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BeschlossenAbfallwirtschaftsbetriebe Münster · Bau & Handwerk, Planung & Beratung, Energie & Umwelt · Sitzung am

Neubau Recyclinghof in Münster-Hiltrup

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster wollen in Hiltrup einen neuen Recyclinghof (Zentralhof) auf einem Grundstück von rund 15.000 m² errichten. Der Rat stimmte am 07.10.2026 einstimmig zu. Die Grobkostenschätzung nennt ca. 9,5 Mio. € brutto, als Nächstes folgt das Vergabeverfahren für die Entwurfsplanung.

Kostenschätzung

9,5 Mio. €

Ausschreibung

Vergabeverfahren Entwurfsplanung im nächsten Projektabschnitt

Ausführung

Baubeginn Anfang 2028, vorbehaltlich der Genehmigungen

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Entwurfsplanung
Die Vergabeunterlagen entstehen im nächsten Projektabschnitt. Laut Zeitplan folgen die Detailplanung mit einem Ingenieurbüro und die Genehmigungsplanung nach BImSchG.
Bau des Recyclinghofs
Geplant sind ein Wiegeplatz mit Fahrzeugwaage, ein teilüberdachter Anlieferungsbereich mit Presscontainern und offenen Containern, ein Gebäude für Wiederverwendung, ein Sozialgebäude, Schadstoff- und Elektrogeräteannahme, eine Kompostecke und Schüttboxen. Kundenbereich und Containerebene werden getrennt.
Betrieb und Technik
Vorgesehen ist ein Zwei-Schichtbetrieb von Montag bis Samstag. Bezahlt wird per EC-Zahlung oder auf Rechnung, die Wartezeit ist online abrufbar. Geprüft werden digitale Lösungen und ein teilautonomer Betrieb. Eine PV-Anlage und Begrünung werden berücksichtigt.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Rat stimmt der Errichtung einstimmig zu (Grundsatz- und Errichtungsbeschluss) (erledigt)07.10.2026
  2. Vergabeunterlagen für die Entwurfsplanung, Vergabeverfahrenals Nächstesdanach
  3. Baubeschluss auf Grundlage der Entwurfsplanung, mit genauer Kostenschätzungdanach
  4. Baubeginn Anfang 2028, vorbehaltlich der Genehmigungen2028
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Für die Entwurfsplanung werden Vergabeunterlagen erstellt und ein Vergabeverfahren durchgeführt. Laut Zeitplan folgen später die Ausschreibung und die Vergabe der Bauleistungen. Die Genehmigung nach BImSchG erteilt die Bezirksregierung.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Das Recyclinghofkonzept 2030 der Abfallwirtschaftsbetriebe sieht einen neuen Wertstoffhof in Hiltrup vor. Der Hauptausschuss stimmte der Weiterentwicklung der Recyclinghöfe am 10.05.2023 zu. Das Grundstück an der Hansestraße erwarben die Betriebe 2025 im Tausch.

Im Süden Münsters ist kein weiteres Grundstück absehbar. Deshalb entsteht hier der Zentralhof Süd, der die Aufgaben des geplanten Haupthofs Hiltrup und eines Zentralhofs zusammenführt. Angenommen werden Abfälle von Privatpersonen und Gewerbekunden, auch mit Anhängern oder Fahrzeugen über zwei Meter Höhe. Der Recyclinghof Eulerstraße bleibt Haupthof.

Die Bezirksvertretung Hiltrup empfahl dem Rat am 17.09.2026 einstimmig die Zustimmung mit zwei Ergänzungen. Die Beratungen im Betriebsausschuss am 29.09.2026 und im Hauptausschuss am 07.10.2026 wurden ohne Beschlussfassung geschoben. Der Rat beschloss am 07.10.2026 einstimmig.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Rat stimmt der Errichtung eines neuen Recyclinghofs auf dem Grundstück in Hiltrup zu und beauftragt die Abfallwirtschaftsbetriebe mit den Planungsleistungen. Kostenschätzung, Betriebsablauf und Personalplanung folgen zum Baubeschluss. Ergebnis: einstimmig.

Noch offen

  • Genaue Kostenschätzung, Betriebsablauf und Personalplanung folgen erst zum Baubeschluss.
  • Die Bezirksvertretung wollte spätestens zum Baubeschluss ein Verkehrskonzept haben. Ob der Rat das übernahm, steht nicht in den Unterlagen.

Ort der Leistung

Münster, Nordrhein-Westfalen

Markiert ist Münster, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Investitionssumme RecyclinghofGrobkostenschätzung, brutto9.500.000 €
Entwurfsplanung (Leistungsphase 3)geschätzt100.000 €
Finanzierung
Die Planungskosten für die Entwurfsplanung sind über den Wirtschaftsplan 2026 der AWM gedeckt. Die weiteren Mittel kommen in den Wirtschaftsplan 2027 der AWM. Folgekosten entstehen für Fahrzeuge, Container, Einrichtung und Personal.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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