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A4, Zuflussregulierungsanlage AS Wiehl / AS Gum.

Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Rheinland | Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Wiehltalbrücke, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 2 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Die Autobahn GmbH baut auf der A4 an den Anschlussstellen Wiehl und Gummersbach eine temporäre Zuflussregulierungsanlage (Wiege- und Sperranlage), die Lastwagen über 44 Tonnen Gesamtgewicht automatisch erkennt und vor der sanierungsbedürftigen Wiehltalbrücke ausleitet.

Was zu tun ist:

Planung und Aufbau der Anlage in beiden Fahrtrichtungen (je eine Schrankenanlage auf der Hauptfahrbahn und je eine auf den Zufahrtsrampen)Lieferung und Montage von Technik: Gewichtsmessung (WIM), Kameras, Schranken, Lichtsignalanlagen, transportablen Schutzeinrichtungen, Beschilderung, Gelbmarkierung und BediencontainerBetrieb und Wartung über mehrere Jahre (24/7-Mehrschichtbetrieb mit Bedienpersonal)Demontage nach AbschlussOptionale Umrüstung von 44 auf 7,5 Tonnen Gewichtsgrenze

Verfahren: Offenes Verfahren, Zuschlag nach Preis (70 %) und technischem Wert (30 %). Angebote nur elektronisch über die Vergabeplattform.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 2 Tage bis zur Angebotsfrist — 28. Juli 2026
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Veröffentlichungca. 16. Juni 2026
Angebotsfrist28. Juli 2026
Angebotsöffnung28. Juli 2026
Bindefrist28. Juli – 11. Sep. 2026
Aufforderung zur Ausführung28. Sep. 2026
Unterlagen transportable Schutzeinrichtungenca. 2. Okt. 2026
Unterlagen FRSca. 2. Okt. 2026
Baubeginnca. 16. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 16. Okt. 2026
Vertragslaufzeitca. 16. Okt. 2026 – 13. Apr. 2029
Qualifikationsnachweis Verkehrssicherungca. 16. Okt. 2026
Prüfbericht Markierungssystemeca. 4. Dez. 2026
Betriebsbereitschaftca. 25. Dez. 2026
Anlagenunterhaltung Phase 1ca. 25. Dez. 2026 – 24. März 2028
Anlagenunterhaltung Sperr-/Umleitung Phase 1ca. 25. Dez. 2026 – 24. Juni 2029
Mindestliegedauer Markierungenca. 25. Dez. 2026 – 25. Dez. 2029bis 2029
Anlagenunterhaltung Phase 2ca. 1. Jan. 2028 – 31. Dez. 2029bis 2029
Anlagenunterhaltung Sperr-/Umleitung Phase 2ca. 1. Jan. 2028 – 31. Dez. 2031bis 2031
Vertragsendeca. 13. Apr. 2029
Abnahmefristca. 13. Apr. – 22. Mai 2029
Schlusszahlungca. 12. Juni 2029
Verzugsbeginnca. 12. Juni 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 70%Qualität 30%
  • Preis70%

    Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Normierung auf 0-10 Punkte: 10 Pkt = niedrigster Preis, 0 Pkt = 2-facher niedrigster Preis, lineare Interpolation.

  • Technischer Wert30%

    Zusammenfassung der beiden Unterkriterien Funktionalität (20%) und Herstellzeit (10%).

Preis: 10 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte für 2-fachen des niedrigsten Preises (oder darüber), lineare Interpolation dazwischen. Funktionalität: Bewertung mit 5, 7,5 oder 10 Punkten (Stufenschema). Herstellzeit: 0 Punkte bei Übernahme der Vorgabe (10 Wochen/70 KT), 10 Punkte bei Halbierung (5 Wochen/35 KT), lineare Interpolation mit 0,286 Pkt/KT (Kalendertage der Unterschreitung × 0,286).

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Preis 70%, Technischer Wert 30% mit Funktionalität 20% und Herstellzeit 10%) sowie die Bewertungsformeln sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Anlage und Funktion

Ziel: Zwangsläufige Ausleitung von Fahrzeugen über 44 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in beiden Fahrtrichtungen vor der Wiehltalbrücke; Verhinderung der Auffahrt über die Anschlussstellen Bielstein und Gummersbach.

