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A 1, AS Kelberg (B410) – AS Adenau (L10), Abschnitt III – Geotechnik, BIM

Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung RheinlandKrefeld, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Vergabe 44-26-5016 der Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Rheinland für Geotechnik- und BIM-Leistungen am 10,546 km langen A 1-Abschnitt zwischen AS Kelberg (B 410) und AS Adenau (L 10).

Die Leistungen umfassen die geotechnische Grundlagenermittlung, das Erkundungs- und Untersuchungsprogramm, die Erstellung vollständiger Vergabeunterlagen für spätere Bohr- und Laborarbeiten, die Überwachung und Koordination der Aufschlussarbeiten, geotechnische Berichte und Entwurfsberichte, Entsorgungskonzepte sowie BIM-Modelle und BIM-Koordination.

Das Angebot ist elektronisch in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 01.12.2026 um 10:00 Uhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 01. Dezember 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Veröffentlichung27. Okt. 2026
Angebotsfrist1. Dez. 2026
Bindefrist29. Jan. 2027
Vertragsende29. Dez. 2028
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 10 Werktage nach Zuschlagserteilung; der Zuschlagstermin ist nicht angegeben.
UntersuchungsprogrammDatum offenVorstellung innerhalb von 40 Werktagen nach Zuschlagserteilung; der Zuschlagstermin ist nicht angegeben.
AusschreibungsunterlagenDatum offenFertigstellung innerhalb von 30 Werktagen nach Freigabe des Erkundungskonzepts durch den Auftraggeber; Freigabetermin unbekannt.
Geotechnischer BerichtDatum offenÜbergabe innerhalb von 40 Werktagen nach Vorliegen der jeweiligen Bohr-, Feld- oder Laborergebnisse; Ergebnisdatum unbekannt.
Geotechnischer EntwurfsberichtDatum offenVorlage innerhalb von 30 Werktagen nach Abnahme des geotechnischen Teilberichts; Abnahmedatum unbekannt.
GrundwassermonitoringDatum offenZweimal jährlich über insgesamt zwei Jahre; der Monitoringbeginn ist nicht terminiert.
BAP Version 1.0Datum offenErstellung innerhalb eines Monats nach Vertragsabschluss; Vertragsabschlussdatum unbekannt.
BAP-AbstimmungDatum offenAbstimmung innerhalb des einmonatigen Zeitraums für die Erstellung von BAP Version 1.0.
BAP-FortschreibungDatum offenBeiträge sind innerhalb von 10 Arbeitstagen nach ihrer Einarbeitung fortzuschreiben.
BIM-TestphaseDatum offenJeder Anwendungsfall beginnt mit einer Testphase und endet mit einem freigegebenen Testmodell; Termine sind offen.
Digitale LiefergegenständeDatum offenMindestens zum Abschluss jeder Leistungsphase bereitzustellen; Phasenenden sind nicht terminiert.
BIM-DatenaufbewahrungDatum offenAlle erzeugten Projektdaten mindestens fünf Jahre nach Abnahme des Gesamtprojekts aufbewahren; Abnahmedatum unbekannt.
ÄnderungseinigungDatum offenÜber zusätzliche oder geänderte Leistungen muss innerhalb von 14 Tagen nach Zugang des Änderungsbegehrens Einigung erzielt werden.
AbschlagszahlungDatum offen21 Tage nach Zugang einer prüfbaren Aufstellung der erbrachten Leistungen; Zugangsdatum unbekannt.
SchlusszahlungDatum offenGrundsätzlich 30 Kalendertage nach Zugang der prüfbaren Rechnung; Rechnungszugang unbekannt.
Verlängerte PrüffristDatum offenHöchstens 60 Kalendertage nach Rechnungszugang bei besonders gerechtfertigter Vertragsnatur und gesonderter Vereinbarung.
RückzahlungDatum offenÜberzahlte Beträge sind 14 Kalendertage nach Zugang des Rückforderungsschreibens zurückzuzahlen.
MängelverjährungDatum offenFünf Jahre ab Abnahme oder Teilabnahme; Abnahmedatum unbekannt.
MängelbeseitigungDatum offenMängel sind innerhalb der vom Auftraggeber gesetzten angemessenen Frist zu beseitigen.
UnterlagenrückgabeDatum offenÜberlassene Unterlagen sind nach Erfüllung des Auftrags zurückzugeben.
Datend HerausgabeDatum offenPläne, Zeichnungen, digitale Daten und Datenträger sind spätestens nach Fertigstellung der Leistung herauszugeben.
GeolDG-AnzeigeDatum offenAnzeige der geplanten Baugrundaufschlüsse vor Beginn der Feld- und Bohrarbeiten.
WHG-AnzeigeDatum offenErforderliche Anzeige bei der zuständigen Wasserbehörde vor Beginn der Arbeiten.
BetretungsgenehmigungenDatum offenBetretungsgenehmigungen, Gestattungsverträge und Freistellungsbescheinigungen vor Beginn der Feld- und Bohrarbeiten prüfen.
LeitungsanfragenDatum offenKabel- und Leitungsanfragen vor Beginn der Aufschlussarbeiten prüfen.
EntsorgungskonzeptDatum offenEntsorgungskonzept und Verbleibskontrolldokumente vor der ersten Entsorgung vorlegen.
BIM-FachmodellDatum offenDas 3D-Fachmodell Baugrund wird fortlaufend bis zum Ende der Leistungsphase 3 der Bauwerke fortgeschrieben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Honorar/Preis100%

