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26A40154; Bundes-/Landesliegenschaften SB Hannover; Wartung Aufzüge diverser Liegenschaften; Wartung und Inspektion Aufzüge Hannover

Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen30161 Hannover, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 27 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Staatliche Baumanagement Hannover schreibt die Wartung und Inspektion von rund 101 Aufzugsanlagen in 23 verschiedenen Bundes- und Landesliegenschaften in Hannover und Umgebung neu aus (z. B. Finanzämter, Ministerien, Landtag, Gerichte, JVA, Landesmuseum, Hochschule, Landesbildungszentrum).

Was zu tun ist: Regelmäßige Inspektion und Wartung der Aufzüge nach festen Intervallen (1× bis 16× pro Jahr je nach Bauteil und Anlage), Störungsbehebung mit definierten Reaktions- und Lösungszeiten (1 Stunde bis 7 Werktage je nach Kategorie), Notrufentgegennahme rund um die Uhr, Personenbefreiung, Anfahrtspauschalen sowie optionale Leistungen wie Glasreinigung im Schacht und Wartung der Aufzugsschachtentrauchung.

Wie: Für jede Liegenschaft wird ein eigener Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 4 Jahren (01.01.2027 – 31.12.2030, mit Verlängerungsoption) abgeschlossen. Die Preisbildung erfolgt über Einheitspreise je Aufzug, die über die 4 Jahre hochgerechnet werden. Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren.

Hinweis Besonderheiten: Für die JVA Sehnde müssen die vorgesehenen Monteure ca. 4 Wochen vor der ersten Wartung namentlich benannt werden; diese werden durch das Nds. Landeskriminalamt überprüft. Für Leistungen in Justizvollzugseinrichtungen gelten besondere Sicherheits- und Zutrittsregelungen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 27 Tage bis zur Angebotsfrist — 10. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Angebotsfrist10. Sep. 2026
Sicherheitsüberprüfung JVAca. 8. Okt. 2026
Sicherheitsüberprüfung §8 Nds. SÜGca. 19. Nov. 2026
Zuverlässigkeitsüberprüfung ZPDca. 25. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Vertragslaufzeit (statisch)ca. 1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2031bis 2031
Mängelhaftung Ersatzteileca. 1. Jan. 2027 – 1. Jan. 2029
Mängelhaftung allgemeinca. 1. Jan. 2027 – 1. Jan. 2028
Preisgleitklausel frühestensca. 1. Jan. 2028
Kündigungsfrist Vertragsendeca. 30. Sep. 2030
Arbeitskarten-Übergabeca. 3. Dez. 2030
Vertragsende31. Dez. 2030
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Bei Laufzeit >5 Jahren erfolgt eine Barwertberechnung mit Barwertfaktor gemäß ImmoWertV. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleichwertiger Wirtschaftlichkeit wird diesen der Zuschlag erteilt.

KI-Hinweis: Vollständig: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben, die Wertungsmethode (Wertungssumme, ggf. Barwertfaktor bei >5 Jahren) ist beschrieben, und der Bonus für Werkstätten für Behinderte ist explizit geregelt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Inspektion und Wartung

Regelmäßige Inspektion und Wartung aller Aufzugsanlagen gemäß DIN 31051, der Hersteller-Instandhaltungsanweisung nach DIN EN 13015 und den beigefügten Arbeitskarten (Anlage 4). Die Wartungsintervalle variieren je nach Bauteil und Anlage zwischen 1× und 16× pro Jahr (z. B. 8× jährlich für Antrieb/Tragmittel, Bremsen, Fahrkorb, Sicherheitseinrichtungen und Schachttüren; 4× für Steuerung; 2× für Fahrschacht und Schachtgrube; 1× für elektrische Schutzmaßnahmen).

Umfasst sind unter anderem:

Prüfung von Antrieb, Tragmitteln und SeilrollenPrüfung der Bremsen (mechanische Funktion, Geräusche)Prüfung von Fahrkorb, Gegengewicht und FührungenPrüfung der Sicherheitseinrichtungen (Verschleiß, Korrosion, Funktion)Prüfung der Schalt-, Steuer- und ÜberwachungseinrichtungenPrüfung der SchachttürenPrüfung von Fahrschacht und SchachtgrubeElektrische Schutzmaßnahmen nach DIN VDE 0100 und DIN EN 60204-1Beseitigung betriebsbedingter VerunreinigungenErfüllung der Pflichten aus der Betriebssicherheitsverordnung (§ 10, § 16, § 17 BetrSichV)Bereitstellung von Belastungsgewichten oder Einsatz eines elektronischen Prüfsystems (z. B. ADIASYSTEM) für gesetzlich vorgeschriebene PrüfungenLieferung von Original-Ersatzteilen oder gleichwertigen Teilen, Verschleiß- und Sollbruchteilen sowie Hilfsmitteln bis 25 € netto je Instandhaltungsmaßnahme inklusiveVergütung halbjährlich oder nach erbrachter Leistung

