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79760 Techn. Ausrüstung Erweiterungsbau, Dienstgebäude Würzburg

DRV Bund Einkaufsmanagement Bauleistungen | Vergabeplattform der Deutschen Rentenversicherung Bund | Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes | Deutsche Rentenversicherung Bund | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Berlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) vergibt für den Erweiterungsbau ihres Dienstgebäudes in Würzburg (Berner Straße) die Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung (HOAI, Anlagengruppen 1–8, Kostengruppen 410–480) – ein Generalplaner TA soll die Leistungsphasen 1 und 2 übernehmen und den Erweiterungsbau im laufenden Betrieb des Bestandsgebäudes technisch anschließen. Die Beauftragung ist stufenweise geplant, der Auftrag ist BNB-Silber- und BIM-„open BIM“-zertifiziert, der Planer arbeitet eng mit Projektsteuerung, BNB-Koordination und anderen Fachplanern zusammen.

Was zu tun ist: Für die Leistungsphasen 1 und 2 sind die Grundleistungen für alle acht Anlagengruppen (Abwasser/Wasser/Gas, Wärmeversorgung, RLT, Elektro, FMT/Kommunikation/Sicherheit/IT, Förderanlagen, nutzungsspezifische Anlagen, Gebäude-/Anlagenautomation) zu erbringen, inkl. eines technischen Raumbuchs (KG 410–480) und der Mitwirkung an einer vertieften Kostenschätzung 3. Ebene; zusätzlich werden acht optionale besondere Leistungen (z. B. thermische Simulation, Geothermie-Potenzial, Küchenplanung, Regenwasserkonzept, BHKW-Vorhaltung, BNB-Mitwirkung, funktionale Leistungsbeschreibung TA, Angebotsprüfung) angeboten, die bis 2030 abgerufen werden können. Die Abgabe muss elektronisch über das Bietercockpit der DRV Bund (GAEB-Datei .x84, Angebotsschreiben, Eigenerklärung Eignung, Referenzen, ggf. Verpflichtungserklärungen, Bietergemeinschafts-/Unterauftragsverzeichnis) erfolgen, ein Höchstwert/geschätzter Auftragswert wird nicht veröffentlicht.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 03. Dezember 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT
Anforderung Besichtigungstermin30. Okt. 2026
Ortsbesichtigung9. Nov. – 13. Nov. 2026
Bieterfragen-Frist20. Nov. 2026
Angebotsfrist3. Dez. 2026
Bindefrist3. Dez. 2026 – 23. März 2027
Vertragsbeginn / Ausführungsbeginn20. Mai 2027
Vertragsende (Pflichtleistung LPH 1–2)18. Okt. 2028
Optionale Leistungen bis19. März 2030
Letzte Beantwortung von BieterfragenDatum offenSechs Kalendertage vor Angebotsfrist (also ca. 27.11.2026); genauer Endtermin nicht beziffert.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Honorarangebot - einziges Zuschlagskriterium laut Bekanntmachung (LOT-0000).

KI-Hinweis: Die Bekanntmachung nennt als einziges Zuschlagskriterium den Preis (Honorarangebot) mit 100 %. Die Vergabeunterlagen enthalten BNB-2.0-Kriteriensteckbriefe (z. B. Schadstoffvermeidung, Akustik, Mobilität, Klimaresilienz, Aufenthalt, RMI), die als Nachhaltigkeitsanforderungen bzw. Bewertungsgrundlage des BNB-Systems dienen, jedoch keine abweichenden Zuschlagskriterien für die Angebotswertung definieren.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vertragsrahmen und Projektkontext

Auftraggeberin ist die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund), Abteilung Immobilien; Standort Berner Straße 1, 97076 Würzburg-Heuchelhof; Projekt gemäß interner Kennung FV15-26-0251-10-05 / Vergabe 79760 Fachplanung TA.

Vertragsleistung (Pflicht, LPH 1–2) im Zeitraum 20.05.2027 bis 18.10.2028; optionale Besondere Leistungen können bis 19.03.2030 abgerufen werden. Die Beauftragung ist stufenweise nach AVB DRV Bund (Stand Juni 2021) geplant. Q1 2028: voraussichtliche Bekanntgabe des endgültigen Raum- und Funktionsprogramms, danach Verifikation des Rahmenterminplans; geplante Bauausführung 2032–2035.

Das Bestandsgebäude bleibt während Planung und Bau uneingeschränkt im 24/7-Dauerbetrieb; ein technischer Anschluss an Versorgung, IT und Sicherheitstechnik des Bestands ist zwingend. Lärm- und Staubtätigkeiten bevorzugt Mo–Do 08:00–17:00 und Fr 08:00–15:00, außerhalb der DRV-Servicezeiten.

BIM, Datenübergabe und ArchiCAD/open BIM

Planung in open BIM mit IFC (ISO 16739), 3D-Modellierung, Nutzung der CDE-Plattform der DRV Bund, Ablage der Zeichnungen in ArchiCAD Version 24 oder höher, BIM-Modellierungsrichtlinie und DRV-Bund-AIA verbindlich. Planlieferung pro Leistungsphase als PDF sowie naturnah (PLN, native Rohdaten, IFC, DWG/DXF); Freianlagenplanung/Fachplanung Teil 4 HOAI zusätzlich IFC/DWG. Modellierungs-Logik entsprechend LOIN (Lage, Maße, Eigenschaften, Zuordnung BIM/CAFM, IFC-Klassen, LOG 100–500). Austausch- und Schnittstellenlisten sind vorzuhalten. AwF 050 Koordination der Fachgewerke und AwF 060 Planungsfortschrittskontrolle/Qualitätsprüfung umsetzen (BCF-Tickets, Modellprüfung, Kollisionsprüfung).

Technische Ausrüstung (Pflicht-Grundleistungen LPH 1 und 2)

Anlagengruppen/Kostengruppen KG 410–480, alle in LPH 1 und 2:

KG 410 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen (GWA)KG 420 Wärmeversorgungsanlagen (WBR)KG 430 Raumlufttechnische Anlagen (RLT)KG 440 Elektrische Anlagen (ELT)KG 450 Kommunikations-, Sicherheits- und informationstechnische Anlagen (FMT)KG 460 Förderanlagen (FT)KG 470 Nutzungsspezifische Anlagen (NSpA)KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation (GA)

Leistungsphase 1 (ca. 2 % je Anlagengruppe): Klären der Aufgabenstellung mit dem Objektplaner und der Bedarfsplanung des AG; Ermitteln der Planungsrandbedingungen; Beraten zum Leistungsbedarf und zur technischen Erschließung; Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Ergebnisse.

Leistungsphase 2 (ca. 9 % je Anlagengruppe): Analysieren der Grundlagen, Mitwirken bei Abstimmungen mit den Planungsbeteiligten; Planungskonzept mit Vordimensionierung der Systeme und maßbestimmenden Anlagenteile; zeichnerische Darstellung zur Integration in die Objektplanung; Funktionsschema/Prinzipschaltbild je Anlage; Klären fachübergreifender Prozesse, Randbedingungen und Schnittstellen; Mitwirken an der Integration; Vorverhandlungen mit Behörden und Infrastrukturstellen; Kostenschätzung nach DIN 276, 2. Ebene, Terminplanung; Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren.

Besondere Leistungen (Pflicht zur Pauschalpreisabgabe):

1.9.1 Erstellen des technischen Teils eines Raumbuchs (KG 410–480) als XLSX-Tabelle, fortführbar in LPH 3 und ggf. LPH 6.1.9.2 Mitwirken an der vertieften Kostenschätzung (3. Ebene, KG 410–480, DIN 276:2018-12) mit Leitpositionen, Mengen und Einheitspreisen aus zeitnah abgerechneten Projekten.