    Bewertet wird die nachgerechnete Wertungssumme des Angebots in Euro netto.

Der Preis wird auf einer Skala von 0 bis 5 Punkten bewertet. Das niedrigste Angebot erhält 5 Punkte, ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises sowie alle höheren Preise erhalten 0 Punkte. Die Punkte der dazwischen liegenden Preise werden linear interpoliert. Bei Punktgleichheit entscheidet die niedrigste Wertungssumme in Euro netto.

KI-Hinweis: Die Angebotsaufforderung legt Preis, Gewichtung, Punkteskala und Gleichstandsregel vollständig fest; BIM ist ausdrücklich kein Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Grundlagenermittlung und Bestandsunterlagen

Sichtung, Sammlung und Prüfung vorhandener Gutachten, Bauwerkspläne, statischer Berechnungen, Planungs- und Planfeststellungsunterlagen sowie vorhandener Baugrunduntersuchungen. Geologische, morphologische, hydrogeologische, georisikobezogene, wasserwirtschaftliche, altlastenbezogene und leitungsbezogene Informationen beschaffen und auf Aktualität prüfen. Bestehende Aufschlüsse, Bohrungen, Pegelstände und Informationen zu Oberflächengewässern sowie Leitungspläne der Betreiber einholen. Auffälligkeiten, Ablagerungen, Bewuchs, Kampfmittelverdacht und weiteren Erkundungsbedarf berücksichtigen.

Erkundungskonzept und Untersuchungsprogramm

Erkundungskonzept und Untersuchungsprogramm für die Baugrundaufschlüsse erstellen. Art, Anzahl, Lage und Tiefe der Aufschlüsse festlegen und mit dem Auftraggeber abstimmen. Aufschlusspunktlisten mit UTM-Koordinaten, Ansatzpunkt- beziehungsweise Rammokordinaten, Höhen, Aufschlussarten, Bezeichnungen und End- beziehungsweise Bohrtiefen erstellen. Grundwassermessstellen, Asphalt- und Betonkernentnahmen, Feldversuche, Pump-, Seitendruck- und Versickerungsversuche, Laborkonzept, umwelttechnische und abfalltechnische Analytik sowie erforderliche Vorleistungen berücksichtigen. Vor Schürfen die archäologischen Prospektionsdaten auswerten und die Abstimmung mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Außenstelle Trier, dokumentieren. Kurzbericht mit Anlagen als PDF, Aufschlusspunktliste als XLSX und als Shapefiles bereitstellen.

Verkehrs- und Erkundungskonzept

Verkehrskonzept zur Minimierung der Eingriffe in den Verkehrsraum aufbauen. Landstraßen, Kreisstraßen, Wirtschaftswege sowie Wander- und Radwege berücksichtigen. Verkehrssicherungen nach StVO für längere Bauzeiten und kurze Tagesbaustellen darstellen. Erkundungs- und Verkehrskonzept aufeinander abstimmen.

