TendiGo
Im GesprächWissenschaftsstadt Darmstadt · Bau & Handwerk, Planung & Beratung · Sitzung am

Rheinstraßenbrücke in Darmstadt

Die vor mehr als zehn Jahren entwickelte Planung verbindet die Brückenerneuerung mit einer Verbreiterung und Neuordnung des Verkehrsknotenpunkts. Ein Antrag fordert, weitere Schritte bis zu einer ergebnisoffenen Neubewertung auszusetzen, soweit keine rechtlichen oder vertraglichen Verpflichtungen entgegenstehen.

Kostenschätzung

130 Mio. €

Nächster Schritt

Beratung in der Stadtverordnetenversammlung am 2026-11-05

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Antrag

Variantenprüfung
Zu prüfen sind die Sanierung und Ertüchtigung der bestehenden Brücke mit bisherigen Abmessungen und Verkehrsführung sowie ein Ersatzneubau in bisherigen Abmessungen unter möglichst weitgehender Nutzung des bestehenden statischen Systems und geeigneter Bestandsbauteile. Bei der zweiten Variante ist insbesondere zu prüfen, ob vorhandene Brückenpfeiler erhalten und gegebenenfalls ertüchtigt werden können, andernfalls sind technische und sicherheitsbezogene Gründe darzulegen.
Weitere Ersatzneubauvarianten
Eine weitere Variante ist ein Ersatzneubau wie bei Variante 2 mit separatem Gleiskörper und ergänzender Fuß- und Radverkehrsbrücke. Außerdem soll die bislang geplante umfassende Ausbaulösung geprüft werden.
Bauverfahren und Bahnverkehr
Zu untersuchen sind abschnittsweise Bauverfahren, der Einsatz vorgefertigter Bauteile und Möglichkeiten, den Bahnverkehr zeitweise über Gleise nicht bearbeiteter Abschnitte aufrechtzuerhalten.
Bewertung der Varianten
Für die Varianten sollen belastbare Kostenschätzungen einschließlich Planungs- und Folgekosten sowie Aussagen zu technischer Machbarkeit, Bauzeit, voraussichtlicher Nutzungsdauer, erforderlichen Bahnsperrpausen und Dauer des Schienenersatzverkehrs vorgelegt werden. Die Kosten für Brückenverbreiterung und umfassende Neuordnung des Verkehrsknotenpunkts sind gesondert auszuweisen.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Antrag

  1. Sitzung des Gremiums Stavoals Nächstes05.11.2026
  2. Beratung des Antrags in der 6. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung2026-11-05
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die vor mehr als zehn Jahren entwickelte Planung verbindet die notwendige Erneuerung der Brücke mit einer umfassenden Neuordnung des Verkehrsknotenpunkts und einer erheblichen Brückenverbreiterung.

Der Antrag nennt Projektkosten von rund 130 Millionen Euro, die angespannte Haushaltslage und erneut fehlende Zusagen der Deutschen Bahn für notwendige Sperrpausen als Gründe für eine grundlegende Neubewertung.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Antrag fordert, weitere Planungs- und Umsetzungsschritte für den Ersatzneubau bis zum Abschluss einer ergebnisoffenen Neubewertung auszusetzen, soweit keine rechtlichen oder vertraglichen Verpflichtungen entgegenstehen. Die Brückenerneuerung soll von der umfassenden Neuordnung des Verkehrsknotenpunkts entkoppelt und mehrere Varianten sollen fachlich und wirtschaftlich geprüft werden.

Noch offen

  • Der Magistrat soll über bisherige Projektkosten, laufende vertragliche Verpflichtungen und finanzielle sowie rechtliche Auswirkungen eines Moratoriums berichten.
  • Die Ergebnisse der Neubewertung sollen der Stadtverordnetenversammlung zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden.
  • Zu berücksichtigen sind aktuelle Verkehrsbedarfe und Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Stadt und des Landkreises.

Ort der Leistung

Darmstadt, Hessen

Markiert ist Darmstadt, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Antrag

Kosten laut Dokument
Projektkostenrund130.000.000 €
Förderung
Zu prüfen ist, ob Mittel aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes bei einer kostengünstigeren Lösung für andere kommunale Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt werden könnten.
Finanzierung
Der Magistrat soll darstellen, ob Mittel aus dem Infrastruktursondervermögen des Bundes bei einer kostengünstigeren Lösung für andere kommunale Infrastrukturmaßnahmen eingesetzt werden könnten.

Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren

In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.

Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

Bereit für die nächsten Ausschreibungen in Hessen?

Starten Sie kostenlos oder lassen Sie sich TendiGo in einer kurzen Demo zeigen: frühe Signale aus den Ratsprotokollen und laufende Ausschreibungen aus über 800 Vergabequellen an einem Ort.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit