A46, betoninstand. Sockel LSW BW 4611 682, Letmathe
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Autobahn GmbH – Niederlassung Westfalen schreibt Betoninstandsetzungsarbeiten am Sockel der Lärmschutzwand am Bauwerk 4611 682 an der Bundesautobahn A46 bei Letmathe (PLZ 59065 Hamm) öffentlich aus.
Dabei werden 3 beschädigte Betonfertigteilsockel ausgebaut und durch neue Fertigteile ersetzt. Zusätzlich werden Aluminium-Wandelemente der Lärmschutzwand aus- und wieder eingebaut (ein Teil davon erneuert) sowie Risse im Beton verpresst und kleinere Betonschäden instandgesetzt. Die geschätzte Bauzeit beträgt rund 21 Kalendertage.
Angebote müssen bis zum 26.10.2026 um 09:00 Uhr eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. bei der Berechnung der Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme und Bauwerk
Gegenstand ist die Instandsetzung der Lärmschutzwand am Bauwerk 4611 682 im Bereich der Ausfahrt Iserlohn-Letmathe der A46. Die Lärmschutzwand hat eine Gesamtlänge von 154,00 m und eine mittlere Höhe von 3,55 m (Baujahr ca. 1989). Die Maßnahme betrifft 3 beschädigte Betonfertigteilsockel in den Feldern 25, 30 und 35. Die geschätzte Bauzeit beträgt rund 21 Kalendertage (inkl. Einrichtung, Vorhaltung und Rückbau der Verkehrssicherung).
Leistungsort: BAB A46 / Letmathe (PLZ 59065 Hamm).
Vorarbeiten, Bestandsaufnahme und Planung
Örtliches Aufmaß der bestehenden Lärmschutzwand (Pos. 00.00.0001) sowie Sichtung der Bestandsunterlagen mit Ortstermin und Schadensdokumentation als Foto/PDF (Pos. 00.00.0002).
Erstellung prüffähiger Schalungs- und Bewehrungspläne für die 3 neuen Betonfertigteilsockel (Pos. 02.00.0001) – digital einzureichen.
Beweissicherung/Zustandsfeststellung vor Beginn der Arbeiten mit Fotodokumentation.
Bautagesberichte sind täglich zu führen; Nachweis über den Verbleib der Ausbaustoffe ist nach Abschluss vorzulegen.
Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Baufeldfreimachung
Baustelleneinrichtung: Baustelle einrichten inkl. Zufahrt, 21 Tage vorhalten, nach Abschluss räumen (Pos. 00.01.0001–003).
Verkehrssicherung: Aufbau, Vorhaltung (21 Tage), tägliche Kontrolle mit schriftlicher Dokumentation und Abbau gemäß RSA Regelplan C I/1, Arbeitsbereich 160 m, gebührenfrei (Pos. 03.00.0001–004). Verkehrszeichenpläne sind auf Grundlage der beigefügten Konzepte/Musterpläne zu erstellen und spätestens 14 Tage vor Baubeginn bei den zuständigen Behörden einzureichen. Eine Verkehrsbesprechung muss spätestens 2 Wochen vor Einrichtung der Arbeitsstelle stattfinden.
Baufeldfreimachung: Mähen von 800 m² Vegetationsfläche (Böschungen 1:4 bis 1:3), Hecken auf Stock setzen (350 m², Höhe 2–3 m, Ø bis 10 cm), 3 Wurzelstöcke ausfräsen (Ø 0,1–0,3 m, Tiefe 30–60 cm) sowie Reinigung von Stahlstützen, Wandelementen, Sockelelementen und Bohrpfahlköpfen (250 m²).
Demontage und Wiedermontage der Lärmschutzwandelemente
Ausbau der Aluminium-Wandelemente mit absorbierender Einlage: 30 m² werden zur Wiederverwendung eingelagert, 12 m² werden entsorgt.
Wiedereinbau der Bestandselemente (30 m²) und Einbau neuer Wandelemente (12 m², Elementlänge 4,00 m, Höhe 2–4 m) – hochabsorbierend, Alu-Kassetten.
Rückbau der Bestandssockel
Ausbau der Betonsockelelemente (12,6 m², Dicke 13 cm) in den Feldern 25, 30 und 35.
Ausräumen der Längsfuge (5 m, Breite 12–20 mm, Tiefe 40–60 mm).
Herstellung und Einbau der neuen Betonfertigteilsockel
Bestandsaufmaß der Sockelelemente.
Herstellung von 3 Betonfertigteilsockeln als Fertigteil in der Güte C30/37, Expositionsklassen XC4 und XF1 (gemäß Baubeschreibung z. T. XF2).
Lieferung und Einbau inkl. Bereitstellung der Hebe-/Transportmittel (Kranfahrzeuge).
Betoninstandsetzung an angrenzenden Bauteilen
Betonunterlage vorbereiten (0,5 m²) und Haftbrücke herstellen (0,5 m²).
Zementmörtel/Beton RM/RC einbauen (30 kg).
Rissverpressung mit PUR-Injektion: 2 m bei Rissbreite 0,2–0,4 mm und 2 m bei Rissbreite 0,4–0,8 mm.
Entsorgung, Abfall und Umwelt
Abfallbeauftragter ist vor Baubeginn in Textform zu benennen.
Entsorgungserklärung gem. § 24 ErsatzbaustoffV ist ca. 18 Werktage vor Beginn vorzulegen.
Nachweis der Flächenbeprobung der Bereitstellungsflächen ist sowohl vor Aufbau als auch nach Rückbau der Baustelleneinrichtung zu erbringen.
Prüfzeugnisse für Baustoffe (z. B. Kombinationsmittel, Markierungssysteme) sind bereitzuhalten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungsnachweise
Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB 107) bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abzugeben. Darin sind insbesondere zu erklären bzw. nachzuweisen:
Ab einer Auftragssumme von 30.000 € netto erfolgt eine Wettbewerregister-Abfrage durch den Auftraggeber.
Fachliche Qualifikationsnachweise
Folgende Qualifikationsnachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) ist mit geforderter Qualifikation gemäß RAB 30 zu benennen.
Auf Verlangen vorzulegende Unterlagen
Nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (insbesondere bei Angeboten in der engeren Wahl) sind vorzulegen:
Vergleichbare Betonerhaltungsarbeiten an einer Lärmschutzwand mit Aluminiumwandelementen
Pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des eigenen Unternehmens), Ausführungszeitraum, Auftraggeber. Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen der Vergabestelle.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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