschrieben; weitere Kriterien sind nicht vorhanden, da nur der Preis als Zuschlagskriterium angegeben ist.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gerüstbau und Dachvorbereitung

  • Außengerüst als Standgerüst/Arbeits- und Schutzgerüst (Lastklasse 3, ca. 185 m Länge × 20 m Höhe) mit Schutznetzen, Treppenaufgängen, Überbrückungen und Fußgängertunnel
  • Gebrauchsüberlassung des Gerüsts über die Bauzeit
  • Gerüstankerlöcher nach Gebrauch fachgerecht schließen
  • Sicherheitsdachhaken (Typ B, 90 Stück) montieren
  • Dachziegel aufnehmen und wieder eindecken (ca. 620 Stück), für PV-Haken ausfräsen/ausklinken, beschädigte Ziegel (ca. 40 Stück) austauschen
  • Dachdurchführungsziegel mit Manschette/Dichtung (6 Stück) setzen
  • Visuelle Prüfung der Dachdeckung vor Montagebeginn; erkennbare Schäden melden
  • Mustervorlage der Dachdurchführungsziegel vor Einbau zur Prüfung vorlegen

Blitzschutz

  • Fangleitung (Al Rd 10, ca. 200 m) mit Dachleitungshaltern (200 Stück)
  • Fangstangen (10 × 1000 mm, 12 × 1500 mm)
  • Ableitung (Al Kunststoffmantel, 20 m)
  • Klemmen, Verbinder, Ausdehnungsstücke, Potentialausgleich
  • Prüfung und Messbericht nach DIN 18014 / DIN EN IEC 62305-3

Photovoltaik-Anlage (DC-Seite)

  • 248 monokristalline Glas-Glas-Module, 460 Wp, TOPCon-Halbzellen, max. 1780 × 1150 × 40 mm, max. 25 kg/Stück
  • Montagesystem: Kreuzschienenverbund aus Aluminium für Schrägdach, waagrechte Modulmontage, Dachhaken mit 3-fach-Verstellbarkeit, Achsmaß 80 cm (Fläche ca. 560 m²)
  • 1 Multi-String-Wechselrichter, 3-phasig, AC-Bemessungsleistung mind. 100 kW, 6 MPP-Tracker, Eingangsspannung 250–1100 V, IP66, Wirkungsgrad ≥ 98 %
  • 2 PV-Generator-Anschlusskästen mit Überspannungsableitern Klasse 2 und DC-Lasttrennschaltern mit Fernauslösung
  • DC-Lasttrennschalter (8 Stück)
  • Solarkabel: 1700 m 1×6 mm², 820 m 1×10 mm²; 124 PV-DC-Kupplungsstecker und -buchsen
  • Materialtransport auf ca. 15 m hohe Schrägdachfläche inkl. Kran und Genehmigungen
  • DC-Komponenten normgerecht beschriften (Warnschilder, Stringnummern, DC+ rot / DC− schwarz)
  • Anschluss an Blitzschutz und Netz; Brandschottungen

