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Im GesprächStadt Hamminkeln · Sicherheit & Dienste, Technik & Ausstattung · Sitzung am

Mobilfunk-Rauchmelder für die Feuerwehr in Hamminkeln

25 Feuerwehrfahrzeuge sollen Rauchmelder mit Mobilfunkanbindung erhalten, ein Gerätehaus dient als Pilot. Die Vorlage nennt einen Gesamtkostenansatz von 16.000 € für Fahrzeuge und Gerätehäuser. Der Bauausschuss hat am 07.10.2026 einstimmig empfohlen, das System umzusetzen. Der Rat sollte am 15.10.2026 entscheiden.

Kostenschätzung

16.000 €

Nächster Schritt

Nach einem Beschluss des Rats folgen Montage und Erstinstallation der Melder

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Rauchmelder für Feuerwehrfahrzeuge
Für 25 Feuerwehrfahrzeuge werden etwa 50 Rauchmelder benötigt, wobei große Fahrzeuge mehr als einen Melder brauchen. Je Melder werden 70 bis 100 € brutto genannt. Für SIM-Karten fallen nach Rückmeldungen aus Hünxe keine monatlichen Grundgebühren an. Montage und Erstinstallation erfolgen mit eigenen Kräften.
Melder für Gerätehäuser
Ein Feuerwehrgerätehaus wird als Pilotprojekt ausgestattet. Für alle sechs Gerätehäuser wären im Schnitt ca. 5 Melder je Haus nötig. Ob das Ziel damit erreicht wird, soll weiter geprüft werden.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Bauausschuss empfiehlt dem Rat einstimmig, das System umzusetzen und ein Gerätehaus als Pilot auszustatten (19 Ja-Stimmen, keine Gegenstimme) (erledigt)07.10.2026
  2. Rat berät über das System und den Pilot, die Vorlage stand auf der Tagesordnung (erledigt)15.10.2026
  3. Montage und Erstinstallation, intern oder durch einen Drittenals Nächstesdanach
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Zwei Anträge aus dem Rat vom 08.06.2026 und 03.07.2026 betreffen Mobilfunk-Rauchmelder in Feuerwehrfahrzeugen und Gerätehäusern. Der zweite Antrag verlangt, das Konzept der Verwaltung und das vorgeschlagene Konzept einander gegenüberzustellen.

Die Verwaltung hat im Gerätehaus Hamminkeln bereits eine Brandmelde- und Funkrauchmeldeanlage installiert. Sie ist mit Zugangskontrolle und Einbruchmeldeanlage verbunden und dient als Pilotprojekt. Sie schützt mehr als die Fahrzeuge. Die Gegenüberstellung der Konzepte liegt als Anlage 1 bei.

Die Leitung der Feuerwehr hat am 20.09.2026 in einer Stellungnahme empfohlen, Mobilfunk-Rauchmelder als mögliche Standardlösung für Gerätehäuser und Einsatzfahrzeuge zu prüfen. Die Anlage im Gerätehaus Hamminkeln zeigt nach ihrer Darstellung regelmäßig Störungsmeldungen an, die sich nicht dauerhaft beheben lassen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Bauausschuss hat am 07.10.2026 einstimmig empfohlen, Rauchmelder mit Mobilfunkanbindung in den Fahrzeugen einzusetzen, ein Gerätehaus als Pilot auszustatten und 94.000 € der Haushaltsmittel zu sperren. Der Rat sollte am 15.10.2026 entscheiden.

Noch offen

  • Ob die Gerätehäuser ebenfalls mit Meldern ausgerüstet werden können, soll weiter geprüft werden.
  • Nach einem Testprojekt kann sich zeigen, dass das System nicht zielführend ist. Dann würden andere Lösungen gesucht.
  • Das Ergebnis der Ratssitzung am 15.10.2026 ist noch nicht veröffentlicht.

Ort der Leistung

Hamminkeln, Nordrhein-Westfalen

Markiert ist Hamminkeln, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkostenansatzfür Fahrzeuge und sechs Gerätehäuser16.000 €
Fahrzeuge, Melder und Erstinstallation5.000 € für Melder, 5.000 € vorsorglich für eine Montage durch Dritte10.000 €
Gerätehäuser, Melder und Einrichtung3.000 € für Melder in sechs Gerätehäusern, 3.000 € für Einrichtungskosten, falls nötig6.000 €
Finanzierung
Im Haushalt 2026 stehen 110.000 € für Rauchmeldeanlagen der Feuerwehrgerätehäuser bereit. Davon sollen 94.000 € gesperrt werden, bis über das künftige System entschieden ist. Die übrigen 16.000 € sind für das Vorhaben vorgesehen. Fördermöglichkeiten sind laut der Gegenüberstellung nicht bekannt.

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