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Im GesprächLandkreis Bad Dürkheim · Planung & Beratung, Bau & Handwerk, Energie & Umwelt · Sitzung am

Hochwasserschutz Pfalz- und Obermühle in Haßloch

Zwischen Pfalz- und Obermühle soll Haßloch vor Hochwasser geschützt werden, vor allem Haßloch West und das Industriegebiet Süd. Zwei Machbarkeitsstudien wurden am 09.09.2026 vorgestellt. Zuständig ist der Landkreis. Empfohlen wird die Rehbachverlegung V2 mit rund 4,30 Mio. € brutto, danach soll die weitere Planung anlaufen.

Nächster Schritt

Hydraulische Überprüfung und Anschub der Objektplanung

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Bericht

Rehbachverlegung, Variante V2
Anbindung unterhalb der Obermühle, Gesamtlänge 1.740 m, Entwicklungskorridor 36 bis 51 m nach LAWA, Flächenbedarf rd. 36.600 m².
Damm- und Deichbau
Neubau eines Hochwasserschutzdammes, Anhebung des Wirtschaftsweges und Verschluss der Landwehr über ein Drosselorgan. Flächenbedarf rd. 30.000 m² plus rd. 15.000 m² zusätzlich gerodet.
Weitere Planung
Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Geotechnik, Fachplanung Natur- und Artenschutz, Tragwerksplanung, Vermessungsleistungen und hydraulische Berechnungen sollen angeschoben werden.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Bericht

  1. Gemeinderat beschließt die Umsetzung der Variante H4 (erledigt)27.04.2016
  2. Feld-, Wald- und Umweltschutzausschuss: Machbarkeitsstudien vorgestellt, Vorlage zur Kenntnis genommen (erledigt)09.09.2026
  3. Festlegung auf eine Variante und hydraulische Überprüfung, laut Beschlussvorschlag durch die Kreisverwaltungals Nächstesdanach
  4. Anschub der Objektplanung und der Fachplanungendanach
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Ortslage Haßloch soll vor Hochwasser geschützt werden. Grundlage ist eine Konzeptstudie aus dem Jahr 2015. Die Teilvariante H4 umfasst den Bereich zwischen Pfalz- und Obermühle. Der Rehbach ist dort von Verwallungen eingefasst, deren Zustand als schlecht bewertet wird.

Der ökologische Zustand des Rehbachs gilt als unbefriedigend, die Gewässerstrukturgüte als deutlich bis vollständig verändert. Deshalb wird neben dem Hochwasserschutz auch eine Renaturierung des Rehbachs geprüft.

Der Gemeinderat beschloss die Umsetzung der Variante H4 am 27.04.2016. Die Teilvariante I1-1 mit Dämmen am Industriegebiet Süd ist in Umsetzung. Für den Bereich zwischen Pfalz- und Obermühle veranlasste die Kreisverwaltung Bad Dürkheim wegen der Zuständigkeit die weitere Untersuchung.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Ausschuss hat die Vorlage zur Kenntnis genommen. Der Beschlussvorschlag lautete, der Kreisverwaltung die Weiterverfolgung der Rehbachverlegung Variante 2 zu empfehlen.

Noch offen

  • Welche Variante gebaut wird, ist noch nicht festgelegt.
  • Die hydraulische Überprüfung der Rehbachverlegung steht noch aus.
  • Über die nächsten Planungs- und Genehmigungsschritte soll der Ausschuss erneut informiert werden.

Ort der Leistung

Haßloch, Rheinland-Pfalz

Markiert ist Haßloch, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Bericht

Kosten laut Dokument
Rehbachverlegung, Variante V2 (empfohlen)brutto, Gesamtkosten dieser Variante4.300.000 €
Damm- und Deichbau ohne Verlegung des Rehbachsbrutto, Gesamtbaukosten laut Kostenabschätzung, reine Hochwasserschutzmaßnahme3.900.000 €
Rehbachverlegung, Variante V1brutto, Gesamtkosten dieser Variante3.500.000 €
Finanzierung
Kostenträger ist laut Niederschrift der Landkreis wegen seiner Zuständigkeit für die Unterhaltung von Gewässern 2. Ordnung. Das Land fördert entsprechende Hochwasserschutz- und Renaturierungsmaßnahmen.

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