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Im GesprächStadtwerke Mühldorf a. Inn · Niederschrift STR2026094 · Stadtrat, Sitzung am

Mühldorf a. Inn: Neubau des Hallenbads für 35 bis 42 Mio. €, Standort noch offen

Das Hallenbad von 1970 muss laut statischem Gutachten im Sommer 2028 schließen. Die Stadtwerke planen einen Ersatzneubau mit Sportbecken, Kursbecken, Kinderbereich und Sauna. Wegen schwieriger Bodenverhältnisse am Freibad empfiehlt die Verwaltung den Standort an der Mittelschule. Die Baukosten liegen je nach Standort bei 35 bis 42 Mio. € netto.

Worum es geht

Das Hallenbad wurde 1970 gebaut, gehört den Stadtwerken und wird von ihnen betrieben. Nach einer statischen Überprüfung wurde die Restlaufzeit auf Mitte 2028 festgelegt. Im Sommer 2028 muss das Bad aus Sicherheitsgründen schließen. Für die Kreisstadt und den Landkreis braucht es Ersatz.

Architekt, Haustechnikplaner, Elektroplaner und Tragwerksplaner wurden in einem europaweiten VgV-Verfahren ausgewählt. Seit dem zweiten Quartal 2025 läuft die Vorplanung. Tiefenbohrungen am Freibad zeigten einen deutlich schlechteren Boden als erwartet. Dort wären ein aufwändiger Verbau mit Wasserhaltung und über 400 Zugpfähle von 11 m Länge nötig.

Als Alternative wurde das Grundstück neben der Mittelschule untersucht. Dort ließe sich das Bad laut Niederschrift wesentlich günstiger und rund ein halbes Jahr schneller bauen, Baurecht besteht. Die Planung kann nahezu 1:1 übertragen werden. Der Stadtrat hat den Projektstand am 15.06.2026 zur Kenntnis genommen.

Was ausgeschrieben werden soll

Sport- und Familienbad
Sportbecken mit 25 x 12,5 m und 5 Bahnen, kombiniertes Kurs- und Nichtschwimmerbecken mit Hubboden und ein Kinderbereich. So sieht es das Gutachten zum Angebotskonzept vor.
Sauna
Saunabereich mit 4 Kabinen und Außenbereich.
Gründung
Am Freibad wären Verbau, Wasserhaltung und eine Rückverankerung der Bodenplatte mit über 400 Zugpfählen nötig. Am Standort Mittelschule reicht laut Niederschrift eine einfache Gründung.
Nutzung
Schulschwimmen und Vereinsnutzung wie im bestehenden Hallenbad.

Verfahren und Zeitplan

Die Planer wurden in einem europaweiten VgV-Verfahren ausgewählt. Zur Vergabe der Bauleistungen macht die Niederschrift keine Angaben.

  1. Januar 2025Verhandlungsrunde im VgV-Verfahren für die Planererledigt
  2. 2. Quartal 2025Start der Vorplanungerledigt
  3. 20.04.2026Aufsichtsrat der Stadtwerke überlässt die Entscheidung den neuen Gremienerledigt
  4. 15.06.2026Stadtrat nimmt den Projektstand zur Kenntniserledigt
  5. danachEntscheidung über Standort und Grundstück, Entwurfsplanung, Förderantragals Nächstes
  6. Sommer 2028Schließung des bestehenden Hallenbads

Kosten und Finanzierung

Kosten laut Dokument
Zielkosten am Standort Mittelschulenetto, laut Projektsteuerer35.000.000 €
Kostenschätzung am Standort Freibadnetto, mit Abbruch Umkleidegebäude und Verlagerung Abwasserkanal42.000.000 €

Förderung nach Art. 10 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes für schulisch bedarfsnotwendige Hallenbäder. Die Förderstelle hat laut Niederschrift bestätigt, dass ein Neubau mit schulischer Nutzung gefördert wird. Der Förderantrag folgt auf Basis der Entwurfs- oder Eingabeplanung.

Stand der Entscheidung

Der Stadtrat nimmt den Projektstand zur Kenntnis. Die Verwaltung soll regelmäßig berichten und notwendige Grundstücksthemen rechtzeitig zur Entscheidung vorlegen. Ergebnis: 27:0.

Noch offen

  • Der Standort ist noch nicht entschieden. Die Verwaltung empfiehlt das Grundstück neben der Mittelschule.
  • Schulaufsichtliche Genehmigung und Förderantrag stehen noch aus.
  • Wann die Bauleistungen ausgeschrieben werden, steht nicht in der Niederschrift.

Aus dem Dokument

„Gesamtbaukosten Hallenbad incl. Sauna für die Stadtwerke abhängig vom Standort zwischen 35 und 42 Mio. € netto.“

„Nachdem das Bestandshallenbad gemäß statischem Gutachten im Sommer 2028 aus Sicherheitsgründen geschlossen werden muss, gibt es inzwischen akuten Handlungsbedarf hinsichtlich Ersatz für die Kreisstadt und den Landkreis.“

Vorstellung Projektstand - Neubau Hallenbad
Niederschrift STR2026094 · Stadtrat · Sitzung am 15.06.2026

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