Elektroinstallation

  • Erdung und Potentialausgleich: Potentialausgleichsschienen, Erdungsbandrohrschellen, H07V-K 1×6 und 1×10 (grün/gelb), NYY-J 1×16, 1×25, 1×35
  • Installationsleitungen: NYM-J 3×2,5, 5×2,5, 7×2,5; Kabel NYCWY 4×95 SM/50; NYY-J 5×2,5, 1×16 RE, 1×25 RM, 1×120 RM; NYY-O 1×120; Steuerleitungen YSLY-JZ
  • Verlegesysteme: Stahl verzinkte Installationsrohre (AD 20/25/32/50 mm), Kabelkanäle (Kunststoff halogenfrei), gelochte/ungelochte Kabelrinnen (H 60 mm, B 100/200/300 mm) inkl. Bögen, T-Abzweige, Gelenkstücke, Ausleger, Stiele; C-Profilschienen 35×16 mm, Bügelschellen (Spannbereiche 16–46 mm); Steigleitern
  • Brandschutz-Kabelkanal I 90 nach DIN 4102-11 aus rostfreiem Stahl, Außenecken, Wandanschlusskragen, Etagen, Abschlusskappen, Flachwinkel (auf WDVS-Fassade)
  • Schalter und Steckdosen (einheitliches Fabrikat-Programm, AP): Wippschalter, Schutzkontaktsteckdosen, CEE-Steckdosen 5-polig 16 A 230/400 V, Geräteanschlussdosen, Verbindungsdosen
  • Installationsverteiler (Stahl, AP), Verteiler-Standschrank 19 Zoll, inkl. Reihenklemmen, RCBO, NH-Sicherungslasttrennschalter, Überspannungsschutz Typ 1/2/3
  • Beleuchtung: LED-Anbauleuchten rechteckig IP65 mit Kettenpendel-Aufhängung
  • Kabelanschlussarbeiten an bauseitig beigestellte Betriebsmittel
  • Durchbrucharbeiten: Wand-/Deckendurchbrüche in Stahlbeton (Ø 100–200 mm), Kernbohrungen (Ø 50–100 mm, Tiefe 17,5–20 cm), Schlitze in Mauerziegel, Aussparungen in Gitterrosten (ca. 300×150 mm); Schlitze/Fehlstellen mit Zement-Normalputzmörtel schließen
  • Aussparungen und Anpassungen vor Ort sind in den Einheitspreis einzurechnen

Netzanschluss, Messwandlerschrank und Überwachung

  • PV-Wandlermessschrank (Zählerfeld, netzseitiger Anschlussraum NAR, Raum für Zusatzanwendungen RfZ, anlagenseitiger Anschlussraum AAR)
  • Netz- und Anlagenschutz zEKS-konform
  • Drehstromzähler wandlermessend, MID-geeicht
  • Datenlogger zur Anlagenüberwachung bis 200 kWp (16 GB Speicher, RS485, Ethernet, CAN)
  • Fernschaltsystem
  • LWL-I/O-Übertragungssystem bidirektional, Singlemode OS2, inkl. SFP-Modulen
  • EZA-Regler für PV-Anlage
  • Anmeldung beim Netzbetreiber inkl. Netzverträglichkeitsprüfung
  • Inbetriebnahme gemeinsam mit dem Netzbetreiber inkl. Messprotokollen

Feuerwehr-Not-Aus-Schaltung

  • PV-Aus-Taster (Feuerwehr-Not-Aus-Schaltung) in Metall-Einbaugehäuse IP 69 K
  • Montageort am Gebäudezugang
  • Abstimmung und Inbetriebnahme gemeinsam mit der Feuerwehr Stuttgart
  • Einhaltung der Richtlinien der Feuerwehr Stuttgart (Beschriftung, Schlüssel-Prozedere)

EDV- und Kommunikationsinfrastruktur

  • LWL-Verteilerkasten, Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz, Kabelabfangschiene, Rangierpanel 19 Zoll, Potentialausgleichsschiene
  • 19-Zoll-Patchfeld Kat. 7A, Patchfeld mit Spleißkassette (LWL)
  • Konfektionierte Datenkabel Kat. 7A (AWG22, 2 m, GG45/RJ45)
  • Patchkabel LWL OS2 (2 m, SCD)
  • Außenkabel symmetrisch A-2YF(L)2Y, Installationskabel J-Y(St)Y (2×2×0,8 bis 20×2×0,8)
  • LWL-Universalkabel Einmodenfaser U-DQ(ZN)BH 2×12
  • Messungen LWL OS2 und Cu Permanent Link (Kalibrierbescheinigung der Messgeräte < 2 Jahre)
  • Verbindungs- und Verteilungsdosen, Verteilerkasten symmetrisch

Dokumentation, Prüfung und Einweisung

  • Thermographische Untersuchung aller PV-Generatoren mit Foto-Ergebnisprotokoll
  • Montage- und Werkstattzeichnungen in deutscher Sprache: Installationspläne, Geländeplan (DIN A0), Dachaufsichtspläne, Modulpläne mit Registriernummern, Stringverschaltungspläne, Blockschaltpläne (DIN A3); Übergabe 3-fach (Ordner mit Register), gefaltet + Datenträger (PDF/DWG)
  • Revisionsunterlagen (1-fach digital + 1-fach Papier, Zeichnungen farbig): E-CAD-Pläne, Stammdaten, Schema, SLD, Stringplan, Modulbelegungsplan, Lageplan, Geräteliste, Kabelverlegeplan DC/AC, Potentialausgleich; Formate .dxf, .dwg, .pdf via BITBW-Cloud-Link
  • Prüfprotokolle: Sichtprüfung, elektrische Messungen DC/AC, Schutzpotentialausgleich, vollständiges PV-Messprotokoll (Polarität, Isolationswiderstand, Leerlaufspannung, Kurzschlussstrom)
  • Sicherheitsdokumentation: Gefährdungsbeurteilung
  • Betriebsanleitung: Bedienungsanleitung PV, Datenlogger-Zugangsdaten, Wartungsplan
  • Nachweise/Zertifikate: Herstellerzertifikate, Konformitätserklärungen (CE/VDE), Netzanschlussbestätigung, Garantieurkunden
  • Statischer Nachweis (Wind/Schnee), Fotos, Ertragsprognose (PVSol/PVSyst)
  • Einweisung des Bauherrn ca. 2 Stunden vor Ort (inkl. An-/Abfahrt) mit gegengezeichnetem Protokoll
  • PlanTeam-Server (PTS): Nutzung verpflichtend für projektbezogene Unterlagen und Kommunikation
  • E-Rechnung über Zentralen Rechnungseingang BW im Format XRechnung oder EN 16931

Stundenlohnarbeiten und Abfallmanagement

  • Stundenlohnarbeiten (Reservepositionen): Obermonteur, Elektriker, Arbeiter, Auszubildende/r — inkl. sämtlicher Lohnzulagen, Sozialkosten und Zuschläge
  • Abfallentsorgung gemäß KrWG und Nachweisverordnung: Trennung und Erfassung der Bau- und Abbruchabfälle, Verwertung und Beseitigung über berechtigte Anlagen; Kosten der Verwertung in Einheitspreise eingerechnet, Beseitigungskosten benannt
  • Keine asbesthaltigen Produkte; keine gefährlichen Stoffe gem. Gefahrstoffverordnung
  • Wöchentliche Baustellenbesprechungen durch den Auftraggeber
  • Arbeitszeit: werktags 07:00–16:00 Uhr, keine Wochenendarbeit (Regelfall)
  • Wasser- und Energiekosten werden vom Auftraggeber übernommen
  • Nachunternehmer und Lieferfirmen unterliegen denselben Zugangsbeschränkungen wie der Auftragnehmer

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung – Präqualifikation oder Eigenerklärung

Bieter müssen ihre Eignung nachweisen durch:

  • Eintragung in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-Nummer), ODER
  • Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) für nicht präqualifizierte Unternehmen, ODER
  • Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)

Bei engerer Wahl sind die Erklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen in deutscher Sprache (oder mit Übersetzung) zu bestätigen.

Persönliche und rechtliche Eignung

  • Registereintragung: Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK-Eintragungsnachweis (auf Verlangen)
  • Kein Insolvenzverfahren oder Liquidation; ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan
  • Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A
  • Keine schweren Verstöße in den letzten 2 Jahren (Eintrag im Gewerbezentralregister mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €)
  • Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen
  • Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft
  • Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) an

Finanzielle und steuerliche Eignung

Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

  • Umsatz-Deklaration der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (vergleichbare Bauleistungen)
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (Bescheinigung in Steuersachen)
  • Freistellungsbescheinigung § 48b EStG
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (falls beitragspflichtig)
  • Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen

Personelle Eignung

  • Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Kalenderjahre, aufgeschlüsselt nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (auf Verlangen)
  • Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte ist zu bestätigen

Referenzen

  • 3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren sind auf Verlangen vorzulegen, mit: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang (mit Mengen), eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung
  • Bei Teilnahmewettbewerb ist eine Referenzliste beizufügen

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

  • Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform (ARGE-Erklärung), Benennung eines Bevollmächtigten, gesamtschuldnerische Haftung; auf Verlangen unterschrieben oder qualifiziert elektronisch signiert
  • Nachunternehmer: Art und Umfang der NU-Leistungen im Angebot angeben; auf Verlangen sind die Nachunternehmer namentlich zu benennen (Formblatt 233); PQ-Nachweis oder Erfüllung der PQ-Voraussetzungen ist auf Verlangen nachzuweisen
  • Andere Unternehmen (Kapazitäten): Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten (Formblatt 235) beifügen, ggf. Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) auf Verlangen

Sicherheitsanforderungen Bundeswehr-Liegenschaft

  • Staatenliste BMI beachten: keine Arbeitskräfte und keine Fahrzeuge aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken
  • Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG): ggf. Umgang mit eingestuften Plänen gemäß Verschlusssachenanweisung (VSA)
  • Firmenliste zwingend: vollständige Personendaten (Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Wohnsitz, Staatsangehörigkeit, Personalausweisnummer) und Fahrzeugdaten (polizeiliches Kennzeichen, Fahrzeugtyp) für alle eingesetzten Personen und Fahrzeuge
  • Zutritt zur Liegenschaft: nur in der Firmenliste eingetragene Personen; Privatfahrzeuge außerhalb des Kasernengeländes
  • Anmeldung von Firmen, Personen, Material und Geräten mindestens 5 Werktage vor Zutritt

Formale Angebotsanforderungen

  • Angebotssprache: Deutsch
  • Vorgeschriebene Vordrucke der Vergabestelle sind zu verwenden
  • Form- und fristgerechte Einreichung bis zum Ablauf der Angebotsfrist
  • Dokumentenechte Eintragungen
  • Preise in Euro, max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer; Umsatzsteuerbetrag am Schluss hinzufügen
  • Nebenangebote: zugelassen unter Einhaltung der Mindestanforderungen, eindeutige Leistungsbeschreibung, Beibehaltung der Gliederung; Gleichwertigkeitsnachweis mit Angebotsabgabe
  • Elektronischer Datenaustausch über GAEB-Schnittstelle DA XML; bei Abweichungen gilt die schriftliche Fassung

