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A46, betoninstand. Sockel LSW BW 4611 682, Letmathe

Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung WestfalenHamm, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Autobahn GmbH – Niederlassung Westfalen schreibt Betoninstandsetzungsarbeiten am Sockel der Lärmschutzwand am Bauwerk 4611 682 an der Bundesautobahn A46 bei Letmathe (PLZ 59065 Hamm) öffentlich aus.

Dabei werden 3 beschädigte Betonfertigteilsockel ausgebaut und durch neue Fertigteile ersetzt. Zusätzlich werden Aluminium-Wandelemente der Lärmschutzwand aus- und wieder eingebaut (ein Teil davon erneuert) sowie Risse im Beton verpresst und kleinere Betonschäden instandgesetzt. Die geschätzte Bauzeit beträgt rund 21 Kalendertage.

Angebote müssen bis zum 26.10.2026 um 09:00 Uhr eingereicht werden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 26. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZ
Veröffentlichung29. Sep. 2026
Angebotsfrist26. Okt. 2026
Angebotsöffnung26. Okt. 2026
Bindefrist26. Okt. – 14. Dez. 2026
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 12 Werktage nach Zuschlagserteilung.
AusführungsendeDatum offenSpätestens 33 Werktage nach Zuschlagserteilung (entspricht ca. 21 Kalendertagen Bauzeit laut Baubeschreibung).
AbnahmefristDatum offen24 Werktage gemäß VOB/B § 12 Abs. 1 (abweichend vom Standard von 12 Werktagen).
Zahlungsfrist SchlusszahlungDatum offen60 Kalendertage gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B.
VerkehrsbesprechungDatum offenSpätestens 2 Wochen vor Einrichtung der Arbeitsstelle durchzuführen.
Einreichung VerkehrszeichenpläneDatum offenBis 14 Tage vor Baubeginn bei den Genehmigungsbehörden einzureichen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. bei der Berechnung der Wertungssumme.

KI-Hinweis: Vollständig: In der Angebotsaufforderung (HVA B-StB 111) ist ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis angekreuzt; 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Vorlage HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt, und die zugehörige Vorlage 211 wurde nicht als Anlage beigefügt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtmaßnahme und Bauwerk

Gegenstand ist die Instandsetzung der Lärmschutzwand am Bauwerk 4611 682 im Bereich der Ausfahrt Iserlohn-Letmathe der A46. Die Lärmschutzwand hat eine Gesamtlänge von 154,00 m und eine mittlere Höhe von 3,55 m (Baujahr ca. 1989). Die Maßnahme betrifft 3 beschädigte Betonfertigteilsockel in den Feldern 25, 30 und 35. Die geschätzte Bauzeit beträgt rund 21 Kalendertage (inkl. Einrichtung, Vorhaltung und Rückbau der Verkehrssicherung).

Leistungsort: BAB A46 / Letmathe (PLZ 59065 Hamm).

Vorarbeiten, Bestandsaufnahme und Planung

Örtliches Aufmaß der bestehenden Lärmschutzwand (Pos. 00.00.0001) sowie Sichtung der Bestandsunterlagen mit Ortstermin und Schadensdokumentation als Foto/PDF (Pos. 00.00.0002).

Erstellung prüffähiger Schalungs- und Bewehrungspläne für die 3 neuen Betonfertigteilsockel (Pos. 02.00.0001) – digital einzureichen.

Beweissicherung/Zustandsfeststellung vor Beginn der Arbeiten mit Fotodokumentation.

Bautagesberichte sind täglich zu führen; Nachweis über den Verbleib der Ausbaustoffe ist nach Abschluss vorzulegen.

Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung und Baufeldfreimachung

Baustelleneinrichtung: Baustelle einrichten inkl. Zufahrt, 21 Tage vorhalten, nach Abschluss räumen (Pos. 00.01.0001–003).

Verkehrssicherung: Aufbau, Vorhaltung (21 Tage), tägliche Kontrolle mit schriftlicher Dokumentation und Abbau gemäß RSA Regelplan C I/1, Arbeitsbereich 160 m, gebührenfrei (Pos. 03.00.0001–004). Verkehrszeichenpläne sind auf Grundlage der beigefügten Konzepte/Musterpläne zu erstellen und spätestens 14 Tage vor Baubeginn bei den zuständigen Behörden einzureichen. Eine Verkehrsbesprechung muss spätestens 2 Wochen vor Einrichtung der Arbeitsstelle stattfinden.

Baufeldfreimachung: Mähen von 800 m² Vegetationsfläche (Böschungen 1:4 bis 1:3), Hecken auf Stock setzen (350 m², Höhe 2–3 m, Ø bis 10 cm), 3 Wurzelstöcke ausfräsen (Ø 0,1–0,3 m, Tiefe 30–60 cm) sowie Reinigung von Stahlstützen, Wandelementen, Sockelelementen und Bohrpfahlköpfen (250 m²).

