Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Sanierung und Erweiterung des Hallenbades
- Umsetzung der Entwurfsplanung. Sie berücksichtigt die Förderbedingungen des Integrierten Handlungskonzepts, den Schul- und Vereinssport sowie den Schutz von Kindern und Jugendlichen.
- Schritte nach dem Beschluss
- Die Bäderbetriebe sollen die Genehmigungsplanung abschließen, die Bau- und Fachgenehmigungen einholen und die Ausschreibungen vorbereiten.
- Becken
- Der Vorentwurf sieht ein Schwimmerbecken mit 25 m × 8 m und Teilhubboden, ein Kursbecken mit 8 m × 8 m und Vollhubboden sowie ein Kinderbecken vor.
- Rutsche
- Als Varianten sind eine 30 m lange Rutsche vom Obergeschoss ins Erdgeschoss oder eine 60 m lange Rutsche vom Obergeschoss ins Untergeschoss aufgeführt.
- Umkleidebereich
- Vorgesehen sind 55 Umkleideplätze: 46 Sammelumkleideplätze und 9 Plätze in Wechselkabinen.
- PKW-Stellplätze
- Im Plan sind 34 vorhandene PKW-Stellplätze vermerkt, als erforderlich werden 12 bis 24 Stellplätze angegeben.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Rat beauftragt die Verwaltung, die Sanierung und Erweiterung voranzutreiben und ein Planungsbüro auszuwählen (erledigt)12.11.2024
- Beratung der Entwurfsplanung im Ausschuss für Bauen, Infrastruktur, Natur, Umwelt und Klimaschutz (erledigt)27.10.2026
- Kommunalwirtschafts- und Betriebsausschuss soll beratenals Nächstes05.11.2026
- Rat der Burggemeinde Brüggen soll den Baubeschluss beraten10.11.2026
Vergabeverfahren
Die Generalplanung wurde nach einem europaweiten Vergabeverfahren vergeben. Für die Bauleistungen nennt die Vorlage noch keine Verfahrensart.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Rat beschloss am 12.11.2024, die Sanierung und Erweiterung des Hallenbades Brüggen voranzutreiben und ein Planungsbüro auszuwählen. Das Hallenbad ist eine zentrale Maßnahme des Integrierten Handlungskonzeptes für den Ortskern. Nach einem europaweiten Vergabeverfahren ist die Generalplanung vergeben. Das beauftragte Büro hat die Entwurfsplanung mit Kostenberechnung erarbeitet.
Die Projektgruppe „Hallenbad“ hat sich in mehreren Sitzungen mit den Planungsvarianten befasst. Vertreter der Schulen und Vereine waren einbezogen. Die Projektgruppe empfiehlt einstimmig, die Entwurfsplanung umzusetzen.
Der Planstand aus dem Vorentwurf zeigt das Hallenbad an der Hochstraße 33 in Brüggen. Rutschenvariante, Chlorungsmethode und die optionale Außenfläche sind noch zu klären.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Vorlage schlägt vor, der Entwurfsplanung einschließlich der Kostenberechnung zuzustimmen. Die Bäderbetriebe sollen danach die Genehmigungen einholen, die Ausschreibungen vorbereiten und den Bau mit den verfügbaren Haushalts- und Fördermitteln umsetzen.
Noch offen
- Die Höhe der Kostenberechnung steht nicht in der Vorlage, sie wird in der Sitzung vorgestellt.
- Die Mittel für den Eigenanteil stehen in der Finanzplanung oder müssen in den Haushaltsberatungen bereitgestellt werden.
- Zu klären sind die Rutschenvariante und die Chlorungsmethode (Chlorgas oder Elektrolyse).
- Als Option ist ein Außenbereich beziehungsweise eine Terrasse aufgeführt, ein öffentlicher Spielplatz ist gewünscht.
Ort der Leistung
Brüggen, Nordrhein-Westfalen
Markiert ist Brüggen, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
- Förderung
- Bis zu 60 % über das Integrierte Handlungskonzept
- Finanzierung
- Bis zu 60 % sind über das Integrierte Handlungskonzept förderfähig. Die zuwendungsfähige Gesamtinvestition ist auf höchstens 11.318.000 € begrenzt. Den Eigenanteil von 40 % tragen die Bäderbetriebe Brüggen, die Mittel sind in der Finanzplanung vorgesehen oder in den Haushaltsberatungen bereitzustellen.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.