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VRNflexline-Ausweitung in St. Martin

Der Landkreis plant im Interreg-Projekt ODIM, das bereits in der Verbandsgemeinde Edenkoben betriebene Rufbusangebot auf das gesamte Kreisgebiet und Wissembourg auszuweiten. Die Beschlussvorlage sieht einen Kostenbeitrag von St. Martin vor, ein Beschlussergebnis ist nicht belegt.

Nächster Schritt

Beschlussfassung im Ortsgemeinderat, Pilotbetrieb ab 1. Januar 2027 vorgesehen

Ausführung

Pilotbetrieb ab 1. Januar 2027 vorgesehen, Kostenzeitraum 01.01.2027 bis 30.06.2029

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Digitales Rufbusangebot VRNflexline
Das bedarfsgesteuerte On-Demand-Angebot hat keinen festen Fahrplan, Fahrten werden per App oder telefonisch gebucht. Das System bündelt Fahrtwünsche, berechnet dynamisch Routen und bedient bestehende Haltestellen sowie zusätzliche virtuelle Haltepunkte, die in der Regel maximal 150 bis 200 m vom Start- oder Zielpunkt entfernt liegen.
Fahrzeuge und Betrieb
Für die Erweiterung sind acht zusätzliche Fahrzeuge vorgesehen. Geplant ist täglicher Betrieb von 8:30 Uhr bis 24:00 Uhr, während des Pilotbetriebs wird das Angebot überwacht und bei Bedarf angepasst und optimiert.
ÖPNV-Integration und Tarife
Das Angebot ergänzt den Linienverkehr und ersetzt ihn nicht, Parallelverkehr zu Bus- und Bahnlinien wird algorithmisch ausgeschlossen. Es wird in das ÖPNV-System integriert, nutzt bekannte VRN-Tarife und erkennt das Deutschlandticket an.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Positive Entscheidung des Interreg-Begleitausschusses (erledigt)9. Juli
  2. Start des Pilotbetriebsals Nächstes1. Januar 2027
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Landkreis plant im Interreg-Projekt ODIM die Ausweitung der VRNflexline auf das gesamte Kreisgebiet sowie auf die Stadt Wissembourg. Das Angebot wird bereits in der Verbandsgemeinde Edenkoben betrieben.

Die positive Entscheidung des Interreg-Begleitausschusses ist belegt. Die Beschlussvorlage sieht vor, dass St. Martin den anteiligen Beitrag für die Teilnahme der Verbandsgemeinde Maikammer bereitstellt, ein Beschlussergebnis ist nicht genannt.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

St. Martin stellt den anteiligen Kostenbeitrag von 19.405,23 € für 01.01.2027 bis 30.06.2029 in den jeweiligen Haushaltsjahren bereit.

Noch offen

  • Die detaillierte Betriebsplanung mit Bediengebieten, Haltepunkten und Betriebszeiten erfolgt nach Bewilligung des Projekts.
  • Das abgestufte Vorgehen für eine stufenweise Ausdehnung auf Landau oder eine Verknüpfung mit dem dortigen System wird noch erarbeitet.
  • Ein Verstetigungskonzept soll die Weiterführung und Finanzierung nach Ende der Förderphase klären, über eine Weiterführung nach 2029 entscheiden die kommunalen Gremien gesondert.

Ort der Leistung

St. Martin, Rheinland-Pfalz

Markiert ist St. Martin, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Kostenbeitrag St. Martinfür 01.01.2027 bis 30.06.202919.405 €
Kosten Verbandsgemeinde Maikammerfür 01.01.2027 bis 30.06.202958.216 €
Finanzierung
Der Landkreis trägt 50 % der Projektkosten, die übrigen 50 % werden auf die beteiligten Verbandsgemeinden verteilt. Die Anteile wurden nach Einwohnerzahl und Fläche berechnet. Die drei Ortsgemeinden wollen den Kostenanteil der Verbandsgemeinde zu gleichen Anteilen teilen, St. Martins Beitrag soll in den jeweiligen Haushaltsjahren bereitgestellt werden.

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