Demontage und Wiedermontage der Lärmschutzwandelemente

Ausbau der Aluminium-Wandelemente mit absorbierender Einlage: 30 m² werden zur Wiederverwendung eingelagert, 12 m² werden entsorgt.

Wiedereinbau der Bestandselemente (30 m²) und Einbau neuer Wandelemente (12 m², Elementlänge 4,00 m, Höhe 2–4 m) – hochabsorbierend, Alu-Kassetten.

Rückbau der Bestandssockel

Ausbau der Betonsockelelemente (12,6 m², Dicke 13 cm) in den Feldern 25, 30 und 35.

Ausräumen der Längsfuge (5 m, Breite 12–20 mm, Tiefe 40–60 mm).

Herstellung und Einbau der neuen Betonfertigteilsockel

Bestandsaufmaß der Sockelelemente.

Herstellung von 3 Betonfertigteilsockeln als Fertigteil in der Güte C30/37, Expositionsklassen XC4 und XF1 (gemäß Baubeschreibung z. T. XF2).

Lieferung und Einbau inkl. Bereitstellung der Hebe-/Transportmittel (Kranfahrzeuge).

Betoninstandsetzung an angrenzenden Bauteilen

Betonunterlage vorbereiten (0,5 m²) und Haftbrücke herstellen (0,5 m²).

Zementmörtel/Beton RM/RC einbauen (30 kg).

Rissverpressung mit PUR-Injektion: 2 m bei Rissbreite 0,2–0,4 mm und 2 m bei Rissbreite 0,4–0,8 mm.

Entsorgung, Abfall und Umwelt

Abfallbeauftragter ist vor Baubeginn in Textform zu benennen.

Entsorgungserklärung gem. § 24 ErsatzbaustoffV ist ca. 18 Werktage vor Beginn vorzulegen.

Nachweis der Flächenbeprobung der Bereitstellungsflächen ist sowohl vor Aufbau als auch nach Rückbau der Baustelleneinrichtung zu erbringen.

Prüfzeugnisse für Baustoffe (z. B. Kombinationsmittel, Markierungssysteme) sind bereitzuhalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Eignungsnachweise

Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB 107) bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abzugeben. Darin sind insbesondere zu erklären bzw. nachzuweisen:

Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A (keine schweren Verfehlungen, keine relevanten Strafen/Geldbußen, ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen)Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und SozialversicherungspflichtenKein Insolvenzverfahren, kein vergleichbares Verfahren, keine LiquidationRegistereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK – soweit Eintrag erforderlich)Mitgliedschaft in der zuständigen BerufsgenossenschaftAngaben zum Jahresumsatz (Mindestjahresumsatz sowie Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich – Beträge sind in den Vergabeunterlagen zu prüfen)Verfügbarkeit der erforderlichen ArbeitskräfteReferenzen über vergleichbare Leistungen der letzten 5 KalenderjahreAngaben zu Unterauftrags-/Nachunternehmerleistungen über das entsprechende HVA B-StB-Formblatt (soweit zutreffend)

Ab einer Auftragssumme von 30.000 € netto erfolgt eine Wettbewerregister-Abfrage durch den Auftraggeber.

Fachliche Qualifikationsnachweise

Folgende Qualifikationsnachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:

Qualifikation Verantwortlicher für Sicherungsarbeiten an Arbeitsstellen gem. MVAS 99Qualifikation sachkundige Fachkraft gem. ZTV-ING Teil 3

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) ist mit geforderter Qualifikation gemäß RAB 30 zu benennen.

Auf Verlangen vorzulegende Unterlagen

Nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (insbesondere bei Angeboten in der engeren Wahl) sind vorzulegen:

Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen SozialkasseUnbedenklichkeitsbescheinigung des FinanzamtsGewerbeanmeldung, Berufs-/HandelsregisterauszugEintragung Handwerksrolle/IHKQualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der BerufsgenossenschaftBestätigung Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte JahresabschlüsseBescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung der ReferenzenAngaben zu Arbeitskräften der letzten 3 Jahre, gegliedert nach LohngruppenNachweise zu Selbstreinigungsmaßnahmen (falls Ausschlussgrund vorliegt)Insolvenzplan (falls zutreffend)
Referenzprojekte
maximal 3 Referenzen (weitere auf separater Anlage möglich) ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre (Auftraggeber akzeptiert optional auch ältere Referenzen)

Vergleichbare Betonerhaltungsarbeiten an einer Lärmschutzwand mit Aluminiumwandelementen

Pro Referenz: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil des eigenen Unternehmens), Ausführungszeitraum, Auftraggeber. Bescheinigungen über ordnungsgemäße Ausführung auf Verlangen der Vergabestelle.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 43 erledigt
Pflichtunterlagen zum Angebot
Erklärungen im Angebotsschreiben
Planung und Vorbereitung Baustelle
Referenzen und Eignung
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Während und nach Bauausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Die Autobahn GmbH des Bundes – Niederlassung Westfalen
Anschrift
59065 Hamm
Ort
59065 Hamm
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.autobahn.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
59065 Hamm
Nordrhein-Westfalen

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