Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Beckensanierung
- Die Sanierung des Beckens wird je nach Leistungsumfang auf 400.000 bis 500.000 Euro geschätzt. Voraussichtlich müssen etwa 200 Kubikmeter Stahlbeton eingebaut werden, dafür lag noch kein Angebot vor.
- Vollständige Erneuerung des Freibades
- Als Alternative wird eine vollständige Erneuerung einschließlich eines Beckens aus Edelstahl betrachtet.
- Untersuchungen und Pflasterarbeiten
- Zusätzlich zur Bausumme kommen Untersuchungskosten, Dichtheitsprüfungen und Ingenieurskosten von 15 Prozent der Bausumme hinzu. Pflasterarbeiten im Außenbereich wären ebenfalls einzukalkulieren.
- Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept
- Für den Förderantrag ist ein ISEK mit Bestandsanalyse, Entwicklungszielen, konkreten Maßnahmen, Kosten- und Finanzierungsübersicht sowie Zeitplan erforderlich. Die Gesamtmaßnahme soll innerhalb von zehn Jahren ab erster Bewilligung umsetzbar sein, die Stadt beabsichtigt die interne Erstellung.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Vorfelduntersuchung und Sanierungsvorschläge beauftragt (erledigt)14.07.2026
- Vorlagen zum Sachstand Freibad sowie zur Gebietskulisse und zum ISEK standen auf der Tagesordnung (erledigt)30.09.2026
- Frist für Anträge auf Städtebauförderung laut Vorlage 158/12 (erledigt)31.10.2026
- Sanierung des Freibades laut Stadt notwendigals Nächstes2027
Vergabeverfahren
Die Vorfelduntersuchung und Sanierungsvorschläge wurden am 14. Juli 2026 beauftragt. Eine externe Erstellung des ISEK würde rund 25.000 Euro kosten, die Stadt beabsichtigt die interne Erstellung ohne Kosten.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Im großen Becken des Freibads wurde 2021 Wasserverlust festgestellt, 2025 verschärfte er sich durch eine herausgebrochene Einströmdüse. Eine 2023 erstellte Machbarkeitsstudie befasste sich mit der Sanierung.
Am 14.07.2026 wurden Vorfelduntersuchungen und Sanierungsvorschläge beauftragt. Eine Firma begann mit der Ortung von Leckagen, weitere Untersuchungen sollten folgen. Die Stadt hält eine Sanierung 2027 für notwendig.
Die Vorlage zur Städtebauförderung schlug vor, eine Gebietskulisse in Alt-Hilchenbach festzulegen und die Verwaltung mit einem ISEK zu beauftragen. Sie stand am 30.09.2026 auf der Tagesordnung, ein Beschlussergebnis ist nicht belegt.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Vorgeschlagen wurde, die Gebietskulisse in Alt-Hilchenbach für einen Antrag im Rahmen der Städtebauförderung festzulegen und ein ISEK zu erstellen.
Noch offen
- Ob eine Förderung über das Sonderprogramm SKS Schwimmbäder zugesagt wird, war offen.
- Welche der drei Varianten für die Haushaltsplanung 2027 weiterverfolgt wird, sollte der Rat am 11. November 2026 beraten, ein Ergebnis ist nicht belegt.
- Der Förderaufruf 2027 war noch nicht veröffentlicht, der Förderantrag sollte vorbehaltlich seiner Inhalte gestellt werden.
- Für den Stahlbetoneinbau lag noch kein Angebot vor.
Ort der Leistung
Hilchenbach, Nordrhein-Westfalen
Markiert ist Hilchenbach, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Vollständige Erneuerung des Freibades mit EdelstahlbeckenBerechnung für Förderbewerbung | 6.140.000 € |
|---|---|
| Sanierung des Beckensbis 500.000 Euro je nach Leistungsumfang | 400.000 € |
| Externe Erstellung des ISEKrund, interne Erstellung beabsichtigt | 25.000 € |
- Förderung
- 45 Prozent der Gesamtkosten über das Sonderprogramm SKS Schwimmbäder angestrebt, Bewerbung unbeschieden, Städtebauförderung mit 60 Prozent möglich
- Finanzierung
- Die Stadt strebt 45 Prozent der Gesamtkosten über das Sonderprogramm SKS Schwimmbäder an, die Bewerbung war unbeschieden. Als weitere Möglichkeit wird Städtebauförderung mit 60 Prozent der Gesamtkosten betrachtet. Dafür sind Gebietskulisse und ISEK erforderlich.
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