Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Deutsche Bahn beschafft eine neue Abwasserbehandlungsanlage für ihr Werk in Dessau. Die alte Ultrafiltrationsanlage ist seit 2023 außer Betrieb.
Im Werk werden elektrische Lokomotiven und deren Teile gewaschen. Dabei fallen wöchentlich rund 50 Kubikmeter Abwasser an – mit Öl, Fett, Schmutzpartikeln und Waschmittelresten. Dieses Wasser muss künftig wieder gereinigt und in die Kanalisation eingeleitet werden.
Was ist zu tun?
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKomplettleistung: Planung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme
Der Auftragnehmer übernimmt die komplette Errichtung der neuen Abwasserbehandlungsanlage in der Werkhalle des DB FZI Werks Dessau (Peterholzstraße 15, 06849 Dessau).
Dazu gehören:
Verfahrenstechnische Anlagentechnik
Die Anlage muss die folgenden Hauptkomponenten enthalten:
Behandlung des Abwassers
Aufzubereitende Wassermenge: rund 50 m³ pro Woche.
Das Abwasser fällt bei der Reinigung elektrischer Triebfahrzeuge (Loks) und deren Komponenten an und enthält:
Das gereinigte Wasser wird in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet.
Sicherheits- und Qualitätsanforderungen
Termine und Meilensteine
Wichtige Eckpunkte gemäß Rahmenterminplan:
Dokumentation und Schulung
Vollständige Dokumentation in editierbaren Formaten, u.a.:
Schulung des Bedienpersonals (Umfang in Manntagen anzugeben):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Fachkunde)
Nachweis als Fachfirma nach §62 AwSV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen).
Der Auftragnehmer muss durch ein gültiges Zertifikat nachweisen, dass er die behördlich anerkannte Befähigung besitzt, Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen zu errichten. Der Nachweis ist schriftlich vor Vertragsabschluss zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Finanzdaten der letzten 3 Jahre sind anzugeben (gilt auch für Nachunternehmer ab 20 % Leistungsanteil).
Wirtschaftsauskunft eines anerkannten Auskunftsunternehmens (z.B. CreditReform, D&B) – nicht älter als 3 Monate.
Qualitätsmanagement
Nachweis eines Qualitätsmanagement-Zertifikats gemäß ISO 9001 (oder gleichwertig). Das Zertifikat ist mit der Lieferantenselbstauskunft einzureichen.
Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen der letzten 5 Jahre.
Pro Referenz sind anzugeben:
Vergleichbarkeit bezieht sich auf Aufbau, Lieferung und Inbetriebnahme einer Abwasserbehandlungs- oder vergleichbaren Industrieanlage.
Persönliche Zuverlässigkeit und Gesetzestreue
Bietereigenerklärung (ausgefüllt und unterschrieben) – Pflichtangabe, sonst Ausschluss.
Prüfung von Ausschlussgründen nach § 123 GWB und § 124 GWB. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen und Nachweise nachzufordern.
Sonstige Voraussetzungen
Vergleichbare Referenzen über Abwasserbehandlungs- oder vergleichbare Industrieanlagen mit Ultrafiltration/Membrantechnik, Neutralisation, Behälterbau und WHG-konformer Ausführung
Pro Referenz: Auftraggeber mit Kontaktdaten, Leistungsumfang, ggf. Umsatz, eigener Leistungsanteil, Fertigstellungszeitpunkt. Vergleichbarkeit mit dem ausgeschriebenen Vorhaben (Aufbau/Inbetriebnahme einer ABA) muss erkennbar sein.