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BeschlossenSchwarzwald-Baar-Kreis · Bau & Handwerk, Planung & Beratung · Sitzung am

Sanierung Carl-Orff-Schule in Villingen-Schwenningen

Die Carl-Orff-Schule soll energetisch saniert und um einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Für den Erweiterungsbau bereitet der Landkreis eine EU-weite Ausschreibung vor. Der Ausschuss sollte am 05.10.2026 über die Schließung des Therapiebades im Zuge der Sanierung entscheiden.

Haushaltsansatz

19,6 Mio. €

geschätzt

Nächster Schritt

Vorbereitung der EU-weiten Ausschreibung für den Erweiterungsbau, Raumbedarfsplanung noch abzustimmen

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Sanierung des Bestandsgebäudes
Energetische Sanierung der Carl-Orff-Schule. Lüftungsanlage und MSR-Technik müssen laut Vorlage im Zuge der Gesamtsanierung modernisiert werden.
Erweiterungsbau
Der Erweiterungsbau entsteht als zweiter Bauabschnitt auf demselben Grundstück.
Rückbau des Therapiebades
Wenn der Ausschuss der Schließung folgt, wird die Variante 2 umgesetzt. Das Therapiebad wird zurückgebaut, die bestehende Raumgeometrie bleibt erhalten.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Vorlage im Ausschuss für Bildung und Soziales zur Entscheidung über den weiteren Betrieb des Therapiebades (erledigt)05.10.2026
  2. Schließung des Therapiebades zum Abschluss des Schuljahres 2026/2027, falls der Ausschuss zustimmtals Nächstes2027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Für den Erweiterungsbau bereitet die Verwaltung eine EU-weite Ausschreibung vor. Die Planungsleistungen für das Bestandsgebäude wurden bereits europaweit ausgeschrieben und vergeben.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Kreistag hat die Verwaltung beauftragt, die energetische Sanierung der Carl-Orff-Schule zu planen. Eine Machbarkeitsstudie sieht dazu in einem zweiten Bauabschnitt eine Erweiterung der Schule vor. Objektplanung und Technische Gebäudeausrüstung für das Bestandsgebäude wurden europaweit ausgeschrieben und vergeben, die Objektplanung bis einschließlich Leistungsphase 4.

Die aktuelle Kostenschätzung für das Bestandsgebäude liegt bei 14,54 Mio. € und damit rund 2,5 Mio. € über dem bisherigen Volumen. Gründe sind die nötige Erneuerung der Lüftungsanlage, Mehrkosten bei der Gebäudeautomation, allgemeine Baukostensteigerungen und höhere Honorare der Fachplaner.

Im Untergeschoss liegt ein Therapiebad, errichtet 1979 und 2018 teilweise saniert. Ein dauerhafter Weiterbetrieb würde Investitionen von rund 1,213 Mio. € erfordern. Die Verwaltung empfiehlt, das Bad zum Abschluss des Schuljahres 2026/2027 zu schließen und die Variante 2 (Rückbau bei Erhalt der Raumgeometrie) im Zuge der Sanierung umzusetzen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Ausschuss sollte die Schließung des Therapiebades zum Abschluss des Schuljahres 2026/2027 beschließen und die Verwaltung beauftragen, die Variante 2 im Zuge der Sanierung des Bestandsgebäudes umzusetzen.

Noch offen

  • Die Raumbedarfsplanung für den Erweiterungsbau ist mit dem Regierungspräsidium Freiburg noch abzustimmen.
  • Ob eine Förderung für den Erweiterungsbau möglich ist, steht noch nicht fest.
  • Ob der Ausschuss der Schließung des Therapiebades zugestimmt hat, geht aus der Vorlage nicht hervor.

Ort der Leistung

Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg

Markiert ist Villingen-Schwenningen, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Sanierung des Bestandsgebäudesaktuelle Kostenschätzung, rund 2,5 Mio. € über dem bisherigen Volumen14.540.000 €
Erweiterungsbaunach der bisherigen Planung, rund8.000.000 €
Finanzierung
Im mittelfristigen Finanzplan des Landkreises sind für Bestandsgebäude und Erweiterungsbau insgesamt 19,6 Mio. € vorgesehen. Davon entfielen nach der bisherigen Planung rund 12 Mio. € auf das Bestandsgebäude und rund 8 Mio. € auf den Erweiterungsbau. Im Hinblick auf eine mögliche Förderung des Erweiterungsbaus ist die Raumbedarfsplanung noch mit dem Regierungspräsidium Freiburg abzustimmen.

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