TendiGo
Im GesprächStadt Neuhaus am Rennweg · Bau & Handwerk · Sitzung am

Restaurierung Poststein in Neuhaus am Rennweg

Der denkmalgeschützte Poststein an der Ortsdurchfahrt der L 1112 in Limbach und Scheibe-Alsbach soll restauriert werden. Die Gesamtkosten sind mit 15.750 € kalkuliert, der geplante Maßnahmenbeginn ist der 01.05.2027. Der Stadtrat sollte am 28.09.2026 über den Förderantrag entscheiden. Umgesetzt wird nur bei einer 100%igen Förderung.

Kostenschätzung

15.750 €

im Dokument beziffert

Nächster Schritt

Förderantrag bis 30.09.2026 beim Landesamt einreichen, danach Förderentscheidung, Beginn 01.05.2027

Ausführung

01.05.2027 bis 31.08.2027

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Steinrestaurierung
Reinigung mit Trocken- und Nassverfahren, biologische Abnahme von Moos, Flechten und Algen sowie Oberflächenkonservierung des Sandsteins. Dazu Rissverfüllung, Sockelsanierung und Stabilisierung des Fundaments.
Inschrift und Wappenplatte
Rekonstruktion der historischen Inschrift nach archivalischem Befund. Herstellung einer neuen gusseisernen Wappenplatte nach historischer Vorlage Schwarzburg-Rudolstadt und denkmalgerechte Montage.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Förderantrag stand auf der Tagesordnung des Stadtrats (erledigt)28.09.2026
  2. Beginn der Maßnahmeals Nächstes01.05.2027
  3. Geplantes Ende der Maßnahme31.08.2027
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Poststein ist ein denkmalgeschützter Hoheits- und Grenzstein aus dem 19. Jahrhundert an der historischen Poststraße Coburg-Schwarzburg am Rennsteig. Die Stadt will ihn als Zeugnis der Territorial-, Verkehrs- und Verwaltungsgeschichte dauerhaft erhalten und möglichst originalgetreu wiederherstellen.

Der Stein zeigt starke Oberflächenverwitterung, die historische Inschrift ist unlesbar und die gusseiserne Wappenplatte ist verloren. Am Sockel gibt es vertikale Risse, die langfristig zu Standunsicherheit führen könnten.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Stadtrat sollte beschließen, für die Restaurierung des Poststeins einen Förderantrag für das Haushaltsjahr 2027 zu stellen. Die Verwaltung soll die Unterlagen zusammenstellen und fristgerecht einreichen.

Noch offen

  • Aus der Vorlage geht nicht hervor, wie der Stadtrat entschieden hat.
  • Die Förderquote steht erst nach Prüfung des Antrags fest.
  • Ob die denkmalschutzrechtliche Genehmigung vorliegt, die vor dem Förderantrag nötig ist, geht aus der Vorlage nicht hervor.

Ort der Leistung

Neuhaus am Rennweg, Thüringen

Markiert ist Neuhaus am Rennweg, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Restaurierung Poststein gesamtGesamtkosten laut Kalkulation, brutto oder netto nicht angegeben15.750 €
Steinmetzarbeiten13.000 €
Bronzeguss des Wappens2.250 €
Mutterform für das Wappen (Kauf)500 €
Förderung
Förderprogramm Denkmalschutz und Denkmalpflege, Förderquote noch nicht festgelegt
Finanzierung
Die Stadt beantragt die Förderung im Programm Denkmalschutz und Denkmalpflege nach der Denkmalförderrichtlinie des Freistaats Thüringen für das Haushaltsjahr 2027. Die Förderquote setzt die Bewilligungsbehörde nach Prüfung fest, einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Bei einer geringeren Förderquote als 100 % wird die Maßnahme nicht umgesetzt.

Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren

In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.

Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

Bereit für die nächsten Ausschreibungen in Thüringen?

Starten Sie kostenlos oder lassen Sie sich TendiGo in einer kurzen Demo zeigen: frühe Signale aus den Ratsprotokollen und laufende Ausschreibungen aus über 800 Vergabequellen an einem Ort.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit