Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Antrag
- Umbau und Instandsetzung der Trauerhalle
- Optimierung der vorhandenen Räumlichkeiten, Erweiterung der Sitzplatzmöglichkeiten, Modernisierung und Instandsetzung des Daches, Verschluss der bislang offenen Fassade im Eingangsbereich sowie weitere funktionale Verbesserungen. Auf einen zusätzlichen Anbau im vorderen Bereich wird verzichtet.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Antrag
- Erste Konzeptstudie wegen eines geschätzten Kostenrahmens von mehr als 700.000 Euro nicht weiterverfolgt (erledigt)2022
- Planungs-, Bau- und Grundstücksausschuss befürwortet die Konzeption einstimmig (erledigt)19.05.2025
- Beschlussvorlage steht auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung, Ergebnis nicht belegt (erledigt)20.10.2026
- Planung fortsetzen und Maßnahme zeitnah ausschreibenals Nächstesdanach
- Bauarbeiten an der TrauerhalleApril bis Juli 2027
Vergabeverfahren
Der Gemeindevorstand soll die Ausschreibungs- und Vergabeschritte durchführen. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Sanierung beschäftigt die gemeindlichen Gremien seit mehreren Jahren. Eine Konzeptstudie aus 2022 mit einem geschätzten Kostenrahmen von mehr als 700.000 Euro wurde nicht weiterverfolgt, danach wurde eine wirtschaftlichere, bedarfsgerechte Variante entwickelt.
Der Planungs-, Bau- und Grundstücksausschuss befürwortete die Konzeption am 19. Mai 2025 einstimmig. Eine Neubauvariante wurde nach Prüfung verworfen. Die Gemeindevertretung sollte am 20.10.2026 über die Sanierung beschließen, ein Ergebnis ist in den Unterlagen nicht enthalten.
Ein Ergänzungsantrag beantragt eine Obergrenze von 460.000 Euro. Bei drohender Überschreitung sollen Planung und Maßnahmen angepasst beziehungsweise priorisiert werden. Zusätzliche Fördermittel und Spenden können nach Offenlegung gegenüber dem Gemeindevorstand eine Überschreitung ermöglichen.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Gemeindevertretung sollte die Sanierung und Umgestaltung auf Grundlage der befürworteten Konzeption beschließen und den Gemeindevorstand mit den weiteren Planungs-, Ausschreibungs- und Vergabeschritten sowie der Umsetzung beauftragen. Der Ergänzungsantrag bittet um Zustimmung zu einer Obergrenze von 460.000 Euro und Vorgaben für den Fall einer erwarteten Überschreitung.
Noch offen
- Ob die Gemeindevertretung die Sanierung beschlossen hat, steht in den Unterlagen nicht.
- Ob die beantragte Obergrenze und die Ergänzungen beschlossen wurden, ist nicht belegt.
- Bei erwarteter Überschreitung der Obergrenze sind Planung und Maßnahmen anzupassen beziehungsweise zu priorisieren.
Ort der Leistung
Biebergemünd, Hessen
Markiert ist Biebergemünd, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Antrag
| Sanierung und Umgestaltung, Kostenschätzungbrutto, ca. | 460.000 € |
|---|
- Förderung
- Zweckgebundene private Spende zugesichert, zusätzliche Fördermittel und Spenden können herangezogen werden und müssen dem Gemeindevorstand offengelegt werden, um den Höchstbetrag zu überschreiten.
- Finanzierung
- Eine zweckgebundene private Geldspende ist zugesichert. Unter Berücksichtigung der Spende stehen die erforderlichen gemeindlichen Haushaltsmittel in diesem Jahr zur Verfügung. Zusätzliche Fördermittel und Spenden können zur Finanzierung herangezogen werden, für eine Überschreitung der Obergrenze müssen sie dem Gemeindevorstand offengelegt werden.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.