Vergabeunterlagen für Bohr- und Laborarbeiten

Vollständige Leistungsbeschreibung, Leistungsverzeichnis und Anlagen für später vergebene Bohr- und Laborarbeiten erstellen. Besondere Vertragsbedingungen, Aufschlusslagepläne, Koordinaten- und Ansatzhöhenlisten, Zuwegungen, Vorarbeiten, Verkehrssicherungen, Bereitstellungsflächen beziehungsweise Bohrkernlager, Mengen- und Massenermittlung sowie Kostenschätzungen je Leistungsposition erstellen. VOB/A, HVA-B-StB, STLK, FGSV-Merkblatt M QGeoE und den Datenstandard für das Leistungsverzeichnis berücksichtigen. Unterlagen in DOC-, GAEB-, XLS-, GPX-, SHAPE- und PDF-Format übergeben.

Koordination und Überwachung der Aufschlussarbeiten

Behördliche Abstimmungen, Grundstücksbetretungsgenehmigungen, Gestattungsverträge, Freistellungsbescheinigungen, Kabel- und Leitungsanfragen, Kampfmittelsicherheitsdetektion sowie Anzeigen nach GeolDG und WHG prüfen. Abstimmungen mit Anwohnern, Eigentümern, Behörden und Leitungsträgern durchführen. Einweisung und fachtechnische Überwachung der Bohr- und Feldarbeiten durch den geotechnischen Sachverständigen durchführen. End-/Bohrtiefen, Probenahmemen, Bodenansprache, Schichtenverzeichnisse, Bohrkernaufnahme und Fotodokumentation prüfen. Probenahme, Probenlagerung, Transport und Auswahl von Laborproben koordinieren. Feldberichte digitalisieren, Bohr- und Sondierprofile nach DIN 4023 und DIN 4094 darstellen sowie Mess- und Ergebnisdaten in SEP 3-, ASCII- und DXF-Format und zweifach in Papierform übergeben.

Probenahme und Labor

Probenahmen nur durch qualifizierte Personen durchführen und die erforderlichen Qualifikationsnachweise vorlegen. Probenahmeprotokolle nach LAGA PN 98 erstellen. Analytik ausschließlich durch akkreditierte Umweltlabore nach DIN EN ISO/IEC 17025 beauftragen. Deklarationsanalytik nach ErsatzbauststoffV, BBodSchV und DepV durchführen, bei Überschreitungen ergänzende Parameter analysieren und TOC, ROC und TOC400 getrennt ausweisen. Ergebnisse in der bereitgestellten Excel-Schadstofftabelle zusammenstellen. Bankettschlägut und Bankettmaterial separat beproben und bewerten.

Geotechnische Berichte und Entwurfsleistungen

Geotechnischen Abschlussbericht nach DIN 4020 sowie geotechnische Untersuchungsberichte nach EC 7 und geotechnische Entwurfsberichte nach EC 7-1/DIN EN 1997 erstellen. Berichte für Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlage, Strecke und Erdbauwerke sowie gegebenenfalls je Teilplanungsaufgabe gesondert erarbeiten. Homogenbereiche je Gewerk einschließlich Oberboden festlegen und in Längs- und Querschnitten darstellen. Standsicherheits- und Gebrauchstauglichkeitsberechnungen durchführen sowie Bemessungswerte, Grundwasserstände, Bemessungswasserstände und grundwasserfreie Sickerstrecken festlegen. Ersatzbaustoffe und Einbauweisen bewerten, ein geotechnisches Bewertungs- oder ingenieurgeologisches Streckenband erstellen und sämtliche Daten und Berechnungen als PDF und zweifach in Papierform übergeben. Nach mehreren Feldkampagnen zunächst Teilberichte und abschließend einen Gesamtbericht erstellen.

Entsorgungskonzepte

Entsorgungskonzepte für den Abriss der Bestandsbrücke BW 03a und für Straßenaufbruchmaterial aufstellen. Ablaufpläne mit Personal-, Maschinen- und Geräteeinsatz, Arbeitsanweisungen, Bereitstellungsflächen, Haufwerksdarstellungen sowie Aufnahme-, Förderungs-, Zwischenlagerungs-, Verladungs-, Aufbereitungs- und Entsorgungsverfahren beschreiben. Verwertung nicht gefährlicher Ausbaustoffe durch Aufbereitung und Einbau berücksichtigen. Verbleibskontrolldokumente und Deklarationsanalysen nach den Vorgaben der Entsorgungsanlagen erstellen. Das Entsorgungskonzept vor erster Entsorgung elektronisch und zweifach in Papierform vorlegen.