Optionale Besondere Leistungen (Pauschalpreis, Abruf bis 19.03.2030):

2.1.1 Thermische Gebäudesimulation (statische Kennwerte, dynamische Simulation, Tiefgarage, Sonnenschutz-/Lüftungsvarianten).2.1.2 Ermittlung Geothermie-Potenzial (Thermal-Response-Test, Standortanalyse, Bohrtiefenabschätzung, Machbarkeit; Eignung Betonkerntemperierung).2.1.3 Küchenplanung (Funktions- und Möblierungskonzepte, technische Anschlüsse).2.1.4 Regenwasserbewirtschaftungskonzept (Niederschlagsermittlung, Retention/Verdunstung/Nutzung; vor Ort: Rückhaltespeicher 116 m³, Einleitbeschränkung 35 l/s, kein Versickern).2.1.5 Platzvorhaltung für ein BHKW (Flächen-/Raumbedarf, Trassen, Wartungsflächen).2.1.6 Mitwirkung BNB-Anforderungen (Ziel Silber; Nachhaltigkeits-/Energiekonzept, GEG, Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz, Anpassbarkeit, Rückbau/Recycling, Regenwasser, Reinigungs-/Instandhaltungsfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Innenraumluft, Materialoptimierung).2.1.7 Funktionale Leistungsbeschreibung TA (Zielbeschreibung für Ersatzneubau, Ausschreibungszeichnungen, Schnittstellen, BIM-Planungsgrundlagen, Berichtswesen, Inbetriebnahme, Abnahme, Mängelfreiheit, Wartung, Schutz-/Sicherungsmaßnahmen, Abfall/Recycling).2.1.8 Mitwirkung beim Prüfen und Werten der Angebote zur FLB TA (Leistungsprogramm).

Nebenkosten: Pauschaler prozentualer Zuschlag auf das Gesamthonorar (Position 3.1.1).

Planungs- und Bauprozess-Vorgaben (LPH 5–9, Schnittstellen)

Auch wenn der Schwerpunkt der Beauftragung in LPH 1–2 liegt, sind die nachfolgenden Vorgaben aus den Allgemeinen Hinweisen und Pflichten zur Auftragsausführung (Anlage 03) und der AIA BIM zu beachten: Rahmen-/Meilenstein-/Bauablaufplanung mit DIN 69900 (vernetzter Balkenplan); Detailtermin- und Ablaufpläne in LPH 5; Planung der Planung fortschreiben; monatlicher Projektstatusbericht (am 1. Werktag), monatlicher Bautenstandsbericht, monatlicher Kostenstandsbericht; digitales Bautagebuch über alle Bauwerktage, mindestens 14-tägige Prüfung; Fotodokumentation der wichtigen Ausführungsschritte mindestens monatlich. Kosten nach DIN 276 3. Ebene aufbauend auf der LPH-2-Kostenschätzung; Übergabe an AVA über GAEB X51, in LPH 6 über X82. LVs produktneutral nach Standardleistungsbuch, Einzelgewerke, Titel und Bauabschnitte; Beiträge der Fachbeteiligten frühzeitig abstimmen; Ortsbegehung in LPH 7 getrennt für Bietende; Prüfprotokolle, Mängellisten, Nachtragsprüfung. Rechnungen und Nachträge: elektronische Rechnung (XRechnung), Übertragung über OZG-RE unter Leitweg-ID 992-80003DRVB2-14. BIM-Pflicht: IFC-fähige Fach- und Teilmodelle in geforderter Informationstiefe, Koordinationsmodell, BCF-Tickets, modellgestützte Besprechungen.

