Worum es geht
Der Rettungsdienstbedarfsplan 2024 sieht vor, zwei Rettungswagen rund um die Uhr im Einsatzkernbereich Lüttringhausen zu stationieren. Der Rat hat am 12.03.2026 im Grundsatz beschlossen, dort eine Rettungswache zu errichten. Die Flurstücke 95 und 220 der Flur 54 im Bereich Lindenallee/Gertenbachstraße hat die Stadt erworben.
Bis zum Neubau gibt es eine Übergangslösung. Auf dem Gelände der Löscheinheit Lüttringhausen der Freiwilligen Feuerwehr entsteht eine provisorische Rettungswache in Containerbauweise, voraussichtlich ab dem 01.11.2026. Sie bleibt schätzungsweise zwei bis drei Jahre. Der Neubau soll auch die Hauptfeuer- und Rettungswache räumlich entlasten.
Was ausgeschrieben werden soll
- Projektsteuerung
- Beauftragung eines Ingenieurbüros zur externen Projektsteuerung. Dafür werden 2026 außerplanmäßig 100.000 € bereitgestellt.
- Neubau der Rettungswache
- Insgesamt drei Stellplätze für zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie ein Reservestellplatz. Fahrzeughallen mit Verkehrs- und Rangierflächen, Lager- und Nebenräumen. Aufbau und Funktion richten sich nach DIN 13049.
- Halle für Fahrzeugpflege
- Separate Halle für Pflege und Aufbereitung der Einsatzfahrzeuge, in der Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten in kleinerem Umfang möglich sind.
- Personal- und Funktionsräume
- Aufenthalts- und Ruhebereiche, Lager- und Hygieneflächen und technische Gebäudeausrüstung in Anlehnung an DIN 13049.
Verfahren und Zeitplan
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
- 12.03.2026Rat fasst den Grundsatzbeschluss für eine Rettungswache Lüttringhausenerledigt
- 03.09.2026Haupt- und Finanzausschuss berät den Umsetzungsbeschluss vorerledigt
- 08.10.2026Rat entscheidet über Neubau und außerplanmäßige Mittelals Nächstes
- 01.11.2026Interimswache in Containerbauweise soll voraussichtlich in Betrieb gehen
- IV. Quartal 2026Einbringung des Entwurfs für den Doppelhaushalt 2027/2028
- 2027 bis 2031Bauphase laut Investitionsplanung
Kosten und Finanzierung
| Auszahlungen gesamt laut Investitionsplanungohne Grunderwerb | 8.400.000 € |
|---|---|
| 2026, externe Projektsteuerungaußerplanmäßig | 100.000 € |
| 2027 | 1.400.000 € |
| 2028 | 4.010.000 € |
| 2029 | 2.710.000 € |
| 2030 | 180.000 € |
Die 100.000 € für 2026 werden außerplanmäßig bereitgestellt und durch Minderauszahlungen bei der Erweiterung des Rathauses gedeckt. Die Investitionskosten sollen in das Investitionsprogramm 2026 bis 2031 und den Doppelhaushalt 2027/2028 aufgenommen werden. Der Grunderwerb ist in den Beträgen nicht enthalten.
Stand der Entscheidung
Der Rat soll den Neubau einer Rettungswache in Lüttringhausen beschließen und für 2026 außerplanmäßig 100.000 € bereitstellen. Die Investitionskosten sollen im nächsten Doppelhaushalt berücksichtigt werden.
Noch offen
- Der Rat entscheidet erst am 08.10.2026.
- Die Mittel für die Bauphase müssen noch in den Doppelhaushalt 2027/2028 aufgenommen werden.
Aus dem Dokument
„Im aktuellen Haushaltsjahr 2026 werden 100.000 Euro an außerplanmäßigen Auszahlungen für die Beauftragung eines Ingenieurbüros zur externen Projektsteuerung benötigt.“
„Der Rat beschließt den Neubau einer Rettungswache in Lüttringhausen mit insgesamt drei Stellplätzen für zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie eines Reservestellplatzes.“
Neubau der Rettungswache Lüttringhausen - Umsetzungsbeschluss
Beschlussvorlage 17/1517 · Haupt- und Finanzausschuss · Sitzung am 03.09.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.