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BeschlossenGemeinde Kupferzell · Bau & Handwerk, Planung & Beratung · Sitzung am

Breitbandausbau Kupferzell-Ost

Kupferzell will in bislang unterversorgten Teilorten und bei Einzelanwesen die passive Glasfaserinfrastruktur selbst errichten. Ein per Ausschreibung gewählter Betreiber pachtet das Netz. Die Planung ist mit rund 1,2 Mio. € veranschlagt und soll europaweit vergeben werden. Am 22.09.2026 stand das Vorhaben im Gemeinderat auf der Tagesordnung.

Kostenschätzung

7,5 Mio. €

Ausschreibung

Parallel zum Förderverfahren

Ausführung

Bau mindestens 1 ½ Jahre, Gesamtdauer 4 Jahre (Stand 16.12.2025)

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Planungsleistungen
Ein Fachplaner übernimmt die Planung des Glasfaserausbaus in den unterversorgten Bereichen. Die Vergabe soll europaweit erfolgen.
Netzbetrieb
Ein Telekommunikationsunternehmen soll per Ausschreibung ausgewählt werden. Es pachtet das Netz, das im kommunalen Eigentum bleibt, und übernimmt den Betrieb. Der Betreiber muss laut Vorlage vom 16.12.2025 vor dem Bau feststehen.
Bauleistungen
Die Gemeinde errichtet die passive Glasfaserinfrastruktur. Die Bauvergabe folgt später und wird mit der Planung und der Auswahl des Netzbetreibers abgestimmt. Laut Vorlage vom 16.12.2025 werden die gesamten Bauleistungen vergeben, je nach förderfähigem Ausbau möglicherweise europaweit.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Gemeinderat hebt einstimmig die Ausschreibung im Deckungslückenmodell auf und beauftragt die Verwaltung, das Betreibermodell einzuleiten (erledigt)16.12.2025
  2. Förderantrag für das Betreibermodell gestellt (erledigt)08.09.2026
  3. Sachstand und Beschlussvorschlag standen auf der Tagesordnung des Gemeinderats (erledigt)22.09.2026
  4. Europaweites Vergabeverfahren für die Planungsleistungen, parallel zum Förderverfahrenals Nächstesdanach
  5. Auswahl des Netzbetreibers per Ausschreibung, abgestimmt mit Planung und Bauvergabedanach
  6. Spätere Bauvergabe für die passive Glasfaserinfrastrukturdanach
  7. Bau, mindestens 1 ½ Jahre, danach Einblasen der Glasfaserkabel und Inbetriebnahme in 6 Monaten (Plan vom 16.12.2025)danach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Europaweites Vergabeverfahren für die Planungsleistungen. Der Netzbetreiber wird über eine Ausschreibung ausgewählt.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

In einigen Teilorten und bei einzeln liegenden Anwesen in Kupferzell fehlt noch eine leistungsfähige Glasfaserversorgung. Der Förderantrag betrifft bislang unterversorgte Adressen, insbesondere in Rüblingen, Goggenbach, Eschental, Hesselbronn, Bauersbach, Westernach, Neu-Kupfer und Beltersrot. Maßgeblich ist die im Förderverfahren bestätigte Abgrenzung.

Am 16.12.2025 hob der Gemeinderat einstimmig die frühere Ausschreibung im Deckungslückenmodell auf und beschloss die Neuausrichtung auf das kommunale Betreibermodell. Am 08.09.2026 hat die Verwaltung dazu einen Förderantrag gestellt. Er überschneidet sich teilweise mit einem früheren Fördervorhaben, das den eigenwirtschaftlichen Ausbau eines Unternehmens ergänzen sollte. Die Ablösung wird mit den Förderstellen abgestimmt.

Vor einer verbindlichen Beauftragung werden die förderrechtlichen Voraussetzungen und die Finanzierung geklärt. Planung, Auswahl des Netzbetreibers und spätere Bauvergabe sollen aufeinander abgestimmt werden. Zur Begleitung des Vergabeverfahrens steht die Gemeinde mit einem Unternehmen in Kontakt. Ein Angebot lag bei Erstellung der Vorlage noch nicht vor.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat sollte den Sachstand zur Kenntnis nehmen. Die Verwaltung sollte das Förderprogramm Betreibermodell weiterführen, parallel das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen durchführen und die Ablösung des bisherigen Fördervorhabens abstimmen.

Noch offen

  • Die Anerkennung des Kostenansatzes von 7,5 Mio. € netto wird im Förderverfahren geprüft.
  • Das bisherige Fördervorhaben muss abgelöst werden. Die Übernahme der betroffenen Adressen und die Behandlung bereits entstandener Kosten sind zu klären.
  • Ob der Gemeinderat dem Beschlussvorschlag gefolgt ist, geht aus der Vorlage nicht hervor.

Ort der Leistung

Kupferzell, Baden-Württemberg

Markiert ist Kupferzell, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Kostenansatz im Förderantrag, nettovorsorglich angehoben, Anerkennung im Förderverfahren noch offen. Das Förderportal ermittelte vorläufig rund 6,7 Mio. € netto.7.500.000 €
Planungsleistungenrund, veranschlagt, ohne Angabe brutto oder netto1.200.000 €
Förderung
Vorgesehen: Bund 50 %, Land 40 % der anerkannten Bemessungsgrundlage, Gesamtquote 90 % angestrebt
Finanzierung
Vorgesehen sind 50 % Förderung durch den Bund und 40 % durch das Land, jeweils von der anerkannten Bemessungsgrundlage. Angestrebt ist eine Gesamtförderquote von 90 %, die Bewilligung bleibt dem Förderverfahren vorbehalten. Erwartete Pachteinnahmen fließen in die Förderberechnung ein, danach wird der kommunale Finanzierungsbedarf ermittelt.

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