Nachhaltigkeit, BNB 2.0 (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen)

BNB-Ziel Silber oder höher, Bewertung gemäß BNB 2.0 (Q1 2026):

Umwelt: u. a. Emissionen (Ökobilanz nach QNG 1b, 50 Jahre, Module A1–A3, A4–A5, B6, C1–C4, D), Schadstoffvermeidung in Bauprodukten und in der Altbausubstanz, Rohstoffeinsatz (RMI) je KG 300, 400, 500 und Modul B6, biodiversitätsrelevante globale und lokale Auswirkungen, Boden/Fläche und Volumen, Wasser (Wassergebrauchs- und Kreislaufressourcenkennwert).Nutzung: Gestaltung inkl. Kunst am Bau, Aufenthalt, Barrierefreiheit (Nutzungseinheiten, Erschließung, Selbstrettung), Mobilität (Fahrradabstellplätze, Ausleihangebote), Mikroklima/Hitze, thermische Behaglichkeit (N.06 nach DIN EN 16798-1, operative Temperatur, Zugluft, Strahlungsasymmetrie, Raumluftfeuchte, Nutzereinfluss), Innenraumlufthygiene (VOC/VVOC/TVOC/Formaldehyd/CO₂), Akustik (Bau- und Raumakustik nach DIN 4109/DIN 18041), Tageslicht (DF SOLL 1/2).Werte: Lebenszykluskosten (50 Jahre Barwertmethode), externe Klimakosten (UBA-Kostensätze), Klimaresilienz (Klimarisikoanalyse für Hitze, Starkregen, Hochwasser, Sturm, Hagel, Schnee), Anpassungsfähigkeit, Angemessenheit (Flächenkonsum ≤ 18 m² NF/AP für Büro), Flächeneffizienz (Feff,P / Feff,R), Qualitätssicherung (technisches Monitoring ≥ 14 Monate, systematische Inbetriebnahme).

Damit verbunden: BNB-Zielvereinbarung (ZVT), BNB-Pre-Check, Lebenszykluskostenberechnung über die Arbeitshilfe W01, Konformitätsprüfung; Zusammenarbeit mit BNB-Koordinator und Projektsteuerung; Berücksichtigung des Regenwasserrückhaltebeckens und der Stadtwerke-Auflagen, Wasserschutzgebiet Winterhäuser Quelle Zone III A, FFH-/Artenschutzabstimmung, Brandschutzkonzept, städtebauliches Konzept, Barrierefreiheitskonzept gemäß DIN 18040 und DRV-Leitfaden bauliche Barrierefreiheit+Inklusion (V02.00).

Technische Eckdaten Projekt (Planungsmaximum)

Bruttogrundfläche ca. 18.844 m² (davon unterirdisch 5.648 m² inkl. 188 KFZ-Stellplätze in möglichst zwei Untergeschossen), NGF gesamt ca. 16.415 m² (oberirdisch ca. 11.495 m², unterirdisch ca. 4.920 m²), 507 Arbeitsplätze; funktionale Bereiche: Büroarbeitsplätze, Besprechungs-/Schulungs-/Projekträume, Fokus- und Gruppenräume, Speiseversorgung (mit Mitversorgung Bestand), Service- und Technikflächen, Anlieferung/Entsorgung, bauliche Verbindung Erweiterungsbau–Bestand (mind. Erdgeschoss, möglichst ein weiteres Obergeschoss). Regenwasserrückhaltebecken Bestand 116 m³, Einleitbeschränkung 35 l/s. Potenzielle Tiefe für Energiepfähle/Erdsonden bis 400 m, Freikühlung 50–70 %; relative Luftfeuchte Ziel 30–65 %; Verfahrensplan DIN EN 16798-1 Kategorie II. Geothermie-, BHKW- und Regenwasserthemen als optionale Besondere Leistungen vergeben.