Störungsbehebung

Behebung von Störungen mit kategorieabhängigen Reaktions- und Lösungszeiten sowie Hotline-Besetzung:

Kategorie A (Betrieb/Gebäude gefährdet): Hotline 24/7 (Mo–So), Reaktion innerhalb 1 Stunde, Lösung innerhalb 4 StundenKategorie B (mittelfristig gefährdet): Hotline 24 Stunden an Werktagen (Mo–Fr), Reaktion 2 Stunden an Werktagen, Lösung 24 Stunden an WerktagenKategorie C (Nutzungsbeeinträchtigung): Hotline Mo–Fr 07:00–17:00, Reaktion 48 Stunden an Werktagen, Lösung 7 Werktage

Bei Gefahr im Verzug: unverzügliche Behebung jederzeit. Der Auftragnehmer muss eine Störungsstatistik führen und auf Anforderung innerhalb von 2 Wochen vorlegen. Nach einer Störungsmeldung ist ein Kostenangebot für Instandsetzungen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen.

Notrufentgegennahme und Personenbefreiung

Bereitstellung einer ständig besetzten Notrufzentrale gemäß DIN EN 81-28. Entgegennahme von Notrufen aus dem Fahrkorb und Veranlassung von Befreiungsmaßnahmen. Telefon-/Fernsprechkosten trägt der Auftragnehmer.

Systeme (je nach Anlage): MS Liftbox Festnetz, MSD 4104 GSM, MSD 4101 GSM, Liftbox GSM. Für die Notrufzentrale sind Mobilfunksysteme nach DIN EN 81-28 erforderlich, die mindestens 4G und VoLTE unterstützen (offen/programmierbar).

Personenbefreiung wird auf besonderen Auftrag hin durchgeführt und separat vergütet (inkl. An- und Abfahrtskosten).

Fernbetreuung

Fernbetreuung ist für geeignete Leistungen zulässig (ausgenommen Akkumulatoren und Reinigungsarbeiten). Der Auftragnehmer trägt die Kosten für Installation und Betrieb. Voraussetzung: Nachweis, dass die Aufzugsanlage keiner Cyberbedrohung gem. TRBS 1115 Teil 1 ausgesetzt ist. Protokolle der Fernbetreuung sind innerhalb von 5 Werktagen nach Beendigung der Arbeiten an den Auftraggeber zu übermitteln.

Optionale/Bedarfsleistungen

Folgende Leistungen werden nur auf gesonderten Auftrag des Auftraggebers erbracht und sind im Angebot zu bepreisen:

Wartung und Inspektion der Aufzugsschachtentrauchung/-entlüftung (falls vorhanden, jährliche Wartung inkl. Sichtkontrolle, Prüfung Gesamtsystem, Sensoren, Filterwechsel)Glasreinigung des Aufzugsschachts von innen bei Glasriegelkonstruktion/Panoramaaufzügen (fachgerechte Innenreinigung inkl. Rahmen, Dichtungen, Sprossen; nur gewöhnliche Verschmutzungen; außergewöhnliche Verschmutzungen/Vandalismus separat)Anfahrtspauschale je An- und Abfahrt (inkl. aller Personal- und Nebenkosten, Fahrtkosten, Hilfsmittel)

Dokumentations- und Berichtspflichten

Anpassung der Arbeitskarten bei Änderungen (kostenlos), spätestens 4 Wochen vor Vertragsende ist eine angepasste Arbeitskarte zu übergeben. Zu Vertragsbeginn und -ende ist ein Übergabe-/Übernahmeprotokoll (Datum, Teilnehmer, Zustand der Anlagen) zu erstellen. Auf Verlangen ist eine Störungsstatistik innerhalb von 2 Wochen vorzulegen. Fernbetreuungsprotokolle sind innerhalb von 5 Werktagen zu übermitteln. Materialdokumentation ist deutschsprachig, ausgedruckt und ausdruckbar bereitzustellen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung – Fachkräfte und Erfahrung

Einsatz von qualifizierten Fachkräften für Aufzugswartung, -inspektion und -störungsbehebung. Für besondere Arbeiten (z. B. Schachtentrauchung, Glasreinigung innen) ist Aufzugsfachpersonal mit entsprechender Qualifikation einzusetzen.

Referenzen: Auf Verlangen (z. B. bei engerer Wahl) sind mindestens drei Referenzen aus den letzten drei Jahren über vergleichbare Wartungs- und Inspektionsleistungen an Aufzugsanlagen vorzulegen, mit Angabe von Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum.

