Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Steinrestaurierung
- Reinigung mit Trocken- und Nassverfahren, biologische Abnahme von Moos, Flechten und Algen sowie Oberflächenkonservierung des Sandsteins. Dazu Rissverfüllung, Sockelsanierung und Stabilisierung des Fundaments.
- Inschrift und Wappenplatte
- Rekonstruktion der historischen Inschrift nach archivalischem Befund. Herstellung einer neuen gusseisernen Wappenplatte nach historischer Vorlage Schwarzburg-Rudolstadt und denkmalgerechte Montage.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Förderantrag stand auf der Tagesordnung des Stadtrats (erledigt)28.09.2026
- Beginn der Maßnahmeals Nächstes01.05.2027
- Geplantes Ende der Maßnahme31.08.2027
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Poststein ist ein denkmalgeschützter Hoheits- und Grenzstein aus dem 19. Jahrhundert an der historischen Poststraße Coburg-Schwarzburg am Rennsteig. Die Stadt will ihn als Zeugnis der Territorial-, Verkehrs- und Verwaltungsgeschichte dauerhaft erhalten und möglichst originalgetreu wiederherstellen.
Der Stein zeigt starke Oberflächenverwitterung, die historische Inschrift ist unlesbar und die gusseiserne Wappenplatte ist verloren. Am Sockel gibt es vertikale Risse, die langfristig zu Standunsicherheit führen könnten.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Stadtrat sollte beschließen, für die Restaurierung des Poststeins einen Förderantrag für das Haushaltsjahr 2027 zu stellen. Die Verwaltung soll die Unterlagen zusammenstellen und fristgerecht einreichen.
Noch offen
- Aus der Vorlage geht nicht hervor, wie der Stadtrat entschieden hat.
- Die Förderquote steht erst nach Prüfung des Antrags fest.
- Ob die denkmalschutzrechtliche Genehmigung vorliegt, die vor dem Förderantrag nötig ist, geht aus der Vorlage nicht hervor.
Ort der Leistung
Neuhaus am Rennweg, Thüringen
Markiert ist Neuhaus am Rennweg, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Restaurierung Poststein gesamtGesamtkosten laut Kalkulation, brutto oder netto nicht angegeben | 15.750 € |
|---|---|
| Steinmetzarbeiten | 13.000 € |
| Bronzeguss des Wappens | 2.250 € |
| Mutterform für das Wappen (Kauf) | 500 € |
- Förderung
- Förderprogramm Denkmalschutz und Denkmalpflege, Förderquote noch nicht festgelegt
- Finanzierung
- Die Stadt beantragt die Förderung im Programm Denkmalschutz und Denkmalpflege nach der Denkmalförderrichtlinie des Freistaats Thüringen für das Haushaltsjahr 2027. Die Förderquote setzt die Bewilligungsbehörde nach Prüfung fest, einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Bei einer geringeren Förderquote als 100 % wird die Maßnahme nicht umgesetzt.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.