Kalkulationsgrundlage/Preisbildung

Vom AG vorgegebene Grundhonorare LPH 1 und 2 (je Anlagengruppe als Pauschale) sind nicht zu bepreisen. Anrechenbare Kosten netto Gesamtprojekt gemäß Leistungsbeschreibung: 16.105.042 €; Grundhonorar 100 %: 2.229.499,75 € netto; davon nicht zu bepreisender Anteil LPH 1+2: 245.244,96 € netto (KG 410 43.958,27 €, KG 420 22.337,65 €, KG 430 20.101,53 €, KG 440 70.999,15 €, KG 450 24.496,83 €, KG 460 7.420,28 €, KG 470 4.328,05 €, KG 480 51.603,20 €). Bieterangaben sind nur als Auf-/Abschlag je LPH/Anlagengruppe (negative Vorzeichen bei Abschlag) und ab Position 1.9 als Pauschalpreis sowie als Nebenkostenzuschlag (%) zulässig. Auf Abschlagspositionen und Besondere Leistungen ist 'Übertrag' vorgesehen; freiwillig Zeitaufwandskalkulation als Kalkulationsnachweis für Besondere Leistungen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Rechtliche und berufliche Eignung (A-1)

Eintragung im Berufs-/Handelsregister oder vergleichbare Eintragung; Berechtigung der eingesetzten Ingenieurinnen und Ingenieure zur Führung der Berufsbezeichnung gemäß § 75 VgV; Benennung des verantwortlichen berufsangehörigen Ingenieurs. Keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB, § 124 GWB, §§ 98c AufenthG, 19 MiLoG, 21 AEntG, 14 BTTG, 21 SchwarzArbG. Keine wettbewerbsbeschränkenden oder unlauteren Handlungen. Annahme der Antikorruptionsklausel und der Vertragsbedingungen BTTG. Einhaltung der Vorgaben aus Art. 5k Abs. 3 Verordnung (EU) 2022/576 (Russland-Sanktionen). Verschwiegenheit gemäß Verschwiegenheitsklausel der DRV Bund. Kein Interessenkonflikt nach § 46 Abs. 2 VgV.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Gesamtumsatz netto der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025 kumuliert mindestens 1.800.000 € netto. Bei Eignungsleihe sind die Umsätze des leihenden Unternehmens für die wirtschaftliche/finanzielle und die technische/berufliche Leistungsfähigkeit gesondert auszuweisen.

Berufshaftpflichtversicherung

Berufshaftpflicht bei einem in der EU zugelassenen Versicherer; Deckungssumme mindestens 5.000.000 € pro Verstoß für Personenschäden sowie jeweils für Sach- und Vermögensschäden, jeweils zweifach maximiert. Versicherungsnachweis spätestens zwei Wochen nach Vertragsschluss; bei Arbeitsgemeinschaften Versicherungsschutz für alle Mitglieder.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Durchschnittlich mindestens 3 Ingenieurinnen und Ingenieure mit Dipl.-Ing./Master/Bachelor in der Fachrichtung Technische Ausrüstung pro Jahr (Mittel der letzten drei Geschäftsjahre 2023–2025). Benennung einer projektverantwortlichen Person mit mindestens 8 Jahren Berufserfahrung im Bereich TA nach Erwerb des Ingenieurabschlusses, mindestens 5 Jahren stellvertretender Projektverantwortung und Projekterfahrung mit Neubaumaßnahmen in projektverantwortlicher Funktion. Fähigkeit zu 3D-Planung, IFC, ArchiCAD Version 24 oder höher, DBD BIM, DIN 276 3. Ebene, DIN 69900, GAEB, BIM-Koordination (AwF 050/060), CDE-Nutzung und modellgestützter Koordination. Verfügbarkeit der erforderlichen technischen Ausstattung (Geräte, Hard- und Software).

Unternehmensreferenzen Technische Ausrüstung (A-5)

Mindestens 2 Referenzen (Formblatt sieht 3 Plätze vor) aus den letzten 10 Jahren; Abschluss LPH 2 der Referenz nicht vor 01.07.2016. Kumulativ über alle Referenzen und pro Referenz:

