Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Duisburg (Sondervermögen Immobilien Duisburg, vertreten durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR) schreibt im Förderprojekt „Duisburg – Stark im Norden – Alt-Hamborn und Marxloh" den Generalunternehmer-Ausbau (GU) für drei Grundschulstandorte in Duisburg-Marxloh aus. Pro Standort (Los 1: Henriettenstraße, Los 2: Ottostraße, Los 3: Sandstraße) sollen ein Familiengrundschulzentrum (FGZ) neu gebaut, Erweiterungsbauten für den offenen Ganztag (OGS) und die Schulraumerweiterung (SRE) errichtet sowie die Bestandsgebäude saniert werden. Los 2 umfasst zusätzlich eine Einfeldsporthalle. Der Schulbetrieb läuft während der Baumaßnahmen weiter (Bauen im Bestand mit Interimscontainern). Die Förderung erfolgt über Bund und Land.
Wichtige Eckdaten:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis70%
Angebotspreis als Zuschlagskriterium
- Baustelleneinrichtungs- und Logistikkonzept10%
Konzept für Baustelleneinrichtung und Logistik
- Terminplanung (Detailterminplan/Optimierung)10%
Detailterminplan und Optimierung der Terminplanung
- Qualifikation, Rollenverständnis & Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen10%
Qualifikation, Rollenverständnis und Verfügbarkeit der mit der Ausführung betrauten Schlüsselpersonen
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Bauen im Bestand
Auftraggeber: Sondervermögen-Immobilien Duisburg, vertreten durch Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR.
Förderung: Bund-/Landesprogramm „Soziale Infrastrukturen zur Integration durch Begegnung, Bildung und Lebenshilfe" (Städtebauförderung). Förderbedingungen sind zu beachten.
Bauen im Bestand: Alle drei Lose werden bei laufendem Schulbetrieb umgesetzt. Vor Beginn der Hauptbauarbeiten sind Interimsbauten (Container/Modulbau) für Klassen-, OGS-, Mensa- und Sanitärräume aufzustellen; nach Abschluss sind diese zurückzubauen.
Loslimitierung: Ein Bieter/Bewerber darf maximal ein Los erhalten.
Pädagogisches Konzept: Die Neubauten sollen das Cluster-Modell (Lerncluster statt klassischer Flur-/Klassenstruktur) umsetzen.
Barrierefreiheit: Alle Bereiche sind barrierefrei/barrierearm zu gestalten.
Leistungsbestandteile je Los (übergeordnet)
Hinweis: Die Sporthallen-Bauleistung in Los 2 wird im Neubau als Holzdach-Konstruktion über Massivbau errichtet.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen (u. a. keine Verurteilung wegen Schwarzarbeit, keine Steuer-/Sozialversicherungsschulden, keine Verstöße gegen das EU-Sanktionspaket 5 gemäß VO (EU) 2022/576). Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen, Auskunft Wettbewerbsregister, ggf. Erläuterung zur Selbstreinigung.
Bewertung (Auswahlkriterien zur Begrenzung der Bieteranzahl)
Maximal 500 Punkte – Pflicht ist das Erreichen der Mindestkriterien; darüber hinaus werden bewertet:
Hinweis: Keine Interpolation zwischen Stufen; bei Bietergemeinschaften werden Umsätze addiert.
Unterlagen je Los
Der Teilnahmeantrag sowie alle Eigenerklärungen sind je Los separat einzureichen. Ein Bieter darf max. ein Los erhalten.
Planung und Errichtung von Sonderbauten (Gebäude der Ausbildung/Wissenschaft/Forschung i.S.d. Anlage 10.2 HOAI) als Generalunternehmer (GU) – schlüsselfertige Übergabe, Koordination aller Gewerke
Eigenerklärung Formblatt 3002a mit Pflichtangaben (Rechnungswert, Leistungszeit, Auftraggeber, Ansprechpartner inkl. Telefon/E-Mail/Funktion, Leistungsumfang, Art der Baumaßnahme, vertragliche Stellung); auf Verlangen Referenzbestätigung des Auftraggebers