Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Bahnhofsumfeld
- Freiraumplanerischer Wettbewerb für Bahnhofsvorplatz, ZOB, Bahnhofstraße und den Park an der Stadthalle, Grundlage ist die Machbarkeitsstudie von 2023. Danach folgen Planung und Realisierung der Freianlagen und Verkehrsanlagen nach HOAI. Wettbewerb 2027 bis 2029, Umsetzung ab 2030.
- Bahnhofstraßenquartier
- Nach einer Vorstudie und einem Beteiligungsformat werden die Freianlagen mit einem Wettbewerbsverfahren vergeben und nach HOAI beauftragt. Wettbewerb 2027 bis 2029, Umsetzung ab 2030 mit dem ersten Bauabschnitt und seinen Bauvergaben. Der zweite Bauabschnitt steht im zweiten Förderantrag.
- Grünzug Ostmannturmviertel
- Nach einer Vorstudie und Beteiligung wird die Freianlagenplanung der Leistungsphasen 1 bis 3 bis zur Entwurfsplanung ausgeschrieben. Für diese Planung nennt das Konzept den Zeitraum 2027 bis 2028. Die bauliche Umsetzung ist im zweiten Förderantrag vorgesehen.
- Ravensberger Park
- Der freiraumplanerische Wettbewerb ist 2025 abgeschlossen. Die Planung der Leistungsphasen 1 bis 9 wird weiterbeauftragt, die Umsetzung beginnt ab 2029.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Fünf Gremien empfehlen das Konzept einstimmig, zuletzt der Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss am 30.09.2026 (erledigt)September 2026
- Rat, das Konzept stand auf der Tagesordnung, ein Ergebnis liegt in den Unterlagen noch nicht vor (erledigt)08.10.2026
- Förderantrag für das Städtebauförderprogramm 2027als NächstesOktober 2026
- Wettbewerbe für Bahnhofsumfeld und Bahnhofstraßenquartier2027 bis 2029
- Planung Grünzug Ostmannturmviertel2027 bis 2028
- Beginn der Umsetzung von Bahnhofsumfeld und erstem Bauabschnitt Bahnhofstraßenquartier2030
Vergabeverfahren
Für Bahnhofsumfeld und Bahnhofstraßenquartier sind freiraumplanerische Wettbewerbe mit anschließender Beauftragung nach HOAI vorgesehen. Die Freianlagenplanung des Grünzugs wird als Planungsleistung ausgeschrieben.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Rat hatte 2023 die Innenstadtstrategie beschlossen und die Verwaltung beauftragt, ein Entwicklungskonzept für die Innenstadt aufzustellen. Das Konzept entstand 2025 und 2026 und bildet die Grundlage für Anträge auf Städtebaufördermittel. Die Bezirksvertretung Mitte, der Betriebsausschuss Immobilienservicebetrieb, der Stadtentwicklungsausschuss, der Finanz- und Personalausschuss sowie der Haupt-, Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss empfahlen es im September 2026 jeweils einstimmig.
Der erste Förderantrag soll im Oktober 2026 für das Städtebauförderprogramm 2027 gestellt werden. Er umfasst die Maßnahmen mit hoher Priorität und soll die Grundlage für die ersten zehn Jahre bilden. Ein weiterer Förderantrag ist voraussichtlich ab 2032 vorgesehen.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Rat sollte das Konzept beschließen, die Verwaltung den Förderantrag für zehn Maßnahmen im Oktober 2026 stellen lassen und den kommunalen Eigenanteilen von 9,75 Mio. € zustimmen.
Noch offen
- Der Förderbescheid fehlt noch, die Kosten ab Leistungsphase 3 werden erst danach bereitgestellt.
- Das Ergebnis der Ratssitzung vom 08.10.2026 liegt in den Unterlagen noch nicht vor.
- Zweiter Bauabschnitt der Bahnhofstraße, Umsetzung des Grünzugs und Rathausvorplatz folgen erst im zweiten Förderantrag.
Ort der Leistung
Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
Markiert ist Bielefeld, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Ausgaben im ersten Förderantrag (zehn Maßnahmen)rund, Umsetzungszeitraum bis 2037 | 32.500.000 € |
|---|---|
| Bahnhofsumfeldbrutto ohne Indexierung, davon Wettbewerb 350.000 €, Bahnhofsplatz und Straßen 13.500.000 €, Stadthallenpark 5.000.000 € | 18.850.000 € |
| Bahnhofstraßenquartierbrutto ohne Indexierung, davon Wettbewerb 320.000 €, erster Bauabschnitt 6.000.000 €, zweiter Bauabschnitt 4.500.000 € (zweiter Förderantrag) | 10.820.000 € |
| Ravensberger Parkbrutto ohne Indexierung, davon Wettbewerb 160.000 €, Umsetzung 5.000.000 € | 5.160.000 € |
| Planung Grünzug Ostmannturmviertelbrutto ohne Indexierung | 73.000 € |
- Förderung
- Städtebauförderung, die Stadt rechnet mit 70 %, Antrag im Oktober 2026 für das Programm 2027
- Finanzierung
- Die Stadt rechnet mit 70 % Städtebauförderung. Die kommunalen Eigenmittel von rund 9,75 Mio. € bis 2037 sollen im Haushalt 2027 ff. und im Wirtschaftsplan des Immobilienservicebetriebes berücksichtigt werden. Die Leistungsphasen 1 und 2 trägt der städtische Haushalt, die Kosten ab Leistungsphase 3 folgen nach dem Förderbescheid.
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