Worum es geht
Der Rat hat im Dezember 2024 den Umbau und die bauliche Ertüchtigung des städtischen Kinder- und Jugendzentrums Jukomm beschlossen. Das Vorhaben gehört zum Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt Alt-Mönchengladbach II“. Das Jukomm ist für die Bauzeit in ein Interimsquartier im Vitus-Center umgezogen.
Die Bauarbeiten begannen Anfang 2026. Dann mussten Teile der Ausführungsplanung überarbeitet werden. Im März 2026 kündigte der Nachunternehmer, der die örtliche Bauüberwachung übernommen hatte. Bis Mitte Mai 2026 fand das Architekturbüro keinen geeigneten Ersatz. Die Stadt beendete daraufhin den Vertrag und prüft Schadensersatzansprüche.
Die begonnenen Abbrucharbeiten laufen weiter. Die Stadt prüft, welche Arbeiten unabhängig von der neuen Objektplanung möglich sind. Ein Großteil der bereits beauftragten Bauunternehmen will die Aufträge aufrechterhalten.
Was ausgeschrieben werden soll
- Objektplanung
- Neuordnung der Objektplanung für die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes Stepgesstraße 20. Ob und in welchem Umfang einzelne Planungsleistungen wiederholt werden müssen, wird geprüft.
- Gutachten
- Vor der Neuausschreibung werden die bestehende Baustelle und die vorhandenen Planungsunterlagen gutachterlich gesichert und bewertet.
Verfahren und Zeitplan
Erneute Ausschreibung der Objektplanung unter Einhaltung der vergaberechtlichen Fristen. Verfahrensart und Termin nennt die Vorlage nicht.
- Dezember 2024Rat beschließt Umbau und bauliche Ertüchtigung des Jukommerledigt
- Anfang 2026Beginn der Bauarbeitenerledigt
- Mitte Mai 2026Kein Ersatz für die örtliche Bauüberwachung gefunden, danach beendet die Stadt den Planervertragerledigt
- 23.09.2026Jugendhilfeausschuss wird über den Sachstand informierterledigt
- danachGutachterliche Sicherung, anschließend Neuausschreibung der Objektplanungals Nächstes
- erste Jahreshälfte 2028Fertigstellung des modernisierten Standorts angestrebt
Kosten und Finanzierung
| Prognostizierte Mehrkosten durch Verzögerung und zusätzliche Maßnahmenrund, einschließlich Gutachten, Umplanungen und erneutem Vergabeverfahren | 1.200.000 € |
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Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt Alt-Mönchengladbach II“. Zur Deckung der Mehrkosten sagt die Vorlage nichts.
Stand der Entscheidung
Noch offen
- Ob und in welchem Umfang Planungsleistungen wiederholt werden müssen, wird geprüft.
- Mögliche Schadensersatzansprüche der Stadt werden geprüft.
Aus dem Dokument
„Anschließend ist eine erneute Ausschreibung der Objektplanung unter Einhaltung der vergaberechtlich erforderlichen Fristen vorgesehen.“
„Für die Verzögerung und die erforderlichen zusätzlichen Maßnahmen werden derzeit Mehrkosten von insgesamt rund 1,2 Mio. Euro prognostiziert.“
Soziale Stadt Gladbach und Westend – Sachstand zur baulichen Ertüchtigung des städtischen Kinder- und Jugendzentrums Jukomm im STEP
Bericht 0951/XI · Jugendhilfeausschuss · Sitzung am 23.09.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.