Standorte: Zwei baugleiche Anlagen an der A4 – je eine an der AS Wiehl-Bielstein und an der AS Gummersbach – mit jeweils:

einer Schrankenanlage auf der Hauptfahrbahn (2-spurig mit Standspur, Mindestdurchfahrtsbreite 3,50 m)je einer Mess-/Ausleiteanlage auf den beiden Zufahrtsrampen

Optional: Umrüstung der Anlage von 44 auf 7,5 Tonnen Gewichtslimit (ohne gesonderte Vergütung).

Hinweis: Provisorische Wendemöglichkeiten in den Inseldreiecken sowie Anpassungen der Verkehrseinrichtungen zwischen den AS und auf der Wiehltalbrücke selbst sind NICHT Bestandteil.

Hauptkomponenten der Anlage

Baustellen-/Gelbmarkierung (Typ II) gemäß VerkehrszeichenplanTemporäre Beschilderung und Wegweisung inkl. LED-Tafeln, Vorwarner, programmierbarer AnzeigenTransportable Schutzeinrichtungen (TSE) zur Verkehrstrennung, geeignet für Fahrzeuge > 44 tGewichts- und Geschwindigkeitserfassung: Achslastsensoren (WIM), Laserscan-Plausibilitätsprüfung, Kameraerfassung (Kennzeichen/Fahrzeug)Anlagensteuerung: Industrierechner, Schaltschränke, Touch-Panels, FunkfernbedienungAusleitung: steuerbare Vertikalschranken mit LED-Blinklichtern, Lichtsignalanlagen (LED), BeleuchtungSperr-/Umleitungseinrichtungen für die AS-Zufahrten mit Umleitungsbeschilderung (U40/U67)Containeranlage als Büro für Bedienpersonal nach ArbeitsstättenverordnungEigenständige Strom- und Energieversorgung durch den Auftragnehmer (vom AG nicht gestellt)

Betrieb, Wartung und Unterhaltung

Phase 1 (ab Baubeginn, 15 Monate Standard, einige Positionen 30 Monate):

Unterhaltung aller Einrichtungen (Markierung, Beschilderung, TSE, Messanlage, Steuerung, Schranken/LSA/Beleuchtung, Sperr-/Umleitung, Container)Bedien- und Aufsichtspersonal im 24h/7d-Mehrschichtbetrieb (inkl. Nacht-, Sonn- und Feiertag)Kontrollfahrten nach ZTV-SA (ggf. mehrmals täglich)

Phase 2 (ab 2028, 24–48 Monate): Fortführung der Wartungs- und Betriebsleistungen.

Einweisung und Schulung des Bedienpersonals in Anlagentechnik, Software, Bedienung, Fehlererkennung/-behebung und Wartung (nicht gesondert vergütet).

Demontage und Dokumentation

Vollständige Demontage aller errichteten Einrichtungen nach Ende der Betriebsphase (fachgerecht)Dokumentation der täglichen KontrollfahrtenKonzeptbeschreibung und Zeitplan bis Betriebsbereitschaft sind mit Angebotsabgabe einzureichen und werden VertragsbestandteilHerstellzeit bis Betriebsbereitschaft: max. 70 Kalendertage ab Baubeginn (wird Vertragsfrist)

Planungspflichten des Bieters

Erstellung der Ausführungs- und Verkehrszeichenpläne für alle Bestandteile (beide Fahrtrichtungen, AS-Zufahrten, Sperr-/Umleitungsszenarien)Konzeption der Anlage mit Wirkungsweise und KomponentenErstellung eines Verkehrseinschränkungs-Konzepts (Art, Anzahl, Dauer von Spureinengungen, Spursperrungen, Vollsperrungen)Selbst erstelltes, unbepreistes LV mit Massenvordersätzen für alle pauschalierten LeistungenVerkehrszeichenpläne für beide Szenarien: a) Sperrung der AS-Zufahrten, b) Ableitungsprovisorium mit Messanlage

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe (Negativkriterien)

Der Bieter darf NICHT:

wegen schwerer Verfehlungen als unzuverlässig gelten (§ 6e EU VOB/A)in den letzten 2 Jahren schwere Verstöße mit Eintrag im Wettbewerbsregister begangen haben (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Bußgeld > 2.500 €)sich in Insolvenz, Liquidation oder eingestellter Geschäftstätigkeit befindengegen Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen verstoßen haben

Wichtig: Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € netto wird eine Wettbewerbsregister-Abfrage durch den Auftraggeber durchgeführt (§ 6 WRegG).