Hochbaumaßnahme als Neubau in EU oder Schweiz.TA-Planung mindestens bis LPH 2 (§ 55 HOAI).Mindestens 4 unterschiedliche Anlagengruppen, jede mindestens Honorarzone II (Anlage 15.2 HOAI).Objektkategorie Anlage 10.2 HOAI ab Honorarzone III.BGF je Referenz > 2.500 m²; mindestens 1 Referenz mit BGF > 10.000 m².Mindestens 1 Referenz mit eigener funktionaler Leistungsbeschreibung (FLB) für mind. 3 Anlagengruppen KG 400.Mindestens 1 Referenz mit Integration von Photovoltaik und/oder Solarthermie und/oder Geothermie und/oder Windkraft.Mindestens 1 Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber (§ 98 GWB).Je Referenz: aussagefähige Referenzbeschreibung (eigenes Format), Referenzschreiben des AG soweit verfügbar, Excel-Formblatt A-5.

Leistungen, die bei einer Referenz ganz oder teilweise durch andere Unternehmen erbracht wurden, sind berücksichtigungsfähig, soweit das jeweilige Unternehmen als Unterauftragnehmer oder BiGe-Mitglied im konkreten Auftrag eingesetzt wird.

Qualifikation des eingesetzten Personals (vertragliche Anforderung)

Benannte Personen müssen Dipl.-Ing./Master/Bachelor oder vergleichbar mit 3-jähriger einschlägiger Berufserfahrung besitzen; für Objektüberwachung zusätzlich mindestens 3 Jahre angemessene Baustellenpraxis. Vertretung nur durch entsprechend qualifizierte Personen; Abweichungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des AG in Textform.

Bietergemeinschaft, Eignungsleihe, Unterauftragnehmer

Bei Bietergemeinschaften: A-2 Bietergemeinschaftserklärung; A-1 ist vom geschäftsführenden Mitglied, allen weiteren Mitgliedern und jedem beteiligten Unternehmen auszufüllen. Bei Eignungsleihe oder Unterauftragnehmern: A-3 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen sowie A-4 Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens mit Erklärung zur wirtschaftlichen/finanziellen und/oder technischen/beruflichen Leistungsfähigkeit; im Falle der Eignungsleihe ist die Eigenerklärung zur Eignung des anderen Unternehmens nebst Nachweisen beizufügen. Bieteridentität: ausschließlich durch das leistungsausführende und auftragnehmende Unternehmen; widersprüchliche Angaben können zum Ausschluss führen.

Ausschluss von Angeboten (Wertung)

Referenzprojekte
2 (Mindestanzahl), Formblatt sieht 3 Plätze vor ReferenzenZeitraum: Letzte 10 Jahre (bezogen auf Angebotsabgabe); Abschluss LPH 2 der Referenz nicht vor 01.07.2016Volumen: Mindestens 1 Referenz BGF > 10.000 m² (kumuliert über alle Referenzen nachzuweisen)

Mindestens 2 Unternehmensreferenzen Technische Ausrüstung (TA) aus den letzten 10 Jahren, LPH 2 nicht vor 01.07.2016

Hochbau-Neubau in EU oder Schweiz; jede Referenz muss mindestens 4 unterschiedliche Anlagengruppen je Honorarzone II (Anl. 15.2 HOAI) und Objekttyp Anlage 10.2 HOAI ab Honorarzone III abdecken; mindestens 1 Referenz mit eigener FLB für ≥ 3 Anlagengruppen KG 400, mit erneuerbaren Energien (PV/Solarthermie/Geothermie/Windkraft) und für öffentlichen Auftraggeber (§ 98 GWB); Referenzbeschreibung + Referenzschreiben; Formblatt A-5 als Excel-Datei einreichen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 37%4–10 · 54%11+ · 9%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Elektronische Angebotsabgabe (Bietercockpit)
Formblätter und Erklärungen
Eignung – Unternehmensbezogene Nachweise
Eignung – Unternehmensreferenzen TA
Bieterfragen und Ortsbesichtigung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
DRV Bund Einkaufsmanagement Bauleistungen | Vergabeplattform der Deutschen Rentenversicherung Bund | Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes | Deutsche Rentenversicherung Bund | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
10704 Berlin
Ort
10709 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10709 Berlin
Berlin

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