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Im GesprächStadt Leipzig · Bau & Handwerk, Planung & Beratung, Bau & Garten · Sitzung am

Erschließung Baugebiet Lange Trift, Leipzig-Lindenthal

Auf einer Brache von rund 57.115 m² im Norden Leipzigs sollen 51 Baugrundstücke für Einfamilienhäuser erschlossen werden. Gebaut werden eine Planstraße mit vier Nebenstraßen, Kanal und Freianlagen. Die Gesamtkosten betragen 5.701.923 €, die Ratsversammlung soll am 28.10.2026 entscheiden.

Kostenschätzung

5,7 Mio. €

im Dokument beziffert

Ausschreibung

Nach dem Beschluss der Ratsversammlung

Ausführung

Baubeginn 4. Quartal 2026, Fertigstellung 2. Quartal 2029 laut Zeitplan der Vorlage

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Planungsleistungen
Ausgeschrieben werden die Planung der Erschließung (Leistungsphasen 5 bis 9), der Freianlagen (ab Leistungsphase 2), des Spielplatzes, des Straßenbegleitgrüns und der Lärmschutzanlage. Die Vergabe erfolgt im VgV-Verfahren.
Straßenbau
Die Planstraße beginnt an der Lindenthaler Hauptstraße und mündet nach etwa 440 m in die Straße Lange Trift. Dazu kommen vier Nebenstraßen. Die Planstraße ist eine 6,55 m breite Mischverkehrsfläche, die Nebenstraßen sind 4,65 bis 5,40 m breit. Alle Straßen werden verkehrsberuhigte Bereiche.
Entwässerung und Leitungen
Straßenwasser versickert dezentral über Rigolen und Verdunstungsmulden. Das Schmutzwasser fließt über eine neue Freispiegelleitung zur Kanalisation in der Lindenthaler Hauptstraße. Die Trink- und Schmutzwasseranlagen gehen nach der Fertigstellung an die Kommunalen Wasserwerke Leipzig über.
Freianlagen
Im Nordosten wird der Lärmschutzwall erweitert und um eine Lärmschutzwand ergänzt. In der Südwest-Ecke entsteht ein Spielplatz, der zugleich als Notüberlauffläche für Straßenwasser dient. Dazu kommen Straßenbäume und weitere Pflanzungen.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Ratsversammlung soll den Planungs- und Baubeschluss fassenals Nächstes28.10.2026
  2. Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistungen ab Leistungsphase 5danach
  3. Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungdanach
  4. Baubeginn laut Zeitplan der Vorlage4. Quartal 2026
  5. Fertigstellung laut Zeitplan der Vorlage2. Quartal 2029
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Planungsleistungen werden im VgV-Verfahren vergeben. Auch die Bauleistung soll ausgeschrieben und vergeben werden.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Bebauungsplan Nr. 327 gilt seit Januar 2010. Das Gelände zwischen der Lindenthaler Hauptstraße und dem Sportplatz wurde vor rund 30 Jahren von Kasernengebäuden beräumt und liegt seither brach. Die Stadt will 51 Grundstücke für Einfamilienhäuser erschließen und danach vermarkten.

Die Stadt übernimmt die Rolle des Erschließungsträgers und errichtet alle Erschließungsanlagen. Projektsteuerung und Auftragsvergaben soll eine beauftragte Gesellschaft übernehmen. Gebaut werden darf erst, wenn die wasserrechtliche Erschließung der Grundstücke nachgewiesen und genehmigt ist.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Die Ratsversammlung soll den Planungs- und Baubeschluss fassen. Die Gesamtkosten betragen 5.701.923 €. Die bauliche Umsetzung darf erst nach Nachweis und Genehmigung der wasserrechtlichen Erschließung beginnen.

Noch offen

  • Die Ratsversammlung hat noch nicht entschieden.
  • Gebaut werden darf erst nach Nachweis und behördlicher Genehmigung der wasserrechtlichen Erschließung der Grundstücke.
  • Der Zeitplan der Vorlage nennt für Beschluss und Ausschreibungen noch das 2. und 3. Quartal 2026. Die Ratsversammlung tagt erst am 28.10.2026.

Ort der Leistung

Leipzig, Sachsen

Markiert ist Leipzig, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkostenbrutto, 19 % USt.5.701.923 €
Herrichten und Erschließen (Kostengruppe 200)3.524.423 €
Außenanlagen (Kostengruppe 500)1.287.500 €
Baunebenkosten (Kostengruppe 700)890.000 €
Förderung
Keine Fördermittel
Finanzierung
Die Auszahlungen sind für 2026 bis 2029 vorgesehen, mit 3.397.950 € im Jahr 2026. Fördermittel werden nicht eingesetzt. Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig sollen laut Vorlage rund 1,8 Mio. € für die Trink- und Schmutzwasseranlagen erstatten. Einnahmen aus dem Verkauf der Grundstücke erwartet die Stadt ab 2028.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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