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BeschlossenStadt Kitzingen · Beschlussvorlage 2026/154 · Stadtrat, Sitzung am

Kitzingen: Nördlicher Parkplatz am Bahnhof wird vorgezogen, Ausschreibung noch 2026

Am Bahnhof Kitzingen entstehen ein Zentraler Omnibusbahnhof, ein Fahrradparkhaus und neue Parkplätze. Der nördliche Parkplatz und die Fundamente für das Technik- und WC-Gebäude sollen von 2028/2029 auf 2027 vorgezogen werden. Die Ausschreibungen über ca. 2,1 Mio. € sollen noch 2026 veranlasst werden.

Worum es geht

Die Stadt gestaltet das Umfeld des Bahnhofs neu, mit Zentralem Omnibusbahnhof (ZOB), Fahrradparkhaus, öffentlicher WC-Anlage, Parkplätzen und Vorplatz. Der Maßnahmenbeschluss stammt vom 25.07.2024. Die aktualisierten Gesamtkosten liegen bei 14,382 Mio. € (Stand 26.03.2026). Die Gesamtmaßnahme soll möglichst Mitte 2030 fertig sein.

Der Amalienweg und der Kanalbau am Vorplatz wurden 2025 fertig. Der südliche Parkplatz ist im Bau und soll Ende 2026 fertig sein. Jetzt will die Verwaltung den nördlichen Parkplatz (Bauabschnitt 4d) samt Fundamenten für das Technik- und WC-Gebäude von 2028/2029 auf 2027 vorziehen. Fahrradabstellanlagen, Umgriff Kreuzgebäude und das Gebäude selbst rücken auf 2028.

Für die Ausschreibung im Jahr 2026 braucht die Stadt eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung. Sie wird von anderen Haushaltsstellen übertragen. 700.000 € kommen vom Betriebsgebäude der Kläranlage, wo die Ermächtigung 2026 nicht in vollem Umfang benötigt wird.

Was ausgeschrieben werden soll

Nördlicher Parkplatz (Bauabschnitt 4d)
Kann laut Vorlage als eigenständige Maßnahme vorgezogen werden. Im Bahnhofsumfeld sind insgesamt 87 kostenfreie Parkplätze in den Bauabschnitten Süd und Nord geplant, davon 8 mit E-Ladesäulen.
Fundamente Technik- und WC-Gebäude (Teil von Bauabschnitt 3c)
Die Fundamente des Gebäudes und die Bordsteine zum ZOB könnten als förderunschädliche Vorabmaßnahmen ausgeführt werden. Das Gebäude selbst folgt 2028.
Spätere Bauabschnitte
ZOB mit Dach und Fahrbahnen 2028/2029, mit 8 überdachten Stellplätzen, davon 4 für Gelenkbusse, und Fahrbahn in Betonbauweise. Vorplatz 2029/2030, Zufahrt Süd 2030.

Verfahren und Zeitplan

Der Oberbürgermeister soll ermächtigt werden, die Ausschreibungen zu veranlassen. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.

  1. 25.07.2024Maßnahmenbeschluss für die Gesamtmaßnahmeerledigt
  2. 30.07.2026Stadtrat entscheidet über Verpflichtungsermächtigung, Bauablauf und Ausschreibungenerledigt
  3. bis IV. Quartal 2026Weitere Klärung der Fördermittelals Nächstes
  4. noch 2026Ausschreibung nördlicher Parkplatz und Fundamente
  5. 2027Bau des nördlichen Parkplatzes und der Fundamente
  6. 2028Fahrradabstellanlagen, Umgriff Kreuzgebäude, Technik- und WC-Gebäude
  7. Mitte 2030Fertigstellung der Gesamtmaßnahme

Kosten und Finanzierung

Kosten laut Dokument
Ausschreibungen Bauabschnitt 4d und Fundamente 3cca., laut Beschlussvorschlag2.100.000 €
Berechnete Kosten mit Preissteigerungca.2.150.000 €
Übertragung aus Bauabschnitt 3 (Fahrradparkhaus, WC-Anlage)Verpflichtungsermächtigung1.400.000 €
Übertragung aus Kläranlage, BetriebsgebäudeVerpflichtungsermächtigung700.000 €
Gesamtkosten BahnhofsumfeldStand 26.03.202614.382.000 €

Haushaltsstelle 1.6306.9504 im Vermögenshaushalt. Die Verpflichtungsermächtigung von 2,1 Mio. € für 2027 wird von den Haushaltsstellen 1.6306.9503 und 1.7080.9682 übertragen. Die Beantragung von Fördermitteln für die Fahrradabstellanlagen und den nördlichen Parkplatz ist eingeleitet.

Stand der Entscheidung

Der Stadtrat soll die Verpflichtungsermächtigung übertragen, den geänderten Bauablauf beschließen und den Oberbürgermeister ermächtigen, die Ausschreibungen über ca. 2,1 Mio. € noch 2026 zu veranlassen.

Noch offen

  • Die Fördermittel (Städtebauförderung, ÖPNV-Förderung, Beteiligung Dritter) sollen bis zum IV. Quartal 2026 weiter geklärt werden.
  • Ungewiss ist noch die Sicherung der Oberleitungsmasten der Bahn im Baufeld.

Aus dem Dokument

„Der Oberbürgermeister wird ermächtigt die notwendigen Ausschreibungen für den Bauabschnitt 4d (nördlicher Parkplatz) und die Fundamente für das Technik-/WC-Gebäude (Teile von Bauabschnitt 3c) in Höhe von ca. 2,1 Mio. EUR noch im Jahr 2026 zu veranlassen.“

„Für die Ausschreibung der Bauleistungen im Bereich des Bahnhofs im Jahr 2026 ist eine außerplanmäßige Verpflichtungsermächtigung erforderlich.“

Neugestaltung Umfeld Bahnhof, 4. BA; hier: Beschlussfassung über die Verpflichtungsermächtigungen und Auftragsvergabe für die notwendigen Auschreibungen
Beschlussvorlage 2026/154 · Stadtrat · Sitzung am 30.07.2026

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