Umsatz: Nachweis des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen. Angabe zu ausreichend verfügbaren Arbeitskräften und Benennung der für die Leitung vorgesehenen Personen.

Zuverlässigkeit und rechtliche Eignung

Erklärung, dass keine Insolvenzverfahren anhängig sindErklärung zu § 123/§ 124 GWB (Ausschlussgründe)Erklärung, dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister vorliegen (> 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €)Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenNachweis der Eintragung im Berufsregister am Unternehmenssitz (soweit Pflicht)Nachweis der Mitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftGewerberechtliche Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung

Hinweis: Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz angefordert.

Haftpflichtversicherung

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungen je Schadensfall:

Sachschäden: mindestens 1.000.000 €Vermögensschäden: mindestens 100.000 €Personenschäden: mindestens 2.000.000 €

Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit

Einrichtung einer ständig besetzten Störungshotline mit den geforderten Besetzungszeiten je nach Störungskategorie (24/7 für Kategorie A, 24h werktags für Kategorie B, Mo–Fr 07:00–17:00 für Kategorie C)Bereitstellung einer ständig besetzten Notrufzentrale gemäß DIN EN 81-28Führung einer StörungsstatistikLieferbereitschaft aller notwendigen Ersatzteile für die VertragsdauerEinhaltung der einschlägigen Normen (DIN 31051, DIN EN 13015, DIN EN 81-28, DIN VDE 0100, DIN EN 60204-1) und der BetriebssicherheitsverordnungFür Fernbetreuung: Cybersicherheitsnachweis gem. TRBS 1115 Teil 1

Nachunternehmer

Leistungsteile dürfen nur mit Zustimmung des Auftraggebers an Nachunternehmer übertragen werden. Bei Einsatz sind folgende Formblätter auszufüllen:

GM 235: Benennung des NachunternehmersGM 236: Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers (schriftliche Bestätigung, die Fähigkeiten bezogen auf die übernommene Einzelleistung zu erfüllen)

Zusätzlich ist die Verpflichtungserklärung Tariftreue/Mindestentgelt (Formular 232L) auch durch den Nachunternehmer/Verleihunternehmer zu unterzeichnen. Der Auftragnehmer bleibt für die Leistungserbringung verantwortlich.

Sicherheitsüberprüfungen und Geheimschutz

Für Aufträge in sicherheitsrelevanten Bereichen gelten besondere Anforderungen:

Liegenschaften des ZPD: Zuverlässigkeitsüberprüfung aller Mitarbeiter erforderlich (Dauer ca. 1 Woche)JVA Sehnde und vergleichbare JVA-Standorte: Polizeiabfrage für jeden eingesetzten Mitarbeiter (kann bis zu 3 Wochen dauern). Ca. 4 Wochen vor der ersten Wartung müssen die vorgesehenen Monteure namentlich benannt werden. Personalien werden durch die JVA und das Nds. Landeskriminalamt überprüft (INPOL, POLAS, NIVADIS, SIS).§ 8 Abs. 1 Nds. SÜG: Für Gebäude mit erhöhter Sicherheitsstufe ist eine zusätzliche Überprüfung erforderlich. Betroffene Mitarbeiter sind namentlich zu benennen; Überprüfungszeit mindestens 6 Wochen nach vollständiger Dokumentenabgabe.Bei sicherheitsrelevanten Aufträgen: Vorgaben des Geheimschutzes und der Sicherheitsstufen beachten (u. a. Formblatt 247, VS-NfD-Merkblatt).

Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen eine Einverständniserklärung zur polizeilichen Zuverlässigkeitsüberprüfung unterzeichnen (Anlage 6b/PAJNds).

Tariftreue und Mindestentgelt

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre vor AngebotsabgabeVolumen: nicht spezifiziert

Mindestens drei Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten drei Jahren

Vergleichbare Wartungs- und Inspektionsleistungen an Aufzugsanlagen; je Referenz Angabe von Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum. Die Referenzen müssen nur auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt werden (z. B. wenn der Bieter in die engere Wahl kommt).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 50%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 37 erledigt
Leistungsverzeichnis und Preisangaben
Wartungsvertrags-Formblätter je Liegenschaft
Eigenerklärungen und Eignungsnachweise
Nachunternehmer (falls eingesetzt)
Technische Nachweise und Versicherungen
Sicherheitsüberprüfungen für Justizvollzug (JVA Sehnde und vergleichbare Objekte)
Rechtliche und formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Land Niedersachsen vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen
Ort
30161 Hannover, Niedersachsen
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
30161 Hannover
Niedersachsen

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