BIM-Modelle und BIM-Koordination

BIM-Fach- und Teilmodelle erstellen, aktualisieren und in die gemeinsame Datenumgebung Thinkproject Infrastructure beziehungsweise Thinkproject CDE INFRASTRUCTURE einstellen. BIM-Abwicklungsplan in Zusammenarbeit mit dem BIM-Gesamtkoordinator erstellen und fortschreiben. Rollen, Unterlagen, Prozesse, Datenschnittstellen, Formate, Anwendungsfälle und Qualitätssicherung im BAP beschreiben. Fachmodelle je Gewerk mit den geforderten LOG-/LOIN-Detailierungsgraden, Objektklassifizierungen, Merkmalen und Georeferenzierung liefern. Modelle zu Koordinationsmodellen zusammenführen, Kollisionsprüfungen, Issue-Management, Qualitäts- und Fortschrittsberichte sowie die Ableitung von 2D-Planunterlagen durchführen. BIM-Modellierung, modellbasierte Planableitung, Kollisionskontrolle, Qualitätssicherung, Logistikplanung und Planungsfreigaben unterstützen.

Datenlieferung und Datenformate

BIM-Daten in nativen und offenen Formaten bereitstellen. Unter anderem sind 2D-Geometrien als native Daten und IFC, 3D-Geometrien als native Daten und IFC, Achsen als LANDXML, Grundrisse und Zeichnungen als DWG/DXF und PDF, Punktwolken als E57 und XYZ sowie digitale Bestands- und Objektdaten als OKSTRA-, IFC- oder SHAPE-Datei gefordert. Planunterlagen als DWG und PDF, Beschreibungen und Berechnungen als DOCX/XLSX, Präsentationen als PPTX und das Leistungsverzeichnis einschließlich Kostenermittlung als GAEB übergeben. CDE-Status nach DIN EN 19650 einhalten und die Daten mindestens fünf Jahre nach Abnahme des Gesamtprojekts aufbewahren.

Besprechungen und Vor-Ort-Leistungen

Regelmäßige Planungs- und Projektbesprechungen sowie Baubesprechungen durchführen und Vermerke erstellen. Erkundungskonzept und Verkehrskonzept vor Ort vorstellen; dafür sind vier Stunden vor Ort zu kalkulieren. Für die Vorstellung des geotechnischen Berichts und des geotechnischen Entwurfsberichts sind jeweils drei Stunden vor Ort zu kalkulieren. Fünf Baubesprechungen, fünf Präsenz-Projektbesprechungen und zehn digitale Besprechungen einplanen. Für die Einweisung und Überwachung der Bohr- und Feldarbeiten sind zehn Ortstermine mit bis zu sechs Stunden sowie fünf Ortstermine zur Besichtigung und Abstimmung der Aufschlusspunkte zu kalkulieren. Nacht-, Wochenend- und Feiertagseinsätze sowie An- und Abreisezeiten berücksichtigen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Unternehmensbezogene Eignung

Das Angebot muss die wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters belegen. Die Eigenerklärung zur Eignung oder eine EEE ist einzureichen. Erforderliche Bescheinigungen, Angaben zu Umsätzen, Personal, technischer Ausstattung, Qualitätssicherung, Registereintragung, Insolvenz, Zuverlässigkeit, Steuern und Sozialversicherung sowie gegebenenfalls Selbstreinigung sind nach den vorgesehenen Formularen zu erklären und zu belegen.

Versicherung

Eine Berufshaftpflichtversicherung muss Personenschäden mit mindestens 3.000.000 EUR sowie Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden mit mindestens 5.000.000 EUR abdecken. Umweltschäden nach dem Umweltschadensgesetz sind einzuschließen. Die Versicherungsdeckung muss im Auftragsfall bestehen.

