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Zur EntscheidungGemeinde Bempflingen · Energie & Umwelt, Bau & Handwerk · Sitzung am

Wärmeversorgung per Contracting in Bempflingen

Für Schulkomplex und Dorfgemeinschaftshaus in Bempflingen soll eine zukunftsfähige Wärmeversorgung entstehen. Die Verwaltung soll die technischen, wirtschaftlichen und vergaberechtlichen Grundlagen einer Contracting-Ausschreibung erarbeiten. Die Verfahrensart ist offen und soll dem Gemeinderat vor Verfahrensbeginn zur Entscheidung vorgelegt werden.

Nächster Schritt

Verwaltung prüft die Verfahrensart und legt die Vorgehensweise dem Gemeinderat vor Einleitung des

Ausführung

Üblich sind Wärme- bzw. Energielieferverträge über 10, 15 oder 20 Jahre.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Wärmeversorgung per Contracting
Beim Contracting übernimmt der Contractor die Finanzierung der Investition und bündelt Planung, Errichtung, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen. Er beschafft auch die Einsatzenergie. Untersucht wurden Geothermie, Pelletkessel und Luft-Wärmepumpe, jeweils mit PV-Anlage.
Energiebedarf der Liegenschaften
Für den Schulkomplex wurde ein Wärmebedarf von 215.768 kWh und ein Strombedarf von 37.770 kWh angesetzt, für das Dorfgemeinschaftshaus 114.346 kWh Wärme und 22.958 kWh Strom.
Option Wohngebiet
Für den Schulkomplex ist optional berücksichtigt, später auch ein neu entstehendes Wohngebiet an die geplante Wärmeversorgung anzubinden.
Wirtschaftlichkeitsberechnung
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung umfasst 20 Jahre, angesetzt wurde ein kalkulatorischer Zinssatz von 4 %.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Der Gemeinderat sollte über die Studienergebnisse und die weitere Ausschreibungsvorbereitung beraten (erledigt)20.10.2026
  2. Verwaltung prüft die geeignete Vorgehensweise, der Gemeinderat entscheidet vor Einleitung des Vergabeverfahrens gesondertals Nächstesdanach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Vergabeverfahrensart und Ausgestaltung sind noch offen. Die geeignete Vorgehensweise soll fachlich und rechtlich begleitet geprüft und dem Gemeinderat vor Einleitung gesondert zur Entscheidung vorgelegt werden. Eine Markterkundung wird noch geprüft.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Für Schulkomplex und Dorfgemeinschaftshaus in Bempflingen soll eine zukunftsfähige Wärmeversorgung entstehen. Ein Wärmeverbund wurde wegen zusätzlichen wirtschaftlichen und organisatorischen Aufwands nicht weiterverfolgt, die beiden Liegenschaften werden getrennt betrachtet.

Eine Konzeptstudie und Wirtschaftlichkeitsrechnung liegen vor. Untersucht wurden je Liegenschaft Geothermie mit PV-Anlage, Pelletkessel mit PV-Anlage und Luft-Wärmepumpe mit PV-Anlage, jeweils als Eigenrealisierung und Contracting. Unter den getroffenen Annahmen zeigt die Berechnung wirtschaftliche Vorteile des Contractings gegenüber der Eigenrealisierung.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Vorgeschlagen wird, die Studienergebnisse zur Kenntnis zu nehmen und die Verwaltung mit der weiteren Ausschreibungsvorbereitung sowie der Prüfung des Vergabeverfahrens zu beauftragen.

Noch offen

  • Die Verfahrensart und die Ausgestaltung des Verfahrens sind noch nicht festgelegt.
  • Ob vor der Ausschreibung eine Markterkundung stattfindet, wird noch geprüft.
  • Der Gemeinderat muss die geeignete Vorgehensweise vor Einleitung des Vergabeverfahrens gesondert entscheiden.
  • Vertragsregelungen zu Vertragsende, Eigentumsübergang, möglicher Ablösesumme, Preis, Leistung, Laufzeit, Versorgungssicherheit, Wartung, Störungen, Haftung und Kündigung sind noch festzulegen.

Ort der Leistung

Bempflingen, Baden-Württemberg

Markiert ist Bempflingen, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Das Dokument nennt keine Kosten.

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