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Zur EntscheidungStadt Staßfurt · Bau & Handwerk, Planung & Beratung · Sitzung am

Neubau Mehrzweckgebäude Strandsolbad Staßfurt

Das überalterte Bestandsgebäude im Strandsolbad soll abgerissen und durch ein Mehrzweckgebäude in Containerbauweise ersetzt werden, damit der Badebetrieb weiterlaufen kann. Die Gesamtmaßnahme ist auf 523.000 € geschätzt. Der Maßnahmenkatalog führt die Finanzierung für die Stadtratssitzung am 05.11.2026 als Vorlage auf, einen Beschluss belegt er nicht.

Kostenschätzung

523.000 €

Ausschreibung

2027

Ausführung

Abriss ab 10/2027, Fertigstellung bis zum Saisonbeginn 2028

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Bericht

Rückbau und Flächenvorbereitung
Das überalterte Bestandsgebäude soll vollständig entkernt, zurückgebaut und fachgerecht entsorgt werden. Der vorhandene Kellerraum wird verfüllt und verdichtet.
Neubau in Containerbauweise
Auf der vorbereiteten Fläche sollen modulare Bauten in Containerbauweise entstehen. Laut Projektsteckbrief sind es 2 Schwimmmeistercontainer, 2 barrierefreie Sanitärcontainer, 1 Imbisscontainer mit Küche und Verkaufsraum und 1 Lagercontainer. Die Module werden farblich an die historischen blau-weiß gestrichenen Holzgebäude angepasst.
Erschließung und Außengelände
Alle notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen werden verlegt und angeschlossen. Dazu kommen das Außengelände und eine Beschattungsanlage.
Planungsleistungen
Die Planungsleistungen für alle vier Maßnahmen sind in der Gesamtmaßnahme enthalten.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Bericht

  1. Der Maßnahmenkatalog Sondervermögen ist als Vorlage für die Stadtratssitzung aufgeführtals Nächstes05.11.2026
  2. Bauantrag, Planung, Abriss und Entsorgung, Herstellen der Aufbaufläche, Beauftragung des Containers2027
  3. Beginn des AbrissesOktober 2027
  4. Alle Arbeiten sind bis zum Saisonbeginn abgeschlossen2028
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Für die Planungsleistungen war eine Ausschreibung vorgesehen. Laut Projektsteckbrief laufen Planung und Baubegleitung über zu beteiligende Fachfirmen. Die Bauarbeiten gehen nach Ausschreibung und Vergabe an Baufirmen. Eine Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Das Bestandsgebäude im Strandsolbad ist überaltert. Die Maßnahme gehört zum Konzept „Entwicklung Strandsolbad“ aus dem Jahr 2019. Wegen der enormen Preissteigerungen mussten die damals genannten Kosten angepasst werden.

Die Kommunalaufsicht des Salzlandkreises hatte den Haushalt für 2025 verwehrt. Deshalb war die Finanzierung nicht gesichert, und die Ausschreibung der Planungsleistungen konnte 2025 nicht beginnen. Seit dem Jahreswechsel 2026 ist es möglich, die fehlenden Eigenmittel aus dem „Sondervermögen des Bundes“ bereitzustellen.

Im Mauerwerk gibt es Risse und Senkungen, die die Statik gefährden. Eine Sanierung ist laut Projektsteckbrief auch wirtschaftlich nicht möglich. Die Statik wird jährlich geprüft, eine Nutzungseinschränkung ist jederzeit möglich.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Stadtrat soll die Finanzierung der Baumaßnahme aus dem Sondervermögen beschließen. Dafür sollen 173.000 € als Eigenanteil bereitgestellt werden.

Noch offen

  • Die Fördermittel von 350.000 € sind als geplante, nicht verbindliche Co-Finanzierung ausgewiesen.
  • Bei einem gesonderten Beschluss analog Albertinesee entfällt die Maßnahme aus der Bewertungsliste.
  • Der Stadtrat soll am 05.11.2026 über die Finanzierung beschließen.

Ort der Leistung

Staßfurt, Sachsen-Anhalt

Markiert ist Staßfurt, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Bericht

Kosten laut Dokument
Neubau Mehrzweckgebäude, Gesamtmaßnahmegeschätzt, laut Vorlage523.000 €
Förderung
350.000 € LEADER-Fördermittel sollen beantragt werden
Finanzierung
Die Stadt will 350.000 € LEADER-Fördermittel bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragen, die Vorlage nennt eine Förderquote von 80 Prozent. Weil bei Bädern nur eine Nettoförderung möglich ist, gelten 439.495,80 € als förderfähig. Den Eigenanteil von 173.000 € soll die Stadt aus dem Sondervermögen des Bundes aufbringen. Der Maßnahmenkatalog weist die 350.000,00 € als geplante Co-Finanzierung aus.

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