Technische Fachkräfte

Mindestens eine technische Fachkraft muss ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Bauingenieurwesen, Geotechnik, angewandten Geowissenschaften/Ingenieurgeologie oder einem vergleichbaren Fachbereich sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Fachplanung Geotechnik für Straßen-/Erdbau und/oder konstruktiven Ingenieurbau/Brückenbau nachweisen. Zusätzlich ist die Anerkennung als Sachverständiger nach § 18 BBodSchG oder eine vergleichbare geowissenschaftliche beziehungsweise bodenkundliche Sachkunde gefordert. Mindestens eine Fachkraft muss die BIM-Zusatzqualifikation nach VDI 2552 Blatt 8.1 nachweisen.

Führungskraft und Projektverantwortung

Mindestens eine verantwortliche Person muss geotechnischen Sachverstand nach DIN 4020 nachweisen, insbesondere als Sachverständiger für Geotechnik nach EASV der DGGT oder öffentlich vereidigter Sachverständiger für Erd-/Grundbau, oder alternativ ein Master-/Diplomstudium in Bauingenieurwesen, Geotechnik oder angewandten Geowissenschaften/Ingenieurgeologie und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in Geotechnik für Straßen-/Erdbau und konstruktiven Ingenieurbau/Brückenbau. Verantwortliche Projektleiter, Stellvertreter und Projektverantwortliche sind zu benennen.

Nachweise und Nachunternehmer

Benannte Unterauftragnehmer müssen die Mindeststandards für die übernommenen Leistungen erfüllen. Auf gesondertes Verlangen sind deren Eignungsnachweise und Erklärungen einzureichen. Bei Eignungsleihe sind die betreffenden Unternehmen und ihre überlassenen Kapazitäten zu benennen und die erforderliche Verpflichtungserklärung vorzulegen. Die BIM-Zusatzqualifikation kann alternativ über buildingSMART Foundation, eine vergleichbare Qualifikationsmaßnahme nach VDI 2552 Blatt 8.1 oder ein BIM-Referenzprojekt für das Fachmodell Geotechnik nachgewiesen werden.

Sprachkenntnis und Verpflichtungen

Die Vertragsunterlagen und Erklärungen sind deutschsprachig. Für die mit der Ausführung befassten Mitarbeiter ist der verlangte Nachweis nach dem Verpflichtungsgesetz einzureichen. Die Leistungen sind grundsätzlich mit dem vorgestellten beziehungsweise benannten Personal zu erbringen; personelle Änderungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Auftraggebers.

Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: vergangene 5 JahreVolumen: je Referenz mindestens 2 km Strecke und mindestens ein Ingenieurbauwerk mit Tiefgründung

Abgeschlossene Referenzprojekte des Unternehmens für vergleichbare Leistungen der Fachplanung Geotechnik

Straßenbauprojekt einer Bundesautobahn, Bundesfernstraße oder Landstraße EKL 1; öffentlicher Auftraggeber; Erfahrung in der Fachplanung Geotechnik; Referenzbescheinigung beifügen.

mindestens 2 ReferenzenZeitraum: vergangene 5 JahreVolumen: je Referenz abgeschlossene Straßenbauprojekte mit mindestens 2 km Strecke und mindestens einem Bauwerk mit Tiefgründung

Referenzprojekte der verantwortlichen Führungskraft

Bundesautobahn, Bundesfernstraße oder Landstraße EKL 1; öffentlicher Auftraggeber; geotechnische Leistungen; Referenzbescheinigung beifügen; die Führungskraft zusätzlich im Formblatt Projektverantwortliche AN angeben.

je technischer Fachkraft mindestens 1 ReferenzenZeitraum: vergangene 3 Jahre

Referenzprojekt der eingesetzten technischen Fachkräfte

Mit der Maßnahme vergleichbares abgeschlossenes Referenzprojekt; Beschreibung der geotechnischen Leistungen; Referenzbescheinigung beifügen. Die BIM-Qualifikation kann über buildingSMART Foundation, eine vergleichbare Qualifikationsmaßnahme nach VDI 2552 Blatt 8.1 oder ein BIM-Referenzprojekt für das Fachmodell Geotechnik nachgewiesen werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 84%4–10 · 15%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Angebotsform und Preisermittlung
Eignung und Verpflichtung
Personal und Nachweise
Bietergemeinschaft, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe
Weitere Formulare und Unterlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Rheinland
Anschrift
47805 Krefeld
Ort
47805 Krefeld
Kategorie
Energie- & Umwelttechnik
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
47805 Krefeld
Nordrhein-Westfalen

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