Russland-Sanktionsklausel (EU Art. 5k VO 833/2014)

Keine Inanspruchnahme von Eignungsleihe (Kapazitäten) bei Unternehmen mit Russland-BezugKeine Beauftragung von Nachunternehmern oder Lieferanten mit Russland-BezugFalls dennoch eingesetzt: deren Anteil am Auftragswert darf max. 10 % betragen (sonst Ausnahmenachweis erforderlich)Bestätigung, dass vor dem 09.04.2022 geschlossene Verträge mit Russland-Bezug spätestens zum 10.10.2022 beendet wurden

Fachliche Eignung – Personalqualifikation

Verantwortlicher für Verkehrssicherung: Qualifikationsnachweis nach MVAS 99 (ausländische Bieter: gleichwertiger Nachweis); Meldung an Polizei und örtliche Bauüberwachung mit Anschrift/RufnummerPersonal für Markierungsarbeiten: mindestens 2-wöchige Lehrveranstaltung bei unabhängiger Institution mit schriftlicher Abschlussprüfung (Regelwerke, Rechtsgrundlagen, Markierungsstoffkunde, Applikationstechnik, Qualitätsüberwachung, Arbeitsschutz)Markierungsunternehmen: Fachkundenachweis durch Zertifikat über erfolgreiche Lehrgangsteilnahme

Technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Registereintragung: Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (Nachweis auf Verlangen)Berufsgenossenschafts-Mitgliedschaft: Nachweis auf VerlangenJahresumsatz: Mindestjahresumsatz gefordert (konkrete Beträge nicht ausgefüllt; Nachweis der letzten 2 Jahre per WP/Steuerberater-Bestätigung oder testierter Jahresabschluss)Arbeitskräfte: Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte; auf Verlangen: Anzahl nach Lohngruppen der letzten 3 Jahre und technische Fachkräfte mit QualifikationsnachweisTechnische Ausrüstung: auf Verlangen Geräte- und AusstattungslisteQualitätssicherung / Lieferkettenmanagement / Umweltmanagement: auf Verlangen Nachweise

Referenzen

Mindestens 3 vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (Auftraggeber akzeptiert auch ältere Referenzen)Angaben pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Eigenanteil), Ausführungszeitraum, AuftraggeberAuf Verlangen: Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung und Ergebnis

Produktnachweise FRS (Fahrzeugrückhaltesysteme / Schutzplanken)

Anlage 1 (TÜL): Benennung der angebotenen FRS-Produkte mit Aufhaltestufe (z. B. H2, W4, A) und lfd. Nr. gemäß Technischer ÜbersichtslisteAnlage 2 (TK-Verfahren): Grundvoraussetzungen je nach Komponente:Schutzeinrichtungen: Zertifikat der Leistungsbeständigkeit, Prüfbericht nach DIN EN 1317, Videos, Datenblatt, EinbauanleitungAnpralldämpfer: Zertifikat + Nachweis 'zurückleitende Art', Prüfbericht, Videos, Datenblatt, EinbauanleitungÜbergangskonstruktionen / Anfangs- und Endkonstruktionen: positives Begutachtungsschreiben, Datenblatt, EinbauanleitungAuf Verlangen: zusätzliche Nachweise zu Bauwerkseinsatz, Motorradschutz, Einsatz bei beengten Verhältnissen, kein Ablösen von Teilen > 2 kg
Referenzprojekte
mindestens 3 Referenzen ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (Auftraggeber kann auch ältere akzeptieren)Volumen: nicht spezifiziert (Mindestauftragswert nicht ausgefüllt)

Vergleichbare Bauleistungen (z.B. Aufbau/Betrieb verkehrstechnischer Anlagen auf Autobahnen, Schrankenanlagen, temporäre Verkehrssicherung)

Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung; Nachweis durch Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung (auf Verlangen)

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 50%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Pflicht-Anlagen mit dem Angebot
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Eignungsnachweise bei enger Wahl (auf Verlangen)
Sonstige Pflichten im Angebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes - NL Rheinland | Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Die Autobahn GmbH des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
47805 Krefeld
Ort
51674 Wiehltalbrücke
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.autobahn.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
51674 Wiehltalbrücke
Nordrhein-Westfalen

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