Worum es geht
Die Gemeinde bereitet die Sanierung des Wirtschaftsweges Wachfuß/Weißes Venn vor. Der Förderantrag für den Straßenbau wurde am 15.01.2026 bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht, der vorzeitige Maßnahmenbeginn ist seit dem 27.05.2026 genehmigt. Wegen der Förderbedingungen muss der Straßenbau bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Die Asbestzementleitung DN 250 der Gemeindewerke liegt mehrfach unter den geplanten Ausweichbuchten und teilweise im künftigen Straßenkörper. Die Gemeindewerke halten ihre Erneuerung für unumgänglich. Sie wollen die Leitung auf der ganzen Länge von rund 2,0 km ersetzen. Der Straßenbauabschnitt selbst ist rund 1,25 km lang.
Im Wirtschaftsplan der Gemeindewerke ist die Maßnahme bisher erst für 2029 mit 530.000 € netto für den ersten Bauabschnitt veranschlagt. Die Betriebsleitung schlägt vor, schon im Wirtschaftsplan 2026 Mittel aus zwei noch nicht beauftragten Trinkwasserprojekten umzuschichten.
Was ausgeschrieben werden soll
- Rohrleitungsbau
- Neue Kunststoffleitung als Ersatz für die Asbestzementleitung DN 250 auf der Gesamtlänge von rund 2,0 km. Der Straßenbauabschnitt ist rund 1,25 km lang.
- Horizontalbohrverfahren
- Verlegung im gesteuerten Horizontalbohrverfahren südlich der Straße auf öffentlichen Flächen, in ausreichender Tiefe unterhalb der geplanten Ausweichbuchten. In der Trasse liegen Fremdleitungen.
- Stilllegung
- Nach Fertigstellung, Prüfung und Inbetriebnahme der neuen Leitung soll die alte Asbestzementleitung außer Betrieb genommen und stillgelegt werden.
Verfahren und Zeitplan
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
- 15.01.2026Förderantrag für den Straßenbau bei der Bezirksregierung Detmold eingereichterledigt
- 27.05.2026Vorzeitiger Maßnahmenbeginn für den Straßenbau genehmigterledigt
- 07.10.2026Rat soll über die Erneuerung der Leitung und die Mittelumschichtung entscheidenals Nächstes
- danachAusschreibung und Bau der Leitung, Inbetriebnahme vor Beginn des Straßenbaus
- bis Ende 2027Straßenbau muss wegen der Förderbedingungen abgeschlossen sein
Kosten und Finanzierung
| Erneuerung der Trinkwasserleitungbis zu, netto, durch Mittelumschichtung | 856.000 € |
|---|---|
| Auszahlung 2026 | 150.000 € |
| Auszahlung 2027 | 706.000 € |
| Bisheriger Ansatz für den ersten Bauabschnitt im Jahr 2029netto | 530.000 € |
Wirtschaftsplan 2026 der Gemeindewerke. Die Mittel sollen aus den noch nicht beauftragten Projekten „Bolandstraße“ (400.000 € netto) und „Postweg Mitte“ (456.000 € netto) kommen. Beide Beträge sollen im Entwurf des Wirtschaftsplans 2027 neu veranschlagt werden.
Stand der Entscheidung
Der Rat soll beschließen, die Asbestzementleitung DN 250 auf rund 2,0 km durch eine Kunststoffleitung zu ersetzen und dafür im Wirtschaftsplan 2026 bis zu 856.000 € netto umzuschichten. Der vom Straßenbau betroffene Abschnitt soll vor den Straßenbauarbeiten in Betrieb gehen.
Noch offen
- Der Rat entscheidet erst am 07.10.2026 über die Erneuerung und die Mittelumschichtung.
- Ein verbindlicher Termin- und Bauablaufplan wird noch mit dem Fachbereich 3 abgestimmt.
Aus dem Dokument
„Die Umschichtung nicht beauftragter Mittel ermöglicht die kurzfristige Finanzierung und Ausschreibung der vollständigen Erneuerung der rund 2,0 km langen Asbestzementleitung, ohne die Aufstellung und Genehmigung des Wirtschaftsplans 2027 abzuwarten.“
„Der vom Straßenbau betroffene Abschnitt muss vor Beginn der Straßenbauarbeiten fertiggestellt und in Betrieb genommen sein.“
Sanierung des Wirtschaftsweges Wachfuß/Weißes Venn – Erneuerung der Trinkwasserleitung und Umschichtung nicht beauftragter Mittel im Wirtschaftsplan 2026
Beschlussvorlage V-102/2026 · Rat · Sitzung am 07.10.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.