Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Zweitbewertung der Brücke
- Ein Fachbüro oder ein Tragwerksplaner soll Schadensursache, Gründung und Auflager, die Tragfähigkeit und mögliche Verkehrsbeschränkungen bewerten. Auch ob Monitoring nötig ist, soll geklärt werden.
- Variantenuntersuchung und Vorplanung
- Auf Grundlage der Zweitbewertung sollen Instandsetzung des Bestands und Ersatzlösungen verglichen werden. Die Ergebnisse sind dem Gemeinderat vorzulegen.
- Bewuchsentfernung an Brücken
- Die Brücke Kasbachtalstraße und die Brücke über die Kasbachtalbahn werden von Bewuchs befreit. Die Verwaltung soll die Arbeiten 2027 gemeinsam mit den anderen Brückenbauwerken der Verbandsgemeinde ausschreiben.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Abstimmung des weiteren Vorgehens mit der Verbandsgemeindeverwaltung (erledigt)21.09.2026
- Zweitbewertung und Haushaltsmittel standen im Gemeinderat zur Entscheidung an (erledigt)20.10.2026
- Verwaltung ermittelt geeignete Fachbüros, holt Angebote ein und bereitet die Beauftragung der Zweitbewertung vorals Nächstesdanach
- Variantenuntersuchung und Vorplanung auf Grundlage der Zweitbewertung, Ergebnisse gehen an den Gemeinderatdanach
- Ausschreibung der Bewuchsentfernung zusammen mit anderen Brücken der Verbandsgemeinde2027
Vergabeverfahren
Die Verwaltung soll geeignete Fachbüros ermitteln und Angebote einholen. Das konkrete Vergabeverfahren ist noch zu bestimmen.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Straßenbrücke in der Kasbachtalstraße wird regelmäßig nach DIN 1076 untersucht. Der Prüfbericht 2026 bewertet den Gesamtzustand mit der Zustandsnote 3,4, „nicht ausreichender Zustand“. Der Riss an der unterstromseitigen Stirnwand ist gewachsen und misst laut Prüfbericht 2,5 bis 5,0 mm.
Langfristig wird ein Ersatzneubau empfohlen. Ob ein sofortiger Ersatzneubau die einzig technisch mögliche oder wirtschaftlich sinnvollste Lösung ist, lässt sich laut Vorlage noch nicht sagen. Am 21.09.2026 hat die Verbandsgemeindeverwaltung das weitere Vorgehen mit der Gemeinde erörtert.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat soll eine unabhängige zweite fachliche Bewertung der Brücke einholen und im Haushalt 2027 zunächst 40.000 € vorsehen. Mit dem Beschluss fällt keine Vorentscheidung für einen Ersatzneubau.
Noch offen
- Der konkrete Leistungsumfang und das Vergabeverfahren sind noch zu bestimmen.
- Über die Auswahl einer Vorzugsvariante und eine größere Investition entscheidet der Gemeinderat später gesondert.
- Ein Ersatzneubau der Brücke wird auf ca. 450.000-500.000 € geschätzt. Für die Baukosten gibt es im Haushalt 2027 noch keinen Ansatz.
Ort der Leistung
Kasbach-Ohlenberg, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Kasbach-Ohlenberg, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Zweitbewertung und weitere fachliche BearbeitungPlanungsmittel bis zu 30.000 €, genannt wurde eine Größenordnung von etwa 25.000 bis 30.000 € | 30.000 € |
|---|---|
| Bewuchsentfernung je Brückenbauwerkca. je Bauwerk angenommen | 5.000 € |
- Finanzierung
- Im Haushalt 2027 sollen zunächst insgesamt 40.000 € eingestellt werden, unter der Haushaltsstelle für die Unterhaltung von Brückenbauwerken. Das Geld ist für die Zweitbewertung, die weitere fachliche Bearbeitung und die Bewuchsentfernung vorgesehen. Die Finanzverwaltung prüft noch die haushaltsrechtliche Zuordnung.
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