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

4–10Angebote erwartet
Mittlere Konkurrenz

Median rund 6 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Angebotsschreiben und kaufmännische Unterlagen5
  • Angebotsschreiben (VHB 213) ausfüllen und unterschreibenPflicht
    Angebotsendsumme brutto eintragen; bei Instandhaltungsvertrag jährliche Vergütung angeben
  • Preisnachlass ohne Bedingung (in %) angebenoptional
    Gilt nicht für Instandhaltungsangebot
  • KMU-Status-Erklärung abgebenoptional
    Angabe, ob kleines/mittleres Unternehmen
  • Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung (VHB 244) abgebenPflicht
  • Vertragsformular Instandhaltung mit Preisen beifügenoptional
    Falls zutreffend
Leistungsverzeichnis und Preisermittlung7
  • Leistungsverzeichnis mit Preisen vollständig ausfüllen (alle Teilleistungen)Pflicht
    Vorgegebene Mengen nicht ändern; für jede Position Einheitspreis angeben
  • Formblatt 221 (Zuschlagskalkulation) oder 222 (Kalkulation über Endsumme) ausfüllenPflicht
    Preisermittlungsformular wählen; Verrechnungslohn und Zuschläge angeben
  • Formblatt 223 (Aufgliederung der Einheitspreise) ausfüllenPflicht
    Teilkosten je Mengeneinheit (Lohn, Stoff, Geräte, Sonstiges) offenlegen
  • Formblatt 224 (Lohngleitklausel) beifügen, falls Änderungssatz angeboten wirdoptional
  • Formblatt 225a (Stoffpreisgleitklausel) beifügen, falls zutreffendoptional
  • Kupferpreis als Festpreis in den Einheitspreisen kalkulierenPflicht
    Betrifft alle Kabel- und Leitungspositionen
  • Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten (VHB 248) beifügenPflicht
Eignungsnachweise8
  • PQ-Nummer angeben ODER Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) ausfüllen ODER Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abgebenPflicht
    Eines von drei Nachweisformaten wählen
  • Referenznachweise vorbereiten (3 Referenzen aus letzten 5 Jahren)optional
    Nur auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzte Arbeitskräfte
  • Erklärung zu durchschnittlichen Arbeitskräften der letzten 3 Jahre (nach Lohngruppen)optional
    Nur auf Verlangen
  • Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte/IHK-Eintragoptional
    Nur auf Verlangen
  • Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Sozialkasse, Finanzamt, Berufsgenossenschaft)optional
    Nur auf Verlangen; BG-Bescheinigung mit Lohnsummen
  • Freistellungsbescheinigung § 48b EStGoptional
    Nur auf Verlangen
  • Ggf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplanoptional
    Falls zutreffend, nur auf Verlangen
  • Sicherheitsauskunft/Verpflichtungserklärung Nachunternehmer (VHB 126)optional
    Nur auf Verlangen
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften4
  • Verzeichnis Nachunternehmerleistungen (VHB 233) ausfüllenoptional
    Pflicht, wenn Teile an NU vergeben werden; Name des NU bereits bei Angebotsabgabe angeben
  • Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (VHB 236)optional
    Nur auf Verlangen
  • Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (VHB 234) beifügenoptional
    Pflicht bei Bietergemeinschaften; gesamtschuldnerische Haftung, Bevollmächtigter
  • Verzeichnis Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (VHB 235)optional
    Pflicht bei Nutzung von Kapazitäten Dritter
Nebenangebote und technische Nachweise5
  • Nebenangebote einreichen (falls vorhanden)optional
    Zugelassen; Mindestanforderungen erfüllen, Leistungen eindeutig beschreiben, Gliederung beibehalten
  • Produktangaben/Datenblätter beifügen (für benannte Fabrikate)optional
    Auf Verlangen der Vergabestelle
  • Gleichwertigkeitsnachweis bei Nebenangeboten mit Angebotsabgabeoptional
  • Muster für Dachdurchführungsziegel vor Montagebeginn vorlegenoptional
    Mit Herstellerangaben, Typ, Material, Farbe, Abmessungen, Einbausystem
  • Brandschutz-Prüfzeugnisse für alle Bauteil-/Baustoffeigenschaftenoptional
    Bei Angebotsabgabe nachzuweisen
Sicherheits- und Liegenschafts-Anforderungen (Bundeswehr)4
  • Firmenliste einreichen (alle Personen, Fahrzeuge)Pflicht
    Name, Vorname, Geburtsdatum, Geburtsort, Wohnsitz, Staatsangehörigkeit, Personalausweisnummer; Fahrzeuge mit polizeilichem Kennzeichen und Fahrzeugtyp
  • Staatenliste Bundeswehr (BMI) beachten – keine Arbeitskräfte/Fahrzeuge aus RisikostaatenPflicht
    Zugangsbestimmungen der Liegenschaft
  • Zutrittsanmeldung mindestens 5 Werktage vor BaustellenbeginnPflicht
    Firmen, Personen, Material und Geräte vorab anmelden
  • Abfallwirtschaftliche Nachweise (VHB 241) bei abweichender Entsorgungslösungoptional
    Berechtigung der Anlage, Betreiberbestätigung, ggf. Bestätigung Abfallwirtschaftsbehörde

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