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Sanierung Lambertibrunnen in Münster

Der Lambertibrunnen wird saniert und soll sein Erscheinungsbild aus den 1950er Jahren zurückbekommen. Der Ausschuss beschloss am 22.09.2026 einstimmig. Eine private Stiftung zahlt bis zu 850.000 €. Die Stadtwerke Münster sind Generalübernehmer, die Bauleistungen sollen unmittelbar nach dem Beschluss ausgeschrieben werden.

Kostenschätzung

850.000 €

im Dokument beziffert

Ausschreibung

Unmittelbar nach dem Baubeschluss

Ausführung

Bau ab Februar 2027, Inbetriebnahme August 2027

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Brunnentechnik
Die Wassertechnik wird komplett erneuert und in einem neuen Unterflurbauwerk untergebracht. Dort sitzt auch eine automatisierte Wasseraufbereitung mit Wasserstoffperoxid. Die umlaufende Rücklaufrinne wird abgedichtet, das Rücklaufwasser bleibt im geschlossenen System.
Brunnenbauwerk
Die Brunnenstruktur wird denkmalpflegerisch saniert und der Brunnen wieder aufgestellt. In der unteren Brunnenschale werden sechs Weißwasserdüsen nach dem historischen Vorbild von 1953 installiert.
Platz
Der Platz wird wiederhergestellt, einschließlich Belagsarbeiten. Zum Weihnachtsmarkt soll der komplette Lambertiplatz nutzbar sein.
Wartung
Für den Betrieb sind tägliche, wöchentliche und halbjährliche Wartungsroutinen nötig. Da das Amt sie mit eigenem Personal nicht leisten kann, werden diese Leistungen vergeben. Der Betrieb kostet rund 40.000 € pro Jahr ab 2028.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Bezirksvertretung Mitte empfiehlt den Beschluss einstimmig (erledigt)15.09.2026
  2. Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen beschließt einstimmig (erledigt)22.09.2026
  3. Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen, Bauvorbereitungals Nächstesdanach
  4. Baubeginn vor Ort, je nach WitterungFebruar 2027
  5. Fertigstellung und Inbetriebnahme des BrunnensAugust 2027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Stadtwerke Münster sind als Generalübernehmer beauftragt. Die technischen Planungen für die Ausschreibung der Brunnenwiederaufstellung und der neuen Brunnentechnik sind in Arbeit. Die Bauleistungen sollen unmittelbar nach dem Baubeschluss ausgeschrieben und vergeben werden. Auch die Wartung des Brunnens muss vergeben werden.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Mit der Vorlage V/0099/2026 wurde die Sanierung des Lambertibrunnens grundsätzlich beschlossen. Die Planung ist inzwischen weit fortgeschritten, die Kosten aus dem Grundsatzbeschluss wurden weitgehend bestätigt.

Der Brunnen wurde für die Kampfmittelsondierung unter denkmalpflegerischen Vorgaben abgebaut und liegt zur Restaurierung in der Werkhalle eines Steinmetzbetriebs. Die Überprüfung des Verdachtspunkts ergab keinen Hinweis auf einen Bombenblindgänger.

Die Bezirksvertretung Mitte empfahl den Beschluss am 15.09.2026 einstimmig. Der Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen beschloss am 22.09.2026 einstimmig.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Ausschuss stimmt der Sanierung des Lambertibrunnens mit dem Ziel zu, das ursprüngliche Erscheinungsbild aus den 1950er Jahren wiederherzustellen. Ergebnis: einstimmig.

Noch offen

  • Aus der Vorlage geht nicht hervor, ob die Stadt oder der Generalübernehmer die Ausschreibung durchführt.

Ort der Leistung

Münster, Nordrhein-Westfalen

Markiert ist Münster, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkosten Sanierungbrutto, darunter 90.000 € für Kampfmittelsuche und Bodendenkmalpflege850.000 €
Brunnentechnik, unterirdische Bauwerke und Anschlüsse225.000 €
Restaurierung des Brunnenbauwerks mit Ab- und Aufbau190.000 €
Wiederherstellung des Platzes, Belagsarbeiten175.000 €
Planungskosten170.000 €
Förderung
Private Stiftung übernimmt bis zu 850.000 €
Finanzierung
Eine private Stiftung übernimmt die Gesamtfinanzierung bis zu 850.000 €. Sie hatte zuerst 370.000 € zugesagt. Für die Stadt fallen keine Investitionskosten an. Die Betriebskosten von rund 40.000 € pro Jahr ab 2028 sollen durch Verzicht im Bereich Umweltschutz gedeckt werden.

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